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Über Schirrmi

Blond und blauäugig

Eine neue Charmeoffensive in der Knochenmühle

Werden Sie gerne angebrüllt: „Sie Looser!“? Oder zur Fibu-Tippse: „Du vertrocknete Fotze!“ oder zum rothaarigen Kollegen (stellen Sie es sich singend vor): „Scheiße durch das Sieb geschossen gibt die schönsten Sommersprossen!“ Oder zu dem stark pigmentierten Aushilfsprogrammierer: „Du Neger! Das heißt Hello World und nicht planet of the apes!“.

Wenn Sie diese einleitenden Sätze noch nie gehört haben, brauchen Sie nicht weiterlesen. Für alle anderen, in der Knochenmühle gibt es eine neue, weltweite Aktion. Sie heißt „Verbesserung der Verhaltenskompetenz“. Die Ziele dieser Kampagne sollen wohl sein Mitmenschen und Kollegen zu achten unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, körperlicher Gebrechen und sonstige Ungenügsamkeiten. Wohl auch Menschen und Kollegen in einer höflichen, freundlichen und nicht herablassender Art und Weise zu begegnen. Wohl auch sich selbst als Individuum zu begreifen der nur in einem angenehmen sozialen gemeinschaftlichen Umfeld gut überleben kann. Sich selbst zu disziplinieren um nicht andere Menschen in ihrer Würde und Person anzugreifen.

Ich glaube ich habe es ohne diese Pappfiguren, an Bindfaden hängende Sprechblasen, globale Rund-Emails und einem zu erstarkenden „Wir-Gefühl“ korrekt zusammengefasst.

Nun gut. Alles prima soweit. Habe ja nichts dagegen. Aber können mir die bekloppten und behinderten Kollegen das nicht selber sagen? Können mir die Nigger und Visual-Basic programmierenden Inder nicht entgegentreten und mir offen und ehrlich ihre Meinung sagen? Gut, o.k. Ich bin körperlich groß und halbwegs mächtig. Manch bekloppte kleine asiatischen Kollegen würden mich furchterregend nennen vor allem wenn ich meine Zähne fletsche und sie ohne Schuhwerk an den Füßen aus dem dritten Stock baumeln lasse. Die sind ja so klein und mager, die Schlitzis.

Gut, ich sehe es ein und ich verschließe mich nicht vor bahnbrechend neuen Managementmethoden  die dann auch noch der Verbesserung der Unternehmenskultur dienen sollen. Doch ich wehre mich dagegen auf meine Naturgegebene Macht zu verzichten den weiblichen Praktikanten in den Schritt oder an die Titten zu fassen. Nee, da hört der Spaß bei mir auf! Auch als einziger Raucher werde ich sicher nicht damit aufhören in MEINEM Großraumbüro Kette zu rauchen.

Nein und das meine ich richtig ehrlich. Ich begrüße diese Aktion ausdrücklich. Denn wir Weiße wissen ja aus leidvoller Erfahrung was Minderheiten für Leid über die Welt gebracht hatten. Ja, es wurde mal Zeit für so was!

Was ich aber noch anmerken möchte. Unser neuer CEO ist von Geburt an von der Sonne gesegnet worden. Und das grade er im Rahmen dieser Kampagne an jeden Angestellten einen braunen Schoki-Lutscher spendiert.. Tja, ich weiß nicht was ich davon halten soll. Und dann noch „nur einen Lutscher pro Person!“ Nur Einer! Ich sage nur: Gang Bang! Schlimm! Nicht meine Welt.

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Liebe Grüße,
euer Weltverbesserer Schirrmi 🙂

Rezept der Woche: Kartoffelauflauf mit Gedöns

Wie ich schon in Stalingrad und, zugebenermaßen nur als Blick von oben aus der Eiger Nordwand nach unten, lernte, mache Dich unabhängig. Beim Fressen. Oder wenn Sie es prägnanter möchten: „Pflanze in guten Zeiten – so hast Du in der Not.“ So machte ich heute in geselliger Runde den Vorschlag einfach mal wieder zu kochen und hatte Lust auf „Kartoffelauflauf mit Gedöns“.

