Ein rockiges Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Kurz vor Heiligabend wurde es gekrönt von einem Live Auftritt von „The Mission“ in der Live Music Hall in Köln. Die britische Rock-Band, angeführt von Wayne Hussey (Gesang, Gitarre) gab ihr Stelldichein anlässlich ihres neuen Albums „The Brightest Light“. Coole Sache kann ich euch nur sagen.
„I still believe in God / But God no longer believes in me“
The Mission sind mir bis jetzt treue, musikalische Wegbegleiter seit um so 1986. Ihr Album „Gods Own Medicine“ hatte aus guten Gründen seinen festen Platz in meinem Regal neben diversen Scheiben von „The Sisters of Mercy“. Haben sich doch aufgrund von Streitereien Wayne und Craig von den Sisters getrennt und sich dann später mit The Mission eine eigenständige Fangemeinde aufgebaut. Sehr, sehr gut finde ich was da passiert ist. Selbstverständlich mag ich keine Streitereien und ich weiß auch nicht wie es den Jungs dabei ging. Aber ohne den ganzen Stress hätte es sie nicht gegeben und ich wäre nicht in den Genuss gekommen sie zusammen mit S., quasi als Jahresabschlusskonzert erleben zu dürfen.
So ganz sicher bin ich mir nicht bei den vielen tausend Konzerten die ich nun im greisen Alter hinter mir habe. Aber ich glaube ich habe The Mission noch nie live gehört. Die ersten Gitarrenakkorde erklangen und sofort wurde ich in meine Jugend zurück katapultiert. Dann Wayne’s Stimme dazu die wie es schien, sich gar nicht verändert hat. Großartig! Ein Jungbrunnen! Wie immer angenehm, ein wenig sphärisch, aber immer tiefste Gefühle in mir anregend. The Mission. Bilder, Erlebnisse, Freundschaften, Erinnerungen aus vielen Jahren wurden plötzlich genauso lebendig wie die Jungs auf der Bühne, die zwar genauso älter, aber immer noch in einer eigenen Klasse eine sonnenbebrillte Show gaben das es eine Freude war.
„Stay with me, lay with me, lay down by my side“
Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen. Die Live Music Hall in Kölle war mal wieder ein sehr angenehmer Eventort. Der übliche Platz an der Theke mit supi netten Leuten die uns mit Woco bedienten war mir mehr als ein Trinkgeld wert. Auch eine Vorband gab es. Ein paar in klassischer Musik ausgebildeter Mädels coverten mit Streichinstrumenten diverse Rock- und Punkklassiker. Die dazu passenden Outfits in Form von anregender, schwarzer Kleidung, wie ungewollt zerrissenen Strumpfhosen und blitzender Haut stimmte jedenfalls die männlichen Zuschauer auf ein großartiges Erlebnis ein :-). Leider kann ich euch nicht mit dem Bandnamen der Mädels dienen.
Jetzt wo grade meine kleinen Fingerchen über die Tastatur flitzen um euch einen kleinen Eindruck über „The Mission“ zu geben, höre ich dieselbe Mucke retrospektiv. Beispielsweise diesen Song hier:
Wie immer versuchte ich mit meiner Knipse ein paar Augenblicke festzuhalten. Seht selbst und freut euch mit mir.
Und? Angefixt? 😉
Euer Schirrmi












Geiles Jahresabschlusskonzert! Und die Mädels hießen übrigens Eklipse
Ja. Und ja, danke!
Aber ich habe grade noch was viel Besseres. Habe von F. eine Jahresabschluss-CD erhalten. Heul!