Archiv des Monats: Mai 2016

Verwirrte Pilzpfanne

Heulen könnte ich! Ambivalente Gefühle sausen und rauschen durch meinen letzten Restverstand. Neid, Genialität, Dummheit, Voraussicht – ich kann es nicht beschreiben. Aber ich versuche es 🙂

Voraussicht: Außer bei Festivals trinke ich selten Bier. Habe aber oft mein Lieblingsbier, Budweiser (nicht aus den USA!) im Haus. Wenn relativ starke Trinker im Hause sind, bunkere ich mir eine Flasche für Notzeiten. Siehe auch Neid.

Neid: Wenn Bier da ist und ich sehe dass so nach und nach alles weggesoffen wird, lege ich wenigstens eine Flasche für mich zurück. Siehe auch Voraussicht.

Genialität: Bei heißen Temperaturen ein kaltes Bier haben wollen? Na klar! Vor dem trinken gut kühlen.

Dummheit: Die eiserne Reserve in das Eisfach legen und nicht mehr dran denken.

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Fazit: Bier kann man auch lutschen, wenn man will. Brrr….

Mann Eyh! Biste bekloppt? Zu lange am Bier gelutscht, oder was? Was soll denn da dieser Blogtitel? DU LUTSCHER!

Nachdem in mir ein Vesuv an Gefühlen brandete, erstand ich neben Flüssigkeiten auch ein wenig rohe, feste Nahrung. Daraus machte ich mir ein Pilzdings. Schnibbelte Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Rindschwein, bratete erst krümelig, dann glasig und würzte fein kräuterig, gab ein wenig lauwarmes Wasser und Sahne sowie die Pilze da dran. Maß ein wenig Gefro-Gute-Pilz-Suppe-Pulver hinzu und ließ es köcheln. Köcheln und köcheln. Und so steht da jetzt dieses wundervolle, bekömmliche Gericht in der Pfanne vor sich hin und mein Hunger vergang.

Tja!

Matla würde sagen: Ich aas – Nichts

Gefühlschaos

Heute war mal wieder ein Tag! Ich wurde von den unterschiedlichsten Gefühlen überwältigt.

Wie gewohnt verbrachte ich die meiste Zeit in der Knochenmühle und wusste mal wieder nicht ob ich lachen oder weinen soll. Denken Sie sich alle der möglichen Kombinationen. Mal gelacht, dann wieder geweint und umgekehrt oder beides gleichzeitig. Hinzu kamen dann meine üblichen Neantertaler Westerwälder rheinländischen Wutausbrüche. Ich verschwand dann sehr bald um Opferschäden so gering wie möglich zu halten. Mich eingeschlossen. Gefühlschaos weiterlesen

Impressionen aus dem Harz

Wie Sie bestimmt noch wissen ist mir der Harz das liebste Mittelgebirge Deutschlands. Unschwer hier, hier, hier und hier zu erkennen. Letztens erwanderte ich mir den „Harzer Steiger“. Was kommt danach? Mit 150 erwanderten Stempeln könnte ich mich mit dem Abzeichen „Der Harzer Kaiserschuh“ schmücken. Wenn ich den Harz komplett mit seinen 222 Stempeln erwandern würde, käme nur noch der „Harzer Wanderkaiser“. Die letzten Tage, bei wundervollem Wetter, stempelte ich meinen 149. Impressionen aus dem Harz weiterlesen

Daheim

Ich bin grade wieder zu Hause. Meine Liebste dabei. Am Ende stritten wir ob der Musik. Ich versprach und schwörte – ich kann auch Schlager. Wie folgt:

Daheim

Das Leben bietet so viel
ich sah es nicht
grau, dunkel wie keine
keine Offenbarung – für mich

Ich lebte – ich sah es nicht
der Himmel, für mich schwarz
so blau mit federigen Wolken
schön für alle

Nur nicht für mich

Der Tod, unweigerlich
die Gedanken am Ende
trostlos die Welt
lass ich mich fallen

In das tiefe Grab,
Ruhe, Gemütlichkeit
Nicht denken,
Blind

Endlich

Piep, grunz, rülps, iiiaaahhh, määhhh, muhh, würg

Ich war mal wieder wandern und war nicht allein – meine Begleiter waren U-Punkt-A-Punkt:

Emu, Adler, Kuschelkühe, Falke, Reh, Wildkatze, Harzer Dachstelze, Luftschwalben, Ziege, Blasemaul, verkohlte Meise, Kolk- und Raben, sonnenbadende Maulwürfe, Flugenten, Schwäne, Borkenkäfer, dickfettarschige Hummeln im 15. Stock, Pfauenfedern, Zitronen welche nicht falten, Eselhengste mit Gemächt, Zwerkchefpony, Hoppelhasen, verwirrtes Eichhorn, wütende Stiere (der Stromzaun war 20cm hoch – ich pisste dagegen), hungrige Rotkehlchen, vom Vattatach platte Salamander, aufgeschreckte Auerhähne, Wanderfalken, Rotmilan, Bussarde, Turmfalken. B.ö.s.e. Ziegenböcke, Brustlutschendes Rindvieh. Schwarze und bunte Spechte. Der Sperling samt Familie, keck. Etc.

Ich war grade mal wieder im Harz und ging bergauf, bergab. Es war supi! Und es hört nicht auf.

Was bin ich froh das ich wieder Wodka hab. Das wilde Durcheinander – na ja, wer es mag…

Jetzt bin ich wieder daheim und vermisse die Natur aber nicht die Zivilisation.

Letzteres ist Scheiße!

Deine Hand

Hart das Leben,
der Himmel dunkel
Sehnsucht nach Liebe

Vergangen mein Weg,
keine Hoffnung,
allein.

Deine Hand,
gibt mir halt
ich sehe Licht

Und weiß es nicht

Blind ging ich
durch das Leben
Tränen waren da

Doch Deine Hand
ist da – unser Herz schreit
Ja! Es ist wahr!

Vergessen all das Leid,
und die Knechtschaft
denn Du bist da

Jetzt weiß ich es

Wir sind nicht allein,
Im fremden Leben,
unerkannt

Liebehand!

Schirrmi