Archiv für den Tag: 9. Februar 2016

Deutsche Bevölkerung fährt schwere Geschütze auf

[SchirrmiPress 2/9/2016]
Bundeskanzlerin Merkel rudert zurück.

Nachdem unter hunderten einfachen Deutschen – darunter sogar einige oberbayerische – Selbsmordattentäter den Freitod wählten um ein Zeichen des Friedens zu setzen und aus Protest gegen der derzeitigen nationalen und internationalen Politik der Bundeskanzlerin (IM Mutti) und des Staatsoberhaupts (Dick-, Dumm- und Doof-Pfarrer Gauck, ebenfalls IM) zu demonstrieren, röchelten die Beteiligten – zerschmetterte Kinder und Babys noch kurz in das Staatsfunkmikro (ARD/ZDF etc.): „Wir hoffen das unser Tod nicht umsonst war!“

IM Erika – unsere Bundeskanzlerin (Mutti) drückt ihr Bedauern aus indem sie den Aschermittwoch absagt:

2016-02-09 21_30_33-Google NewsNa dann! Ist ja alles gut!

Fröhliches Sterben!

Kiezneurotiker verfälschen Statistiken

Ich habe einen großen Fehler gemacht. Und schäme mich. Rückgängig machen? Geschenkt! Denn kein Furz im Netz wird vergessen. Gut, ich bin nicht so ganz anonym unterwegs. Aber wenn jemand mit einem gerütteltem Herz , sich mit einem geschüttelten Maß an Weisheiten nicht zerrütten lässt, dann ist es der Kiezneurotiker.

Verrückt! Ein bescheidener Beitrag von mir wurde von ihm verlinkt. Und da fängt das Elend an. Hatte ich doch jeden Tag nur in etwa zwei Seitenzugriffe, danke Babsi (genannt Putzi) und herzlichen Dank Scheffe (Chef), hat sich meine kleine, liebgewonnene Blogseitenstatistik am Tag der Verlinkung des Kiezneurotikers in luftige Höhen erhoben um dann wieder sanft auf den Boden der Tatsachen runterzugleiten.

Da muss man erstmal mit klar kommen. Einmal oben gewesen, biste froh einen Sturzhelm mit hoffentlich zugebundenen Kinnriemen  zu haben. Denn der Absturz folgt alsbald. Dann wieder unten weißte wie es da oben mal war. Und schaust immer wieder nach oben. Ich wünschte mir es wäre nicht passiert.

Hier unten das letzte Gras rauchend, nicht zu wissen wie es da oben war. Nicht nach Höherem streben. Genügsam sein. Nicht auffallen. Niemand kennt Dich. Die Bettdecke über den Kopf ziehen. Wen ich nicht sehe, der kann mich auch nicht sehen. Sie wissen schon. So wie in fast allen amerikanischen Spielfilmen die gehetzten Leute in den Wand-Kleiderschrank flüchten und von drinnen durch die Lamellen das Grauen beobachten und zitternd die Bösewichte auf sich zukommen sehen. Augen zu! Keiner sieht mich!

Bin ja selbst schuld. Denn ich hatte dort bei Ihm, einen unverfänglichen Kommentar mitsamt meiner bescheidenen Website hinterlassen. Erlauben Sie mir bitte eine Nebenbemerkung: Mein Stirnhorn schwillt groß, blau/grün, schon ein wenig weich, doch rund wie ein großes Krebsgeschwür an – es wird immer größer je mehr ich dagegen klatsche.

Der Herr hat mir die Statistik versaut semmelt! Seht selbst:

2016-02-09_Kiezneurotiker-ist-schuld

Das lasse ich nicht auf mir sitzen! Da bin ich ganz aufrecht, fast so wie eine kleine Säule. Ich warte einfach bis sich die Balken nach links verschieben und wie gewohnt wieder kleiner werden. Ruhig, Brauner! Die Zeit arbeitet für dich. Heilt alle Wunden. Damit habe ich mich gemeint, Ihr Irren liebe Mitleser.

Und sonst so? Habe einen Pickel an meinem Sack gefunden. Könnte eine Symbiose mit meinem Stirnhorn eingehen.

Euer Schirrmi

P.S.: Prost Kiezie!

Oskar

Heute ist Dienstag und muss nach der Arbeit gewisse Dinge erledigen. Sie wissen schon: Wäscheständer ausräumen, die Spülmaschine abhängen, liegengelassenes Chirurgenbesteck mit der Hand abspülen etc. Kurz – ich nutzte die Heimfahrt von der Knochenmühle für einen kurzen Stop im auf dem Weg liegenden Supermarkt. Effizienz ist des Junggesellen Gott!

Jedenfalls schlich ich so durch die Gänge des Markts und erblickte eine neue Sorte von Mineralwasser. Einen Artikel namens Oskar. Äh, WOskar, äh, WOdskar, also, einen Artikel der in seiner hübsch zu lesenden Abkürzung „Wodka“ wohl sowas wie WohnzimmerschrankDummerKatarrh bedeuten soll. Aber so genau weiß ich das nicht. Was die sich immer einfallen lassen die Werbefutzis, tststs! Der eigentliche Grund meines Besuches war eigentlich eine prekäre Dose mit Erbsen und Möhren. Jene war gedacht um ein wenig Farbe in die Damen und Herren Basmatii zu bekommen.

Ich nahm also zweimal soviel Tassen Oskar wie die alle gleich aussehenden Basmatiis, ließ sie gemeinsam köcheln und hinterher ziehen und kippte später ein wenig bunt drüber. Nach diesem überaus interessant schmeckenden Mahl wunderte ich mich ein wenig. Ich hatte das Gefühl blind zu werden, sah irgendwie nicht mehr richtig, meine Zunge schien auch zu lallen.

Als Einzelkämpfer hatte ich selbstverständlich auch eine Sanitäterausbildung genossen. Den alten Weisheiten folgend, spülte ich mir mit dem Rest des Feinkostwassers „Oskar“ schnell die Augen durch, spülte mir ordentlich den Rachen – gut dass ich zwei Flaschen gekauft hatte – und kippte den Rest gurgelnd in mich hinein. Tja, Eliteausbildung halt! Alsbald stellte sich ein wohliges Gefühl ein und jetzt sitze ich hier seit achtunddrölfzig Stunden und kann schon wieder schreiben.

Also hier meine Empfehlung: Dieses Edelwasser aus einem gar nicht so besonderen Supermarkt ist zwar ein wenig teurer als die sonstigen verkeimten, prekären Wässerchen in Plastik, aber jeden Groschen Cent wert!

Rülps!

Ihr Schirrmi