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Dieser ganze prekäre Supermarktlebensmittelscheißendreck geht mir manchmal auf den (rasierten) Sack. Nämlich wenn ich mir und meinen geselligen Freunden am Wochenende eine kulinarische Freude machen möchte. Dann benutze ich selbstverständlich nur selbst hergestellte Lebensmittel. Es ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden aber ich kann Ihnen sagen, das Resultat überzeugt!

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Es fängt an mit einem Studium über Biologie, Pflanzenaufzucht, Meteorologie – schlicht Agrarwirtschaft. Hier Vorteil Nummer Eins: Sie lernen automatisch auch Jungbäuerinnen comp_spinat-kartoffelauflauf_img_9145und –Bauern kennen. Auf einem wilden nicht mir gehörigen aber überaus fruchtbaren Feld säte ich im Schweiße meines Angesichts die Samen aus, hinterlegte Setzkartoffeln im schönen Westerwälder Erdreich und kümmerte mich monatelang. Bio-schisste und –pisste ich druff bis aus der zarten Saat pünktlich zum jetzigen Wochenende leckerer Spinat, erntefrische Kartoffeln und frisch wunderbar duftende rote Zwiebeln wurden. Sie fragen sich vielleicht ob ich das Gemüse für ein schnelleres und besseres Wachstum spritzte. Nein, denn damit würde ich ja meine innere, ökologische Einstellung konterkarieren. Allerdings, das wilde Feld ist so abgelegen und einsam und wenn ich Druck hatte spritzte ich doch ein wenig. Aber Bitteschön! Reine Natur!

 

comp_spinat-kartoffelauflauf_img_9135Wie bringt man dann die Frucht in die Schirrmi Muckelbude? Ganz einfach. Ich habe mir die Verpackungstechniken der einschlägigen Lebensmittelhersteller angesehen, kaufte mir entsprechende Produkte, entfernte den prekären Inhalt in den Müll und verpackte damit meine schön selbstgezogenen Feldfrüchte. Für das bisschen Hack und Speck machte ich der Nachbarsau den Garaus. Die ging mir schon lange auf die Nerven, die blöde Sau! Industriemechaniker! Das ich nicht lache!

Beim Schafskäse musste ich mir was einfallen lassen. Was lag da näher als mir die überaus penible und Müllsortierende Nachbarin vorzunehmen? Die mit ihrer blöden Fresse und mit nach unten gezogenen Mundwinkeln die immer Pampers (Original) kauft anstatt dem ebenso guten Zeug aus des Opas Feinrippunterhemden. Jedenfalls fährt sie immer dummdreist und blöde mit ihrem Zwillingskinderwagen durch die Gegend und schwabbelt frech und unangenehm mit ihren Eutern rum. Ich kam ja erst nicht drauf, aber als die mit ihren Titten wiederholt (!) den Gehweg voll tropfte, war sie reif. Ich entfernte rasch die nuckelnden Säuglinge, packte Sie an den Schultern und rüttelte und schüttelte sie einige Zeit lang. Dann melkte ich fest die prallen Euter und ließ die langsam nach Käse stinkende Brühe in eine mitgebrachte Tupperware fließen. Das da von hinten auf dem Fußgängerweg ein Fahrrad-Raudi kam und den noch sehr, sehr jungen Nachwuchs des blöden Schafs übersah, ist nur eine Randnotiz und soll für das hier vorgestellte Rezept keine Rolle spielen.

Man nehme also entsprechend und mache:

