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Junge *ötzchen

Der Workaholic in Reinform! Wer mich kennt, der weiß dass je mehr Arbeit ich aufgehalst bekomme, je anspruchsvoller die Aufgaben sind, umso mehr gehe ich – gehe ich auf. Ich fühle mich bestätigt. Je mehr Stress desto männlicher werde ich. Je kniffliger die Verhandlungen umso enger wird meine Hose, umso mehr habe ich Spaß. Ja, man kann sagen, ich bin ein Business-Man durch und durch.

Betriebsräte sind mir ein Greuel. Hebe mich ab vom Zwang nicht Nachts, am Wochenende oder Feiertags arbeiten zu dürfen. Ja, so lebe ich, so liebe ich das Leben. Immer flott und flink, laut und habe immer Recht. Ein Arbeitsleben in Saus und Braus und im richtigen Unternehmen. Ich darf über mehrere Zeitzonen hinweg arbeiten, welch ein Glück – denn da muss ich nicht schlafen gehen und kann mir 24h lang die Bestätigung holen die ich brauche. Das ich gebraucht werde. Meine Hosen muss ich mittlerweile eine Nummer größer kaufen damit niemand sieht dass mein Schwanz immer größer wird.

Leider ergab es sich letzten Freitag dass ich von meinem Scheff-Scheff nicht die Bestätigung erhielt die ich verdient hätte. Denn er klopfte mir auf die Schulter und meinte: „Heute, Herr Schirrmi, gönnen Sie sich mal einen freien Nachmittag. Das haben Sie sich verdient!“. „Schei…!“, dachte ich so bei mir, packte meine drei Notebooks ein, sorgte für einen weiteren Bonus-Punkt unsere Clean-Desk-Policy und stieg in meine adäquate Karre. Ich fühlte mich hilflos und verloren, denn was hatte das zu bedeuten dass ich Freitagmittag nach Hause geschickt werde?

Also fuhr ich nachdenklich und immer noch sehr potent angesichts meiner beruflichen Leistungen durch die Dörfer in Richtung meiner Villa und sah am Straßenrand jede Menge kleine *ötzchen stehen. Ach, dachte ich so bei mir – um diese Tageszeit sehe ich ja die Welt nicht, was machen denn am hellichten Tag so viele kleine *ötzchen hier?

Und dann hatten sie auch noch so kleine, lustige Rucksäckchen auf dem Rücken. Lachten, spielten und waren voller Freude. Die Sonne schien und sie vergnügten sich als ob es kein Business gäbe. Als ob es kein richtiges Leben geben würde. Ich verstand es nicht.

Die i-Dötzchen

Aus einer Mücke einen Elefanten machen

Soeben saß ich mit L. noch rauchend auf der Terrasse, genoss einen Nussschnaps und jetzt nicht mehr. Davor rauchten wir draußen eine, ich hatte einen Woco und sprach den Nachbarn an der sozusagen in Nachbar‘s Garten schaffte. Jetzt nicht mehr.

Jedenfalls kam man so über dem Zaun ins Gespräch und ich erwähnte beiläufig dass ich letztens viele Stubenfliegen in der Bude hatte. Er erwiderte, ja, diese Mücken, die regen mich auch immer auf. Da könnte man ja verrückt werden. Aber dieses Jahr ginge es. L. erwiderte darauf, ja aber diese Schnaken im Schlafzimmer – diese ewige Herumstecherei. Das wäre doch eine Plage. Ich wollte verbessern, nee, das wären doch Mücken. Und die anderen, das wären Fliegen und keine Mücken. Und dann gäbe es noch Schnaken. Die würden aber doch anders aussehen.

Hier im Westerwald kommt mir das sowieso ein wenig komisch vor. Ich als Rheinländer und nichtstudierter Biologe lasse mich gerne verbessern und darüber hinaus lerne ich ja auch immer gerne hinzu. Aber dass diese Keulenschwingenden Menschen zu Stubenfliegen Mücken sagen, zu Mücken Schnaken, zu Langbeinigen Spinnen Mücken und wiederrum zu den großen, blinkenden Schmeißfliegen ebenso von Mücken sprechen – das, ja das ist mir zu hoch.

