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Blond und blauäugig

Ein neuer Engel im Himmel

Wenn dich die Realität einholt, fühlt sich das anders an, als wie man dachte. Wie stark man wäre. Der Blogtitel, wohl zunächst Fragezeichen für den geneigten Leser, der eventuell gespannt ist, wie es weitergeht im Text. Was für ein Müll jetzt schon wieder gelesen werden will, von jemanden, der aus dem Müll kam, mit Müll lebte und auch sonst keine Besserung erhofft.

„Ein neuer Engel im Himmel!“. Meine Mama hat sich zu meinem Vater gesellt. Zu ihren, unseren Freunden, Geschwistern, Eltern- und die Großen, zu den Tanten, Onkeln, zu all Jenen die zwar schon von uns gegangen, aber – auf meine Mutter warteten und sich freuen, dass das irdische Leid für sie nun vorbei ist, und die Liebe Mutter endlich wieder liebevoll in den Arm nehmen können. Sie zu herzen, über alte Zeiten reden, zusammen lachen und alte Geschichten miteinander austauschen.

Froh, die körperlichen und weltlichen Schmerzen und Leiden hinter sich zu lassen, der letzte Wunsch: „Ich möchte gerne heimgehen und Frieden haben.“ wurde ihr erfüllt. Ich, wir durften noch Abschied nehmen und ihre blauen Augen zwinkernden verschmitzt und wie froh zuletzt und ruhig und friedlich. Es war ein schöner Tag, die frühlingshaften, lebenslustigen Singvögel begleiteten im schönsten Sonnenschein mit ihrem Gesang, die letzte Reise meiner Mutti, die zuletzt so zart, so lieb und wunderschön und ohne Angst, von uns ging.

Gestern war die Trauerfeier im Gotteshaus, der Priester schaute uns fünf Kinder in die Augen und sagte: „Wenn ich euch Kinder so anblicke, dann sehe ich eure Mutter. Sie ist nicht weg, sie ist und wird immer bei uns sein.“

Ich habe keine Mutter, keinen Vater mehr. Vaterland sowieso noch nie. Verlust. Ich weine. Wie lange noch?

Mama, ich hab Dich furchtbar lieb! Auf Wiedersehen! Knutschi und Drücker!

Ding Dong

„Ding Dong“! Wohlklingend läuteten die Glocken in meiner Villa, als ich mit offenen Hosenstall die Treppe runterhüpfte. Und noch mal: „DIIINGGG, DOOONG“! Während ich wild die Haustür aufriss, noch nicht ganz verklungen mein Brüllen „JA DOCH! ICH KOMME JA!“, erblickte ich auf dem Treppenabsatz einen kleinen pummeligen Jungen mit Hornbrille, der eine Blechdose in der Hand hielt. Er schaute mich von unten wie Neunmalklug an und fragte in einer Ernsthaftigkeit, wie es nur Lehrersöhnchen können: „Möchten Sie für den Krieg in der Ukraine spenden?“.

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Das Leben ist schön

Meine Herbstsaat bringt Farbe, Pollen und grazile Blümchen zum Vorschein – oder andersherum. Die Sonne scheint, es ist Feierabend. Erste Schmetterlinge und Wildbienen im Garten, sie erfreuen sich an zart aber mutig hervorkommenden Krokussen, die Schneeglöckchen sind schon länger da. Herrlich!

Das bringt mich freudig, zufrieden und glücklich zum Ausruf: „Das Leben ist schön!“. Kennen Sie den Film aus dem Jahre 1997, „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni? Nein? Der ist ebenfalls schön anzuschauen. Dabei geht mir immer das Herz auf, da wird das Leben wieder lebenswert. So schön alles. Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich ich bin. Letztes Wochenende noch ausgewählte Gourmet-Bratwürstchen, Rinderleber gehabt und heute leckere Mettwurst. Alles von unserem ausgezeichneten Landmetzger, wo man sogar das Futter vorher noch streicheln kann. Und schön, dass man noch sehen und erspüren kann, wie schön auch ihr Leben ist (war).

