Archiv des Monats: Februar 2016

Witzigkeit kennt keine Grenzen:

1943: Ein Amerikaner, ein Holländer, ein Tschesche, ein Brite, ein Belgier, ein Franzmann, ein Pole, ein Russe, ein Jude und ein Intellektueller wetten wer denn das gemeinsam veranstaltete Schachturnier gewinnt. Sagt der Deutsche: „Keiner von euch.“

Kochgeschirr schonen

Sie wissen, jeder Haushalt hat sozusagen „gutes Geschirr“ im Haus. Wird nur rausgeholt wenn beispielsweise Lady Diana (Dings hab sie selig) zu Besuch kommt oder man wird von, wie heißt die Imigrantin noch mal schnell…?, Helene Fischer, heimgesucht.

Danach will man beim spülen nicht sein bestes Geschirr versauen. Deswegen ein kostenloser Tip für euch um materialschonend Hygiene zu beweisen:

Schneidet von den ungeliebten Gästen ein paar Speckstreifen ab, kleidet das gute Geschirr damit aus, und ihr werdet sehen – es wird euch danken und Ihr werdet noch jahrelange Freude, ohne Kratzer, damit haben:

Kochgeschirrschonerl_IMG_6901Nicht dafür!

Fastentagebuch #1

Liebe Fastentagebuch,

seit einigen Tagen faste ich nun schon nach rein christlichem Angedenken und Brauchtum. Angekündigt hatte ich meine Enthaltsamkeit, nun wird es Zeit für einen ersten Statusbericht.

Du wirst sicher gerne hören dass ich eisern blieb. Ich verzichte bis jetzt konsequent auf Salat, Fisch und Meeresfrüchte. Aber dennoch muss ich dir leider etwas gestehen. Aber vorneweg, was bin ich froh dass Du als mein Tagebuch stumm bist. Kannst also auch nicht meine persönlichsten Angelegenheiten verpetzen. Und als Eigenschaft eines Tagebuches bist Du auch geheim. Die nur für Dich geäußerten Gedanken und Gefühle bleiben vertraulich. Nur Du und ich. Wie schön dass es Dich gibt! Ein guter Freund in stürmischer See. Ein Vertrauter wie man ihn nicht noch einmal haben kann. Fastentagebuch #1 weiterlesen

Schweinebande beim Hosenkauf

Der ehemals als Jungheinrich und Gottes liebes Kind Gehandelte, begab sich online auf Hosenguckguck. Um es vorneweg zu nehmen, die Werbeindustrie und in- und exklusive Herrenshops widern mich an. Hier nun ein Beispiel.

Ich möchte an dieser öffentlichen Stelle nicht Roß und Reiter nennen. Somit kürze ich ab und zensiere. Damit mir nicht die Anwaltindustrie in die Bredouile springt. Der Shop heißt: ME & EDLIC. Auf der Suche nach einer neuen Hose stieß ich im besagten Mey-Shop auf eine dunkle, harzbeschichtete Hose. Es trifft sich gut, denn mit dem Harz kenne ich mich aus. Bin Harzer Wanderkönig, Harzer Steiger etc. Dieser Edlich-Shop hat eine Kommentarfunktion – nach Artikel. Ich wollte da mal nachfragen, doch kann man offensichtlich keinen Kommentar hinterlassen wenn man den Artikel nicht erworben hat.

Seis drum! Dann hinterlasse ich meinen ganz persönlichen Kommentar hier. Denn, ich war und bin immer noch umtriebig im Harz und habe da noch nie eine Hosenindustrie gesehen – noch erlebt. Im Schwarzwald war ich mal und nehme mir für den Herbst die Wutachschlucht vor. Doch, sollte ich dann für dieses Vorhaben eine schwarzwaldbeschichtete Hose erstehen? Im Herbst des Jahres möchte ich in die sächsische Schweiz, sollte ich dann erneut bei M&E eine oioioidurchgefärbte Jeans kaufen um in der Region nicht allzu aufzufallen?

