Ein Timer fehlte

Jetzt kann ich ja drüber lachen. Nach ein bissel Mucke und einem halben geistigen Getränk.

Ich habe das Gemüse anbrennen lassen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die toten, zwiebeligen Schweinefetzen in der Röhre habe ich elektronisch bei Umluft 180 Grad automatisch nach 35 Minuten abschalten lassen. Auch der Reis auf dem Herd wurde wie eingestellt per Timer nach 15 Minuten leise köchelnd ausgeschaltet.

Währendessen saßen wir im Büro und erzählten lustigen Klumperquatsch bis eine Note in meine Nase drang. Lief alsbald in die Küche und erblickte einen Topf voller Gemüse mit intensiven Röstaromen – die Rauchmelder machten nicht ihren Job.

Ja, ich weiß.. Ich lese keine Bedienungsanleitungen. Kann ich beim Neff mehr als eine induktrinierte Zone timen? Vielleicht. Aber so schmiss ich den Reis in den Röstgemüsetopf, rührte um und keiner traut sich da jetzt ran. Ich bin mir aber sicher, später in der Nacht wird jemand Hunger bekommen. Das warte ich erstmal ab bevor ich auch davon koste.

So! Enjoy!

Albträume – ich will aufwachen!

Ups – habe ich grade in meiner Schublade gefunden:

Verrückt! Absolut verrückt! Seit Menschengedenken werden aus zwei Gründen Brüder, Geschwister, Menschen, Kinder etc. aufeinander gehetzt damit sie sich totschlagen, bekriegen, niedermetzeln, ausrotten: Religion und Geld/Macht.

Mir fehlen die Worte. Leute sangen kürzlich über diese Umstände:



Ich schlief damals auf der Walz mit dreckigen Leuten, Bärte so lang wie mein Longdingelong, Gerüche wie auf dem Bahnhofklo, Hunde trollten in der Bude rum doch es gab einen Unterschied zum warmen, eiskalten Daheim: Frieden und Verständnis. Pflanzen wurden gehegt – geraucht, Probleme von fremden Leuten wurden aufgenommen, besprochen, gelöst. Doch das spielt sich nur im Klein-Klein ab. Hat keine Relevanz im Großen, Ganzen.

Müde und von damals lamentierend, hoffe ich dass mein Junge und dessen Generation daraus lernt. So wie ich das damals gehofft hatte.

Nacht!

Am Ende bleibt Torte

Genossen und Genossinnen! Am Ende einer Ära möchte ich mich persönlich bei Ihnen, meine Lieben Weggefährten, bedanken!

Bevor ich grade den längsten Weg meines Lebens ging, flüsterte mir die geliebte L. noch ins Ohr „Ach bitte mein Geliebter, denk an deinen Führerschein..“. „JAWOLLJA, meine Treue!“ „Doch diesen Weg gehe ich allein.“ So ging ich also. Und ging. Und ging (gähn..). Der Weg kann schon lange sein. Kann mir mal jemand was zur Erfrischung reichen? „ABER FLOTT!“ So brüllte ich und erschrak mich vor mir selbst. Einige Schnauzhaare kitzelten mir an der sensiblen Oberlippe. STRAMM! So mag ich das. Stramm hingen Sie ohne noch groß rum zu mucken. Ihre Lästermäuler sind endlich und ein für alle Male verstummt! Ja, ja, so hängen sie jetzt da. Das weiche, mit ehedem und vermeintlicher Stärke gewesene Zeuch! Uffjehange! Perfide lache ich immer noch über den „Vorgang“ während ich darüber nachdenke dass hinten rum im Funk die letzte Folge von Ekel Alfred lief. Harhar! So hingen sie und hängen. HÄNGT!

