Archiv des Monats: März 2016

Alles beim Alten

Auch in unserem Bundesland wurde gewählt. Wie zu erwarten die Ergebnisse. Möchte auch nicht lange dieses Thema strapazieren, nur ein Dialog der sich so oder so ähnlich abspielte: „Junge, heute darfst Du das erst Mal wählen.“

Früher bei mir daheim war es verpönt und ausgesprochen unpolitisch darüber zu reden was gewählt wurde. Im Klartext: Die damals alt genug waren um zu wählen waren bekloppt. Und weil andere das nicht sehen oder merken durften, sprach man nicht drüber. Also das Gegenteil dessen was politische Erziehung zur ebensolchen dienen sollte.

Ich erinnere mich an eine Wahl in Bonn. Ich selbst war für NRW nicht mehr zuständig. Egal und zugegeben mit noch ein wenig Blut im Alkohol, die Angebetete an der Hand hinter mir her ziehend, laut Lieder grölend gingen wir zusammen in das Lokal. Nein, nicht das welches wir kurz vorher verließen, sondern das Wahllokal. Da saßen sie vor uns, die Grundschullehrer und Gemüsefresserinnen mit je ein- oder zwei Globuli auf der Nase. Einer hatte sogar noch einen alten „Atomkraft? Nein Danke!“-Aufkleber aus der Kiste der verlorengegangenen Proteste rausgekramt und schmückte damit nicht nur seine ehemals langen Haare, viel eher seine verlorengegangene Unschuld die wir, damals noch Kinder, mitsamt unserer Erde zu Grabe brachten. Im Hofgarten. Mit Pershings und Helmut Schmidt wurden unsere Proteste den Garaus gemacht. Es wurde stationiert, mit erhobenem Zeigefinger wurden wir ungehorsamen Kinder regiert. Wir machten einen Fehler. Sie sahen das Potenzial. Wir nicht. Und sie rüsteten auf. Wir nicht.

„Und damals schon regierten die Regierenden nicht zum Wohle des Volkes. Von daher beruhigend. Es ändert sich nichts.“

Julia Klöckner
Nein – die hat es, zum Glück, nicht geschafft

Jedenfalls lamentierten wir in diesem Wahllokal, witziger Weise im Foyer eines Altersheimes dessen Bewohner wohl ordentlich ruhig gestellt wurden, und riefen Parolen wie: „Keine Macht für Niemand!“. Oder: „Das Volk, das sind wir!“. „Was wollt ihr denn machen? Wenn niemand euch mehr wählt?“. Jemand erhob seine Stimme. Jemand der eine Stimme hatte wie ich, jemand mit Gusto brüllte: „Ich bin hier der Wahlbeobachter. Ich sehe wenn hier eine Stimme verschwindet – der Wahlbetrug noch immer herrscht!“. Die Bullen wurden in ihrem Viehtransporter angekarrt und dann ging es ganz schnell. „Jetzt aber ganz flott! Aber ganz flott, junger Mann!!!!!“ Sie wollten meine Personalien feststellen und stellten dann auch. Unter Protest. Die Herzensdame durfte wählen, ich war ja aber nur RLP. Auch als offiziellem Wahlbeobachter ließ man mich nicht zu. Ich hatte aber genug gesehen für die Presse. Unliebsame Stimmen werden mit Gewalt zur Ruhe gestellt. Ein Stakkato beim hinausbegleiten Geführten. „BABY, DU WEIßT WIE DU ZU WÄHLEN HAST!“ Von irgendwo, so direkt an meinem Ohr: „SIE VERLASSEN JETZT DEN SAAL, DU DUMME SAU!“. Von hinten: „Heinz-Gerhard? Ist das jetzt Wahlbeeinflussung und ist der Wahlzettel denn überhaupt gültig?“. Und wieder der Abgeführte: „JAWOLL, HERR DORFGENERAL! DA WIRD UNGÜLTIG GEWÄHLT! Bekommste nicht auf die Reihe, oder was?“ den letzten Dreck rauskotzend so viel wie es nur ging auf die frisch geputzten Kampfstiefel der sonderhaften Einsatzkräfte.

