Neun mal Urknall

Klein_Johi-Spielzeug
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Mannomannomann, äh, Entschuldigung, Mannomannomann und Männoninninnen – das war ein harter Ritt. Achtkommafünf Folgen Big Bang Theory. Genau das richtige um mal von dem ganzen Spaß aus der Knochenmühle runterzukommen. Sich mal was ernsthaftes zu Gemüte führen nach all dem Fun! Ekelhaft, diese Spaßgesellschaft, manchmal.

Auch mal über das Leben nachdenken zu können, die wichtigen Dinge. Das was die Menschheit an sich betrifft und nicht immer nur die Welt retten. Sich auch mal Wissenschaft reinziehen.

So, nach fast 9 Urknallfolgen könnte aber wollte ich nicht, nämlich euch bespaßen. Ich bleibe lieber ein wenig Ernst weil es genug ernste Dinge zu berichten gibt die ich nicht mit irgendwelchem Stuss verwässern möchte.

Aber andererseits, wusstet ihr das weiße Walrösser auch lachen können? Und wenn sie sich gemütlich und in aller Ruhe, nur gestört von einem hartnäckigen Telefonklingeln bei einem dringenden Bedürfnis, stehend erschrecken und ein wenig das Bad verschönern dann plötzlich ein Engelein erscheint in Form eines Gedankens an den morgigen Mittwoch, wo die gute Fee wieder zu Besuch kommt?

Grunzend, schwitzend das weiße Walross, rüber in das Büro kriechend um dann zaubernd von weißer Farbe zu Rot zu wechseln angesichts der klatschenden und jubelnden Nachbarn die etwas weiter hinter durch meine offene Balkontür zu sehen sind. Die da hinten die hier reinschauen können und offensichtlich ein wenig zu viel geistigen Getränken zugesprochen haben.

Ihr findet das witzig? Ich nicht! Und ich will jetzt auch nichts Witziges schreiben. Ich erwähnte es sehr wohl. Denn viel lieber gilt es der Frage auf dem Grund zu gehen warum ehemals sich hängend wohlfühlende Pflanzen der Gattung Bambus nun wieder – und immer noch hängen. Apropos hängen, wisst ihr wie ich grade, ach lassen wir das. Ich meine LASSEN WIR DAS! O.k. ihr habt es gewollt. Als ich jetzt grade das Wort „hängen“ schrieb schaute ich auf meine Schlafanzughose und dachte an das wundervolle Lied „The Hangman’s Body Count“ von Volbeat. Was, glaube ich, wenig mit meiner hübschen Nachtbekleidung zu tun hat. (Notiz für mich: noch mal den Liedtext studieren!).

Oder warum eines meiner vielfältig abonnierten, wöchentlich erscheinenden wissenschaftlichen Magazine „trinkgut“ heißt. Das finde ich ja doch ein wenig speziell. Der Leitartikel mit einem großen Aufmacher auf der ersten Seite heißt „UNSER STAR DER WOCHE“ und deutet in der erklärenden Einleitung auf Premium Qualität aus der Eifel hin. Echt grenzwertig, Leute. Wenn man jetzt schon Expertenwissen anbietet wie Obst auf dem Markt, ähm, wie sauer Bier und verspricht, wenn man den Artikel konsumiert, noch eine Currywurst-Schale aus Keramik gratis dabei erhält. Nenenenene! Mitnichten. Nicht mit mir! Dann doch lieber das hier:

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Warum eigentlich nur 8,5 Folgen anstatt Neune der Big Bang Theory? Der geneigte Leser der aufpasst kann es sich zusammenreimen. Weil ich mal musste. Dann das Telefon klingelte. Dann jetzt hier immer noch rum hocke und euch herrlich ergötze, ergötzte. Hach!

Euer Schirrmi

P.S.: Gustl Mollath ist endlich raus. Endlich! Hatte ich in Nürnberg noch protestiert, hat es jetzt endlich geklappt. Die beste Nachricht der Woche!

4 Gedanken zu „Neun mal Urknall

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