Frühling. Die Klamotten werden immer weniger und auch dünner. Gefühle. Jedes Jahr eine kleine Wiedergeburt mit einer wie neu erlebten Pubertät. Ich nenne es Geilheit. Auch wenn es manchmal eklig ist sich einen fast halbhunderdjährigen vorzustellen wie er mit einem Rohr ohnegleichen durch die Welt lustwandelt. Erwähnte ich schon dass etwas weiter geschnittene Businesshosen in so einem Fall von Vorteil sein könn(t)en? Erst vögeln dann Drama weiterlesen
Die Pfingsttorte (Teil II)
Als Ehrenmann bin ich es selbstverständlich gewohnt meine Versprechen einzuhalten. Da lasse ich mich nicht lumpen. Als wäre es gestern gewesen, hatte ich das Vergnügen euch den Mund wäßrig zu machen. Und ich hoffe nicht nur wegen des Kirschwassers, Ihr dreckigen Alkoholiker. Die Pfingsttorte (Teil II) weiterlesen
Die Pfingsttorte
Dem Schorsch seine Frau. Die war mal wieder überaus nett dass es mir kam. Das Wasser im Mund. Ihr Ehemann zeigte mir während der Arbeit ein Foto von ihr – einer von ihr überaus liebevoll zubereiteten Torte. Pfingsten war in Sicht, ich wollte auch so was machen. Die Pfingsttorte weiterlesen
Neues Werkzeug
Ich habe mir mal wieder was Neues gegönnt. Werkzeug.
Was hätten wir denn da? Ein schöner Schminkspiegel damit man für die eigentliche Tat auch adrett aussieht. Weil ich immer Probleme hatte ganze Körper in den Kühlschrank zu bekommen, eine Säge. Damit werden die Opfer zerteilt. Zum guten Schluß noch ein schönen, langen Spachtel um die angetrockneten Hirnreste von den Wänden zu kratzen. Tipp: Besorgen Sie sich einen Spachtel mit Haken dran. Somit können Sie ihn fast wie unbemerkt zu Ihren sonstigen Küchenhelferlein hängen.
Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht. Neue Sachen muss ich sofort ausprobieren. Das tat ich heute und, was soll ich sagen? Mit ordentlichem Werkzeug macht die Schlachterei noch mal so viel Spaß.
Aber schauen Sie selbst:

Was ich damit im Detail verbrach, sehen Sie morgen. Bis dahin proste ich Ihnen gut gelaunt mit Kirschwasser zu.
Prost! 🙂
Ekelige Nahrungsmittel
Schnaps für lau
Jetzt erzähle ich Ihnen sicherlich etwas total Unerwartetes. Eine Neuigkeit. Ich war nämlich kürzlich im Harz. Und jetzt alle zusammen: Aha!
Schon an der Rezeption stand ein Korb. Meine Frage nach freier Bedienung der darin befindlichen Leckerlis wurde positiv bestätigt. Ich griff zu. L. auch.
Am nächsten Tag stand dieser Korb wieder da. Und während ich die Dame aufgrund von Unklarheiten meiner All-Inc-Buchung beschäftigte, griff ich erneut zu.
Ein Tag war der sogenannte „Vatertag“. Oder auch „Männertag“ genannt. Letzteres gefällt mir besser aber eigentlich ist mir das sowas von scheißegal. Hauptsache keine Knochenmühle. Und mit meinen Kindern hatte ich jeden Tag Spaß, da benötige ich echt keinen Sondertag. Vor allem nicht um mich zu besaufen. Da brauche ich keinen Grund zu.
Jedenfalls klang lieblich ein Liedlein über meine Lippen während ich in dem von Fremdländern übervölkerten Restaurantbereich abermals den besagten Korb entdeckte. Leiselaut „Dänen lügen nicht..“ trällernd, packte ich mir eine weitere Ladung davon in mein Brötchenkörbchen und stieß an. An die Leute die da prekär vorm Fressen standen und sich nicht entscheiden konnten.