Abermals möchte ich vor Glück, heute und heutzutage ausrufen: Das Leben ist schön! Auch Dank euch! Danke, euch Leser. Danke Familie, Kollegen, Nachbarn, Freunde etc. Danke dass es euch gibt, und mir mit eurer Art und Weise sowie eurem großartigen, emphatischen und intelligenten Weltbild nur eines zeigt: Der Russ, der ist bös. Tja, so einfach kann es sein. Der Russ. Nein, der Putin! Dieser Teufel in Menschengestalt! Und weil dieser fiese Diktator nun mal da ist, nehmen wir einfach mal alle Russen in Sippenhaft. Herrlich und vielen Dank dafür! Meinte ich, ich wäre kompliziert und würde mir immer Probleme machen, beim Nachdenken wie die Menschen miteinander umgehen, mein ewiges Streben ein besserer Mensch zu werden, so zeigt ihr mir – es geht doch einfacher. Menno, was bin ich auch verkopft und voller (Selbst)Mitleid. Es ist doch so einfach! Danke, danke, danke! Muss ich wohl alles vergessen haben, womit man mich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener malträtiert hatte. Nämlich die kollektive Schuld auf mich zu nehmen – mit Hilfe von grausamen Filmaufnahmen, Fotos, Lebensläufen und weisem Rat, wie der Mensch nie mehr sein darf. Nämlich nie wieder zuzulassen, dass noch irgendein einzelner Mensch auf der Welt, aufgrund seiner Rasse, Hautfarbe, Religiosität, etc. verfolgt, vertrieben, sogar nicht ermordet oder getötet werden darf. Dass dies nicht mehr passiert, dafür haben wir die Garanten für Frieden auf der Welt. Die USA, die Nato, die kriminelle Idiotentruppe der deutschen Bundesregierung, sowie im Grunde zuallererst, unsere Oligarchen und dem militärischen, und (nicht) neu, dem pharmazeutischen industriellen Komplex, der solange auf Gewinnmaximierung aus ist, bis zuerst die Menschheit gespalten, vernichtet und voller Hass zugrunde geht, bevor die Arschlöcher merken, dass es niemanden mehr gibt, der ihnen Essen kocht und die feiste Hand beim Sterben hält.

Ich bin immer noch belustigt. Nein, ich bin sogar fröhlich und froh zu sehen wie schön das Leben ist. Ist doch egal, dass es nicht für andere gilt. Fröhlich ließ ich mir eine gelb-blaue Flagge aus Seide nähen. Die Seide habe ich mir hier in den schönen Westen importieren lassen. Die wurde letztens noch als Decke einer Ost-Ukrainischen Kinderleiche benutzt. Diese Fallschirmseide wurde von einem, von der BRD bezahlten Nazikiller hinterlassen, nachdem er im Donbass erst Säuglinge aus den Brutkästen geschändet, danach den verzweifelten russischen Müttern und Vätern, die zusehen mussten, die Kehlen durchgeschnitten hatte. Sie können sich hier weiteres denken, die westlichen Elitepolitiker haben in den vergangenen Jahrzehnten genug Lügenvorlagen geliefert.

Jedenfalls werde ich mir mit dieser gelb-blauen Flagge gerne und immer öfter gerne die Scheiße von meinem knackigen Arsch abwische. Denn, wussten Sie schon? Beim Saufen des vielen Krim-Sekts bekomme ich Flitzekacke. Ach, darf ich Sie mal was fragen? Woran erkennt man jetzt auf der Straße einen Ukrainer? Wie unterscheide ich den von einem Russen? Ich frage für einen Freund. Will ja nicht den Falschen erwischen.

Ach, tralala, trilili.. wie schön das Leben doch ist. Überall die gelb-blauen Profilbildchen. Meine Ex lässt offiziell wissen, dass nur Putin ein größeres Arschloch ist, als der Blauwal einen hat. Mein geliebter Neff lässt wissen, dass er sich nicht mit Ungeimpften an einen Tisch setzen will. Die Nachbarn rufen zum Progrom gegen Russen auf, und das über den Grundstückszaun und in der Kirche. In der Nachbarschaft, auf der Straße wird zum Singen eingeladen, gegen Russen und für Nazis. Sogar per Handzettel im Briefkasten. Ich dachte immer, die Schaafgemeinschaft könnte nicht enger stehen beim Schreien nach noch mehr Grundrechtseinschränkungen und der Sucht nach wieder und wieder „Picks“. Ich täuschte mich. Wenn es um den großen Krieg gegen, 27 Millionen geschlachtete reichen ja nicht, Russland geht – da steht sogar, obwohl – nicht ungewohnt, die Kirche, Gott und Vaterland zur Seite. Der Nachbar singt, Singtexte werden verteilt, die Kinder singen mit, in einig Tracht und Fröhlichkeit. Ich schaue zu und denke still daran, wie konnte das damals nur geschehen? Jetzt weiß ich es. Und bin froh. Ich bin so glücklich. Denn obwohl die Hetzer, Spalter, Massenmörder schon immer klammheimlich eine Maske trugen (verborgen hinter McDonalds, Filme, Musik, Genderscheiß, Antifa, Bundespräsidenten..), so ist das unsagbar Böse nun für alle sichtbar. Hurra! HURRRAAAA! – so erschallte es im Reichstag kürzlich 2022 zum völkerrechtswidrigen Entschluss, den Genozid und den Bürgerkrieg in der Ukraine zu unterstützen, so schrill aber doch so klar dass es doch jeder raffen sollte – das Schaaf, der Bürger wählt sich seinen Schlachter selbst und landet mit singen, klatschen und hüpfen unter das Schafott.

