Woran liegts?

Diese Fliegen! Damn! Die kleinen Fruchtfliegen. Die großen Stubenfliegen. Fuck!

Das Wozi recht dunkel. Vorhänge wie neidvoll angesurft bei Amazon von dem Herrn der Fliegen. Gestrichen in dunkelrot die Wände, das Interieure schwarz, die Seele solala. Der Arsch, oh die Pest! Hören wir damit auf.

Jedenfalls, der Rotweinschoppen, halbtrocken, aus der Ahrtal-Kellerei hatte neben mir noch weitere, unliebsame Bewunderer. Geflügelt. Einer davon, einer von den geflügelten Bewunderer, hatte sich erlaubt einen Schluck sich genehmigen zu wollen.

Nicht ganz so dumm der Schirrmi, hielt das selbstverständlich kristallgeschliffene Glas gegen das noch ein wenig hineinscheinende Tageslicht und bemerkte leicht in sich versunken einen trunkenen Selbstmörder in ebendiesem – Glas. Kurzerhand einen Löffel rausgekramt und die verschissene lebensmüde Selbstmörderfruchtfliege rausgeholt um sie mit einem satten, roten Klatschen auf dem feinen Diseinerwozitisch zu zerschmettern! Yeeaaahhhh! Und runter, mit einem Zug. das rote Nass!

Tja, was soll ich sagen. Nach der mörderischen Aktion war immer noch nicht Ruhe.

Nachdem der Obstkorb mit schönen, der Konsistenz nach bereits Gaumenweichen, Äpfel und Bananen im Büro vernichtet und den sanften Gleitweg hinab in die unergründlichen Gefilde eines mittelalterlichen Computerfreak gefunden hatten, musste ich fürchterlicher Weise feststellen dass sich die Viecher immer noch amüsiert und erschreckend vital ein Stelldichein in meinem Wozi erlauben.

Etwas darüber nachdenkend konnte ich keine süß-sauren Konsistenzen mehr ausmachen die es der 666-Begleitung fröhlich erlauben konnten ihre Freizeit in meinen Gefilden zu verbringen. Bis dann, bis dann mein Blick auf die Couch fiel. Da lag Fleisch offen rum. Jede Menge. Aus einigen Fleischstücken floss Blut. Aus anderen flossen sonstige Flüssigkeiten. Manche zäh, dunkelrot. Einige frech und schnell fließend dabei aber rosarot, klares Wasser oft aus Teilen die nicht dafür gedacht sind das dort Flüssigkeiten heraus quellen. Alles einfach da so auf der Designercouch. Interessant der Anblick, dachte ich bei mir, während ich mich angewidert abwandte. Wer in Gottes Namen schlachtet Einhundert Kilogramm in einem Ambiente dessen einziger Zweck der Gemütlichkeit, der Lust, der Liebe und der Big Bang Theory zugedacht ist?

Und das Schlimmste ist: Das Ding bewegt sich auch noch! Es lebt wohl noch!

Horror! Ich geh ins Bett und mache die Augen zu.

Schirrmi

P.S.: Was machen diese verfickten Fliegen jetzt in meinem Schlafi?

4 Gedanken zu „Woran liegts?

  1. Die Stubenfliege (Musca domestica von lat. musca „Fliege“, domus „Haus“), auch Gemeine Stubenfliege oder Große Stubenfliege (zur Unterscheidung von der Kleinen Stubenfliege), ist eine Fliege aus der Familie der Echten Fliegen (Muscidae).

  2. Der Körperaufbau entspricht im Allgemeinen jenem der Echten Fliegen. Als morphologische Unterscheidungsmerkmale zu anderen Arten dienen Größe, Färbung und Flügeladerung. Sie besitzen leckend-saugende Mundwerkzeuge. Erwachsene Stubenfliegen sind sechs bis sieben Millimeter lang, ihr Körper ist grau und hat vier Längsstreifen auf dem Thorax. Die Unterseite des Rumpfes ist gelblich, ihre Extremitäten sind schwarz, der Körper ist komplett mit Haaren bedeckt. Sie haben rote Facettenaugen. Die Körper der weiblichen Fliegen sind etwas größer und ihr Augenabstand ist meist etwas größer als bei männlichen Exemplaren. In Ruhestellung sind die Flügel in engem Winkel gespreizt. Aufgrund des ähnlichen Aussehens mit Gemeinen Stechfliegen können sie leicht mit diesen verwechselt werden.

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