Jedenfalls antwortete der Jung auf meine Frage: „Ja, ich war grade dort und habe gewählt. Aber Papa, Deine ewigen Ansprachen – nennt man das nicht Beeinflussung durch Eltern während eines Staatsbürgers Akt?“

So vollzogen wir ihn. Den Wahlakt. Der Eine mehr, der Andere weniger. Ein Akt kann so oder so vollzogen werden. Und auch wenn keine Wahlen stattfinden. Damals konnte man als Junge nicht frank und frei danach fragen was gewählt wird. Heute ist es umgekehrt. Da wird ordentliche politische Bildung des Erziehungsberechtigten betrieben. Im Hause Schirrmi, jedenfalls. Da wird kein Geheimnis draus gemacht. Da ist man aufgeklärt genug um die eigenen Handlungsweisen erklären zu können, manchmal auch zu müssen. Da wird nichts mehr verschwiegen und der Kleene muss sich nicht mehr vierjahrelang fragen was die Eltern wählten. Gut – was dessen Mutter wählte, das bleibt mir nach wie vor verschlossen. Ewig wärt das Gestrige. Ist mir aber auch egal.

Im Ergebnis – alles wie erwartet. Langeweile macht sich breit. Doch eins freut mich sehr. Jedoch, ich verrate es nicht. Noch nicht. Irgendwann macht es Peng! Da kommt schon der Knall! Uuuups, und dann wisst Ihr es.

Schirrmi

P.S.: Ich weiß dass niemand Frau Julia Klöckner kennt. Es ist ja hier Provinz. Aber ich lebe hier lange genug in der Umgebung um sie zu kennen. Für ihren eigentlichen Job, nämlich Weingläser hochzuhalten und relativ hübsch auszusehen, hatte es gereicht. Das weiß ich – mit ihr – aus eigener Erfahrung. Aber haben wir uns da nicht ein wenig überschätzt, Julia? 🙂

Ziele versus Analpornos

Ich erzähle Ihnen nichts Neues. Es geht um Zielvereinbarungen. Es geht um persönliche Beurteilungen. Es geht um hopp oder topp. Es geht um Geld. Es dreht sich um Unterdrückung. Es dreht sich um „kann ich mir meinen Bungalow noch leisten“ und dergleichen.

Na jedenfalls habe ich mit mehreren meiner unter Protest unterschriebenen Ziele am Anfang des Geschäftjahres geloost. Verloren auf Deutsch. Kollegen kamen grinsend zu mir und lachten, brachtend feixend so Sprüche „Na, jetzt Alter! Kannste ja ne ruhige Kugel schieben für den Rest des Jahres!“ Oder auch: „Am Anfang verkackt, brauchste Dir ja keine Mühe mehr zu geben!“. Sie haben mich überredet. So ist das mit unrealistischen Zielvereinbarungen. Wo man persönlich nichts für kann wenn irgendein Fremder es verkackt. So gesehen, und so sehe ich das nun relativ gelassen. Arschlecken!

Wie ich drauf komme? Ich schaue grade einen Lesbenporno. Und an die Knochenmühle denkend: „Arsch geleckt!“

Zweierlei Gedanken mögen den Frühjahrsputz

Gestern dachte ich noch dass ich versauere. Mit dunklen Gedanken und schwermütigen Gefühlen ließ ich mich treiben. Nicht ungerne, was ich ungefragt zugeben will. Ich betrachtete mich und das was ich sah, war ehrlich gesagt nicht schön.

Mein Adoniskörper, ja bei dem ist alles in Ordnung. Aber die Haut darüber, die ist mal wieder schlimm. Jetzt nehme ich wieder Tabletten von denen mir der Doc ans Herz legte: „Nicht Autofahren wenn Sie diese Pillen genommen haben!“. Ich hatte aber schon eine davon – von daher war diese Aussage für mich irrelevant weil sie nur verschwommen mein Bewusstsein erreichte und nach Hause fuhr. Jaja, dachte ich so bei mir während sich mein Leckmichamarschgefühl gehorsamst meldete aber eigentlich auch nicht. Zweierlei Gedanken mögen den Frühjahrsputz weiterlesen

Gesundheitnews: Großes Gehirn schädigt unsere Gesundheit

Eine neue Studie österreichischer und schwedischer Forscher legt nahe, dass ein großes Gehirn enorm viel Energie kostet und deshalb das Immunsystem schwächt. Ist der Preis für Klugheit also eine schlechtere Gesundheit?

