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Schirrmi
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Für uns wurde der heutige Sonntag der sonnigste und schönste Tag des Wochenendes. Und es wurde gegrillt. Dazu hat mir der liebe Schorsch einen Tipp gegeben. Kauf ein bei Metzger Lehmler. Da hörste im Laden noch das Schreien der Viecher im Hinterhof. 250 Grad Hunger oder der herrliche Metzger Lehmler weiterlesen
Immer noch und sie wird stärker. Die Vorfreude. Kein Wunder denn es sind lediglich noch 5 Tage, 19 Stunden, 3 Minuten – und soundsoviel Sekunden zu überleben bis das Leben wieder anfängt. Rock im Park 2015: Noch soundsoviel Tage, Minuten, Sekunden weiterlesen
André – vorgestern bin ich in ein Loch gefallen. Und ich weiß nicht wie lange es dauert wieder hoch zu kommen.
Ich hörte von Deinem Abschied. Unerwartet, plötzlich und nicht allzu nett von Dir. Nie mehr da zu sein. Für mich und für die Deinen.
Du weißt wie wir immer bei Horror-Filmen gelacht hatten. So blutig, so lustig. Gelacht und geweint bei Mucke die man wie nebenbei hören konnte, manchmal musste, meistens wollte. Wir wussten dass das Leben uns gehörte, aber leider das Leben nicht uns. Drauf gesoffen! Gemeinsamkeit. Darauf eine geraucht. Zusammen unserer Musik gelauscht. Stundenlang gelabert, philosophiert, telefoniert.
Deine Sister sagte einmal zu mir, da gibt es jemanden, sie meinte Dich – mein Lieber. Sie fragte „Darf er dich mal anrufen?“. Ich sagte ja. Wir lernten uns kennen. Stunden-, Nächtelang zusammen gequatscht. Gemeinsam versucht die Welt zu begreifen. Ebenso oft bei diesem Versuch gescheitert. Und dabei gelacht.
Nun bist Du weg und bist doch immer da. Für mich, für uns.
Machet jut!
P.S.: Erst jetzt schaffe ich es diesen Text vom 20. Februar 2015 zu veröffentlichen. Aus Gründen.
6:25 Uhr – Parkplatz Knochenmühle. Meister Lampe kreuzt wie gelangweilt doch überaus selbstbewusst in meine Richtung blickend, den Weg. Den Weg den Meister halt so gehen müssen. Schon einigermaßen hell das Tageslicht, eine einzige Lerche am Himmel ölt jauchzend ihre Stimme. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite streunt eine kleine Herde Rehe wie schwebend über den Bodennebel in Richtung Wald. Die frühe Welt begrüßt mich in allerbester Manier, in Farben wie man sie nicht malen könnte. Das Himmelreich blickt auf mir hernieder und scheint zu sagen „Irgendwie und irgendwann wird alles gut.“. Ich denke: „Tja!“ Verstümmelungen weiterlesen
Ich jedenfalls wurde nicht gefragt. „Einer von euch?“. Nach „Willst Du mit uns leben?“. „Auf die Welt kommen – mit uns zusammen sein?“. „Ein Ergebnis eines lustvollen Fickabend werden?“. Nein. Ich wurde nicht gefragt.
Ich weiß nur, ich leb. Weiß nicht warum und wieso. Das große WARUM kam später. Hinterfragen immer. Fragen des Kindes – lächelnd abgetan. Fragende Jugend – zusammengeknüppelt. Fragen als in der Gesellschaft-Angekommender – Resignation. Und – ich leb, waiß nit wie lang.
Zuerst sind es Sekunden dann Minuten, zähflüssig – dann Jahre. Alle Zeit der Welt. Teilweise Langeweile. Noch so weit hin. Noch so weit fern. Zu lernen wer ich bin. Und was ich will. Ich stirb und waiß nit wann.
Keine Agenda, kein Thema – nur Furcht. Was wird sein? Ich war so jung. Fremdbestimmt – leckt mich am Arsch! Hab nicht nach gefragt. So oder so geht es dahin, wer weiß wohin?
Ein bisschen Alk, ein wenig Shit. Mädels – vielen Dank für die Ablenkung immerfort, ich frag mich dennoch immer selbst:
„Mich wundert das ich frölich bin.“
Schirrmi (das Einzige was zählt ist Freiheit und Selbsbestimmung)
Ich leb und waiß nit wie lang,
ich stirb und waiß nit wann,
ich far und waiß nit wahin,
mich wundert daß ich frölich bin.
(evt. von Martinus von Biberach)
Eloquenz, die Mächtigkeit der freien Rede, recht schreiben – das alles verhält sich zu mir wie die Hölle zum Himmel. Darüberhinaus habe ich auch grade keine Lust etwas mitzuteilen. Von daher, hier ein wenig larifari… Nur so weiterlesen
Nach der Vorfreude und dem Schirrmi Harzer Steiger #2 wollte ich eigentlich einen Mega-Beitrag verfassen und euch alles berichten was in der gesamten Woche vorgefallen ist. Ich fing mit einen Entwurf an, sah aber bald dass der Text aufgrund von Schwurbeleien immer länger wurde. Nein, das will ich euch wirklich nicht antun. Daher nun häppchenweise und hier zunächst der Bericht über meine 9-Stempel-Tour im Harz. Aber seht selbst…. Auf dem Weg zum “Harzer Steiger” #3 weiterlesen
Der Kurzurlaub im Harz hat vielfach gut getan. Obwohl L. und ich nur ein paar Tage Auszeit von der Knochenmühle hatten, sind wir überraschend glücklich und erholt sowie gesund nach Hause gelangt. Auf dem Weg zum „Harzer Steiger“ #2 weiterlesen