Er schmeckt als Gipfelschnaps ebenso gut wie er als Stimmungsaufheller dient. Einige der Kleinen sind bis jetzt vernichtet oder verschenkt worden. Hier ist der Rest.
Vielen lieben Dank Herr Wilthener! Es schmeckt. Und für lau noch mal so gut.
Prost!
Wortspiele? Hölle?
Was würde der Kiezneurotiker dazu sagen?
Ich jedenfalls kam grade 300 prekäre HM runter und sah den Namen dieses Gasthauses und musste erstmal an den Kiezie denken. Dann überlegte ich hin- und her und kam nicht drauf was damit gemeint sein könnte. Ich stand auf einen Schlauch.
Harz – Break
Verwirrte Pilzpfanne
Heulen könnte ich! Ambivalente Gefühle sausen und rauschen durch meinen letzten Restverstand. Neid, Genialität, Dummheit, Voraussicht – ich kann es nicht beschreiben. Aber ich versuche es 🙂
Voraussicht: Außer bei Festivals trinke ich selten Bier. Habe aber oft mein Lieblingsbier, Budweiser (nicht aus den USA!) im Haus. Wenn relativ starke Trinker im Hause sind, bunkere ich mir eine Flasche für Notzeiten. Siehe auch Neid.
Neid: Wenn Bier da ist und ich sehe dass so nach und nach alles weggesoffen wird, lege ich wenigstens eine Flasche für mich zurück. Siehe auch Voraussicht.
Genialität: Bei heißen Temperaturen ein kaltes Bier haben wollen? Na klar! Vor dem trinken gut kühlen.
Dummheit: Die eiserne Reserve in das Eisfach legen und nicht mehr dran denken.
Fazit: Bier kann man auch lutschen, wenn man will. Brrr….
Mann Eyh! Biste bekloppt? Zu lange am Bier gelutscht, oder was? Was soll denn da dieser Blogtitel? DU LUTSCHER!
Nachdem in mir ein Vesuv an Gefühlen brandete, erstand ich neben Flüssigkeiten auch ein wenig rohe, feste Nahrung. Daraus machte ich mir ein Pilzdings. Schnibbelte Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Rindschwein, bratete erst krümelig, dann glasig und würzte fein kräuterig, gab ein wenig lauwarmes Wasser und Sahne sowie die Pilze da dran. Maß ein wenig Gefro-Gute-Pilz-Suppe-Pulver hinzu und ließ es köcheln. Köcheln und köcheln. Und so steht da jetzt dieses wundervolle, bekömmliche Gericht in der Pfanne vor sich hin und mein Hunger vergang.
Tja!
Matla würde sagen: Ich aas – Nichts
Gefühlschaos
Heute war mal wieder ein Tag! Ich wurde von den unterschiedlichsten Gefühlen überwältigt.
Wie gewohnt verbrachte ich die meiste Zeit in der Knochenmühle und wusste mal wieder nicht ob ich lachen oder weinen soll. Denken Sie sich alle der möglichen Kombinationen. Mal gelacht, dann wieder geweint und umgekehrt oder beides gleichzeitig. Hinzu kamen dann meine üblichen Neantertaler Westerwälder rheinländischen Wutausbrüche. Ich verschwand dann sehr bald um Opferschäden so gering wie möglich zu halten. Mich eingeschlossen. Gefühlschaos weiterlesen
Impressionen aus dem Harz
Wie Sie bestimmt noch wissen ist mir der Harz das liebste Mittelgebirge Deutschlands. Unschwer hier, hier, hier und hier zu erkennen. Letztens erwanderte ich mir den „Harzer Steiger“. Was kommt danach? Mit 150 erwanderten Stempeln könnte ich mich mit dem Abzeichen „Der Harzer Kaiserschuh“ schmücken. Wenn ich den Harz komplett mit seinen 222 Stempeln erwandern würde, käme nur noch der „Harzer Wanderkaiser“. Die letzten Tage, bei wundervollem Wetter, stempelte ich meinen 149. Impressionen aus dem Harz weiterlesen