Oder lese ich die Artikelbeschreibungen einfach nur falsch aufgrund meiner geringen Schulbieltunk? Vileischt verschtehhe isch aals Gossenkind den Backhintergrunt net. In der harzbeschichteten hat ein Harzer reingeschissen. In einer, und diese neue Marketingidee bekommt ihr kostenlos: in einer St. Pauli-Hose könntet ihr benutzte Kondome und ein paar Fischköpfe einarbeiten. In einer berlinerischbeschichtete Hose könnte ich mir eine edel eingearbeitete Hundescheißewurst vorstellen. Sone leckere Wurst. Sone aus dem Sandkasten, da wo immer die Kinder spielen und parnierte Würste inde Mund nehmen, daran schlecken und wo dann die Vegetarier-Globulie-Muttis Ihre hirnzerfressenden Unterhaltungen mit den anderen, analverkrampften, Öko-Muttis einstellen um das liebe Kind vor der Hundewurst zu retten. Aber die wollen es ja so.

Oder nehmen wir mal an wir wären in Madrid. Laufsteg. Lagerfeld. Etc. Die ehemals fette, jetzt nur noch Sau furzt da so richtig in den Stringtanga des derzeitigen Lieblingsgespielen rein. Das verkauft sich doch. Nicht? Lagerfeld! Furz! Röchel. Macht man Parfum von. Es wird verkauft. Es wird gekauft. Die fette Sau! Die kleine, tänzelnde Schwuchtel. Huch – hat da jemand Schwule Sau gesagt? Nee, geht ja gar nicht. Homophob – echt, Leute ich  weiß ja gar nicht wie das geschrieben wird. Sollen die sich doch die Nudel sonstwo hinstecken und mich in Ruhe lassen. Kussi, Schwulinski!

Ich schweife ab.

Wenn hier überhaupt jemand irgendwelche Baumwolle mit Harz beschichten kann und in der Lage ist und es macht – es dennoch nicht vermarktet, dann bin ich das! Ich und der Harz – wir lassen uns nicht von irgendwelchen Kapitalisten verarschen.

Im Ernst, die werben und wollen wirklich, ohne Scheiß, für eine harzbeschichtete langweilige Hose 119,- EURO haben!

Da koch ich mir doch lieber eine Erbsensuppe und gehe für den Rest der in meiner Patte übrig ist in den Puff (hab noch Gespartes).

Mit keiner neuen  Hose, grüßt – Schirrmi

 

Was ich heute nicht gekauft habe:

4 x Vorratsglas Quadrat 1,9 l (luftdicht, hergestellt in Ohio) das Stück 15,90 EUR
1 x Trendiger Schal (oliv, knitteroptik) das Stück 12,00 EUR
1 x Modischer Schal (schwarz/grau, knitteroptik) das Stück 14,00 EUR
1 x Hausbesuch (Ungarisch, 22 J., blond) das Stück 250,- EUR
Gespart: 339,60 EUR

Taliban versus Windows 10 Upgrade

Ein Zucken – und mein G3-Gewehr kam in Sekundenschnelle in Anschlag. Ich entsicherte die Waffe, mein Finger überaus nervös. Denn plötzlich stand da ein Taliban halb im Flur, halb im Wozi. Er schaute ziegenglotzäugig in den Lauf und nahm hosenpissend meinen Abzugsfinger war. Der erste Schreck war vorüber, wir kommunizierten vor dem Peng im letzten Moment und gemeinsam versicherten wir uns: „Du Sohn von Gastgeberin, ich Windows 10 Upgrader!“

Hatte der ein Teppich im Gesicht! Dazu war er prekär bekleidet, mit einem irren Gesichtsausdruck, Menschenfleisch und frisches Blut hatte er noch an den Händen und im Gesicht. Da kann man ja nervös werden. Später erfuhr ich dass er eine Pizza aß. Sorry! Ja, aber so war das.

Nach dem knapp vermiedenen Weltkrieg in einer mir fremden Wohnung genoss ich noch ein paar Nudeln mit Sauce Bolognese während ich mich wieder mit meinem Hobby beschäftigte. Nämlich am Computer saufen arbeiten. Wie erwähnt ging es darum das OS auf Windows 10 zu erneuern. Ich entschloss mich für die Online-Variante. Aus dem Netz ziehen, zubbeldidupp – fertig! Soweit die Theorie. Ich sah dass die DSL-Leitung sehr zu wünschen übrig ließ. Gefühlt war mein damaliges 28.000er Modem (die Firmware modifiziert) schneller. Wir rechneten: Ein Glas Wasser trinken dauert genauso lange wie 10 Megabyte zu laden. Geschätzte Fertigstellung vor der eigentlichen Upgrade-Routine: 5-6 Stunden – und ich war schon angeschickert.

