Archiv für den Tag: 23. Mai 2020

Herr Glutengrün: „Magst Du noch einen?“

Herr Butterblum: „Biste zu Geld gekommen?“

Herr Glutengrün: „Kann man so sagen. Gold…“

Herr Butterblum: „Nicht schlecht. Ist nicht so schwankend wie der Euro.“

Herr Glutengrün, schwankend und sich an der Theke festhaltend: „Jaha, hehe – wir trinken auf meine Schwiegermutter.“

Herr Butterblum: „Warum nicht. Prost!“

Herr Glutengrün: „Prosit, Alter! Ich sach nur, Gold!“

Herr Butterblum: „Zeitlos… Wer es sich leisten kann.. Ach, was macht denn Deine Schwiegermutter eigentlich so? Schon länger nicht mehr gesehen.“

Herr Glutengrün: „Gut geht’s ihr! Ich bringe ihr jedes Wochenende ´ne Dose Ravioli und `nen Wasser.“

Herr Blutterblum: „So ´nen Schwiegersohn hätte ich auch gerne.. Prost!“

Herr Glutengrün: „So bin ich halt. Die sitzt da im Regal und hält still. Besser gelaufen als ich gedacht hatte.“

Herr Butterblum: „Im Regal?“

Herr Glutengrün: „Jawohl, mein lieber Herr Gesangsverein! Willste noch einen?“

Herr Butterblum: „Klaro, auf dreiunddreizig Beinen kann man nicht stehen. Hehe.. Danke, Alter! Bist ja heute großzügig. Macht Spaß mit Dir!“

Herr Glutengrün: „Apropos Schwiegermutter – Du kennst doch ihre Goldzähne, nich?“

Herr Butterblum: „Na logo! Die ganze Fresse voll! Haha, ein kleines Eigenheim in ihrem gehässigen Maul..“

Herr Glutengrün: „Hehe, tja – wurde ihr von Dominik, ihrem 8. Ehemann bezahlt. Die alte Schlampe… Prost!“

Herr Butterblum: „Prost! Boahr, wenn man das versilbern könnte..?..?“

Herr Glutengrün: „Hehe, schon geschehen Alter. Magst’n Schnaps?“

Herr Butterblum: „Immer her damit, Du Bandit mit den Spendierhosen! Ich will ja gar nicht fragen warum Du so flüssig bist..“

Herr Glutengrün: „Wenn Du mir schon so um die Ecke kommst, im Vertrauen – der Termin ist in drei Wochen..“

Herr Butterblum: „Drei Wochen? Übrigens – Prost!“

Herr Glutengrün: „Ja, in drei Wochen läuft die Frist ab – zur Auslöse. Prost!“

Herr Butterblum: „Auslöse?“

Herr Glutengrün: „Ich sach nur Pfandhaus. Prost!“

Herr Butterblum: „Hehe, alles richtig gemacht! Prost!“

Tommy

Sein roter, langer Bart zitterte vor Zorn. Seine blauen Augen blitzten furchterregend, seine Gesichtszüge versteinert, die Fäuste geballt. So stand Hans-Werner Samenström (geb. Ouédraogo- Chukwunyelu), der 13. Sohn eines kubanischen Kesselflickers und einer irischen Hütehundmelkerin, vor seiner kleinen Tochter und fasste endlich einen Entschluss. Hans-Werner kam zu seinem Vornamen nach Hr. Prof. Dr. Sinn, als sich seine Eltern nach tagelangem Vollrausch, stockbesoffen auf der Entbindungsstation spontan für einen Namen entscheiden mussten. Tommy weiterlesen