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Und ging wieder zurück zur Couch, immer noch froh dass die Hausarbeit erledigt war. Doch immer noch leise über die Tat nachdenkend, draußen grau und unmenschlich leise seufzend einige Opfer der Gesellschaft die es nicht geschafft hatten, drangen nicht an meine verschlossenen, bösen Ohren und ich schaute in der Küche nach was es denn da noch gab. Mit blutunterlaufenden Augen schaute ich mal dahin und zur L. Und wieder zurück. Und wieder hin und her und wollte es nicht begreifen. Mächtig grollend meine Worte, hastig, aufgeregt und voller Wut presste ich hinaus: „Welch Stück, welch unwertes Etwas vergriff sich an der Torte?“ Mit Inbrunst und voller Liebe schleuderte Sie mir leise, lieblich entgegen: „Noch ein Wort, mein LIEBER! Dann kannste verzichten. VERZICHTEN!“ Ich könnte mir eine andere suchen. Und so weiter..

Also, jetzt wo sie im Bett liegt und ich Slayer höre, kann ich es Ihnen mit cremigen, sahnigen, leckeren Gesichtchen sagen: Schmakofatz! Alles für mich alleine. Hehe..comp_img_9996

Springbock

Springbock (der): Lateinisch „allet wat net off de Böhm kütt“. Vorkommen: Hauptsächlich Westeuropäisch. Ernährung: Testosteron. Merkmale: Dicker Schwanz, starker Körperbau, kleines Hirn. In Kombination oft peinlich, manchmal lustig.

Der herkömmliche Springbock hat außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt in ein, zwei Sprüngen zum Kühlschrank / Kämmerchen und zurück zu seinem natürlichen Habitat, dem Schreibtisch und oder dem Schlafzimmer zu kommen. In bemerkenswerter Weise ruht er meist in sich selbst und lässt keine Nebenbuhler zu.

In freier Wildbahn lässt sich der Springbock meist an seinen markanten grunzenden und rülpsenden Lauten erkennen. Oft plustert er sich auf und schreitet breit umher. Selten: Er kann auch geschickt und nur mit Restalkohol am helllichten Tageslicht aus seiner Deckung hervorkommen. Dann aber ist er eher auf Tarnung bedacht. Dies meistert er in hervorragender Weise mit Unterhemd und Jogginghose, gerne auch beschissen.

Seine Fortpflanzung ist so gewöhnlich wie unangestrengt: Rein-Raus. Dabei ist ihm Aussehen, Alter, Attraktivität nicht so wichtig. Nur Bildung. Das hasst er. Seine Riechorgane sind gut ausgeprägt. Alles was nach lau, kostenlos, leicht zu haben, willenlos riecht, könnte eine potentielle Partnerin werden.

Der S. springt müffelnd umher und sondiert umsichtig und nicht grade charmant alles was nicht bei.. Anmerkung des Red.: auf den Bäumen ist. Was dem S. zugute kommt, die meisten Weibchen haben das Klettern verlernt so dass die Baumoption oft nicht mehr zur Verfügung steht.

Vornehmlich hat der S. eine Vorliebe für Machwerke von Rammstein, Böse Onkelz und sonstige gutturalen Geräuschemacher.

Ende.

Wie komme ich auf diese Gedanken? L. und ich surfen grade durch Youtube. Ich wollte gerne Vanessa Paradies, ABBA aber nur die Eine davon, Kylie Minogue sehen und hören und kam mir komisch vor dass sie mir dabei immer den Drink auffüllte. Ich kam mir vor wie ein Springbock..

Silvester? Heiß ich Silvester?

Grüßt euch Gott oder welcher Teufel auch immer, zu Silvester. Zum Einstieg eine überflüssige Information für Sie: Heute am 31.12., hat meine erste große Liebe Geburtstag. Toll gelle? Liebe P. von hier aus recht liebe und herzliche Grüße! Kussi! Drücker! Du warst das Liebste was ich hatte. Und jeder war neidisch auf uns.