Nach ca. 3 Stunden waren 1/3 geladen und dann passierte nichts mehr. NICHTS! Das Netzwerk im Systemtray zeigte an: Netzwerkverbindung getrennt. Da war die Kacke am Dampfen! Just schaut der Bärtige ins Wozi rein und verkündet: „Hier ging mit dem Internet grade nichts mehr, ich habe einen Router-Reset vorgenommen – nur zur Info.“ Der Schädel verschwand aus dem Türrahmen und hinterließ mich einerseits verzweifelnd, andererseits mit Mordgedanken.

[Hier geschahen dann noch Dinge die ich nicht auszusprechen wage.]

Jedenfalls (eines meiner derzeitigen Lieblingswörter) hocken wir jetzt hier bei mir im Westerwald rum, der kleine, süße Compi wurde innerhalb von einer Stunde frisch gemacht. 2,6 GB in knappen 8 Minuten. Dann noch kurz die Microsoft-Zusatzdienste abgelehnt und fertig. So gut kann es gehen.

Was bleibt? Was lernen wir daraus? Gibt es ein Fazit? Ja, gibt es.

Nicht wohlwollend meinen dass „Kinder“ auch wohlwollend sind. Das nächste Mal ziehe ich sofort den Abzug. Hinterher kann man ja immer noch fragen. Zeit genug ist dann ja bevor sich für immer der Deckel schließt.

Wenn das Vieh so eine Aktion das erste Mal gemacht hätte. Nein, es ist sein Programm. Und ich krame mal wieder eines meiner Bücher aus dem Regal: „Jedes Kind kann Regeln lernen.“

Aber ich bin ja nur Gast.

Denk mal drüber nach.

Schirrmi

Fastenzeit

Ich bin weder Jeck noch Depp. Dennoch finde ich den Fastenbrauch irgendwie cool. Seit gestern fröne also auch ich der Enthaltsamkeit. 40 Tage lang versuche ich jetzt ohne Salat, Fisch und Meeresfrüchte auszukommen. Das wird mir sehr schwer fallen, glaube ich. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen werde ich vermehrt die Vitamine W, O, D, K und A zu mir nehmen. Und ab und zu mal eine Aspirin.

Deutsche Bevölkerung fährt schwere Geschütze auf

[SchirrmiPress 2/9/2016]
Bundeskanzlerin Merkel rudert zurück.

Nachdem unter hunderten einfachen Deutschen – darunter sogar einige oberbayerische – Selbsmordattentäter den Freitod wählten um ein Zeichen des Friedens zu setzen und aus Protest gegen der derzeitigen nationalen und internationalen Politik der Bundeskanzlerin (IM Mutti) und des Staatsoberhaupts (Dick-, Dumm- und Doof-Pfarrer Gauck, ebenfalls IM) zu demonstrieren, röchelten die Beteiligten – zerschmetterte Kinder und Babys noch kurz in das Staatsfunkmikro (ARD/ZDF etc.): „Wir hoffen das unser Tod nicht umsonst war!“

IM Erika – unsere Bundeskanzlerin (Mutti) drückt ihr Bedauern aus indem sie den Aschermittwoch absagt:

2016-02-09 21_30_33-Google NewsNa dann! Ist ja alles gut!

Fröhliches Sterben!

Kiezneurotiker verfälschen Statistiken

Ich habe einen großen Fehler gemacht. Und schäme mich. Rückgängig machen? Geschenkt! Denn kein Furz im Netz wird vergessen. Gut, ich bin nicht so ganz anonym unterwegs. Aber wenn jemand mit einem gerütteltem Herz , sich mit einem geschüttelten Maß an Weisheiten nicht zerrütten lässt, dann ist es der Kiezneurotiker.

Verrückt! Ein bescheidener Beitrag von mir wurde von ihm verlinkt. Und da fängt das Elend an. Hatte ich doch jeden Tag nur in etwa zwei Seitenzugriffe, danke Babsi (genannt Putzi) und herzlichen Dank Scheffe (Chef), hat sich meine kleine, liebgewonnene Blogseitenstatistik am Tag der Verlinkung des Kiezneurotikers in luftige Höhen erhoben um dann wieder sanft auf den Boden der Tatsachen runterzugleiten.

Da muss man erstmal mit klar kommen. Einmal oben gewesen, biste froh einen Sturzhelm mit hoffentlich zugebundenen Kinnriemen  zu haben. Denn der Absturz folgt alsbald. Dann wieder unten weißte wie es da oben mal war. Und schaust immer wieder nach oben. Ich wünschte mir es wäre nicht passiert.

