Rezept der Woche: Mal flott gekocht

Manchmal ist es hilfreich die Peitsche rauszuholen. Nachdem man mir heute ein wenig in den Haaren rumwuselte, die Brauen gefickt geschnitten hat, freute ich mich aufs kochen.

Und so war es dann auch. Ich ziehte um, nämlich tauschte ich meine Friseur-Klamotten gegen den schon ein wenig stinkenden Schlafanzug, und machte mich an das kochen. Aber bevor das geschah, schaute ich an mir runter und sah die freischwebende Schlange. Plötzlich verflog meine Kochlust und ich kam auf andere Gedanken. Bekam Visionen. Sie wissen schon, so wie von Nebeldunst und von langjährigem Drogenkonsum gezeichnete Vorgesetzte.

Ich schweife ab.

Vorbildlich bildeten sich mir gewisse Gedanken gleichzeitig bildete sich eine gewisse Abneigung gegen kochen heraus. Ich befahl: „Zieh den BH aus, mach Dich nackig!“ Und weiter „Ich will Dich in der Küche sehen – aber schau dass Du sexy aussiehst!“ Also, ging doch.

Ich ließ kochen:

  • Klöße mit gerösteter Einlage
  • Schäufele, welches mir prekär geliefert wurde
  • Sauerkraut, echt Deutsch und ohne antanzen
  • Soße, dunkelbraun, nicht wie Pudding, und ohne Stahlhelm
  • Vom Ossiland importiertem Senf (Thüringen)

Was verbrochen wurde:Comp_Schaeufele_IMG_6886

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„Zum Nachtisch kannste mir einen runterholen!“ bellte ich. Sie kam dem Wunsch umgehend nach und holte mir oben aus dem Bücherregal den „Per Anhalter durch die Galaxis“ raus. Na, geht doch!

Wissen Sie? Es geht hier ein stückweit um Erziehung. Erfüllung von elementaren Bedürfnissen. Aber alles schön auf Augenhöhe. Gelle?

Guten Appe!

Schirrmi 🙂

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