Archiv des Monats: März 2015

Karge Kost

Der Monat noch nicht rum – Hunger.
Die flüssigen Kartoffeln leer.

Bio, Bio – raus auf’s Feld
Mundraub

Bin jetzt groß und ohne Angst
der große Bauer

tritt mir nie wieder in den Arsch
und jagd mich fort

so grün, so frisch – Hunger.
Nehme mir was und soviel ich kann

Daheim, die gute Stube
noch riecht’s nicht lecker – dann mal ran

Jede kleinste Erbse geschält – eingeweicht
kleine Ecken in die Mörschen geschnitzt – das Auge isst ja mit die Blumenkohl-Rößchen – alles geputzt

Dazu kleine Würstchen – erst hell, und unangeschnitten später kross
– die Frage kommt auf, „wie wär’s mit dem selbstgemachten Ketch-Up?“Och, jaja, naja – wennste die leckere Soße zum Gemüse net magst?

Hunger

Schmatzend, rülpsend – der Saft fliesst aus den Mundwinkeln, die hintere Hosenpartie bläht sich vor Genuss, die Muckelbude füllt sich mit Gerüche, die Kleene sagt „Böörrrrpppppp! Dat war lecka!“

Jetzt reite ich noch mal drauf rum: JEDE EINZELNE ERBSE GESCHÄLT!

Guten Appe wünscht: Der Antichrist

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P.S.: Nicht ganz ernst gemeint 🙂

 

Du bist nicht allein.
Hast Du mal in den Himmel geschaut?
Hast Du Dich mal fallen lassen?
Träumen und alles Wirklichkeit werden lassen?

Denk nach und sei Du selbst
Hab Mut, sei tapfer, voller Mitgefühl und treu, die Welt ist schön
Ich bin immer klein, wir sind immer groß

Du bist immer da, wenn nicht
wünsch ich mir Dich herbei

Meine Sonne, mein Glück
Du bist so wunderbar!

Wir beide, Du und Ich

Ein Prozent, man sieht sie nicht
Hoch oben, weit entfernt nur Ahnungen

Tiefe Furcht, nur nicht in den Blick geraten
in den Blick der Oberen, lieber kuschen, klein machen

99 Prozent schaut alternativlos auf das Leben
sterben müssen ohne private Tafelungen

Ein heller Sonnenstrahl am Horizont
die nächste Wahl steht an

Dann Erwachen
Haste mal wieder nichts zu lachen

Wer sind die denn da oben, arrogant, unmenschlich
lächelnd in die Kamera, verständnisvoll

Hunger, Durst, Verzweiflung und Knechtschaft
Die Sonne verhöhnt die letzte Hoffnung

Für die da oben – Reichtum, aufstoßend vor Gier
gibt es nur ein Ziel, mitleidig schauend – ansonsten alles toll!

Es geht bergab, wir sind das Tal, das Fundament
für die da oben – Diebe, Gauner und Verbrecher
an den Galgen ohne Rechtsbeistand!

So die Losung, kein Aufruf für den Tod, jedoch
Sehnsucht nach Gerechtigkeit, wann sind wir nicht mehr ahnunglos?

Schirrmi