Das Leben ist schön!

Ukraine: Deutsches Schwein gerettet

Ukraine Krise – Eilmeldung: Deutsches Schwein gerettet

Mit großem Stolz und Freude, dürfen wir über die Rettung eines richtig fetten, armen, deutschen Schweines aus den Händen der Russen berichten.

Die vegane, grüne Bundesregierung lässt laut Regierungssprecher Steffen Hebestreit, in informierten Kreisen auch „Wendehals“ und „ungepflegter Dummbatz“ genannt, verkünden, dass das arme, dreckige Oberschwein, seines Zeichen wohl BND-Chef, der hoch verehrte Herr Bruno Kahl, von deutschen Spezialeinheiten aus dem Luxuspuff „Scheiß der Hund drauf“ in Kiew / Ukraine aus der Hand und den Schenkeln von 5 – 12-jährigen weiblichen, russischen Agenten*innen befreit werden konnte.

Umstände verboten die von deutschen Steuerzahlern bezahlte Rückreise in seinem gewohnten Privatjet, so dass das Schwein auf dem Landweg seine wertewestlichen Hinterlassenschaften (Angstschiss in der Unterhose) hinter sich lassen musste. Der in der ganzen Welt gefürchtete, und überaus geachtete deutsche Spezial-Spezialisten-Trupp war trotz der überragenden wertewestlichen Eignung einer Personenevakuierung, nicht in der Lage, dieses dumme Schwein von einem Ort zum anderen zu bewegen. O-Ton: „So lange ich noch den Geruch der Kleinen an meinen Fingern kleben habe, bringen mich keine zehn rosa Elefanten aus dieses wunderbaren Land!“.

Als also die ersten Spezial-Spezialisten ihrem Auftrag nicht gerecht werden konnten, schickte man aus der überaus und hochangesehenen BRD, St. Augustin bei Bonn, einen weiteren Trupp. Diesmal: Spezial-Spezialisten-Spezialisten-Trupp, um die dumme Sau auf dem Landweg zu evakuieren. BND Chef Bruno Kahl, mit aufgeregt roten Wangen und Öhrchen, willigte erst in die Letzte-Rettung-Mission ein, als eine kleine Kinderfaust ihm einen Polen-Böller in den gedehnten und ausgerissenen Arsch steckte.

Wie die DPA mittlerweile berichtet, ist Herr Bruno Kahl gesund und überaus munter wieder im Kreise seiner Familie angelangt und bestätigt: „So ein enges Ding, tstss, das hätte böse ausgehen können!“.

Die Bundesregierung, namentlich Herr/Frau/Divers Blödkopp:inn, versicherte im Reichstag der deutschen Bevölkerung „ein Schwein weniger“ – den der Russ erledigt. Den Rest machen wir.

Sekt oder Selters?

Sekt oder Selters? Am heutigen Tage sogar Krim-Sekt! So scheiße es ist, wenn sich Menschen gegenseitig Gewalt antun, so begrüße ich ausdrücklich die derzeitige Friedensmission der Russen in der Ukraine. Prost und gutes Gelingen!

Unsere Idiotenregierung hat in den letzten Jahren nur Unterdrückung, Hass, Armut und Spaltung in der Welt, nicht nur unterstützt, sondern aktiv betrieben. Mit Geifer hat der sogenannte Wertewesten den ganzen Erdball mit Kriege, Morde, Regime-Changes, kurz: mit Tod und Teufel überzogen. Jahrelang haben die Nazi-, Nato-, Wertewesten-Eliten unsere im Grunde schöne Welt, in Grund und Boden gedampft. Und damit meine ich nicht Weed. Nie hatten die sogenannten Volksvertreter, besser Volksverräter von uns, dem Souverän die Aufgabe Krieg und Elend zugunsten ihrer Hab- und Selbstsucht in die Welt zu tragen. Sie taten und tun es trotzdem. Nebenbei, wo ist denn grade die Antifa während in der Ukraine grade die Nazis ihre verdiente Schelle erhalten? Brave Spaziergänger belästigen und schlimmer, aber hier – kein Wort. Denkbar, dass sie den Widerstand gegen Nazis nicht unterstützen, weil die braven und mutigen Menschen, die die Ukraine befreien, keine (korrekten) Gesichtswindeln tragen.