  • Die Schirrmi-Biokartoffeln schälen, säubern und kochen. Aber Achtung: die müssen später noch in Scheiben geschnitten werden. Sie garen im Ofen ja noch nach, also nicht zu weich kochen lassen.
  • Den Schirrmi-Biospinat säubern, zerkleinern und ebenfalls kochen.
  • Die dumme, immer noch schreiende dumme Industriemechaniker-Sau schlachten und die Filetstücke zerkleinern dass sie eine Konsistenz von „Gehacktem“ haben. Tipp: Ein wenig Speck auf Seite legen.
  • Die rote Schirrmi-Bio-Zwiebel so lange gegen die Küchenwand werfen bis sich die Schale löst. Dann wie gewohnt zerkleinern. Heulen Sie gewöhnlich bei dieser Tätigkeit? Dann hier der Profi-Tipp: Lassen Sie das jemanden anders machen. Es gibt immer Gäste die den Trottel spielen müssen.
  • Die Auflaufform wird mit Butter gefettet, die abgekühlten Kartoffeln in feine Scheibe geschnitten hinein gegeben.
  • In einer Pfanne erst den Speck anbraten, die Zwiebeln hinzugeben bis sie glasig werden. Danach das Gehackte rein bis es krümelig wird und nichts Rotes mehr sichtbar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Der grüne Schirrmi-Bio-Spinat wird leise köchelnd auf Temperatur gebracht und es wird Schmelzkäse, süße und saure Sahne hinzugegeben. Auch hier bitte nach Gusto mit Salz abschmecken. Ich nutzte hier zusätzlich noch eigene, feingehackte Zuchtkräuter „Schirrmi’s Klabusterbeeren“.
  • Jetzt wird es spannend denn das elendige Kochen hat ein Ende. Zunächst das gehackte Sau-Zeug auf die feinen Kartoffelscheiben geben. Darüber schnipseln sie bitte den ranzigen Euterkäse des dummen Nachbarschafs darüber und am Ende wird alles mit der jetzt schon überaus leckeren Spinatsoße übergossen. Noch einen herzhaften, geraspelten Käse drauf und ab geht es..
  • Bei ca. 180 Grad (Umluft) wird der Auflauf für ca. 35 Minuten in den vorgeheizten Backofen gegeben.

Ein wohliger Duft wird alsbald ihre schöne, aufgeräumte, saubere und gemütliche Bude durchziehen. Ihre Gäste skandieren mit Ihrem Besteck auf dem edlen Tropenholztisch „Wiiir haaben Hunger, Hunger, Hunger..täterättetä!“

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Enjoy! 🙂

Kommt der Patient zum Doc..

Ich habe grade mal diesen Blog durchgelesen, hatte 8 Minuten Zeit bevor der Timer für meinen Pfefferminztee schelte und mir fiel auf dass ich noch nie einen Witz erzählte. Das möchte ich hiermit nachholen.

Kommt der Patient zum Doc:

Doc: „Ja, hmm, hmm, grummel, soweit so .. grummel..“

Patient: „Ja lieber Doc, sieht doch prima aus, oder? Nicht?“

Doc: „Die Therapie schlägt bei Ihnen sehr gut an und wir stellen fest: Sporadische Entfernungen aus dem Berufsleben tun Ihnen gut.“

Patient (innerlich) : „Yipieh! :-)“

Doc (alles ist soweit erledigt man müsste nur Tschüss sagen): „Und, mein liebe Herr Patient? Wollen Sie sonst noch was? Brauchen Sie sonst noch Medikamente oder so?“

Patient: „Ähm, wenn Sie mich so fragen, bin unvorbereitet. Was gibt es denn noch so, was wäre Ihre Empfehlung?“

Doc: „Ich frag ja nur..“

Patient: „..“

Fazit: Das nächste Mal werde ich vor diesem Doc ordentlich vorbereitet sitzen.

Nee im Ernst. Ich kann keine Witze erzählen. Aber so war es heute. Tja!

https://palpitationen.com/2016/10/02/vontraeumenundliedern/

Keine Oma mehr da um mich zu beschützen

Es ist ein altes Lied was viele Menschen wahrscheinlich nicht mehr kennen. Der Barry geriet damals damit auch in die Mühlen des US-Goverments.  Ich denke grade an meine geliebte Oma und ich kann nicht sagen wie ich den Zusammenhang zwischen dem Lied und dem was mich bewegt ausdrücken kann.

Die Tastatur verschwimmt in einem Nebel durch den ich nicht mehr richtig sehen kann. Großartige Menschen leben immer noch in meinem Geiste. Gelebt in Würde und Mitmenschlichkeit, gestorben in einer Welt die sie überholt hatten. Doch immer graderaus und nie ein Sklave der Obrigkeit. So lernte ich es von ihr.

Ich hatte das (Un)Glück schlimm krank zu sein. Das ist nicht witzig und ich bin immer noch schwer krank. Und wenn ich mich so sehe, tue ich mir immer noch leid. Doch dadurch hatte ich die einzigartige Gelegenheit nicht daheim sondern bei Oma zu leben – zu überleben. Für viel zu kurze Zeit. Sie brachte mir Dinge bei. Sie lehrte. Sie formte mich nach alter Schule. Sagte „Kind, die Spielzeit ist rum, setzt Dich an den Sekretär und schreibe ein Dankesschreiben an den Günstiger.“ Heute bin ich immer noch Legastheniker oder wie das heißt. Doch Benehmen und grundsätzliche Formen des Zusammenseins auch wenn es heute überkandidelt wahrgenommen wird, sind felsenfest in mich eingebrannt. Die Tür aufhalten. Den Stuhl zurecht gerückt. Den Mantel gehalten. Dem frechen Kellner die Weinkarte zu erklären. Komische Situationen der lieben Gefährtin ersparen bevor sie es erfährt.

