Froschfresser und Neger

“Treffen sich ein weißer Froschfresser und ein farbiger Mörder in Virginia und…“. So oder so ähnlich könnte ein schaler Witz beginnen. Nur, es ist keiner. Machte sich doch heute der französische Präsident Hollande in die USA auf und traf den amerikanischen Präsidenten Obama. Staatsbesuch!

Der weiße Hallodri, seines Zeichens Froschfresser und Verräter an seinem Volk, trifft den schwarzen Mörder. Und? Was wird da so gequatscht? Ich weiß, blöde Frage. Natürlich soll der Franzmann auf Kriegskurs gebracht werden. Gibt ja noch so viel auf der Welt abzuschlachten und zu töten. Die Nazis aller Herren Länder, Kriminelle, Verbrecher gilt es aufzuhetzen, mit Geld und Waffen zu unterstützen um gewählte Regierungen zu stürzen und Bürgerkriege anzuzetteln. Nachdem unser vermeintlich friedlicher Ossi-Bär, der Gauck, sich in die Politik einmischt und sich ausgezeichnet und dabei recht  dümmlich als Kriegstreiber vor den Karren spannen lässt, darf solch ein historisches Treffen ja nicht fehlen.

Was mich jetzt dazu bringt über solche Blechschädel zu schreiben? Ich las nämlich heute, also, nämlich berichtete die deutsche Propagandapresse lang und breit dass sich die beiden Pupser in Virginia trafen. Auf dem Landsitz „Monticello“ des US-Gründervaters Thomas Jefferson. Wo übrigens auch ein ungenannter aber dafür überaus begnadeter Fotograf das Beitragsfoto schoss. So, deswegen!

Monticello, Virginia. Der Landsitz von Thomas Jefferson
Monticello, Virginia. Der Landsitz von Thomas Jefferson

Der durchschnittliche Schirrmi-Blog-Leser ist bekanntermaßen überaus intelligent und wissbegierig. Von daher möchte ich einen kleinen Exkurs einfügen. Der dritte US-Präsident Jefferson hat die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verfasst und galt (gilt?) allgemein als kluger Mann. Hat er doch Wasser gepredigt. Jeder Mensch sei gleich und dergleichen. Sein Landsitz ist sehr mondän und wird jedes Jahr von vielen, vielen tausenden Menschen besucht. So auch von mir mal. Nee, ehrlich. Echt beeindruckend was der Mann da für ein Landsitz hatte. Kann man sich als normaler Mensch nicht leisten. Muss man wohlgeboren sein und nie haben arbeiten müssen. Hätte mir auch gefallen.

Klein_Weihnachtswein-IMG_2137Darüber hinaus hatte er aber auch Wein getrunken. Hatte er ja sogar abseits des Haupthauses auch halb unterirdische Verschläge wo die Sklaven hausen mussten. Die, die seinen schönen Landsitz in Schuss hielten. Na! Der Tom würde sich im Grabe umdrehen, würde er erfahren dass da jetzt ein Neger in seinen heiligen Hallen wandelt und seine Dinge begrabbelt. Und wenn er wüsste dass genau dieser Neger auch Weiße umbringt, ja dann, dann wäre der nächste Baum nicht weit.

Und was gab es dort in der Hütte zu essen? Keine Ahnung. Aber da Onkel Tom ja auch früher mal Diplomat in Paris war, kann ich mir denken dass man sich an alte Zeiten erinnert und Amphibien frisst.

Guten Appe!

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