Schnell, professionell und ohne nennenswerten Kollateralschäden. Da komme ich nicht umhin meine Gratulation auszusprechen. Nicht wie die degenerierten Nato-Nazi-Truppen. Die wollen, nachdem sie ein ums andere Mal verloren haben, wenigstens eine so dermaßen verbrannte Erde hinterlassen, dass Millionen von unschuldigen Menschen nicht nur ihr Leben, sondern auch jegliche Hoffnung verloren haben. Hochachtung was da grade passiert. Und es wurde auch endlich Zeit damit. Seit Jahren wird u.a. unter Federführung des deutschen Bundespräsidenten und eines Boxers dort Genozid betrieben, jetzt ist damit erstmal Feierabend.

Dass die Befreiung dort so schnell vonstatten geht, ist den umsichtigen Ukrainischen und Russischen Soldaten zu verdanken. Denn beide sind Brüder, sind Menschen. Beide haben nur ein Ziel: Frieden! Der russische Armee-Oberbefehlshaber hat befohlen, mit den „gegnerischen Soldaten“ in Würde umzugehen. Denn sie hätten einen Eid auf das Volk geschworen und nicht wie unsere Wehrmacht auf die oder den Machthaber. Ich kann mir denken, dass die jetzige Ukrainische Regierung nicht so geschont wird. Nicht ohne Grund, schreddern sie grade wie wild Beweise. Kennt man ja von Diktaturen wenn die Felle davon schwimmen.

Sei es drum. So schlimm Gewalt ist, so kämpfen hier Soldaten miteinander. Und nicht, wie die Nazisoldaten seit 2015 einfache Menschen, Bürger, Wehrlose abschlachten. Dank an das russische Volk, das dieser Genozid nun hoffentlich ein Ende hat.

Warum erst jetzt? Ihr verdammten Heuchler! Aber nur mit Maske, gelle? Ich bin ja echt drauf und dran, da mal gucken zu gehen. Bestimmt sitzen da die Blockwarte aus der Nachbarschaft rum. Die Leute anzeigen, weil Sie Familienbesuch haben. Das passt wie die Faust aufs Auge. Kirche und Nazis.

Maske auf zum Gebet!

#IchbinStaatsfeind

Puh, da geht ja richtig was ab, in unserem schönen, dem besten Land, dem besten Deutschland, in dem wir grade leben. Ich bin fassungslos. Bin ich gar Verfassungslos? Wissen Sie, das ist mir furchtbar egal. Was Sie denken, was ich wäre. War mir schon immer egal, die Meinung anderer Leute. Hauptsache, ich war noch in der Lage, notgedrungen auf solcherart Fragen antworten zu müssen. Diplomatisch. Nicht vor dem Kopf stoßen. Nicht zu viele Details zum Besten geben, wie es hier so im Land zum Besten steht. Kleine Brötchen backen, die Tatsachen für mich behalten. In mich hineinfressen. Nur damit die anderen bei Ihrem Denken nicht gestört werden. Weiter schlafen, oder was sie sonst so machen, außer Fressen, Saufen, Ficken, Bausparvertrag, Grünstrom und Morgenmagazin. Mir egal. #IchbinStaatsfeind weiterlesen

Alles Scheiße!

Kann man doch mal sagen, oder? Alles Scheiße! Schreibt sich schön: Scheiße. Ich musste erstmal überlegen, ob man noch das gute, alte Rucksack-S nimmt oder das neumodische Doppel-S. Aber eigentlich ist mir das auch egal. Als Legastheniker geboren und nur wenig dazugelernt, in einem an- und entsprechenden Alter, versage ich mir immer öfters bohrende Zweifel ob richtig oder falsch. Lasse mich eher von meinem Gefühl leiten. Alles Scheiße! weiterlesen

Senfeier und dumme Kinder

Voll am Arsch, bin ich. Ein Montag ohne Jour-Fixe mit meinem geliebten Scheffe ist kaum auszuhalten. Jahrelang antrainiert, Wut, Kater, langwierig, Rechtfertigungen, Arbeitszeitpläne, Projektstatusberichte, gute Miene, Wochenanfang, Geist und Körper im Wochenende hängengeblieben, stark am Start, eloquent und besser vorbereitet als die Kollegen, Performancestatistiken, Changepläne, Ausblick in die kommende Woche, Offenlegung meines Termin- und Aufgabenkalenders. Montag. Montag, mein liebster Tag. Die Woche beginnt mit dem Runterlassen meiner Hose, Chef „will sehen“. Aber nicht morgen. Denn hier in RLP haben wir einen public holiday – Allerheiligen. Habt ihr auch? Senfeier und dumme Kinder weiterlesen