Drohnenangriff und frische Lebensmittel

Puh, war das ein Tag! Der Sonntag, die Bundestagswahl, steckt mir noch ein wenig in den Knochen und es zieht sich immer noch. Vier Jahre können eine lange Zeit sein.

Apropos Knochen, der Dienstag in der Knochenmühle ist nun auch rum und es ist quasi Bergfest. Habe ich doch ab Freitag, inklusive, Urlaub. Trotzdem will dieser Urlaub hart erkämpft sein. Ich möchte euch hier nicht mit Details (666!) langweilen, aber eine denkwürdige Sache hat sich heute doch im normalerweise gemütlichen Monte abgespielt. Drohnenangriff und frische Lebensmittel weiterlesen →

Letzter Aufruf zur Bundestagswahl

Scheisse-Klein_8R0B1976Heute ist, wie alle vier Jahre in diesem Regime, Bundestagswahl. Das bedeutet dass der Bürger einmal, aber nur einmal in vier Jahren an der vorgetäuschten Demokratie teilhaben kann. Nicht so die Konzerne, Anwälte, die Rüstungsindustrie, Mörder, Verbrecher – all die bestimmen unsere Demokratie im Stillen und das permanent. Letzter Aufruf zur Bundestagswahl weiterlesen →

Wahlkrampf – Wonach sollte man seine Wahlentscheidung ausrichten?

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Zum Endspurt zur Bundestagswahl: Ein sehr lesenswerter Artikel von Wolfgang Lieb, NachDenkSeiten.

Jede/n nur ein wenig an politischen Fragen Interessierte/n oder wer sich ernsthaft dafür interessiert, wie es für ihn auch persönlich weitergehen soll in Deutschland, kann wenige Tage vor dieser Wahl angesichts dieses Wahlkrampfes eigentlich nur noch verzweifeln. Es hilft aber nichts, die Wahl wird stattfinden, und jede/r Einzelne muss sich so oder so entscheiden. Aber wonach? Hier weiterlesen…

Unmoderne Muckelbude

Klein_8R0B1962Irgendwie wusste ich es ja schon seit ein paar Tagen. Irgendetwas stimmt nicht in meiner Muckelbude. Den Grund fand ich erst heute heraus.

Nach einem harten Arbeitstag in der Knochenmühle freute ich mich schon auf einen ausgiebigen Couchabend mit beliebig vielen Folgen der Urknall-Theorie. Hatte ich doch so einige Sendungen aufgenommen die nur auf Schirrmi’s richtige Stimmung warteten geschaut zu werden.

Aber irgendwie kam nicht so die richtige Laune auf. Mein geliebter Pfeffi (Anmerkung für die Nichtwissenden: ich meine Pfefferminztee) half nur bedingt und trotz Grübeln erschloss sich mir nicht so recht der Grund der Missstimmung.

Erst als ich meinen coolen Totenkopfschal und meinen geliebten Sweeter übergestülpt hatte – meine Mopedsturmhaube fand ich grade nicht – fühlte ich mich ein wenig wohler. Wohlwissend dass ich nun draußen gegen das Vermummungsverbot verstoßen würde, die schwulen Schlägertruppen hätten sicherlich schon längst Strategien der Einkesselung, Einschüchterung und Kloppereien sowie Anus-Beschau angewandt, bewegten sich entscheidende Zellen etwas schneller und nun hatte ich das Rätsel gelöst. Die Muckelbude ist einfach zu unmodern geworden.

Trotz dem kalendarischen Sommer, der ja immerhin jetzt noch ist, war es ziemlich kalt in der Bude. Und der Grund dafür ist wohl das alle Fenster auf Kipp sind. Seit einigen (kalten) Tagen. Dazu noch Durchzug. Man könnte ja wohl meinen das die Dinger heutzutage von alleine wissen wann Sie zuzugehen haben. Aber nein, Konstruktionen aus dem vorigen Jahrhundert! Und nichts dazu gelernt – die Viecher! Frechheit!

So, also als ich auch mit gutem Zureden, rhythmisch in die Hände klatschen und strengem Blick nichts erreichte fiel mir die alte Methode ein. Nämlich manuell, die eigenen Hände zur Hilfe nehmend, die Fenster schließend, dem ungemütlich kalten Elend ein Ende zu bereiten. Ich warte jetzt grade mit einem Glas Rotwein und System of a Down auf den Erfolg. Noch kondensiert mein Atem in der Luft, es wird aber schon besser und ich habe das Gefühl meinen Schal etwas lockern zu können.

So langsam mehren sich die Gründe die Bude zu verlassen. Modernisierung ist ein Fremdwort für den geschätzten Vermieter. Tja! Ja, und in einer Ecke beobachte ich jetzt schon seit Jahren die Spinnenweben die sich vermehren und die Bude macht sie nicht weg. Denkt einfach nicht dran. Die, die… – die Bude!

Schirrmi

P.S.: Schon beim Fenster schließen denke ich schon daran das sie doch auch mal wieder geöffnet werden müssen – per Hand und nicht per App. Frechheit!

Bildergalerie: Rock im Pott 2013

Rock-im-Pott-2013-LineupGeil, geil, geil! Rock im Pott 2013! Mit einem Line-Up das sich gewaschen hat – bis auf eine Ausnahme. Leider. Aber da kann ich ja nichts für – das Casper zunächst nicht reinpassten, dann obendrein noch fragten ob es dem Publikum gefällt, als Antwort Pfiffe und Buh-Rufe erhielten um dann anschließend das Publikum zu beschimpfen. Keine nette Geste würde ich sagen. Drecksäcke würde ich sagen wenn niemand zuhört oder mitliest. Bildergalerie: Rock im Pott 2013 weiterlesen →

In memoriam Stéphane Hessel. Empört EUCH (endlich)!

Man kann es ja nicht genügend zum Ausdruck bringen. Wir sind alle eingelullt wo es eigentlich EMPÖRUNG zuhauf geben müsste. Hier mal wieder ein „Aufweck-Artikel“. Von Marion Kraske.

Etwas läuft falsch in diesem Land. Da kam jüngst der himmelschreiendste Skandal der letzten Jahre ans Licht und die breite Masse der Deutschen scheint es nicht die Bohne zu interessieren. Dass die amerikanischen Geheimdienste in Europa, ja auch in Deutschland, krakenhaft und millionenfach Daten absaugen, E-Mail-Kontakte scannen, Telefone abhören, Facebook-Aktivitäten ausspionieren, grenzenlos und ungehindert, dass unser aller Privatsphäre, die im Grundgesetz verbrieft ist, missachtet und torpediert wird – es wird einfach so hingenommen.

Eine Titelstory im Nachrichtenmagazin Der Spiegel, das die Thematik in ihrer ganzen Komplexität offenbar noch nicht ganz erfasste, dazu ein paar kritische Kommentare in den Zeitungen, ein paar Diskussionen in den diversen Talkshows und poff – ist der Supermegagau im Bewusstsein der Bevölkerung schon wieder verflogen, ganz so, als wäre nichts, aber auch nichts Relevantes passiert. Stattdessen diskutiert man sich – allen Ernstes – die Köpfe heiß über Sinn und Unsinn eines VeggieDays. Es ist ein unfassbares Versagen der deutschen Öffentlichkeit, das derzeit zu beobachten ist.

Weiterlesen hier, Debattiersalon: http://debattiersalon.de/in-memoriam-stephane-hessel-emport-euch-endlich/#more-8592