Haut ist wieder doof. Kortison von innen und von außen. Dazu Antihistamin und Schlaftabletten damit ich Nacht nicht metzgere. Mit zwei bis drei zusätzlichen Salben wird ein Fest draus. Ab jetzt für fünf Tage Heimkrank.
Der ewig Gestrige
Reingeflattert kam sie, heute. Die Vergangenheit. Erinnerungen dunkel, Helligkeit im Herzen und Gänsehaut auf dem Arm. In Form einer CD. Knappe 8 Euro für 36 Songs. Mit so Songs wie „Go Your Own Way“, „Big Love“, „Gypsy“ oder auch „Seven Wonders“. Die großartigen Fleetwood Mac als Best-Of Doppel-CD. Übrigens, letztgenannter Song verbindet mich irgendwie mit C. mit der ich allerdings nicht mehr verbunden bin. Aber das nur als Nebenbemerkung.
Was machen denn alte Leute falls Sie sich noch erinnern können? Ruckizucki das analoge Fotoalbum rauskramen und Leute damit nerven. Wie es früher mal so war, wie man früher mal so war. Immer am Rande des Abgrunds aber das mit sehr viel Spaß und Herzblut. Die wunderbare Stevie Nicks, stimmgewaltig und eine supi-tolle MILF, wie ich finde. Da könnte einem der Hosenstall platzen! Wenn man sich nicht, na? Bei den Songs in der Vergangenheit verliert.
„Go Your Own Way“ das damalige Credo von uns. Zur Not auch mit Gewalt. Aber mit Enthusiasmus! Immer. Und Alles. „Klaro!“ Werdet ihr jetzt denken: „Der Schirrmi?“ „Fleedwood Mac?“ Ja, genau. Ich war ja schließlich nicht ganz versaut und hatte auch mal einen romantischen Moment. Und diese wenigen Momente werde ich ganz fest halten auch wenn manchmal ein Tränchen kullern sollte. So wie es halt bei alten Leutche ist. Gelle?
„Was schreibt der Honk denn da jetzt wieder?“ denkt ihr euch vielleicht. Und ganz genau. Ihr habt recht! Wie immer! Denn einfach mal was in die weite Welt rotzen, ja, gerne. Bitte! Danke!
Schirrmi 🙂
Rock im Park 2014: Vorfreude und Line-up
Yeah, yeah, yeah! Ich flipp aus vor Vorfreude auf Rock im Park! Dieses Jahr 4 Tage lang richtig was auf die Ohren, anstatt 3, wie sonst üblich. Vom 6. bis zum 9. Juni wird es ein FEST werden in Nürnberg auf dem Zeppelinfeld. Es wird dem Jung (F.) sein erstes großes Rockfestival werden. Sein Weihnachtsgeschenk von mir – „all incl.“. Boah, keine Ahnung wieviel Bands sich ein Stelldichein geben. Sicher doch über 40, evtl. über 50 oder sogar über 60 Bands? Keine Ahnung, bin zu faul nach zu zählen
Scharf, Baby!
Dienstagabend, nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Jede Menge zu tun im Haushalt bevor der Mittwoch da ist. Aus Gründen.
Dann wirbel ich in der Muckelbude rum das es nur eine Freude ist. Lichtgeschwindigkeit ist ein Dreck gegen Lightning-Schirrmi. Mülleimer leeren, aufräumen, spülen, Mülltonne an die Straße stellen, Wäsche abnehmen, leere Flaschen wegbringen, Essensreste vom Boden aufheben, Aschenbecher leeren, hach, was weiß denn ich noch alles?!?
Ennio Morricone „Chi Mai (Le Professionnel)“
I love it!
Die Europawahl 2014
Ein Graus ohnegleichen ist das. Man wird heutzutage nicht verschont. Aufdringlich, eindringlich und ohne dass man danach gefragt hat wird einem die Europawahl angedient.
