Archiv des Monats: Februar 2017

Bauer sucht Frau – Bullen suchen Hirn

Halten Sie sich bitte fest. Lesen Sie bitte nicht weiter wenn Sie leicht zu erschrecken sind oder organische Probleme haben. Denn jetzt ist der Weltuntergang da. Ich bin entsetzt zusammengebrochen als ich diese Woche in unserem Dorfblättchen eine offizielle Anzeige einer Rheinlandpfälzischen Behörde las. Bauer sucht Frau – Bullen suchen Hirn weiterlesen

Ein molekular veränderter Stich

Wir haben hier im Westerwald grade soundso viel Uhr vor Schlag. Was so gesehen zunächst nicht schlimm wäre. Wäre morgen nicht Montag.

Heute hatte ich mal wieder Besuch von so Langhaarigen. Sogenannte Alternative. Da muss ich mir echt mal die Zunge locker machen. Alternativ! Kennen Sie noch? Früher? Ganz früher? Jedenfalls schaute ich an die Decke, an die Lampe und sah – da hing ein Höschen. Ich wunderte mich und schaute verwundert wieder herunter, die langhaarige Alternative neben mir im Sessel an, die doch keine glatten Haare hatte doch umso weniger als..

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Gott schaute missbilligend auf mich runter und runzelte die Stirn als er grollte „DU MENSCH!“..

Ich, der Jünger der Liebe, entgegnete mit blitzenden blauen Augen: „Gott! Mach DU erstmal DEINEN Job!“

Der multiple Haircut

Komisch irgendwie. Wenn man mal anfängt, hört es nicht auf.

Innerhalb von 45 Minuten Mittagspause fuhr ich in das Industriegebiet, parkte recht schnell und joggte in das Establishment, nicht ohne vorher mit breiten Schultern und strengem Blick ein paar anderen Kunden den Vortritt – nicht zu lassen.

So kürzte man mir die Matte in einer atemberaubenden Zeit, es sprang ein Heiermann für die Dame heraus. Die Zeit reichte noch um in den anderen Ort zu fahren, kurz zu Mittag zu fressen, danach noch scheißen, Hände waschen, Zähne putzen und wieder, pünktlich in der Knochenmühle zu sein.

Die überaus nette und vollkommen tätowierte Dame kürzte zunächst mein Haupthaar („bitte oben nicht allzu kurz, da ist es nämlich ein wenig schütter“) und befragte meine Augenbrauen. Ich bejahte. Büro: Während ich mich über ein Problem grübelnd im Gesicht streichelte, fielen mir überaus nützliche aber wenig attraktive Drähte auf. In der Nase. Nahm dann den uralten Rasierer, in stillem Gedenken an die liebe Evi – von ihr erhielt ich ihn Annodazumal, und kürzte kleine Nasenlochborsten.

Jetzt rückblickend bin ich froh und stolz das an der Haarfront Tabularasa gemacht wurde. Trotzdem bin ich noch nicht zufrieden, stelle ich grade fest als ich vom pinkeln kam. Ich schaute nämlich runter..

Mit intimen Grüßen..