Diese News kam mir just gestern in meiner Teepause unter und schwupps, ich fackelte nicht lange, und entnahm der Rotkapp:

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Warum grade bei den Ösis und den alten Schweden, geschwächte Immunsysteme hinsichtlich des Hirns untersucht werden, wollte mir nicht erschließen.

So long altes, großes Hirn! Happa!

Der Wurzelsepp ist pikiert

Ich kann es ja schon gar nicht mehr schreiben, noch sagen wie lange das her ist. Es begab sich aber also nach einer langen Wanderung in winterlichen und mittelgebirglichen Gefilden folgender Dialog:

Szene: Winterlich, man ist durchgefroren, man hat Halb-Dings gebucht, die Hütte steht noch, die Umgebung ist abgebrannt wie nach einem Luftangriff, man mag nicht… und man mag nicht drüber nachdenken wo man da gelandet ist…

Ich (frierend an die Tür klopfend): „Guten Abend – Schirrmi mein Name, wir haben gebucht. Scheißwetter hier!“

Wirt: „Stefan mein Name. Es ist alles wohlvorbereitet.“

– Ich fühlte mich irgendwie wie in einem schlechten Horrorfilm –

Ich: „Oh, ja wir können uns auch dutzen, schön, hallo Stefan, ich bin der Joh.“

Wirt, pikiert: „Herr Schirrmi, Karl-Heinz Stefan ist mein Name und wir pflegen zu unseren Gästen beim Sie zu bleiben.“

Ich: „Oh…“ hihih…

Hände in den Schoß

Ein Panda machte mich auf Stille aufmerksam. Erst als ich drüber nachdachte dass ich Zeit zum Nachdenken hatte dass mein Arbeitsalltag selten wie nie, heute nicht von Telefonanrufen unterbrochen wurde, las ich dass Vodafone einen Ausfall hatte. Aber keine Sorge: Der Techniker wurde informiert 🙂

P.S.: Sonst „Der Bagger“ – der Ausredenretter der Admins schlechthin. Jetzt: „Der Techniker wurde informiert“. Wer billigt kauft, erhält billig.

Knackende, raschelnde Rattenbeinchen sind nicht schön

Heute war mal wieder einer dieser Tage. Zwar recht schön im Allgemeinen, fing er auch mit schönem Eiskratzen an, man fror sich draußen beim Qualmen schön den Ast ab, hinzu merkte ich eine schöne Erkältung heraufkriechen mit schönem Schnupfen, schönem Glieder- und Kopfweh. Kurz, ein üblicher schöner Tag der noch nicht vorbei ist.

Aber, was ich ums Verrecken nicht leiden kann sind Geräusche die ich nicht zuordnen kann. Wenn es da in unserer Zweimannzelle knackt und es stöhnt gelegentlich, dann weiß ich woher es kommt. Das beeinträchtigt meine Sklavenarbeit in der Knochenmühle nicht – mehr. Unbekannte Geräusche, so leise und demutsvoll zurückhaltend sie auch sind, nerven mich kolossal! Zwar nicht anfangs. Aber wenn sie penetrant sind. Also in kurzen Abständen immer wieder kommen und ich kann sie nicht zuordnen. Da werde ich zum John Kramer. Auch bekannt als Jigsaw. Knackende, raschelnde Rattenbeinchen sind nicht schön weiterlesen

Adrette Teeküche

Heute in der Knochenmühle wollte ich in die kleine Teeküche. Die war aber voll von drei Fensterreinigungsmännern. Ich rief, streng in die Küche blickend:  „MORGEN!“ – da standen sie stramm, die Jungs. Und sahen recht adrett aus in Ihrer Fensterreinigungsuniform.