Wollte erst diskutieren, molk dann mal ein paar Mäuse und genoss dann aber doch lieber einen weiteren Schnaps. Aus hoffentlich voller Nuss J

Bonus: Im Schlafzimmer hatte ich immer eine Fliege, ähm, Schnake, ähm, Mücke welche ja keine sein sollte aber war. Sie summte hochfrequent um mein lieblich schlafendes Ohr, meine Hand machte Platsch und das Summen hörte auf. So kam ich nicht umhin diese Großtat sogleich der netten C. zu berichten bevor ich von schnakenden Mücken träumte die wie irre um eine große Flasche Nussschnaps fliegten, ähm flogen.

Sonnenbad auf der Straße

Ist das Wetter nicht herrlich? Es ist warm und wir haben Ferien. Die Vögel zwitschern, die Brut wird flügge und letztens sogar, hat mein Alabaster-Po das erste Mal seit Jahren die Sonne gesehen. Mit unangenehmen Folgen, vor allem für einen Büromenschen wie mich.

Als ich am Montag so in unserer herrlichen Gegend zur Arbeit fuhr, entdeckte ich mitten auf der Straße einen Sonnenbadenden Maulwurf. Da es bei uns doch sehr dörflich zugeht, konnte ich aussteigen und ein Foto von dem kleinen Racker machen:

Süß, gelle? Hach, die Tierchen sind mir ja ans Herz gewachsen. Eigentlich dachte ich dass es diese sonnenverwöhnten, niedlichen Dinger nur im Harz gibt. Siehe hier und hier. Aber jetzt auch im Westerwald? Toll! Ich bin gespannt auf mehr.

Schönen Mittag wünsche ich euch!

Feinster Parmesan / Schokoschliff dank Dr. Scholl

Hallo Erstmal!

Ich weiß nicht ob Ihr wisst dass wir hier in der Knochenmühle einen externen IT-Berater namens Rüdiger Hoffmann haben. Ich wusste es nicht. Ist aber so. Also: Hallo erstmal!

Aber darauf wollte ich nicht hinaus. Weder der Eine ohne Schlipps noch der Andere mit – hat mit dieser Geschichte etwas zu tun.

Manche kennen mich von der Straße. Da gab es, wenn es hoch kam, Hundefutter aus Dosen zu fressen. War nicht allzu schlimm, wenn man mich jetzt fragen würde. Schlimm vielleicht meine Frisuren, bunt. Oder auch nicht schlimm. Liegt ja immer im Auge des Betrachters. Oft auch schwarz. Und was ich heutzutage so bei jungen Menschen sehe, Löcher in den Hosen und dabei affektiert. Und blöd. Gemacht. Tja.

Aber Sie sind ja nicht blöd und haben am Blogtitel schon gemerkt dass es hier nicht um Meckereien über unseren Nachwuchs geht. Sondern, und achten Sie bitte auch immer auf meine Rechtschreibung und Kommas, um eine Begebenheit die ich hiermit stolz, demütig aber laut und für die Versammelten kundtuen möchte.

Denn ich koche gerne. Aufgrund meines Fressgeschmacks mag auch immer Käse dabei sein. Wie ich schon immer erzählte dreht sich manchmal der vermaledeite Käse um und ich manchmal mit – mit meinem Leben. Sei es wenn ich den Gast oder die Gästinnen frage: „Gratiniert?“ So esse ich bekanntermaßen auch keinen Salat. Also nichts was Schnecken, Kaninchen oder sonstige wilde Tiere gewöhnlich zu fressen pflegen. Oh, ach, und mein Sohn auch. Sorry – ich vergaß. Isst seit Letztens auch keine Schnecken, Schweine, Kühe etc. mehr. Es entwickelt sich eine Generation, immer meiner Meinung nach, denen es wichtiger ist sich ungesund zu ernähren, deren Hautbild immer schlechter wird, deren Glieder klappern, Zähne Gelb, Haare stränig werden, keine Libido und auch sonst keine Knete mehr in der Tasche haben. Ich schweife ab.

Bei mir gibt es erlesenstens (oder wie das geschrieben wird) Essen. Von mir selbstgekocht. Gut, Anregungen hole ich mir von diesen fetten, überheblichen, unmenschlichen, Tausendsternenscheffs die es da gibt. Die sich einbilden und so passiert es auch, dass es Menschen gibt die für manchen Fraß mehr als den Gegenwert einer Currywurst bei Konopcke ausgeben und nicht raffen dass sie Teil einer SuchtGenußFriedeFreudeEierkuchen-BILD-RTL2-ZDF-Gesellschafft geworden sind. Kurz: Sterne für das Volk. Da können die mal sehen was es anderswo zu fressen gibt.