Vor nicht allzu langer Zeit, nahm ich Kontakt zu einer Schulfreundin auf. Ich erinnere mich noch, wir soffen, kifften und protestierten damals dass es eine Freude war. Nur nebenbei, ich war irgendwas in der Art wie verliebt in sie. Ich war aber nur ein Freund. Ein Spaßvogel. Ein Kumpel. Sie hatte immer Geliebte und Ficker mit denen ich, man mag es kaum glauben, zusammen mit ihr im Bett schlief während zwei sich liebten und einer Fingernägel kaute und verzweifelte. Zu der damaligen Zeit hatte ich meine Hochphase an Witz, Humor, Sportlichkeit, Trinkfestigkeit und galt als anerkannter Charmeur. Jedoch ohne Erfolg. Sie wollte nicht. In dieser Zeit hatte ich auch vermehrt Hornhaut auf meinen Knöcheln. Denn ich wusste was ihr gut tat auch wenn sie es nicht wusste. So prügelte ich manchen dieser Kerle aus dem Bett, die Treppe runter und auf die Straße hinaus dass ich meine Freude hatte. Wenn sie zu sehr jammerten hetzte ich auch noch den Hausdackel auf die Spritzer während ich deren Hausbar plünderte und ein paar Likörflaschen nach ihnen warf.

Ich nahm also Kontakt auf und lud zu einem Rockkonzert ein, harhar. Unheilig sollte es werden in Kölle. So taten wir also. Ich kannte Unheilig nicht, wusste nur dass sie es gut fand. Also tat ich. Und, ich mag es ja gar nicht sagen, es war unbeschreiblich für mich. Unbeschreiblich Scheiße. Ich war noch nie auf einem Schlagerkonzert. Jetzt weiß ich wie es ist. Nämlich? Genau! Gewöhnlich schalte ich schon fast mitten in der Nacht am letzten Tag des Jahres den TV ein und wähle 3SAT. Denn traditionell laufen dort den ganzen Tag Konzerte. Es gibt Perlen darunter aber auch Blödsinn. Es lief u.a. Unheilig und L. schaute zu, ich auch während ich in eine Schüssel kotzte. Denn bei mir hörte der Spaß auf als er mit Helene Fischer ein Duett sang. Helene! Zugegeben, sie hatte sich eng und schwarz gekleidet. Die Schminke dazu passend. Aber rockig geht halt nicht bei Unheilig.

Jetzt wo die Schüssel eh versaut war, nahm ich einen Hobel und kümmerte mich um meine Wanderfüße. Und hobelte und raspelte. Es staubte, es roch und diese schon lange überfällige Aktion übertünchte auf herrlichste Art und Weise das unheilige Duett. Jetzt wo so ziemlich alles was den Menschen ausmacht in einer Schüssel war, tat ich alles in einen Beutel und fror es ein. Falls mal mein Scheffe zu Besuch kommt. Dann gibt es Eintopf.

Meine Unwohnung verfügt über einen offenen Wohn- Küchenbereich. Somit kann ich während des Kochens aus der Küche heraus den TV und meine Gäste beobachten. Und umgekehrt. Ed Sheeran oder wie der Honk heißt lief grade und ich fing an zu heulen. Nicht vor unmäßigem Ärger sondern wegen den Zwiebeln die ich schnibbelte. Dazu würfelte ich Knoblauch – zu viel und briet beides in Öl weich an. Dann kamen Kümmel aber dem vom Kreuze, gehackte Chilli-Schoten und weitere Ingredienzien hinzu, u.a. eine Zimtstange von der ich hoffe ich finde sie hinterher und kann sie rausfischen. Sie ahnen es schon, es wird das berühmte Shirrmi-Schilli. Dann kommt Gehacktes dabei bis es krümelig wird und dazu passierte Tomaten. Schön selbst geschält und passiert und entkernt, Ehrensache! Laut Rezept soll das Ganze dann, vorher mit Salz und Pfeffer und eventuellem weiteren Chilli-Gewürz abgeschmeckt, 90 Minuten köcheln. Grade klingelte der Timer und ich konnte zum nächsten Schritt übergehen. Las dann aber dass man 30 Minuten vor Ablauf der 90 Minuten die Kidney-Bohnen hinzu tuen soll. Egal. Wussten Sie das Kidney-Bohnen aus der Dose wenn man sie siebt und wäscht, schäumen wie eine Badewanne an deren Rand Schampusgläschen und Kerzen drapiert sind und im Hintergrund „Only you“ läuft. Jedenfalls tat ich grade die Bohnen hinzu und lasse 30 Minuten weiterköcheln. Das wird toll! Weiß ich jetzt schon. Jedoch ist der größte meiner Töpfe voll und L. und ich, wir sind zu zweit. Ich gehe gleich mal raus und lade Leute ein. Wenn zu wenig Baguette da ist, backe ich halt noch ein paar. Oder mag jemand vorbei kommen? Sie sind herzlich eingeladen. Essen und Trinken ist genügend vorhanden.

