Fotoshooting – Missverständnis

Wie Sie sicherlich wissen habe ich Hobbys. Unter der Vielzahl derer gehört die Fotografie. Eines meiner liebsten Steckenpferde. Wenn ich Lust habe könnte man meine Ergüsse als Semi-, Hobby-, Freizeit-, Larifari-, Recht-Nett-Fotografien bezeichnen. Aber wenn ich richtig Lust zum Fotografieren habe und den scheelen Blick mal Grade sein lasse, dann, ja dann – erstehen im Ergebnis Werke, ich möchte schon fast sagen, Meisterwerke. Unverkäuflich sozusagen, im besten Sinne.

Wenn ich also richtig, richtig Lust habe bereite ich mich vor. Dazu gehört neben der Cam das schlussendliche Bild im Kopf, die Location, das Model, die Kleidung, Komparsen, die Lichtsklaven, Visagisten und so weiter und so fort. Für ein Jahrhundertfoto, davon fabrizierte ich schon Acht, muss alles stimmen und durchgeplant sein. Durch jahrelange Erfahrung und internationaler Erfolge kann man ruhig auch vorab finanziell investieren denn, das fertige Foto ist schon im Kopf, Applaus, Trophäen und große Presse sind vorprogrammiert.

Ich erstand auf eigene Kosten ein paar Klamotten / Requisiten (man lässt sich ja nicht lumpen und ein Vielfaches wird der Lohn sein) und sprach zum engagierten Model – sie noch im Bademantel: „Schätzelein, schau. Das habe ich für das Shooting besorgt. Das geht doch in Ordnung, oder?“

Sie so: „Na, wenn Dir das nicht zu unbequem ist..“ und taxierte kritisch meinen Körper. „Kannst anziehen was Du willst. Hauptsache die Aufnahmen werden ansprechend.“

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Etwas verwirrt zog ich mich um, es spannte ein wenig und ich schoss 🙁

5 Gedanken zu „Fotoshooting – Missverständnis

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