Wandern ist meine Passion. Ich wandere mal hier und mal dorthin. Musste, Sie können mich gerne kommentieren, es war halt so dass ich beim Militär diverse Ausbildungen machte obwohl ich vieles, alles daran tat, dies nicht tun zu müssen. Von Mensch zu Schwein werden. Dinge erlernen die meine Freunde, meine Familie, meine Mama, meinen Papa umbringen, zwar mit Tränen und Ungemach aber weil SIE wollen und weil man ansonsten verhungert, macht man das mit. Ich überlebte. Nach dem ersten Abzug mit der Fingerspitze „HEY, GEZIELT TREFFEN!“, brüllten die und ich fragte ihn ob er das ernst meinen würde im 20. Jahrhundert – wo der Mensch doch eigentlich doch so viele Lehren gezogen haben könnte. Daraufhin das erwartete Gebrüll mit großen, dummen Augen: “ Bist DU ein linkes Schwein?“ Die Antwort gab ich ihm nach Dienstschluss. Er war hungrig und bat um mehr. Die anderen Schweine säuten sich um ihn herum, grunzten und fraßen ihn an und wollten mehr. Ich tat. Wie gewünscht und wie unmenschlich. Er jedenfalls, war nicht zum Zapfenstreich in seiner Koje.

Jetzt ist es so dass ich eigentlich über Dr. Scholl und seine Leistungsfähigkeit referieren wollte. Etwa dass ich ein Produkt erstand welches, ich kann keine fremden Sprachen, mit „Pediküre“ wirbt. Es rollt und vibriert und ich hielt es an meine geschundenen Körperteilchen und sah, es tut mir ja leid für diese Produktentwickler, ich bin stärker als so ein Gedöns. Möchten Sie sehen weshalb ich hier und warum ich mich mit feinsten Worten diesbezüglich veröffentliche?  Käsegeruch in kleinsten Mengen die in der Lage sind Nasenhaarenpartikikelchenchen und nicht ausschließlich, Atem- Auge- Arschwege in Mitleidenschaft ziehen können und am Ende doch nicht das abarbeiten was sich so nach Wanderungen an den Fersen einstellt?

Fazit: Dieses Dr. Scholl-Drehdings mit Batterien ist nicht in der Lage sich an mir abzuarbeiten. Aber das soll nichts weiter heißen. Denn was bei mir nicht funktioniert kann an anderen Materialien doch sehr gut helfen. Denn ich wollte auf der kürzlich hergestellten Schokotorte ein paar Muster oben anbringen und dafür war das Ding dann doch ganz gut.

Guten Appe!

P.S.: Aus Gründen ohne Fotos 🙂

Schlagzeile des Tages: Verluste durch Stellenabbau

Was mussten grade meine entzündeten Augen in den News erblicken? Jobabbau reißt eine kriminelle Vereinigung tief in die Verlustzone?

Also, jetzt musste ich ja kurz durchatmen. Hier bei uns in der Knochenmühle will man durch Synergieeffekte, also gemeint ist Stellenabbau, Gewinne machen und dort bei der Commerzbank macht man Verluste?

Tststs, diese visionären Manager. Wer sagte das noch mal? Wer Visionen hat sollte zum Psychiater gehen. Oder schlicht: „Widewidewitt, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.“ tralala..

Länderübergreifende Verständigung oder HELGAAAA!

HEEEEELGAAAAA!!!!!! So oder so ähnlich gellend riefen plötzlich nüchtern gewordene Menschen nach Ihrer Lieben. Denn Helga war verlustig gegangen. So und so ähnlich rufen Sie immer noch. Die mitfühlenden Seelen auf Festivals um Helga wieder zu finden. In der Hoffnung dass es ihr gut geht.

Kolportierend kann ich berichten dass Helga irgendwann damals bei Rock am Ring verlustig ging und erst wenige, dann mehr, dann alle Tausende sich Sorgen um Helga machten und sie (die Suchenden) in Erhoffnung eines Lebenszeichens von ihr nach ihr riefen. Das Rufen.. langsam machten sich mehr und mehr Kuttenträger Sorgen, nahmen zu, Gruppenrufen, allgemeines Helga-Gesänge, sogar die Bands auf der Bühne skandierten nach der armen Helga.

