Schlagwort-Archive: Schwiegermutter

Herr Glutengrün: „Magst Du noch einen?“

Herr Butterblum: „Biste zu Geld gekommen?“

Herr Glutengrün: „Kann man so sagen. Gold…“

Herr Butterblum: „Nicht schlecht. Ist nicht so schwankend wie der Euro.“

Herr Glutengrün, schwankend und sich an der Theke festhaltend: „Jaha, hehe – wir trinken auf meine Schwiegermutter.“

Herr Butterblum: „Warum nicht. Prost!“

Herr Glutengrün: „Prosit, Alter! Ich sach nur, Gold!“

Herr Butterblum: „Zeitlos… Wer es sich leisten kann.. Ach, was macht denn Deine Schwiegermutter eigentlich so? Schon länger nicht mehr gesehen.“

Herr Glutengrün: „Gut geht’s ihr! Ich bringe ihr jedes Wochenende ´ne Dose Ravioli und `nen Wasser.“

Herr Blutterblum: „So ´nen Schwiegersohn hätte ich auch gerne.. Prost!“

Herr Glutengrün: „So bin ich halt. Die sitzt da im Regal und hält still. Besser gelaufen als ich gedacht hatte.“

Herr Butterblum: „Im Regal?“

Herr Glutengrün: „Jawohl, mein lieber Herr Gesangsverein! Willste noch einen?“

Herr Butterblum: „Klaro, auf dreiunddreizig Beinen kann man nicht stehen. Hehe.. Danke, Alter! Bist ja heute großzügig. Macht Spaß mit Dir!“

Herr Glutengrün: „Apropos Schwiegermutter – Du kennst doch ihre Goldzähne, nich?“

Herr Butterblum: „Na logo! Die ganze Fresse voll! Haha, ein kleines Eigenheim in ihrem gehässigen Maul..“

Herr Glutengrün: „Hehe, tja – wurde ihr von Dominik, ihrem 8. Ehemann bezahlt. Die alte Schlampe… Prost!“

Herr Butterblum: „Prost! Boahr, wenn man das versilbern könnte..?..?“

Herr Glutengrün: „Hehe, schon geschehen Alter. Magst’n Schnaps?“

Herr Butterblum: „Immer her damit, Du Bandit mit den Spendierhosen! Ich will ja gar nicht fragen warum Du so flüssig bist..“

Herr Glutengrün: „Wenn Du mir schon so um die Ecke kommst, im Vertrauen – der Termin ist in drei Wochen..“

Herr Butterblum: „Drei Wochen? Übrigens – Prost!“

Herr Glutengrün: „Ja, in drei Wochen läuft die Frist ab – zur Auslöse. Prost!“

Herr Butterblum: „Auslöse?“

Herr Glutengrün: „Ich sach nur Pfandhaus. Prost!“

Herr Butterblum: „Hehe, alles richtig gemacht! Prost!“

Die unerwünschte Schisskonsistenz

Vorgestern hatte ich nach ein paar Vollkornstullen Darmdrang. Als Heimscheißer muss ich mir soweit keine Gedanken darüber machen. Außer dass meine lieben Kollegen jedes Mal wenn Sie in der Knochenmühle das WC aufsuchen, vorher noch ihr kleines Köpfchen in mein Büro hängen lassen um zu erwähnen „jetzt spare ich mal wieder 1,5 Liter Wasser!“ und weiter „hihi – alles auf die Firma.“

Nach einigen Stunden Abstinenz von geistigen Getränken kam mir der eigene Schiss komisch vor. Es drückte mir im Enddarm. War so ungefähr 21 Uhr. CET sollte ich als international Globetrotter noch erwähnen. Kennen Sie das? Bis zum letzten Drücker warten, haben Sie Kinder?, um dann wenn es richtig schlimm drückt – fast das Duell mit dem Hosenstall – dem Reißverschluß zu verlieren. Knöpfe sind schlimmer aber da berichte ich gesondert.

Jedenfalls, musste ich so richtig schön kacken und war rechtzeitig auf dem Thron. Drücke unter unmenschlichem Gestöhne und so ziemlich nicht Schwiegermutterfreundlichen Geräuschen da unten die Muskeln zusammen und auseinander und spüre zwischendurch meine wohlausgeprägten Bauchmuskeln. Und weiter, ich drücke und erwarte eine Riesenwurst. Aber nee! Nee! Was kommt da? Zeitweilige, zähe Teerfladen die sich am Klorand festsetzen. Dann noch ein schöner Pups, und da kommt (leider) noch was Flüssiges welches rückspritzt an meinen Po. Ich überlege – war das jetzt Wasser von unten oder was Anderes? Egal soweit. Ich stehe auf und wie es jeder macht, schaue erstmal runter in Schüssel was da so passiert ist. Als alter Analytiker rekogniere ich Normalität unten im Wasser schwimmend ein paar U-Boote und Zeug. Dazu aber an den Schüsselränder festsitzende Teerkacke – fladen. Das bringt keine Spülung weg. Ich warte bis der Dings wieder voll ist und spüle noch mal. Und noch mal. Die Kacke geht nicht weg. Egal!

Und da schreit es schon von draußen:

„DAS SCHÖNE PORZELLAN!“ Iiiihhhhhhh – „Wie kannst Du nur?“

„Weiha, jooooohh – reg di nit uff!“ „Teerschiss, na und?“

Im weiteren Verlauf des Abends, ich hatte unsere Haarbürste in der Hand um meine 60er Tolle in Ordnung zu bringen, kam ich auf den Gedanken das Malheur in Ordnung zu bringen. So tat ich.

Das „teure“ Porzellan sauber- stellte ich mir den Wecker für morgen. Um mitzukriegen wie und mit welcher Bürste sie und die Schwiegermutter sich die Haare machen.

Hach!