Archiv für den Tag: 14. September 2016

Propaganda und Verniedlichung

Was mir gerade sowas von auf den Sack geht. Da werden mit GSG-9 und allen verfügbaren Deutschen Gewaltkräften drei Kinder / Jugendliche festgenommen die man schon lange Zeit beobachtet. Jahrelang. Kräfte werden gebunden um diese, jungen, Terrorristen in Gewahrsam zu nehmen. Glückwunsch, Ihr Kräfte! Ihr Bundesdeutsche knallharte Kerle! Was habt ihr für einen Fang gemacht? Die waren zu klein und zu doof ihre Ausweise im Bosporus fallen zu lassen.

Wir haben euch gesehen – im TV. Vermummt und voller Gewalt. Geht brutaltst gegen Kinder vor die mehr geschafft haben als ihr – ihr dummen, vermummten, feigen – eure eigenen Bürger abschnorschelnden Krieger die ihr gegen alles vorgeht mit absoluter Gewalt und von Nazi-Recht geschützter Willkür und gegen alles was ihr nicht versteht. Und Ihr meint und das ist das Schlimme, der Mörder wird geschützt.

Ich wurde damals auch ungefähr in dem Alter in den Krieg gezogen. Ich musste den Umgang mit Waffen lernen – mit knapp über 18. Ich sollte Menschen töten lernen, hatte hochexplosiven Sprengstoff in der Hand. Musste auf Köpfe, Herzen, Bäuche schießen. Ich tat und kotzte und teilte es mit. Wo und wer ist der Feind?

Ich wollte nicht als Killer auf die Welt kommen – die Nato, die BRD hoffen dass die kleinen Menschen immer dümmer werden und Freund für Feind halten. Die gleichgeschaltete Propaganda tut das Letzte.

Es rafft leider nicht der einzelne Mensch. Denn das Schlimmste was der Mensch sich antun kann – ist er selbst. Das Monster der Welt.

Egal welche Sprache, egal welche Art der Kommunikation – wir sind Brüder, Schwestern – wir sind Menschen und tun uns nicht weh. Es gibt keine Befehle, keine Konzerne, kein Geld – kein Gold, was wichtig ist – wir sind wir.

Der Vibrator der Chefsekretärin

Der Mitinsasse grunzt und fängt an zu lachen während er eine Email liest. Ich schaue nicht hin, dessen Probleme will ich nicht haben, wohlwissend dass er sich sich zu mir umdrehen wird um den neuesten Schwank zu verzälle.

Und ja, er dreht sich zu mir um verzällt mir eene.

„Hihi, die Email von der-und-der-da! Haha, ist das nicht witzig?“

Ich so: „Habe ich nicht erhalten.“

Der Rote: „Aber da sind wir alle adressiert!“.

Ich: „Ich nicht.“

Der Rote schaut in die Adressatenliste und sieht, ja – der Schirrmi war nicht adressiert.

Roter: „Ja, hast recht. Ich lese es Dir vor..“

Ich: „Kein Bedarf!“

Roter: „Doch, das musst Du mitkriegen!“

Ich: „Jau, wenn’s sein muss..“

Roter liest vor: „Kolleginnen und Kollegen! Derjenige der mir den Ventilator aus dem Büro geklaut hat ist in meine Augen ein Böser!“

Ich: „Ja und?“

Roter: „Ich habe anstatt Ventilator – Vibrator gelesen, hihi, haha..“ Und weiter: „Stell Dir doch mal vor, Schirrmi. VIBRATOR! Unsere SEKRÄTERIN!“ „Hihi, haha..“

Ich: „Leite mir mal die Mail weiter. Ich antworte an Allen dass Du ihn im Arsch hast..“

Roter: „Nee, machste nicht.“

Ich: Tippsel, tappsel… „Liebe Sylwia, schön und zuckersüß das Du mich aus diesem Gangsterverteiler herausgelassen hast weil Du weißt dass ich sowas nie machen würde – im Entgegensatz zum Roten.“

.. .. wait.. wait.. Email back

„Oh Schirrmi, Du bist so Zucker – klar warst Du das nicht. Bei den Anderen bin ich mir nicht sicher.“ Und weiter: „Gangsterverteiler, haha…..“

Roter, nach einiger Zeit: „Schirrmi, warum umschwenzelt Die dich so?“

Ich: „Weil Ihr alle Gangster seid, ich nicht!