Wir suchen und rufen immer noch nach dem armen Stück. Im Jahre 2017 kann ich persönlich sagen dass ich Einige aber nicht die Eine Helga fand. Stieß manche dann von der Bettkante, der Treppe der Wohnmobile (setzen Sie hier Passendes ein) runter um weiter auf der gemeinsamen Suche nach der ursprünglichen, der wahren Helga unsere Jesuslatschen abzulaufen, in jedes Zelt HEEEELGAAAAAA? reinzurufen, fremde Mädels anzubrüllen ob sie da wäre.

Bislang ohne Erfolg, wir lassen nicht locker. Wir lassen Helga nicht alleine – sind „Soko Helga“.

In lauter, jahrelanger Verzweiflung dass ich Helga weder fand noch beglücken noch ihren damaligen bescheuerten Begleitern sagen konnte wie sehr ich sie verabscheue ihr Mädel mitten in der Eifel des Nächtens in die grüne Hölle zu entlassen, wurde ich langsam fündig. Karlo, vielen Dank für den Tipp lieber Jani, hauchte mir seinen Alkoholatem erst nach einigen Whiskeys um die Ohren Nasenflügel und des Rätsels Nebel löste sich alsbald.

Denn ein blonder Engel kam mit verkatertem Kotflügel durch die Luft  herangeflogen und zwitscherte ihr – mein Ding: „Kleiner Suchender, hier in dieser Kiste – breche das Klebeband, dann hört Deine Suche auf!“. Ich erbrach, nicht um vorher ein paar leckeren Prosecco genossen zu haben, das Unaussprechliche, schöne Siegel und aus dem Gewust an lieben Erinnerungen entstieg Helga. Ich fiel zunächst ab, dann sprachlos herunter. Als ich dann nicht mehr nicht mehr sprechen konnte, entschwanden mir heiser die folgenden Worte: „Das war es dann? Die lange Suche hat für uns alle ein Ende? Eine Ruude?“. Und weiter: „Dann hätte ich Drei..“

Mit nordrhein-westfälischer Kontenoooons rückte ich meine halbärmeligen Hemdsärmel zurecht und suchte nach Worten, die hessische Fraktion in Form von schlackernden Jeans, gehalten von viel zu viel Trägern und dem Gleichen Grundstoff, fing an zu lachen und ließ folgendes Foto machen:

Euer Grufti

Nur so (11)

Einen wunderschönen guten Tag, liebe Leute. Heute gibt es mal wieder ein wenig Futter für euch. Nein, keine Reste der von mir höchstpersönlich geschnittenen, ehemals 3,5 Meter hohen Hecke. Auch nicht die Unkrautreste die ich auf diesem fremden Riesengrundstück mit der Hand und krummen Rücken entfernte. Auch nicht die Neun Grasfangsackfüllungen des Wiesenschnitts die ich in großer Not aufgrund der Menge irgendwo entsorgte. An dieser Stelle: „Hallo liebe Nachbarn! Ich hoffe ich bekomme auch in Zukunft selbstgemachte Marmelade von euch.“ :-). Diese für mich ungewohnten Handlungen geschahen nur aufgrund des Besuchs der sehr verehrten, lieben C. Aber das ist ein anderes Thema.

Nein, ich meine Ihr bekommt mal wieder passend zu meiner hart und genüsslich ersoffenen und erfressenen Bikinifigur dürre Wortfetzen und abgemagerte Satzfragmente. Denn bekanntermaßen bin ich ein Freund von Enthaltsamkeit und als euer Lehrmeister unterstütze ich nicht dass Ihr reinsten und sinnvollsten Geboten zuwiderhandelt. So ungefähr möchte ich eventuelle längere Schirrmiabstinenzen erklären. In Sarkasmus Genügsamkeit und Askese ist die ewig währende Freude zu erblicken.

Jetzt bin ich froh, der Blogtitel sagt ja eigentlich schon alles, euch ein paar meiner unsortierten Gedanken teilhaftig werden zu lassen. Und ich bitte um keinen Gram der vielleicht unter euch entstehen sollte angesichts dieser kurzen, klugen und keilen, sorry, steilen Einleitung.