Im Wohnzimmer meiner Omi waren Minister anwesend. Staatssekretäre und sonstige. Damals standen sie sogar stramm und mussten Zubbeleien am Schlipps oder an der Krawatte über sich ergehen lassen. „Junger Mann, wie sehen Sie denn aus?“.  Ich auf dem Sessel, von derer Zwei die Mittags zusammengeschoben wurden damit ich den obligatorischen Mittagsschlaf machte im Hintergrund der Röhrenfernseher mit Bundestagsdebatten und auf dem andern Ohr die klickenden Stricknadeln für die nächsten Socken, den Pullunder.

Eine Markzwanzig erhielt ich für die Straßenbahn. Dann noch 50 Pfennig für die Kantine im Erich-Ollenhauer-Haus. Regelmäßig steckte ich mir das Geld ein und joggte anstatt das Geld für die Stadtwerke Bonn auszugeben. Hungerte wie gewohnt anstatt in die Kantine zu gehen. Nur um Geld zu haben. Ich war arm und lief und.. lieber vom gesparten Geld Schulhefte kaufen zu können.

Als ich mal halbwegs ordentliche Asthma-Medikamente erhielt, lief ich nur noch. Ich lief und rannte und wollte wie die anderen sein. Ging nicht, ich wollte aber. Ich sagte es nie jemanden, doch Oma sagte: „Jung, mach das nicht, Du hast andere Qualitäten.“. Sie beruhigte mich und machte Welten für mich klar von denen ich in meinem Sumpf nie zu denken wagte. „Großer!“ sagte sie zu mir Kleenen. „Du Hübscher!“ sagte sie zu mir Hässlichen. „Du Schlauberger!“ sagte sie zu mir, ich Dummerjan. Ich wusste es damals nicht. Aber Oma zog mich auf und versuchte mich zu einem Menschen zu machen.

Omi, ich liebe Dich und ich könnte noch so viel erzählen. Und, was Du komisch finden würdest, hier – braucht man keine Schönschrift. Aber auch dafür – vielen Dank! Kussi und Umarmung!

P.S.: Omi , Du hast was Schönes aus mir gemacht. Auch wenn Hornhaut wächst und ich nicht immer recht auf meine Fingernägel achte. Drücker und Kussi! Dein kleiner Johannes.

Hunger oder auf der Alm mit der dummen Gans

Es soll ja Leute geben die auf Papageien stehen. Dies, aber auch das Gegenteil erfuhr ich beispielsweise als ich das erste Mal in meinem Leben mit einem bunt gefärbten Iro unter die Augen meines beseligten Papas kam. Ich wollte nicht so recht und ernsthaft provozieren. Eher so nachmachen. So wie die Kea’s sind. Gutmütige Augen beim Papa damals, wutschnaubende Discotestosteronmänner damals in der Schikimiki-Disco in Siegburg als einer wie ich, sich neben sie setzte und das Volk, das Weibervolk abschleppte.

Gutes, exotisches Aussehen, ein angenehmer und wenn es darauf ankommt, ein witziger Charakter reicht zwar für einen schnellen Fick und, wenn man Bock hat für eine Übernachtung. Doch am nächsten Morgen stellst Du fest dass das Mädel nichts im Kühlschrank hat. Bohrender, böser, unersättlicher Hunger. Zuerst geht der Blick auf den Schwanz runter. Blut? Scheiße? Dann macht man die Kühlschranktür auf und es gähnt die Leere und man denkt sich insgeheim dass so ein dürres Modelleben doch voller Entbehrungen sein muss. Die mit Wucht und Knall und sanft, ruhig zugeschlossene Kühlschranktür weckte die Bekanntschaft auf. „Magst Du was essen, mein Stier?“ „Du musst doch Hunger haben.“ Ich grummelte nur.. Sie war nicht mehr so schön: „Wie wäre es mit einem Leberwurstbrot ohne Butter und ohne Leberwurst aber dafür mit Salz und Ketchup?“ Ich nahm.