Nach einigen, wohl für sie sehr langen Sekunden musterte ich sie von oben bis unten auf der Suche nach einem eventuell nicht korrekt gebügelten Kragen. Einem eventuell abgerissenen Hemdenknopf oder nach sonstigen Verfehlungen. Ich sah und es war gut – für heute und brüllte: „Rühren!“. Aber das hatten wir ja Dressmen. Nein, ich muss mich verbessern. Ich rief: „PUTZEN!“ – und sie fingen sogleich an zu putzen mit gekrümmten Rücken, die Rehaugen ängstlich zu mir herauf blickend.

Leute, vergesst den letzten Satz. Es hörte mit dem rühren auf, danach spaßten wir ein wenig rum. Beispielsweise machte ich das Fenster auf (dritter Stock) und der Kleinste von denen sollte es dann von außen putzen. Und – im Westerwald weht der Wind – und auch so kalt. So knallte das Fenster hin und her und der gemobte Fensterreinigermitarbeiter freischwebte außen, die eiskalten Finger nicht mehr spürend inmitten der Elementen. Seine zwei Kollegen lachten sich einen Ast. Waren ja froh das es diesmal eine andere arme Sau traf.

Nee, Leute. Vergesst den letzten Absatz. Es hörte mit dem rühren auf. Es waren Jungs mit denen ich normalerweise um die Ecken ziehe. Aufrecht, gemeinsam – auf Augenhöhe. Harhar und Schulterklopfen – nachdem sie merkten dass ich eigentlich zu ihnen gehöre. Die gleiche Schicht nur mehr Glück gehabt.

Jedenfalls, so lernte ich das von klein an, nahm ich mir den größten des lustigen Trios vor, nahm meine Seidenkrawatte ab, schlang sie um seinen Hals und rang ihm würgend die folgenden Worte ab: „Ich bin ein Fensterputzer. Ich bin kein Mensch. Ich bin weniger wert. Ich will auch kein auskömmliches Einkommen. Ich will keine Rente über der Sozialhilfe. Ich will dienen. Wenn meine Arbeitskraft dahin ist, will ich sterben.“

Mir war es genug. „Mensch“ sagte ich, meine Seidenkrawatte von seinem demütigen Hals lockernd, „Genauso machst Du es richtig.“ Nicht aufmucken. Nicht nach Leben trachten. Ochsen. Buckeln. Für die. Denn die haben es geschafft. Durch und wegen uns.

P.S.: Krieg wird seit eh und jeh zwischen den Armen angezettelt. Für egoistische Marotten einiger wenigen. Alle gegeneinander ausgespielt. Damit niemand die Verasche merkt. Die Reichen lächeln, schauen gnädig Champagnertrunken nach unten, schauen sich in die Augen – was schon immer funktioniert hat: „Lasst sie sich doch selber bekämpfen.“.

Fusselige Flatulenzen

Wie heißen diese bunten Nudeln? Fussel? Fuchis? Fusseli? Egal. Gestern nahm ich einen Haufen davon als Abendbrot zu mir. Heute muss ich pupsen. Schon beim Sitzen. Auch bei jedem meiner kleinen Trippelschritte, oder auf jeder Treppenstufe. Pups, pups, pups – so geht das den ganzen Tag. Bekanntermaßen befinde ich mich nicht alleine und einsam auf einer Insel was im Falle von fusseligen Flatulenzen hilfreich wäre. Ich befinde mich in Gesellschaft, in der sogenannten Zivilisation – wenn man die Knochenmühle dazu zählen wollte. Jedenfalls musste ich aufpassen. In verschiedener Hinsicht.

Bei den ersten Pupsen hatte ich die Befürchtung ob da was mitkommt. Es kam nichts. Probierte noch mal einen kleinen aus und es kam immer noch nichts mit. Es roch noch nicht mal. Also sah ich allen weiteren Pupsen gelassen entgegen. Lasse einfach laufen. Es knattert. Es flattert dass es eine wahre Freude ist. Wundere mich dabei wo das alles herkommt. Vielleicht ist das Atmen schuld? Man atmet ja Luft. Vielleicht sollte ich zur Abwechslung mal ausatmen. So sinniere ich stundenlang auf meinem Bürostuhl woher die ganzen Gase kommen. Und Luft ist doch auch gewissermaßen ein Gas. Nicht?

