Archiv für den Tag: 4. Oktober 2016

Hunger oder auf der Alm mit der dummen Gans

Es soll ja Leute geben die auf Papageien stehen. Dies, aber auch das Gegenteil erfuhr ich beispielsweise als ich das erste Mal in meinem Leben mit einem bunt gefärbten Iro unter die Augen meines beseligten Papas kam. Ich wollte nicht so recht und ernsthaft provozieren. Eher so nachmachen. So wie die Kea’s sind. Gutmütige Augen beim Papa damals, wutschnaubende Discotestosteronmänner damals in der Schikimiki-Disco in Siegburg als einer wie ich, sich neben sie setzte und das Volk, das Weibervolk abschleppte.

Gutes, exotisches Aussehen, ein angenehmer und wenn es darauf ankommt, ein witziger Charakter reicht zwar für einen schnellen Fick und, wenn man Bock hat für eine Übernachtung. Doch am nächsten Morgen stellst Du fest dass das Mädel nichts im Kühlschrank hat. Bohrender, böser, unersättlicher Hunger. Zuerst geht der Blick auf den Schwanz runter. Blut? Scheiße? Dann macht man die Kühlschranktür auf und es gähnt die Leere und man denkt sich insgeheim dass so ein dürres Modelleben doch voller Entbehrungen sein muss. Die mit Wucht und Knall und sanft, ruhig zugeschlossene Kühlschranktür weckte die Bekanntschaft auf. „Magst Du was essen, mein Stier?“ „Du musst doch Hunger haben.“ Ich grummelte nur.. Sie war nicht mehr so schön: „Wie wäre es mit einem Leberwurstbrot ohne Butter und ohne Leberwurst aber dafür mit Salz und Ketchup?“ Ich nahm.

Wenn man so ein wenig viel von gar nichts hat muss man Strategien entwickeln. So kam ich auf eine Alm, draußen auf dem Tablet standen die nicht leer getrunkenen Half-Pints und ich nahm mir eins davon. Damit ging ich in die Gaststube und tat als Gast und setzte mich mit dem Humpen neben eine Fressgruppe und verwickelte sie zwischen deren Dirndl- und Storchenbeinenpubsen in ein Gespräch. Ich hob das Glas, wir lachten ausgelassen und nahm zwinkernd eine Pommes vom nächstgelegen Teller. Hach, „die eine Pommes – wieder ein Fettpölsterchen weniger für Dich, meine Maid.“ – ich. Sie so, „Hihi, na, starker Jung, greif doch zu!“ Und ich tat.

Irgendeine die so tat als ob sie die Chefin wäre schaute sich das Schauspiel an und fuchtelte wie wild mit irgendwelchen Speisekarten vor mir rum und wollte wohl dass ich mir selbst etwas bestelle. Nun, ich mag ja Aufmerksamkeit. Aber diese mit heruntergezogenen Mundwinkeln daherkommende Spaßbremse mit ohne großen Titten in der Bluse – diese verknöcherte, Arschzukneifende Soziovegangrundschulpädagogin war uns nicht gewachsen. Ich schaute fragend nach nebenan an die lustige Gruppe wer uns denn da dauernd belästigen tut – und griff nach dem nächstgelegen Restschnitzel von irgendeinem Teller. Und weiter „da der Salatteller – isst den denn keiner? Zack, er war meiner. Und immer lief da diese Funz herum und schaute auf mein Haupthaar bis es mir zu blöd wurde und ich unter johlendem Gelächter zu ihr sagte dass wir sie schon rufen würden wenn wir was bräuchten. Die dumme Gans!

Zwischendurch, das kostenlose Mahl muss ja auch runtergespült werden, rief ich Trinkspiele aus. Solche die nur ich kenne und gewinnen kann. Sie machten alle mit. Dann griff ich der Gans noch in den Schritt und merkte was ich wusste. So trocken wie ein prekärer Silvaner. Nun gut. So satt und fast volltrunken ging ich heim – zur nächsten Alm.

Das Füllstandproblem oder 2³+8

Man könnte mich manchmal ein Balg nennen. Frech und ohne Einsicht. Eigentlich sollte ich aus dem Alter heraus sein, jedoch, manchmal kommt es anders als man denkt. Apropos – hat hier jemand was von Denken gesagt? Sechs! Setzen! Und den Arsch voll!

Denn hier wird seit Stunden nicht mehr gedacht. Wir sind schon in den Zustand des Grübelns gekommen. Also, kommen Sie mir bitte nicht mit denken! Und Tränen fließen bald schon. Und unausgesprochene Zurückweisung, unerledigte Gewalt und so. Also, kommen Sie mir bitte nicht damit – es ist Ernst!