Wenn man so ein wenig viel von gar nichts hat muss man Strategien entwickeln. So kam ich auf eine Alm, draußen auf dem Tablet standen die nicht leer getrunkenen Half-Pints und ich nahm mir eins davon. Damit ging ich in die Gaststube und tat als Gast und setzte mich mit dem Humpen neben eine Fressgruppe und verwickelte sie zwischen deren Dirndl- und Storchenbeinenpubsen in ein Gespräch. Ich hob das Glas, wir lachten ausgelassen und nahm zwinkernd eine Pommes vom nächstgelegen Teller. Hach, „die eine Pommes – wieder ein Fettpölsterchen weniger für Dich, meine Maid.“ – ich. Sie so, „Hihi, na, starker Jung, greif doch zu!“ Und ich tat.

Irgendeine die so tat als ob sie die Chefin wäre schaute sich das Schauspiel an und fuchtelte wie wild mit irgendwelchen Speisekarten vor mir rum und wollte wohl dass ich mir selbst etwas bestelle. Nun, ich mag ja Aufmerksamkeit. Aber diese mit heruntergezogenen Mundwinkeln daherkommende Spaßbremse mit ohne großen Titten in der Bluse – diese verknöcherte, Arschzukneifende Soziovegangrundschulpädagogin war uns nicht gewachsen. Ich schaute fragend nach nebenan an die lustige Gruppe wer uns denn da dauernd belästigen tut – und griff nach dem nächstgelegen Restschnitzel von irgendeinem Teller. Und weiter „da der Salatteller – isst den denn keiner? Zack, er war meiner. Und immer lief da diese Funz herum und schaute auf mein Haupthaar bis es mir zu blöd wurde und ich unter johlendem Gelächter zu ihr sagte dass wir sie schon rufen würden wenn wir was bräuchten. Die dumme Gans!

Zwischendurch, das kostenlose Mahl muss ja auch runtergespült werden, rief ich Trinkspiele aus. Solche die nur ich kenne und gewinnen kann. Sie machten alle mit. Dann griff ich der Gans noch in den Schritt und merkte was ich wusste. So trocken wie ein prekärer Silvaner. Nun gut. So satt und fast volltrunken ging ich heim – zur nächsten Alm.

Das Füllstandproblem oder 2³+8

Man könnte mich manchmal ein Balg nennen. Frech und ohne Einsicht. Eigentlich sollte ich aus dem Alter heraus sein, jedoch, manchmal kommt es anders als man denkt. Apropos – hat hier jemand was von Denken gesagt? Sechs! Setzen! Und den Arsch voll!

Denn hier wird seit Stunden nicht mehr gedacht. Wir sind schon in den Zustand des Grübelns gekommen. Also, kommen Sie mir bitte nicht mit denken! Und Tränen fließen bald schon. Und unausgesprochene Zurückweisung, unerledigte Gewalt und so. Also, kommen Sie mir bitte nicht damit – es ist Ernst!

Zwei Richtungen können sie haben. Und jedes dieser, sagen wir vier Dinger haben dann noch mal zwei mögliche Zustände. Wenn ich in der Schule aufgepasst habe dann sind das zwei hoch vier mögliche Zustände die ich gerne indiziert haben möchte. Es geht um AAA Batterien die ich in Plastikboxen aufbewahre und auf meine Touren mitnehme. Und Klein-Schirrmi packt ein und nimmt in seinem Rucksack mit: Taschenlampe, GPS-Gerät, Kopflampe, tragbare Mikrowelle (Wissenschon) und eine Akku-betriebene F16. Alle diese Geräte wählte ich aus dass ich sie mit AAA Energiespeicher betreiben kann. Somit erspar ich mir die Kacke verschiedener Speicher. Bspw. diese stinkenden, verschissenen AA – Batterien. Die sind schon so dünn und klein. So wie Analplugs oder so als ob man sie im Oral-B-Super-Duper-Klebe-Bluetooth-Spiegel-verschandelnden Gerät einführen müsste. Oder so als ob man diese kleinen, dünnen, Stäbchen in meinem neuen Nassrasierer tun muss.