Es passiert ja derzeit so viel auf der Welt, man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Schwarze Blöcke werden initiiert, sie sind nicht Freund sondern Feind. Der Staat hatte es sich das anders ausgemalt. Denn die zu bekämpfenden Bürger mit ihren vermaledeiten Grundrechten waren nicht dabei. Bürger-, Grund- und Menschenrechte wurden schon im Vorfeld als No-go-Area erklärt – man sollte nicht sagen können was einen erwartet wenn man davon zu viel erwartet. Krieg gegen die eigenen Bürger. Die eigentliche Staatsgewalt wurde umgedreht. Denn diese geht eben nicht von den gewählten Kriminellen aus wie manche Dösbattel in schwarz und mit Helmen und Knüppel meinen, sondern immer noch vom Volk. Alles andere ist Gehirnwäsche und die Besten der Besten, die können es halt noch am besten. Fake-News verbreiten. Göbbels grinst und geifert wie schön und noch viel besser es die Heutigen können, die die von Fake-News reden. Um von sich abzulenken. Diejenigen die „Haltet den Dieb!“ rufen und noch nicht mal klammheimlich mehr die Menschen im Meer ersaufen lassen.

Aber meine Weltordnung wurde heute wieder grade gerückt. Während nämlich unsere Bundesregierung am dritten Weltkrieg arbeitet, fiel in China ein Sack Reis um. Von beidem hören wir grade nichts in den Schlagzeilen. Schlimm aber darüber hinaus, dass der Hass, der alleinige Weltübel nun hier im beschaulichen Westerwald angekommen ist. Denn die Einschläge kommen näher. Sehr nahe. Seht diese Entsetzlichkeit selbst:

Ich bin geschockt! Das sowas passieren kann! Ich breche mir mein Zahngold raus und vergrabe es unter meiner neuen Pilzkolonie im Garten damit der Rollstuhlfahrer nichts davon abbekommt. Mutti ebenso wenig. Für meine Lieben: Es ist neben meinem Komposter-Allerlei falls ich hier mal mit ein paar Wattebäuschen Gummigeschossen am Kopf darniederliege.

Ach was! Ich rege mich nicht auf. Ihr habt mich noch nicht aufgeregt erlebt. Erregt ja, hihi.. Aber das soll ja hier kein Pornoblog werden. War auch bald wieder frohgemut als ich den Mimimi der Woche sah. Wir wussten es ja schon lange dass seine Kindheit beschissen war. Aber jetzt offiziell:

Ja, weinen könnte ich auch. Schlagzeilen mache ich nicht. Außer ich wollte schlagen. Und das meine ich nur rein physisch. Also keine Sorgen. Da unter den Helmen, sind indoktrinierte „Kriegshelden“, sind unsere Brüder, Väter, Söhne, Freunde. Sie sind nicht sichtbar und wollen es auch nicht. Schon immer und noch heute wollen die Täter ihre Taten entschuldigen. Maskierte Schlägertrupps ohne Gesicht und Namen. Schaut euch um, auch in eurem Familien- und Freundeskreis gibt es diese Leute vom schwarzen, knüppelschwingenden Block. Oft sind sie vom Staat in prekäre, auch schlimmste finanzielle Situationen gebracht worden – dass sie keinen anderen Ausweg mehr sahen. Doch schaut hinter die Masken und versucht, auch wenn es schwer fällt, den Menschen dahinter zu erkennen. Es ist Dein Bruder, Vater, Sohn und Freund der aufgewiegelt und missbraucht wird.

Und kann mir bitte mal jemand verraten warum da diese Nachbarpflanze ein Haarnetz angezogen bekam?

Ich kann aus eigener Beobachtung versichern dass die Vögel Mittel und Wege finden um darunter zu vögeln sich essen zu holen.

Demnächst mehr in diesem Kino. Allzeit bereit!

 

Neuigkeiten am Arsch der Welt: Schirrmi hat Brand

Mein lieber, liebster, netter Markus!

In Deiner Eigenschaft als mein höchstgeschätzter Vermieter und Großgrundbesitzer hoffe ich dass es Dir und Deiner gesamten Familie gut geht. Dass diese Zeilen Dich im besten Wohlbefinden, Frohsinn und Deiner von Dir bekannten, allgemeinen Menschenfreundlichkeit erreichen.

