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Blutige Feuerzeremonie im Westerwald

Zehnhausen b.W. – Noch immer erschüttert blicken große Teile der Bevölkerung auf die vergangene Nacht zurück. In Zehnhausen bei Wallmerod, normalerweise ein dörfliches Idyll im Westerwald, ereigneten sich am 12.11. unfassbare Szenen.

Schon kurz nach Sonnenuntergang versammelten sich, angeführt von einem unbekannten Reiter, ca. 150 Vermummte in der Dorfmitte um dann ihren finsteren Fackelmarsch vorbei an den beschaulichen Häusern der Dorfgemeinschaft anzutreten. „Seit dem 9.11.1938 habe ich solche zu allem entschlossenen Mördertruppen nicht mehr erlebt.“ So Gisela H.(*), die Ehefrau des Ortsdiakons, mit immer noch zittriger Stimme.

Gegen 17.30 Uhr begann der Marsch der mutmaßlichen Mitglieder einer Sekte durch Zehnhausen. Wie später Hauptkommissar Feindt (Nebendienststelle Berod) berichtet, waren sogar Jugendliche und Kinder anwesend die mit ausdrucksloser Miene ihrem berittenen Anführer zum Ortsausgang folgten. Ziel war ein Tage zuvor hergerichteter Scheiterhaufen.

Unverständliche Gesänge begleiteten sodann das schreckliche Schauspiel während größere Gegenstände in die lodernden Flammen geworfen wurden. Ein vielstimmiges Heulen war zu vernehmen, berichtet Johannes Sch. (*) der aus sicherer Entfernung das Treiben fotografisch dokumentieren konnte. „Schrecklich war die anschließende Stille während die blutroten Flammen den Nachthimmel noch Stundenlang erleuchteten.“

Unter Leitung von HK Feindt wurde eine Soko „Blutzauber“ eingerichtet. Landratsamt Vorsteher Joachim Schmidt verspricht rasche Aufklärung: „Alle zur Verfügung stehenden Kräfte werden für diesen Fall freigestellt.“ Es wurde eigens eine Hotline 06435 / 666 666 eingerichtet. Die Bevölkerung ist aufgerufen sachdienliche Hinweise der Soko mitzuteilen.

In allerletzter Minute vor Redaktionsschluss erreicht uns noch ein Augenzeugenbericht der Iselgunde Bloxkröt (*). „Es war zum Haare raufen und Warzen kratzen! Nie, noch nie seit Hunderten von Jahren ist mir so ein Mob unter den Besen geraten! Es ist zum Rattenmelken!“ Schluchzt und dreht ab..

 

Ein Dorfidyll hat seine Unschuld verloren

* Namen aus Rücksicht geändert

Westerwald: Verbrecherisches Martinsfeuer in Zehnhausen

Heutzutage, wo überall in der Welt gezündelt wird, nimmt auch das kleine, beschauliche Zehnhausen keine Ausnahme ein. Denn was mussten meine rotentzündeten Feiertagsaugen bei einem Spaziergang erblicken?

Hier wird das Martinsfeuer schon Wochen vor dem Brand hergerichtet. Neben diesem verbrecherischen Akt, wurden auch noch alle, ich sage ALLE Ratschläge, Empfehlungen und Anweisungen der Verbandsgemeinde ignoriert.

Wie jeder halbwegs denkende Mensch weiß und wie auch noch offiziell an die weniger geistig denkenden Westerwälder Keulenschwinger informiert wurde (lest und begreift mit gesunden Menschverstand selbst):

Und hier nun die unaussprechliche Untat, der nicht hinnehmbare Umstand wie in Zehnhausen verfahren wird:

Es ist kein Suchbild. Denn jeder wird auf dem Ersten Blick erkennen welche schlimmen, nein ich verbessere mich selber, eklatanten Verstöße der offiziellen Behördenrichtlinien erfolgten. Da ich dieses abgrundtief verabscheuenswürdige Verhalten der Mehrzahl der Dorfbewohner, inklusive des Vorstandes, nicht mittragen will, mache ich hiermit diesen Akt gegen jeglicher menschlicher Vernunft öffentlich.

Ein Mensch!