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Gegen Krieg und für den Frieden

Schon seit langem wird die Propaganda für den Krieg und gegen die Menschen hochgefahren. Frieden und Mitgefühl sind Fremdworte geworden und bevor die Granaten fallen, werden wir mit Lügen bombardiert.

Gestern war der „Internationale Tag des Friedens“. Am 1. September wurde wohl der „Antikriegstag“ begangen. (hier nachzulesen). Als ich damals noch in Bonn weilte, bekam ich viel öfters mit was die Menschen um- und auf die Straßen treibt und dass die Lügen nicht unentdeckt sind. Hier im heimeligen Westerwald passiert nichts dergleichen. Man fühlt sich, als ob man im Paradies lebt. Kein Aufbegehren, kein kritisches Wort – wenn, dann hinter vorgehaltener Hand, alles nur gehorsame Maskenschafe. Egal wie jung, egal wie alt. Gleichförmig nach Muttis Motto: „In einem Land, in dem wir gut und gerne leben.“.

„Scheiße!“, sage ich dazu. Resignierend.

Am 5. September 2020 hat Eugen Drewermann eine sehr bewegende Rede auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne gehalten. Er beschreibt unmissverständlich wo die Menschheit stand, welche Chancen sie hatte und wo uns der Irrsinn zwangsläufig hinführen muss. Er hat mich mit seiner Rede zutiefst berührt und ich wäre froh, wenn sie ein jeder hören und sehen würde und den ein oder anderen zum Nachdenken anregt.

P.S.: @Nadine: Alles Gute, ewiges Glück und Liebe wünsche ich Dir zu Deiner Hochzeit.