Hier unten das letzte Gras rauchend, nicht zu wissen wie es da oben war. Nicht nach Höherem streben. Genügsam sein. Nicht auffallen. Niemand kennt Dich. Die Bettdecke über den Kopf ziehen. Wen ich nicht sehe, der kann mich auch nicht sehen. Sie wissen schon. So wie in fast allen amerikanischen Spielfilmen die gehetzten Leute in den Wand-Kleiderschrank flüchten und von drinnen durch die Lamellen das Grauen beobachten und zitternd die Bösewichte auf sich zukommen sehen. Augen zu! Keiner sieht mich!

Bin ja selbst schuld. Denn ich hatte dort bei Ihm, einen unverfänglichen Kommentar mitsamt meiner bescheidenen Website hinterlassen. Erlauben Sie mir bitte eine Nebenbemerkung: Mein Stirnhorn schwillt groß, blau/grün, schon ein wenig weich, doch rund wie ein großes Krebsgeschwür an – es wird immer größer je mehr ich dagegen klatsche.

Der Herr hat mir die Statistik versaut semmelt! Seht selbst:

2016-02-09_Kiezneurotiker-ist-schuld

Das lasse ich nicht auf mir sitzen! Da bin ich ganz aufrecht, fast so wie eine kleine Säule. Ich warte einfach bis sich die Balken nach links verschieben und wie gewohnt wieder kleiner werden. Ruhig, Brauner! Die Zeit arbeitet für dich. Heilt alle Wunden. Damit habe ich mich gemeint, Ihr Irren liebe Mitleser.

Und sonst so? Habe einen Pickel an meinem Sack gefunden. Könnte eine Symbiose mit meinem Stirnhorn eingehen.

Euer Schirrmi

P.S.: Prost Kiezie!

Oskar

Heute ist Dienstag und muss nach der Arbeit gewisse Dinge erledigen. Sie wissen schon: Wäscheständer ausräumen, die Spülmaschine abhängen, liegengelassenes Chirurgenbesteck mit der Hand abspülen etc. Kurz – ich nutzte die Heimfahrt von der Knochenmühle für einen kurzen Stop im auf dem Weg liegenden Supermarkt. Effizienz ist des Junggesellen Gott!

Jedenfalls schlich ich so durch die Gänge des Markts und erblickte eine neue Sorte von Mineralwasser. Einen Artikel namens Oskar. Äh, WOskar, äh, WOdskar, also, einen Artikel der in seiner hübsch zu lesenden Abkürzung „Wodka“ wohl sowas wie WohnzimmerschrankDummerKatarrh bedeuten soll. Aber so genau weiß ich das nicht. Was die sich immer einfallen lassen die Werbefutzis, tststs! Der eigentliche Grund meines Besuches war eigentlich eine prekäre Dose mit Erbsen und Möhren. Jene war gedacht um ein wenig Farbe in die Damen und Herren Basmatii zu bekommen.

Ich nahm also zweimal soviel Tassen Oskar wie die alle gleich aussehenden Basmatiis, ließ sie gemeinsam köcheln und hinterher ziehen und kippte später ein wenig bunt drüber. Nach diesem überaus interessant schmeckenden Mahl wunderte ich mich ein wenig. Ich hatte das Gefühl blind zu werden, sah irgendwie nicht mehr richtig, meine Zunge schien auch zu lallen.

Als Einzelkämpfer hatte ich selbstverständlich auch eine Sanitäterausbildung genossen. Den alten Weisheiten folgend, spülte ich mir mit dem Rest des Feinkostwassers „Oskar“ schnell die Augen durch, spülte mir ordentlich den Rachen – gut dass ich zwei Flaschen gekauft hatte – und kippte den Rest gurgelnd in mich hinein. Tja, Eliteausbildung halt! Alsbald stellte sich ein wohliges Gefühl ein und jetzt sitze ich hier seit achtunddrölfzig Stunden und kann schon wieder schreiben.

Also hier meine Empfehlung: Dieses Edelwasser aus einem gar nicht so besonderen Supermarkt ist zwar ein wenig teurer als die sonstigen verkeimten, prekären Wässerchen in Plastik, aber jeden Groschen Cent wert!

Rülps!

Ihr Schirrmi