Unheimlich ein heutiges Highlight. Alan Parsons Project mit einem Orchester das sich gewaschen hat versöhnte mich mit 3SAT. Herrlich! Alte Zeiten manifestierten sich in Form von Gänsehaut und frisch geduschten kleinen, blonden Härchen auf meinen Armen. Meine Öhrchen zuckten, das Herz ging auf. Astrein! Wussten Sie das Alan Parsons damals der Toningenieur beim Album „The Dark Side oft he Moon“ von Pink Floyd war? Er kann es immer noch. Da gibt es kein „geht so“, oder „ja gut“, oder „nicht schlecht“. Da gibt es hochprofessionelles auf die Ohren und in das Herz. So auch L. zu mir als ich am Herd stand: „Baby, meine Aussicht auf dich ist wunderbar!“. Dann merkte ich dass meine kurze, schwarze Rowdie-Hose rutschte und unverhältnismäßig helle der Mond schien.

Ob ich das Chilli abgeschmeckt hätte? Was für eine blöde Frage! Natürlich nicht. Bin ich Koch oder Informatiker? Gut, ich denke eine Prise Zucker, eventuell ein wenig Salz noch dabei und der frische angerührte Joghurt wird es schon richten. Apropos richten. Bevor das Jahr vorüber geht, die traditionelle Hinrichtung steht noch aus. Diesmal warten verschiedene Kandidaten auf ihr letztes Seufzen. Da wären (lufthol): Deutschland, so dumm und dämlich; die Deutschen ebenso dumm und dämlich, lassen sich verarschen; Merkel die Stasi-Sau; Journalisten im Allgemeinen, nicht im Besonderen; Politiker, Anwälte außer Dingendorf, Vetter..; Bänker; Investoren; Börsen und Manipulatoren. Dazu richte ich ein für alle Mal hin: Hunger, Krieg, Leid, Elend, Armut und Obdachlosigkeit. Da gäbe es noch mehr zu nennen, aber meine Kraft ist hinreichend aufgebraucht.

Ich wünsche allen ein schöneres neues Jahr als wie es das alte war. Insbesondere meinen Freunden und meiner Familie.

Schirrmi

P.S.: Guten Appe und Prost!

Nachdenkliche Betrachtungen über Weihnachtsgeschenke

Guten Abend! Gehören Sie auch zu den Menschen die kürzlich Geschenke erhielten? Und? Zufrieden? Also ich für meinen Teil kann Ihnen sagen dass diese aneinandergereihten Buchstaben, Sie lesen sie grade, aus Gründen zustande kommen. Und nur aus Gründen. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Jetzt haben Sie noch die Chance nicht weiter zu lesen.

Ich finde, beschenkt zu werden anstrengender als selbst zu schenken. Ersteres macht mich wortlos, letzteres kann, nicht muss, in Stress ausarten. Eine Packung Gemeinplätze gefällig? Dann lesen Sie den letzten Satz noch mal. Und noch mal. Bis Sie satt sind. Oh, -plätze? Nicht Plätzchen? Uh, die gab es bei mir auch und nicht zu knapp.

Ich schweife ab.

Sie gaben sich Mühe und ich überlebte die letzten Tage in Symbolik. Mark ereilte mich mit dem ihm eigenen Witz, „Jeder Mensch hat schon bei der Geburt ein Eigentum, das alle anderen an Wert übertrifft – sein letzter Atemzug.“ Und ich sah dabei auf einer Designerflasche ein mir bis dato unbekanntes Logo. Nämlich dass der Drohnenmörder, stationiert in Rammstein. Wenigstens waren 40% davon in der Flasche deren Inhalt ich bei ein paar Gedanken genoss wie kurz die Geschichte der Menschheit sein kann. Schön und spannend eingelesen kippte ich ein paar Gläschen nach. Ich hatte derer vier geschenkt bekommen. Snaggeltooth.

