Schlagwort-Archiv: Alltag

Passend zur Weihnachtszeit

Weihnachtsorgie in Montabaur

Letzten Samstag fand sie in Monte statt. Meine erste Weihnachtsorgie. Mann, bin ich noch am Arsch! Jetzt noch! So anstrengend hätte ich mir die Sache nicht vorgestellt. Eingeladen hatte ich ein Mädel welches ich zusammen mit meinem Mitbewohner mal so richtig schön ins Stöhnen und Schwitzen bringen wollte. Die S. meinte vorher zu mir: „Schirrmi, stell Dir das mal nicht so einfach vor!“. Auch die M. so: „Joh, das wird anstrengend. Hast Du Dir das gut überlegt?“. Nö, hatte ich nicht. Aber verfickt und zugenäht noch mal, ich wollte doch meine erste Weihnachtsorgie haben. Weihnachtsorgie in Montabaur weiterlesen

Was sonst noch so ist

Amazon hat ja immer mal diese 3 CD’s für 15,- Euro Aktionen. Manchmal ist ja mal was für mich dabei. Letztens mal ein bissl gestöbert und ein paar Scheiben gemerkt. Dabei auch zwei von den „Hinder“, die ich nicht kannte. Tja, was soll ich sagen? Zum Glück kaufe ich manchmal, ähm, extrem selten, nicht direkt sondern schlafe lieber noch mal eine Nacht über den zu tätigenden Kauf. Und jetzt grade schaue ich auf Youtube den Song „Lips of an Angel“. Brrrr….!!!!! Kann ich ja gleich in Kölle ausgehen. Und nein, ich verlinke das jetzt nicht. Was sonst noch so ist weiterlesen

Punk im eiskalten Winter

Wer hätte das gedacht? Sibirischer Winter mitten in Deutschland!

Alles was flüchten kann, flüchtet. Alles was sich in Erdhöhlen verstecken kann, versteckt sich. Was fliegen kann, fliegt schnell davon. Eiskalte Furcht macht sich allenthalben breit. Umklammert die Seele bis sie aufgibt und sich in das Unerbittliche fügt. Die Herzen, gefroren. Keine Kraft mehr die Hirne, letzte Gedanken an Wärme bis auch sie fein und unkörperlich im letzten Nebel ihre Aktivitäten einstellen.

Ahhhhhhh! STALINGRAD!

Bleibt nur noch leise und immer leiser, dunkel und immer dunkler werdend, mitflüsternd das Lied. Das Lied!

Gott sei Dank nur ein Traum. In Realität sieht es zum Glück manchmal anders aus. Für mich.

Schirrmi 🙂

Drohnenangriff und frische Lebensmittel

Puh, war das ein Tag! Der Sonntag, die Bundestagswahl, steckt mir noch ein wenig in den Knochen und es zieht sich immer noch. Vier Jahre können eine lange Zeit sein.

Apropos Knochen, der Dienstag in der Knochenmühle ist nun auch rum und es ist quasi Bergfest. Habe ich doch ab Freitag, inklusive, Urlaub. Trotzdem will dieser Urlaub hart erkämpft sein. Ich möchte euch hier nicht mit Details (666!) langweilen, aber eine denkwürdige Sache hat sich heute doch im normalerweise gemütlichen Monte abgespielt. Drohnenangriff und frische Lebensmittel weiterlesen

Unmoderne Muckelbude

Klein_8R0B1962Irgendwie wusste ich es ja schon seit ein paar Tagen. Irgendetwas stimmt nicht in meiner Muckelbude. Den Grund fand ich erst heute heraus.

Nach einem harten Arbeitstag in der Knochenmühle freute ich mich schon auf einen ausgiebigen Couchabend mit beliebig vielen Folgen der Urknall-Theorie. Hatte ich doch so einige Sendungen aufgenommen die nur auf Schirrmi’s richtige Stimmung warteten geschaut zu werden.

Aber irgendwie kam nicht so die richtige Laune auf. Mein geliebter Pfeffi (Anmerkung für die Nichtwissenden: ich meine Pfefferminztee) half nur bedingt und trotz Grübeln erschloss sich mir nicht so recht der Grund der Missstimmung.

Erst als ich meinen coolen Totenkopfschal und meinen geliebten Sweeter übergestülpt hatte – meine Mopedsturmhaube fand ich grade nicht – fühlte ich mich ein wenig wohler. Wohlwissend dass ich nun draußen gegen das Vermummungsverbot verstoßen würde, die schwulen Schlägertruppen hätten sicherlich schon längst Strategien der Einkesselung, Einschüchterung und Kloppereien sowie Anus-Beschau angewandt, bewegten sich entscheidende Zellen etwas schneller und nun hatte ich das Rätsel gelöst. Die Muckelbude ist einfach zu unmodern geworden.

Trotz dem kalendarischen Sommer, der ja immerhin jetzt noch ist, war es ziemlich kalt in der Bude. Und der Grund dafür ist wohl das alle Fenster auf Kipp sind. Seit einigen (kalten) Tagen. Dazu noch Durchzug. Man könnte ja wohl meinen das die Dinger heutzutage von alleine wissen wann Sie zuzugehen haben. Aber nein, Konstruktionen aus dem vorigen Jahrhundert! Und nichts dazu gelernt – die Viecher! Frechheit!

So, also als ich auch mit gutem Zureden, rhythmisch in die Hände klatschen und strengem Blick nichts erreichte fiel mir die alte Methode ein. Nämlich manuell, die eigenen Hände zur Hilfe nehmend, die Fenster schließend, dem ungemütlich kalten Elend ein Ende zu bereiten. Ich warte jetzt grade mit einem Glas Rotwein und System of a Down auf den Erfolg. Noch kondensiert mein Atem in der Luft, es wird aber schon besser und ich habe das Gefühl meinen Schal etwas lockern zu können.

So langsam mehren sich die Gründe die Bude zu verlassen. Modernisierung ist ein Fremdwort für den geschätzten Vermieter. Tja! Ja, und in einer Ecke beobachte ich jetzt schon seit Jahren die Spinnenweben die sich vermehren und die Bude macht sie nicht weg. Denkt einfach nicht dran. Die, die… – die Bude!

Schirrmi

P.S.: Schon beim Fenster schließen denke ich schon daran das sie doch auch mal wieder geöffnet werden müssen – per Hand und nicht per App. Frechheit!