Archiv für den Tag: 23. Mai 2017

Als Gast am anderen Arsch der Welt – Daniel

Anlässlich eines Sektenrituals verschlug es mich nach NRW. Ja, Sie lesen richtig. DIE Hochburg der Sozieldemokraten *geier*. NRW! Hach, wie köstlich was die da gewählt hatten, oder nicht.

Aber darauf will ich nicht hinaus. Denn letztens durchstöberte ich meinen zu klein gewordenen Kleiderschrank und sortierte aus. Sie kennen das sicherlich. Alte Klamotten die Ihnen im Laufe der Jahre viel zu groß und weit geworden sind nehmen einfach Platz weg. Und was liegt im Frühjahr näher als mal auszumisten?

Ich fand also eine alte, zu groß gewordene Designerjeans und verschenkte diese. Nach einiger Zeit rief die Freundin des jungen beschenkten Burschen an und fragte: „Schirrmi, mein Liebster liebt diese Hose so sehr dass sie mittlerweile verschlissen ist. Wo kann man die kaufen, wo hast Du die her?“ Tja, Baby.. Ich erstand sie damals in einem Ramschladen den es immer noch gibt in Bonn. „Ich glaube Daniels hieß der Laden.“ und sie war glücklich wohl.

Wussten Sie schon dass Elton John homo ist? Aber das ist egal und tut nichts zur Sache. Hier mal ein Song von ihm:

Jedenfalls standen wir nach dem Kirchengang da hinterher bei Kaffee, Buffet, Kuchen und Allerlei in dem Puff rum und man hatte Gelegenheit zur Unterhaltung. Da meinte ich zu dem Einen: „Hast ’nen schönen Anzug an.“. Und weiter: „Dinge Jung ne jode Hose, auch..“. Da verklüsierten sich die angehörigen Damen in das Männergespräch und erzählten von shoppen, shoppen, shoppen. Hätten die Männer da rein geschleppt zur Maßnahme zum maßnehmen. In irgendso ’nen Laden. Hätte was mit Elton John zu tun. Na ja, ich backte kleine Brötchen und dachte nur so bei mir – „hätte ich nicht von denen gedacht..“ „Männer!“ Es stellte sich heraus. Daniel.s. Ja, sagt der Große, der normalerweise nicht so gestelzt daher läuft: „O.k., heute bekommt man nur noch Hosen mit slim Beinen. Aber wenn man erstmal mit Schuhgröße 48 reinkommt, macht es einen schmalen Fuß.“ Tja, dachte ich mir. Aber einen fetten Arsch mit Kinderbeinen. Aber das war nur sehr leise gedacht. Und dann dachte ich noch: „Und das in dem Alter, tststs..“

Egal, jeder nach seiner Fassong. Daniels, Bonn. Müssen Sie sich merken. Da kriegt jeder sein Fett weg. Gibt ja jetzt auch so Slim-Oberhemden. Die bewegen sich nur noch wie Roboter weil die Nähte sonst platzen. Wetten? Weil ja heutzutage alles so slim ist. Es ist eine augenscheinliche Plage allerorten. Man möchte meinen eine Sackrattenplage wäre ausgebrochen. Denn da wird in aller Öffentlichkeit gekniffen, gerückt, gekratzt. Um Übel zu vernichten, zu vermeiden oder schlicht, weil es unbequem ist. Sie ahnen schon worauf ich hinaus will. Slim-Unterwäsche für Herren. Da siehste die in den aberwitzigsten Verrenkungen auf offener Straße während sie zucken, zupfeln, stöhen, ächzen und die Elton John-Hose von Daniels zwickt dass es keine Freude ist. Aber das Elasthan in den slim-Hosenbeinen sorgt wenigstens für noch dünnere Beinchen. Rein optisch meine ich das. Ich will hier niemanden glimpfen. Verun.

Wenn man sonst nichts zu sagen hat, gelle?

Dann mach‘ ich das 🙂

Scheiß diversifiziertes Porzellan

Man kennt es ja. Da geht man „mal“ kacken und ganz unten, in den tiefsten, unerreichbaren Ecken der Schüssel bleibt was hängen. Je nachdem was man verdaut hatte kann das richtig hartnäckig sein – was da so hängen oder schmierig, klebrig und ohne Angst vor Wasserspülung festbappt.

Sicher, man könnte die Klobürste benutzen. Aber darauf will ich nicht hinaus. Denn hier aAdW sind die Dinge anders. In meiner vergangenen Muckelbude hat es immer gereicht im Nachhinein – es konnten Stunden, Tage später sein – noch mal pissen zu gehen. Schön auf die Schlieren, Brocken gezielt und alles ging den Lokus runter und das Porzellan war wieder rein. Reiner als Rainer als er merkte in welchem Loch er war. Bitte nehmen Sie den letzten Satz als nicht zur eigentlichen Geschichte zugehörig.

Jedenfalls (schönes Wort) hatte das immer in meiner geliebten Muckelbude funktioniert. Immer bis Mittwochs, bis eine gute Seele kam und ganze Schlamassel zunichte machte als ob es nie passiert wäre. Aber hier aAdW sind wohl die Klosetts in einer ganz anderen, mir fremden, eventuell noch ganz alten Form, -gebung und Materialien dass dieser über lange Jahre antrainierte Reinlichkeitstrick nicht mehr funktioniert. Leider.

Da kannste pissen, den Strahl auf das Maximum unter Anspannung aller Bauchmuskeln und Protatas gepresst, den Strahl klein, scharf und streng auf das Ärgernis gehalten, pressen bis sich die Hämoriden (richtig?) vom warmen Inneren nach Außen verlagern. Pressen, drücken, pissen, strahlen – immer auf die Scheiß Spuren drauf. Nichts passiert. Notting! Das bleibt da kleben am weißen, kostbaren Familiengeschirr. Das geht nicht ab!

Aber die Klobürste benutzen? Ich doch nicht. Nö, muss auch so gehen..

Was haben die hier für Porzellan? Hier, am Arsch der Welt? Muss mal ne Probe nehmen und anal ysieren.

Kacke, gelle? Mitfühlend? Ach, vergesst es..

Euer Schirrmi

aAdW: Am Arsch der Welt

Einen schönen guten Abend, liebe Gemeinde.

Ja ich weiß. Habe lange nichts von mir hören lassen. Das hatte Gründe. Der Hauptgrund ist dass ich jetzt am aAdW wohne. Am Arsch der Welt! Hört sich erstmal irgendwie an, gelle? Nämlich positiv. Apropos positiv. Es ist in der Natur des Mannes auf die Signalreize von (weiblichen, wenn nichts schief lief) Po’s zu reagieren. Demgeachtet meine ich aAdW nicht negativ. Im Gegenteil, das ist hier so dermaßen am Arsch der Welt dass ich lange nicht mehr so entspannt war wie jetzt.

Wenn Sie also künftig Geschichten von mir lesen sollten und ich beziehe mich auf aAdW – dann wissen Sie, es handelt sich um meinen endgültigen Landsitz.

Und? Geht es gut soweit? Prima, freut mich. Weitermachen!

Euer Schirrmi