Nicht mit den Gassenjungs

Irgendwann mal so in den 80er Jahren. Realschule, mit so was von Ach! und Krach! Abschlussfahrt. Regensburg. „Halte Dich besser fern von denen!“ so ein Begleitlehrer. Von DENEN!

Steine, alte. Kirchen, bekloppte. Ein Fluss, wässrig. Tja! Alles was man so als den krönenden Abschluss einer wunderbaren, intellektuellen Erziehung in einer Theodor-Heuss-Realschule in Meckem erleben muss. Regensburg! Bayern! Ich! Nicht mit den Gassenjungs weiterlesen

Vorfreude auf Motörhead

Es gibt keinen Papa außer meinem  eigenen. Außer – Lemmy von Motörhead. Der ebenso witzig, rockig, einfühlsam und einzigartig ist. Einen Tag nach  dem Narrenauftackt (Grüße mein lieber M.), will ich mal  in Düsseldorf am 12. November residieren – mit ordentlich was auf die  Ohren! Freufreu!

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Schirrmi

P.S.: Ich hoffe er wird fit sein 🙁

„Dein Ekzem…“

„Ja, WAS?“

„Geht mir am Arsch vorbei!“ und weiter

„Sowas von, wie so ein Arschgeweih!“

„Ach! Vorbei, an Deinem Arsch?“

„Genau, einfach vorbei, das Geweih.“

Links ein Baum

Rechts ein Baum

und in der Mitte fließt ein Bach

Ach!

Verwendungszweck

Grade noch mal schnell in der Knochenmühle auf dem Scheißhaus gewesen bevor es an die Vorbereitungen für ein weiteres Festival geht.

Ich sitze da so und während ich mich über die ganzen herumliegenden Sackhaare wunderer entfleucht mir ein so ca. 10 sekündliches Geknatter worauf dann das übliche, halbweiche Gesprattel eines ordentlichen Bierschisses folgte. Letzteres ebenfalls nicht lautlos.

Da hörte ich dann von der Pissecke draussen ein Geräusper welches ich mit „KANN MAN HIER NICHT MAL IN RUHE SCHEIßEN?!“ beantwortete.

In dem Sinne Leute. Ich wünsche euch ein schönes Kaka-Wochenende!

Schirrmi

Geschichtenerzähler

Ohne mindestens eine oder ein paar wenige mehr Konstanten im Leben müsste ich durch die hohe See trudeln, gleichsam wie das treideln in unruhigem Gewässer. Ausgesetzt und fremdgesteuert. Die Wellen, der Sturm trägt Dich mal dort- mal dahin. Kein Anker in Sicht.
Jemand erinnerte mich heute an Kraft, Willensstärke und Ruder – die man selbst im Griff hat. Selbstbestimmend die Richtung, die Segel allzeit straff und vorwärts, da wo man hin will.

Geschichtenerzähler, Erinnerungen. Ein solcher kam mir zu Weihnachten reingeflattert. Nick Cave. In Buchform. Sonst immer wieder gerne und gerne auch morbid, die „Murder Ballads“ für auf die Ohren. Geschichten von Menschen die nur allzu menschlich sind. Tragödien die sich jederzeit, schau mal hin, abspielen und mich daran erinnern wie schön und grausam das Leben ist.

Nein, keine Musikkonserven. Und ja, Tiefgang mit Sinn und Herz. So stolperte ich grade über Bob Dylan’s Song „Hurricane“ und weitere.
Ein Genuss mit offenem Herzen, Tränen, Wut und friedliche Gedanken am Ende das es immer noch Menschen gibt die einem einen möglichen Weg zeigen können. Fallen lassen. Leben lassen. Gemeinsamkeit. Empathie.

Johannes