Gemeinsamkeiten / Leben nach Gefühl

Scheiss drauf!
Scheiss drauf!

Liebe Gemeinde,

was haben meine Küche, mein Bad, mein Büro, das Schlaf- und Wohnzimmer und mein Auto gemeinsam?

Diejenigen unter euch die diese meine erlesenen Refugien kennen und schätzen (lernten), mögen jetzt laut aufschreiend kundtuen „Ich! Ich weiß was sie gemeinsam haben! Es wandelt doch der Schirrmi darinnen herum!“ Sorry – ihr habt damit sicherlich recht, aber das meinte ich nicht. Zumindest wäre es kein Blog-Eintrag wert.

Vielmehr haben diese Räumlichkeiten (und die geile Karre) gemeinsam, dass sie die folgenden Gerätschaften beherbergen (in loser Reihenfolge): Mikrowellengerät, Kamera, Schmuckschatulle, Computer, SAT-Receiver, Telefon, GPS-Gerät, Handy, Notebook, Fernseher und Sonstiges. An all diese Dinge, und Sonstiges, wurde ich gestern liebevoll aber doch ein wenig verschreckt, dafür aber umso dringender, erinnert.

Ausschweifenderweise möchte ich anfügen dass ich im Grunde ein sehr gefühlsbetonter Mensch bin, der nach Lust, Laune und ja, auch Liebe, lebt. Selbstverständlich immer im Rahmen der zulässigen per Gesetz und der Öffentlichkeit aufgelegten sowie dem Gemeinwohl dienenden Regeln. Ich finde das musste hier an dieser Stelle mal erwähnt werden :-).

Also, ich, meines Zeichens Krebs, schlafe selbstverständlich auch nach Gefühl. Ebenso wache ich auch nach Gefühl auf. In diesem Sinne lasse ich mich vom Stand des Tageslichts beeinflussen und beginne mein Tageswerk wenn ich meine es müsste beginnen. O.k. ich gebe zu dass auch manchmal die unsägliche Schreierei mancher Schnabel- und Federbewehrter Erdenmitbewohner mein Gefühl, das geliebte Bett verlassen zu müssen, beeinflusst.

So also auch gestern. Frisch und fröhlich, Punkt Sechs Uhr stehe ich nach Gefühl auf und freue mich auf einen schönen arbeitsreichen Wochenbeginn im Büro. Ich muss wohl nicht extra erwähnen wie ich Montage liebe! In meinem Lieblingszuhause angekommen wunderte ich mich über Kaffeegeruch. Bin ich doch immer derjenige der die erste Kanne Kaffee für die Gemeinschaft kocht. Auch Stimmengemurmel im Büro beunruhigte mich ein wenig. Ist doch sonst noch niemand da – außer mir. Hatte ich vielleicht ein wichtiges Meeting oder Event, z.B. ein Früh-Sekt-Stück, verpasst? Erster April? Die lieben Kollegen grinsten mich an, ein besonders liebevoller Kollege klärte mich dann doch auf und erinnerte mich an die unsägliche Zeitumstellung, jetzt CEST anstatt CET! Da fiel es mir wie Schuppen – ach lassen wir den Spruch! Kurz noch an den Segen der Gleitzeitregelung gedacht danach noch prompt an oben genannte Gerätschaften und sonstige Gesellen wie z.B. Uhren. Tja! Der Verdrängungsmechanismus bzw. meine Natur hat mit einem dicken Knüppel zurückgeschlagen.

Jetzt heißt es wieder einige Monate Eingewöhnungsphase durchmachen bis mein geliebter Winter wieder da ist und damit meine Zeit, ich meine das Gefühlschaos wieder aufhört und Ruhe einkehrt.

Das Foto oben hat den Titel „Scheiß drauf!“, ach!

 

 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle Sommerzeit. Mit viel Spaß und Freude! Wenn dann darüberhinaus auch bei euch die sogenannten Frühlingsgefühle dabei sind – ich denk an euch! 🙂

Euer Schirrmi

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