Die können mich mal. Habe also immer nur AAA Ersatzbatterien mit. Schön eingepackt in Plastikboxen und voll aufgeladen. Wenn dann mal ein Gerät schwächelt zücke ich unangestrengt eine der besagten Boxen und wechsele die Batterien. Ich nehme beispielsweise zwei vollgeladene raus und tue zwei leere rein. Soweit der Idealzustand. Jetzt stellen Sie sich mal den nächsten Wechselvorgang vor und haben bitte Murphy’s Gesetz im Hinterkopf. Ich wechsele schlechte gegen schlechte, die guten bleiben im Kröpch.. ähm, Böxchen. Grade bei der F16 ärgert man sich schon enorm denn für einen Batteriewechsel muss man an die Eingeweide gehen und hat nicht die Möglichkeit den Ladezustand der Eneloops zu kontrollieren.

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Jedenfalls sinniere ich seit Stunden mit ein paar Flaschen Fruchtsecco über technische Zeichnungen, neue Erfindungen wie man die Batterien in diesen Scheißplastikboxen kennzeichnen kann damit man immer weiß welche leer und welche voll sind.

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Verdammte Scheiße! Oder die vier Fächer innerhalb der Box. Oder, oder, oder. Mist, verdreckter Kack!

Entwarf und verwarf Entwürfe die für sich alleine gesehen schon toll waren. Wie das hier. Oder das hier. Oder in Kombination. Dazu probierte ich verschiedene Medien aus. Normales Papier. Klebefolie. Selbstklebende Etiketten und noch weitere mehr. Bringt man die Markierungen außen an oder innen? Hat alles Vor- und Nachteile. Aber was erzähle ich Ihnen?

Nun kam es also fast schon zum Streit unter uns Dreien und ich verwarf kurzerhand das Projekt auf Sanktnimmerlein. Trotzdem, es geisterte in mir herum. Was wenn ich Licht brauche am Grumbacher Teich (Wanderstempel 113)? Ja schön, im hellen Tageslicht kein Problem. Aber ich war da letztens in der Nacht. Hätten mir da irgendwelche schönen Aufkleber in den Plastikboxen weiter geholfen wenn meiner taktischen Fenix-Stablampe der Saft ausgeht? Nö! Eben nicht! Dunkel die Nacht, die Nacht, dunkel, dunkel. Da hätten mir die schönsten, buntesten Aufkleber nichts gebracht für das Wechseln von Batterien. Man muss den Stand fühlen können so wie ich meinen. Einfach mal auf die kleine Blase gedrückt und ich kenne die Füllung. Wollen Sie auch mal drücken?

So halte ich es jetzt wie es mir grade kam. Einfach kommen lassen und nicht wandern sondern mit einem Geländegängigen Fahrzeug mitten in der Nacht über die Waldwege fetzen und sich nicht um Licht, GPS, Wildschweine oder Rauchschwalben kümmern. Ach da war ein Jagddackel? Pfff! Was war das für ein Geräusch? Knick-knack auf Zack! Der Herr Revierförster. Wieder einer weniger. Tralallala – keiner hat’s gesehen..

Bezugnehmend auf mein Füllstandproblem. Es ist noch genug da.

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Der Jahrestag wird gefeiert mit Tschingderassabum
Einigkeit die Parole
Glückselig, warme Tränen
voller Dankbarkeit

Lustigkeit mit ohne Grenzen
Mahnen sie an Einigkeit
Fähnchenschwingend am Straßenrand
Luftballons, Popcorn, Tollerei

Die Grenzen dicht
und Jagd auf Menschen
der neue Sport
das Rahmenprogramm

Manch einer schaut ungläubig
was passiert denn jetzt
Einigkeit? Wo, wo bin ich hier?
Ein Spektakulum, der Zirkus lacht

Das Oktobertittenfest,
Der geschenkte freie Tag
Die Gewerkschaft jammert
Der Politiker lacht

Der klare Heinrich:
Denk ich an Deutschland in der Nacht
Erbrechen, Unverständnis
Dann bin ich um den Schlaf gebracht

Ich sehe und will nicht
Sie sehen und wollen
Das unbedachte Karussell
Dreht – und der letzte Krieg laut jauchzend wird..

..begrüßt.

Kindersoldaten

Mein Großer wurde mit 5 gemustert!

Was? Das ist ja grausam! Kindersoldaten..

Nein, ich meine den Tauglichkeitsgrad..

Ach..