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Heute vor genau einem Jahr ist er verreckt. Und ich trank aus seinen Gläsern – was? Er würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste dass es Wodka war. Aber immerhin steckte Musik im Feuerwasser. Habe immer noch taube Ohren so besoffen war ich, die elektrischen Japaner schraubten gelegentlich die Sicherungen raus. An einem nächsten Tag entnahm ich dem Gefrierfach Köttbullar, Lars Kepler sah es und schrie mich an: „Ich jage Dich, wenn Du das nicht richtig machst!“ Tat also ein wenig Mon Cherie hinein, nur damit der sein Maul hält, der alte Schwede.

Auf gerösteten Cola-Mandeln kauend reüssiere ich die Tage obwohl ich länger schon keine mehr hatte. Freute mich auf selbstgekochtes von L. Mannomann, waren das Portionen! Keine Ahnung wo sie das her nahm. Aber sie kommt mir jetzt 20 Kilo leichter vor. Und apropos, das Bett quietscht weniger wenn ich begatte. Aber lecker war es 🙂

Ein Geschenk wird mir im Gedächtnis bleiben. Es war ein Dankeschön in Form einer Email von einem lieben Menschen der leider wenig Geld hat.

Alles in allem – ich danke euch,
Schirrmi

Verfehlte Berufe

Im Rahmen einer Studie kam ich beim Recherchieren auf eine Erkenntnis.

Für den Background muss ich mal Luft holen, denn: Abspritzen, Alt+Jung, Amateur, Anal, BBW, BDSM, Big Cock, Bisexuell, Blasen, Creampie, Cuckold, Dicke Ärsche, Exhibitionisten, Gangbang, Gay Porn, Lesben, MILF’s, Masturbartion, Spritzen, Swinger, Teens, etc. waren hilfreich und ich notierte fleißig.

Was mir aber persönlich auffiel waren die Schau- oder / und nicht –spieler. Man mag ja meinen Professionelle müssen und können länger. Ich kann Ihnen aber nach 5, in Worten FÜNF, Stunden sagen, ich kann noch länger aushalten. Die Geschichte mit den Schwielen erzähle ich später mal.

Morgen koche ich Knödel mit Rotkraut und dazu gibt es Rinderroulladen. So!

Ich schüttel Ihnen die Hand.

Wussten Sie dass ich zaubern kann? Wussten Sie auch dass ich jonglieren und einen Salto-Rückwärts kann? Wussten Sie dass ich Menschen zum lachen bringen kann? Und wussten Sie auch dass ich mit 100 Prozentiger Sicherheit Automobile anhand ihrer Rücklichter erraten kann? Und wussten Sie dass ich bei beliebigen Songs innerhalb einer Mikrosekunde sagen kann wessen und welches Lied das ist?

Und jetzt wurde mir auch noch folgendes bewusst: Ich kann weiß zu rosa zu rot machen. Und es wird immer für gut befunden.

Na?

 

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest! Für diejenigen die mit diesen Sektenbräuchen nicht viel am Hut haben, wünsche ich einen schönen zusätzlichen freien Tag und hoffe für euch dass nicht nur Götzenhäuser geöffnet haben sondern auch Tankstellen um sich mit geistigen Getränken versorgen zu können.