Das wars. So. Tja. Nun ja.

Ich weiß nicht wer den Ventilator geklaut hat, sprach Sie aber an dass der Rote dauernd von Vibrator spricht und meinte es nur gut damit. Wohlwissend, und ich hoffte dass die kleine, scharfe Maus erkennt dass ich nicht den Roten an die Wand stellen wollte aufgrund des Ventilators.

Irgendwie kamen dann im Verlaufe des Tages einige Ungereimtheiten an das Tageslicht. Der imaginäre Vibrator aber nicht.

Ich lachte „Hihi, haha..“ und besah mir das witzige Chaos – welches geschah..

Stempelte ab und was hinter mir passierte – egal!

Multipler Tod am Blattgehänge

Die jetzigen Temperaturen sind ja wie sie sind, gelle? Wie sonst auch, von daher gibt es nichts zu meckern. Klaro, könnten anders sein, je nach Befinden. Aber wie sie sind, sind sie halt. Jedenfalls ich empfinde die grade herrschenden Herbsttemperaturen doof und extremster Mistkackendreck. Scheiße! Widerlich! Scheißtemperaturen! Die Damen laufen rum wie in einem Etablissement am Rande eines Westerwälder Dörfchen, die rote Laterne dauernd befeuert. Geil wie Nachbars Lumpi ziehen die Büroangestelltinnen einfach nur noch das Dürftigste an. Und die Angestellten – die, die es sich leisten können haben einen Riesenständer in der Hose der beim mehrmaligen abfeuern sogar die alten Stalinorgeln wie ein kleines, verheultes Kindlein hätte aussehen lassen.

Geschäftig mit irgendwelchen Aktenordnern hantierend sehe ich wie den Kolleginnen die gelbe, schwitzende Brühe den Beinen herunterläuft. Es tropft und es läuft. Es stinkt, die Konsistenz der herunterlaufenden Brühe nähert sich Dotter an, der sich auf den heißen Bürofliesen langsam als Mahlzeit für Kenner und Genießer manifestiert. Mit ohne Stulle.

Dessen Angesicht erlahmte zunächst der dicke, lange, geile alte Geck in meiner Hose und wünschte sich an andere Orte. Ich folgte ihm.

Von den Toten erwacht, wankte ich ins Wozi wo bereits jemand diser Spezies saß die regelmäßig im Bad einen Kosmetikeimer benötigen. Maulwurfblind kenne ich mich in meiner Muckelbude aus. Durchlaufe den wohlbekannten Hindernisparcour von Türrahmen, Möbeln, Aschenbecher, leere Flaschen, vor Wut auf den Boden geschmissene Gegenstände und finde, die Augen immer noch zu, meinen Platz auf der Designercouch.

Der Eimer bringt mir einen Kaffee und ich drehe mir eine Zigarette, was nicht so recht funktioniert. Ich zücke mein Vorkriegsfeuerzeug (1.) und zünde mir die Kippe an. Fuck! Was ist das denn? Funken sprühen, glühen – Tabak im Mund, mein geiler Schlafanzug fängt Feuer, ich mache Terror.

Was war es? Keine Blättchen mehr. Drehen kann ich alles und jederzeit. Fahre Auto und bekomme jedermanns Lob ob der geilsten Joints während meine zarten, eingecremten Füße das Lenkrad gekonnt bei Geschwindigkeit 200 in der Spur halten, meine fleißigen Finger den nächsten Joint bauen und nach hinten in die billigen Reihen werfen. Aufgrund des schon lange abgerissenen Innenspiegels muss ich immer meinen Kopf nach hinten drehen. Ob noch alles gut vonstattengeht. Geht es nicht.

Aber Joints ohne Blättchen? Geht gar nicht. Da ist kotzen angesagt obwohl Du irgendwie die schön leckere Drogenwurst konisch gelängt hast. Es fehlte Papierossa, Bildzeitung oder sonstiges Klopapier. So erging es mir. Drehte, spuckte, kotzte und merkte unter den wachsamen Augen der Kaffeezubereiterin dass meine Blättchen an der Decke hängen. Zusammen mit den armen, seligen Getierschaften die den letzten Abend nicht überlebten. Aber seht selbst:

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