Zwei Richtungen können sie haben. Und jedes dieser, sagen wir vier Dinger haben dann noch mal zwei mögliche Zustände. Wenn ich in der Schule aufgepasst habe dann sind das zwei hoch vier mögliche Zustände die ich gerne indiziert haben möchte. Es geht um AAA Batterien die ich in Plastikboxen aufbewahre und auf meine Touren mitnehme. Und Klein-Schirrmi packt ein und nimmt in seinem Rucksack mit: Taschenlampe, GPS-Gerät, Kopflampe, tragbare Mikrowelle (Wissenschon) und eine Akku-betriebene F16. Alle diese Geräte wählte ich aus dass ich sie mit AAA Energiespeicher betreiben kann. Somit erspar ich mir die Kacke verschiedener Speicher. Bspw. diese stinkenden, verschissenen AA – Batterien. Die sind schon so dünn und klein. So wie Analplugs oder so als ob man sie im Oral-B-Super-Duper-Klebe-Bluetooth-Spiegel-verschandelnden Gerät einführen müsste. Oder so als ob man diese kleinen, dünnen, Stäbchen in meinem neuen Nassrasierer tun muss.

Die können mich mal. Habe also immer nur AAA Ersatzbatterien mit. Schön eingepackt in Plastikboxen und voll aufgeladen. Wenn dann mal ein Gerät schwächelt zücke ich unangestrengt eine der besagten Boxen und wechsele die Batterien. Ich nehme beispielsweise zwei vollgeladene raus und tue zwei leere rein. Soweit der Idealzustand. Jetzt stellen Sie sich mal den nächsten Wechselvorgang vor und haben bitte Murphy’s Gesetz im Hinterkopf. Ich wechsele schlechte gegen schlechte, die guten bleiben im Kröpch.. ähm, Böxchen. Grade bei der F16 ärgert man sich schon enorm denn für einen Batteriewechsel muss man an die Eingeweide gehen und hat nicht die Möglichkeit den Ladezustand der Eneloops zu kontrollieren.

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Jedenfalls sinniere ich seit Stunden mit ein paar Flaschen Fruchtsecco über technische Zeichnungen, neue Erfindungen wie man die Batterien in diesen Scheißplastikboxen kennzeichnen kann damit man immer weiß welche leer und welche voll sind.

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Verdammte Scheiße! Oder die vier Fächer innerhalb der Box. Oder, oder, oder. Mist, verdreckter Kack!

Entwarf und verwarf Entwürfe die für sich alleine gesehen schon toll waren. Wie das hier. Oder das hier. Oder in Kombination. Dazu probierte ich verschiedene Medien aus. Normales Papier. Klebefolie. Selbstklebende Etiketten und noch weitere mehr. Bringt man die Markierungen außen an oder innen? Hat alles Vor- und Nachteile. Aber was erzähle ich Ihnen?

Nun kam es also fast schon zum Streit unter uns Dreien und ich verwarf kurzerhand das Projekt auf Sanktnimmerlein. Trotzdem, es geisterte in mir herum. Was wenn ich Licht brauche am Grumbacher Teich (Wanderstempel 113)? Ja schön, im hellen Tageslicht kein Problem. Aber ich war da letztens in der Nacht. Hätten mir da irgendwelche schönen Aufkleber in den Plastikboxen weiter geholfen wenn meiner taktischen Fenix-Stablampe der Saft ausgeht? Nö! Eben nicht! Dunkel die Nacht, die Nacht, dunkel, dunkel. Da hätten mir die schönsten, buntesten Aufkleber nichts gebracht für das Wechseln von Batterien. Man muss den Stand fühlen können so wie ich meinen. Einfach mal auf die kleine Blase gedrückt und ich kenne die Füllung. Wollen Sie auch mal drücken?

So halte ich es jetzt wie es mir grade kam. Einfach kommen lassen und nicht wandern sondern mit einem Geländegängigen Fahrzeug mitten in der Nacht über die Waldwege fetzen und sich nicht um Licht, GPS, Wildschweine oder Rauchschwalben kümmern. Ach da war ein Jagddackel? Pfff! Was war das für ein Geräusch? Knick-knack auf Zack! Der Herr Revierförster. Wieder einer weniger. Tralallala – keiner hat’s gesehen..

Bezugnehmend auf mein Füllstandproblem. Es ist noch genug da.