Da ich weiß dass Du Dich noch auf Deiner Arbeitsstelle befindest, Dein Auto steht noch nicht im Hof, möchte ich Dich anderweitig nicht mit Kleinigkeiten stören. Daher schreibe ich Dir diese Zeilen in meinem Blog. Wohlwissend dass Du ihn noch nicht abboniert hast – Mein Lieber, Du!!!

Hütte vorher
Hütte vorher

Jedenfalls genoß ich grade meinen Feierabend auf der Terrasse mit einem kleinen Glässchen und einer feinsäuberlich gedrehten Ziggi und betrachtete die „Gartenhütte“. Da ich am kommenden Samstag eine kleine Party veranstalte und der „Rasen“ doch schon ein wenig hoch steht, dachte ich mir, die Tage doch noch mal mit dem neuen Rasenmäher über diesen feinsten englischen Rasen zu laufen damit Dein Grund und Boden ein wenig schmucker aussieht. Du Markus? Falls wir uns wieder siezen sollten, musste nur sagen..

Der Übeltäter (neuer, cooler Rasenmäher)
Der Übeltäter (neuer, cooler Rasenmäher)

Also ging ich in die „Gartenhütte“ und prüfte ob genug E85 im Tank ist. Boah, natürlich nicht! Weißte ja wie das ist. Zum Glück hatte ich noch einen halbwegs vollen Kanister und kippte nach. Und dann, Markus. Tja. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Dann Herr Vermieter, ich glaube wir siezen uns jetzt besser wieder, weiß nicht wie es passierte. Normalerweise kleben meine Ziggis wie angegossen an meinen Lippen. Doch diesmal..

Wissen Sie? Sie haben doch sowieso diese Randsteine da an die Hütte gelehnt damit sie nicht umfällt. Und die Tür klemmte doch sowieso. Und auch sonst, einen neuen Anstrich hätte sie auch vertragen können. Sehen Sie es mal positiv. Das alles müssen Sie nicht mehr in Ordnung bringen. Und das mit dem Schneiden der Hecke. Tja, wie soll ich sagen? Das hat sich auch erledigt. Zum Glück sind die Babyvögel schon entfleucht. Keine Ahnung wohin, aber ich glaube ganz fest daran.

Ich wollte noch ein aktuelles Foto von der Hütte machen. Und jetzt kommt der Punkt wo ich mich eigentlich bei Ihnen beschweren müsste. Ich wollte Fotos machen und ging nahe an das Geschehen. Fotos, quasi für Ihr Familienalbum. So nett bin ich. Das müssen Sie mal auch sehen. Sie sind zwar der Vermieter aber da waren so große Männer auf IHREM Grund (den ich übrigens zur Miete habe) und herrschten mich ungehobelt an: „VERSCHWINDEN SIE HIER ENDLICH UND LASSEN SIE UNS UNSERE ARBEIT MACHEN!“. Diese Männer waren verkleidet und leider konnte ich sie aufgrund der unförmigen Kleidung und Helme nicht identifizieren. Ich zog lieber den Kürzeren und rief die Polizei weil IHR Grund und Boden von fremden Leuten betreten wurde. Also, leider konnte ich kein „Nachher“-Foto anfertigen. Das tut mir außerordenlich leid und muss es aber mit der demütigen Nebenbemerkung machen dass ich ja nichts dafür kann.

Sehr verehrter Herr Vermieter, es gab Rangeleien und die anderen Leute da in Uniform waren sehr streng mit mir. Als ich dann aber (aus-) sagte dass mir diese Hütte schon immer suspekt vorkam und Sie, entschuldigen Sie bitte, schon immer gerne mit „Flüssigkeiten“ hantierten, dann wurden meine Handfesseln ein wenig gelockert.

Diese Zeilen schreibe ich Ihnen aus einem dunklen Kellerraum. Habe doch immer noch ein kleines Telefon in meiner Socke. Sie wissen schon, Stichwort „Der kleine Zeh ist gebrochen.“, hihi.. 🙂

Ich wünsche Ihnen und Ihre lieben Familie einen schönen Feierabend.

Sie sind am Samstag gerne eingeladen. Vielleicht werde ich für uns alle ein wenig grillen.

Immer Ihr,
Schirrmi