Mitten in der Nacht, so um 9:00 Uhr, bin ich heute aufgestanden und stellte mich nackt und nur mit einer Schürze bekleidet in die Küche. Warum? Ich strampelte mich in der Nacht frei und die leichte Bettbekleidung war auf die Schnelle nicht mehr auffindbar. Ach, die Frage war nicht bezogen auf meine Kleidungsgewohnheiten? Sie wollten fragen was ich in der Küche zu suchen habe? Frage ich mich auch. Im Ernst, ich pellte gefühlte 80 Kilogramm Kartoffeln, schälte und würfelte Zwiebeln, kochte diese in Brühe und tat feinsten Senf und Essig hinzu. Die Kartoffeln wurden in Scheiben geschnitten und freuten sich darauf mit diesem anderen Zeug eine Verbindung einzugehen. Unter uns, die Soße sah echt nach Durchfallkackack aus. Dann noch klein gewürfelte Gewürzgurken, ein wenig Fleischwurst vom armen Schwein da rein. Mit ein wenig Gurkenwasser verrührte ich ordentlich Mayonnaise und hob diese unter. Jetzt steht das da und zieht vor sich wie Nachbars Lumpi an der Leine wenn er nicht an des Hundedame Arschloch rankommt. Zum Schnüffeln. Was denken Sie denn?

Ich bin ein sehr traditionsbewusster Mensch. Es gibt in meinem Muckelhaushalt keinen Baum. Noch nie. Und das nicht nur aus Platzgründen sondern aus einer Mischung von Überzeugung und Faulheit. Jedoch erinnere ich mich dunkel an meine Kindheit. Da gab es immer einen Weihnachtsbaum. Und Brüder inklusive einer Schwester. Der eine Bruder trat schon als Kind der freiwilligen Feuerwehr bei. Später war er dann in der Jugendfeuerwehr und noch später bekam er einen Bauch und war bei den Erwachsenen Löschtrupps. Als er also noch Kind war und der Kinderfeuerwehr beitrat lernte er Dinge über Brandvermeidung, -beobachtung und –bekämpfung. Er lernte durch diese Feuerwehrschulungen auch eine gewisse Sorge zu entwickeln. Unsere Badewanne war immer mit Wasser gefüllt und ein voller Eimer Wasser stand immer im Wohnzimmer rum. Ich kann Ihnen sagen, wir hatten nie einen Brandvorfall dafür aber pünktlich zum Weihnachtsfest immer Wasserschäden im Wohnzimmer. Hach!

Wie fast jedes Jahr habe ich unter tatkräftiger Mitwirkung des Engels L. für euch eine Weihnachtskarte gemacht. Dieses Jahr ist auch die ehemalige Brockenspitze dabei. Erinnern Sie sich? Schauen Sie und werden Sie glücklich angesichts dieses Kunstwerks:

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Schon jetzt habe ich vielfache Mengen von 100 Gramm zugenommen. Aber das ist ja kein Wunder bei all der Vorweihnachtsfressereien. Dann kommt das eigentliche Weihnachtsfressen. Danach Extremcouching dann auch schon die Silvester- und Neujahresgerichte. Da habe ich noch einiges vor mir. Aber meine Kutte hat da unten verstellbare Riegel. Da geht noch was.

Ich habe das Internet leer gekauft. Also, wenn Sie die ein oder andere super-duper-Hifi-Anlage oder den tollsten 80000“ Smart-OLE J TV nicht erstehen konnten, ich bin schuld. Auch die ganzen virtuellen Bücherregale habe ich leer gekauft. Wollten Sie Diamanten, Brillanten? Alles ausverkauft. Ich! 9-schwänzige Peitschen? Arschdildos? Nicht mehr zu erhalten? Ich! Wodka leer? Kein Rotkapp mehr? Keine festkochenden Kartoffeln mehr? Ja, Sie vermuten zu recht: Ich!

Apropos kochen. Einige Dinge bereite ich dieses Jahr nicht selber zu. Ich ließ rösten. Ich ließ backen. Ich ließ Süßigkeiten kaufen. Ich will damit nicht sagen dass andere Leute manche Dinge besser machen können als ich. Vielmehr geht es hier um eines meiner Hobbies. Faul sein. Faulenzen. Und wenn dann auch noch der Preis stimmt muss ich zuschlagen, äh.., zulangen, äh.., kaufen.

Ich wünsche uns frohe Weihnachten und wir wünschen uns bitte alle zusammen mehr Frieden auf der Welt und Verständnis unter den Menschen! Wenn jeder ein wenig mehr darauf achtet, könnte am Ende der Hoffnungslosigkeit ein kleines Lichtlein leuchten.

Euer Schirrmi