Wenn ich merkte dass ein Großer Pups kommt, dann ging ich um die Ecke auf Toilette. Paff! Peng! Knall! Einzelne Fliesen fallen von den Wänden. Egal. Schlecht dass das Kackhaus direkt an das Büro eines Kollegen angrenzt. Gut dass der Kollege sich erlaubt heute Urlaub zu machen. Ich weiß nicht ob er sich das erlauben kann. So mit seinem persönlichen Zeitmanagement. Aber er hatte ja doch Glück abwesend zu sein – was ich ihm auch sogleich nach Hause auf sein iPone mailte.

Grade auf ein Kippchen mit dem Kollegen draußen gewesen. Ich merkte es schon, da will wieder

so ein kleiner Nichtstinker raus. Krampf! Kollege schaut mich an und fragt mich warum ich so verkrampft schaue. Ich antworte ein wenig angestrengt: „Das ist Fitnesstraining während der Arbeitszeit, Arschloch!“ und ließ ihn einfach fahren. Wie heißt denn noch mal dieser Comic-Superheld? Der aufgrund seiner gewaltigen Fürze fliegen konnte? Nee, nicht der Pupsmann. Das ist ein anderer. In den Anfangstagen des Internets hat man sich da so kleine Videos geteilt. So wie der Eisbär der immer Pech hat und dann so schön ärgerlich grummelt. Nee, wissen Sie auch nicht? Egal.

Diese vermaledeiten Fusselnudeln. Ich als Heimscheißer konnte gar nicht schnell genug aus der Jacke raus, zum Scheißhaus zu flitzen und Fliesen weg zu sprengen. PPPPRRRRRFLATSCHPENGKNALL! Eine Mitbewohnerin hatte derweil Käsekuchen gebacken – sie saß auf der Designercouch. Der Backofen ist angrenzend in der Küche nebenan installiert. Dort fiel er vor Schreck ein wenig in sich zusammen – der Käsekuchen während sie – die Mitbewohnerin, die Brauen räusperte. Uups!

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Aber gut, sinnierend sitze ich so rum, die Beine locker fallen lassend, die Hosen auch und da fällt es! Unter Kraftanstrengung! Nein, ich meine nicht die Wurst. Ich meine, es fällt mir wie Schuppen von den Augen. Den Schuldigen entdeckt. Die Zubereitung der Fusseli oder wie die heißen, machte es wohl aus. Denn sie waren zwar schön bunt. Aber mir irgendwie zu bunt. Deswegen kippte ich so lange Mayonnaise drüber bis alles weiß war. So wie die Farbe von gewöhnlichen Nudeln gewohnt ist. Dann war es mir aber doch zu weiß und wollte wieder bunt. Also kippte ich noch jede Menge Ketchup drauf dass es wieder bunt war. Jedoch wieder zu viel. Also noch eine Tüte Hartkäse drauf und alles rein in den Schlund. Hätte ich kotzen müssen, man hätte es noch mal anrichten können – so schön wären die Fusselnudel noch in Form gewesen. Rot-Weiß wie gewisse Mitbürger ihre Pommes essen mögen.

Jetzt nachdem ich bei der Mutter meines Sohnes das Gästeklo vollgeschissen habe und mich aus Gründen ohne Verabschiedung von der Geburtstagsfeier entfernte, resümiere ich hier einen Wodka saufend einen weiteren Pupstag. Aber nun ist Wochenende. Kann ja am Montag damit in der Knochenmühle weitermachen. Da sind es ja nicht meine Fliesen.

Schirrmi

P.S.: Ein schöner Kosenamen neben Mausi, Schatzi, Nüsschen könnte Pupsi sein.

P.P.S.: Für 1,29 EUR ist, zumindest bei mir heute, der anale Spaß garantiert. Billiger als ein Pupskissen.

Er: „Duhu… Ich habe da noch fünf Personen in der Pfanne. Hättest Du eventuell Hunger?“
Sie: „Eventuell nicht.“