Currywurst bei Konnopke

Rezept der Woche: Schuhsohlen mit Nichts (de./cz./cu)

Heute gab es eine internationale Zusammenarbeit: Schuhsohlen mit Nichts.
Hmh, freut euch mit mir auf ein neues, leckeres Rezept der Woche! Eigentlich war unsere heutige Hauptmahlzeit ganz anders geplant. Nämlich, grob gesagt, aus drei Bestandteilen. Fleisch, Sattmacher und Gemüse. Nach all der Völlerei der Weihnachtszeit schauten wir uns in die Augen und entschieden uns dazu auf zwei Drittel des Gerichts zu verzichten und an unsere Figuren / Lebern zu (ge)denken. Rezept der Woche: Schuhsohlen mit Nichts (de./cz./cu) weiterlesen →

Driving home for Christmas

Ich lebe noch! Puhhhhh!

Heute war Verwandtschaftsbesuch in meiner alten Heimat angesagt. Die Mutter meines Sohnes kam auf die Idee sich als Fahrerin meines Teufelmobils zu betätigen. 666. Dann, FWD usw, usf – wer fährt zurück. Mein Junge. Uiuiuiuiui…..

Gibt es Fahrkurse für Beifahrer? Jetzt nach drei Flaschen Schnaps kann ich ja wieder gelassen drüber reden. Aber es ist schon schlimm für mich als Beifahrer wenn da so eine Mutti auf der Hin- und auf der Rücktour die kleine armselige Ratte das Steuer meines 80000 PS Mobils übernimmt. Verkrampft ist noch locker ausgedrückt.

Comp_IMG_6591Ich lebe noch. Und sonst so? Man fragte mich letztens ob ich Chips herstellen wollte. Nee, schlichte Bratkartoffeln. Schirrmi-Spezial. Und dann gab es gestern einen Bruch von dem ich mich wahrscheinlich nie mehr erholen werde. Der heilige Abend (hihi) ohne Kartoffelsalat mit Würstchen. Anstattdessen gab es eine Gemeinschaftsarbeit, wie folgt:

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Es sieht aus wie Kotze. Es riecht wie Kotze. Es schmeckt nach Kotze. Es war Kotze! Nee, nur Spaß. Es war Schmackofatz! Prekäre Hühner in saudummen Schweinespeck ummantelt mit pipapo. Und die kleine runzelige Erbse da oben drauf – das war das Hirn des Jungen meines Gastes. Und jetzt kann man sich endlich mal richtig mit ihm unterhalten.

Prost!

Anteilnahme

Friedliche Dezembernacht
Draußen kalt
Warm die Stuben
Existenz verkracht

Selig singend
Habe Hunger
Hell und klar die Kinderstimmen
Im Becher keine Münzen klingen

Schöne Lichter
Mir ist so kalt
Duft von Gebratenem
Weh wird’s mir ums Herz – dem Dichter

Die Bescherung ist nun da
Schaue in die Fenster
Frohe Augen, satte Herzen
Ich weiß ich sterbe

Wunderbar

Farewell my darling!

Was würden Sie zu jemanden sagen der sich in einer anfangs harmonischen Partnerschaft gehen lässt? Es passiert oft schleichend, man merkt kaum wie er langsam verlottert. Man will es ja auch nicht wirklich wahr haben. Denn man ist gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Man hat zusammen viele schöne Dinge erlebt. Die Welt gesehen. Quasi jeden Pflasterstein und jeden Grashalm mitgenommen den man habhaft werden konnte. Farewell my darling! weiterlesen →

Trockene Finger

Sie kennen das sicherlich. Da möchte man mal einen 3-paper bauen und die Haut macht nicht mit. Entweder zu trocken, da müssense mit der Zunge so was von nach helfen (Stichwort: Feuchtigkeit). Oder die Extremitäten sind im Gegenteil zu feucht oder zu stark. Da werden sie zerrissen – die papers. Tja!

Isch sach mir dann, einfach mal zur Ruhe kommen, entspannen – danach geht’s weiter:

Und ja, es geht weiter.

Peace!

 

 

Andre‘ – und für die, die es betrifft…

Wart ihr denn nicht auch mal klein? Hilflos, auf Papi, Mami angewiesen?

Ich war klein und ihr ward groß. Was konnte ich denn dafür? Ich wollte nicht auf die Welt kommen. Wurde gezwungen, plötzlich war ich da. Ihr Großen, Herscher, Bestimmer, was macht euch so einzigartig über kleine Leben, kleine Menschen zu befehlen?

Dunkel der Raum. Zitterte vor Angst, die Augen verbunden. Geschrei. So klein, denke – daß kann doch nicht sein, Schläge auf dem Kopf und bitte um Gnade, hört doch bitte auf! Bin doch noch so klein.

Je mehr Du schreist, Du Wicht, je größer Deine Angst, geile ich mich auf. Fassungslosigkeit in Deinen kleinen Augen, Bub – sag ich zu Dir – jetzt knallts! Die Gürtelschnallen mach ich jetzt los, mach dich mal frei. Du Schwein! Ich wollte Dich nicht, hast alles versaut, mein Leben. Ein Kind, ein Bastard, wollte doch nur ficken, dann warst Du da. Ungewollt, hast mir mein Leben versaut. Bück Dich, spür den Riemen, die Rute. Du kleine Sau!

Schaust uns an von unten, Dein nasser Blick, geprügelt, vergessen – ein Geschwür in der Familie. Du lebst ja immer noch?!? Du kleines Schwein!

13 Jahre alt, ich hau ab. Mein Gepäck – Hornhaut, kaputte Seele, und sonst auch präpariert für’s Leben. Für den Tod.

Mein Leiden war zu Ende – ich starb 2015.
Nun ist es endlich alles gut.
Andre

RIP

Morrisey (Konzert 2015 Köln)

Ich konnte es nicht mehr abwarten Morrissey endlich mal live zu erleben. Zwei Tickets konnte ich für Morrissey erstehen, einem Sänger den ich zwar noch nie persönlich erlebt aber dennoch seit meiner frühestens Jugend im Herzen trage. Köln, Oktober 2015. Es war zwar nicht so wie ich es geglaubt, erhofft oder gewünscht hätte – ich war ja noch sehr, sehr jung damals als es mein Lieblingssänger war, aber super war es trotzdem. Morrisey (Konzert 2015 Köln) weiterlesen →

New Model Army – Weihnachtskonzert 2015

„Frohe Weihnachten!“ brüllt da jemand. Und: „Aber ich mache weiter auf Englisch, so wie ihr mich kennt.“ Die Weihnachtswünsche von Justin Sullivan wurden von ca. 3000 grandios gutgelaunten NMA-Familienmitgliedern dankbar entgegengenommen und gaben diese mit ebenso so viel Herz und Zuneigung zurück. New Model Army – Weihnachtskonzert 2015 weiterlesen →