Als Gast am anderen Arsch der Welt – Daniel

Anlässlich eines Sektenrituals verschlug es mich nach NRW. Ja, Sie lesen richtig. DIE Hochburg der Sozieldemokraten *geier*. NRW! Hach, wie köstlich was die da gewählt hatten, oder nicht.

Aber darauf will ich nicht hinaus. Denn letztens durchstöberte ich meinen zu klein gewordenen Kleiderschrank und sortierte aus. Sie kennen das sicherlich. Alte Klamotten die Ihnen im Laufe der Jahre viel zu groß und weit geworden sind nehmen einfach Platz weg. Und was liegt im Frühjahr näher als mal auszumisten?

Ich fand also eine alte, zu groß gewordene Designerjeans und verschenkte diese. Nach einiger Zeit rief die Freundin des jungen beschenkten Burschen an und fragte: „Schirrmi, mein Liebster liebt diese Hose so sehr dass sie mittlerweile verschlissen ist. Wo kann man die kaufen, wo hast Du die her?“ Tja, Baby.. Ich erstand sie damals in einem Ramschladen den es immer noch gibt in Bonn. „Ich glaube Daniels hieß der Laden.“ und sie war glücklich wohl.

Wussten Sie schon dass Elton John homo ist? Aber das ist egal und tut nichts zur Sache. Hier mal ein Song von ihm:

Jedenfalls standen wir nach dem Kirchengang da hinterher bei Kaffee, Buffet, Kuchen und Allerlei in dem Puff rum und man hatte Gelegenheit zur Unterhaltung. Da meinte ich zu dem Einen: „Hast ’nen schönen Anzug an.“. Und weiter: „Dinge Jung ne jode Hose, auch..“. Da verklüsierten sich die angehörigen Damen in das Männergespräch und erzählten von shoppen, shoppen, shoppen. Hätten die Männer da rein geschleppt zur Maßnahme zum maßnehmen. In irgendso ’nen Laden. Hätte was mit Elton John zu tun. Na ja, ich backte kleine Brötchen und dachte nur so bei mir – „hätte ich nicht von denen gedacht..“ „Männer!“ Es stellte sich heraus. Daniel.s. Ja, sagt der Große, der normalerweise nicht so gestelzt daher läuft: „O.k., heute bekommt man nur noch Hosen mit slim Beinen. Aber wenn man erstmal mit Schuhgröße 48 reinkommt, macht es einen schmalen Fuß.“ Tja, dachte ich mir. Aber einen fetten Arsch mit Kinderbeinen. Aber das war nur sehr leise gedacht. Und dann dachte ich noch: „Und das in dem Alter, tststs..“

Egal, jeder nach seiner Fassong. Daniels, Bonn. Müssen Sie sich merken. Da kriegt jeder sein Fett weg. Gibt ja jetzt auch so Slim-Oberhemden. Die bewegen sich nur noch wie Roboter weil die Nähte sonst platzen. Wetten? Weil ja heutzutage alles so slim ist. Es ist eine augenscheinliche Plage allerorten. Man möchte meinen eine Sackrattenplage wäre ausgebrochen. Denn da wird in aller Öffentlichkeit gekniffen, gerückt, gekratzt. Um Übel zu vernichten, zu vermeiden oder schlicht, weil es unbequem ist. Sie ahnen schon worauf ich hinaus will. Slim-Unterwäsche für Herren. Da siehste die in den aberwitzigsten Verrenkungen auf offener Straße während sie zucken, zupfeln, stöhen, ächzen und die Elton John-Hose von Daniels zwickt dass es keine Freude ist. Aber das Elasthan in den slim-Hosenbeinen sorgt wenigstens für noch dünnere Beinchen. Rein optisch meine ich das. Ich will hier niemanden glimpfen. Verun.

Wenn man sonst nichts zu sagen hat, gelle?

Dann mach‘ ich das 🙂

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