Riesige Scheiß-CDU-Plakate versperren mir die Sicht bei der Ausfahrt auf die Landstraße. Das wohlverdiente Feierabendnickerchen wird durch hochgepegelte, echt peinliche Wahlwerbespots der Parteien versaut. Letztens habe ich mir bei einem Porno gepflegt einen runtergeholt, holen wollen – da klingelt es an der Tür. Freie Wähler! Fuck! Ein Bürgermeisterkandidat stellt sich persönlich vor, der dann zur gleichen Zeit wie zur Europawahl hier im Wald gewählt werden will. Western!
Es reicht ja nicht die momentane Kriegstreiberei der USA und der Merkel/Gauck-Junta, nein – es müssen ja jetzt auch unsere neuen Verbrecher der EU gewählt werden. Auf das ein Mitgliedsstaat nach dem anderen den Bach runter geht. Dabei die Bürger ausbluten, die Banken sich freuen.
Ich kenne ausgiebig beide Meinungssachverhalte. Die der Wähler und die der Nichtwähler. Beides ist recht und billig. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Muss meiner Meinung nach jeder für sich entscheiden. Aber wenn man wählt, da gibt es so eine tolle Webanwendung, nämlich den Wahlomat. Der sagt einem dann am Ende was man wählen könnte. So wie es immer die Ehemänner, die Groß- und Eltern es immer mit einem gemacht haben. „Kreuz da an!“. Oder ganz einfach der Gruppen-/Familienzwang. Indoktriniert. So aufgewachsen. Ist halt so. So haben wir immer gewählt. Als FDPler wird man geboren, nicht?!
Kurz gesagt. Ich gehe wählen. Ich wähle. Und habe aus Spaß mal den Wahlomat angeschmissen. Das Ergebnis zeigte mir das meine Klo-Lektüre recht gut passend zu meiner politischen Gesinnung ausgewählt ist. „Die Partei“ wäre die Empfehlung des Wahlomats. An nächster Stelle dann „Die Linken“ welche ich auch wählen werde. Warum? Geht euch nichts an! Aber „Die Partei“ hätte gerne das man gar nicht wählen geht weil das prozentuale Endergebnis für sie am Ende besser aussehen könnte je geringer die Wahlbeteiligung wäre.
Egal, ich wähle. Links. Ganz nach dem Motto: Schluss mit Krieg! Macht ein Ende mit der sozialen Ungerechtigkeit! Beschneidet den Wohlstand und die Macht der Damen und Herren die Europa in den Abgrund treiben! Oder wählt einfach nicht. Das ist immer noch besser als was ihr bei den letzten Bundestagswahlen gemacht habt.
Der Transparenz wegen, hier mein Ergebnis des Wahlomats:
Dass die Grünen die gleichen Prozente erhielten wie die Piraten. Tja! Alle in einen Sack und druff! Je nach Gewichtung meiner Meinungen kommen andere Ergebnisse heraus, Die Linken sind trotzdem immer weit vorne. Und, wisst ihr was ich mir denke? Warum grade jetzt mal wieder die Sau Gysi durch das Dorf getrieben wird? Nicht? Oki – ich sage es euch. Es stehen mal wieder Wahlen an. Drum!
Schirrmi
Selbst ins Knie gefickt
Selbst der Schlaueste fällt mal auf sich selbst herein. Diese Erkenntnis kam mir grade in der Muckelküche. Sie, die Erkenntnis stoß mir etwas sauer auf und wurde alsbald wieder runtergespült. So, das wars!
Was gibts denn da zu feiern?
DAU’s (könnte eine Serie werden)
Da wo ich meine Brötchen verdiene, in der Knochenmühle, ist es, tja, wie soll ich sagen, eher fad als aufregend. Ein Bürojob halt, sehen das Computersysteme das machen was man will, Kommunikation mit den Benutzern, durch Fachkompetenz und Freundlichkeit überzeugen. Probleme lösen, nebenbei als Führungsoffizier für die Dienstleister fungieren.
Gemeinsamkeiten
Heute mal wieder ein kleines Rätsel für euch. Was haben Spaghetti, Clint Eastwood, Der Profi und Metallica gemeinsam? Na?


