Changes

Nikolaus Schirrmi
Nikolaus Schirrmi

Zunächst wünsche ich euch, so noch nicht geschehen, dass Ihr ein schönes Weihnachtsfest hattet. Das letzte Weihnachten welches wir erleben dürfen wenn man einigen Leuten Glauben schenken mag (Google nach 21.12.2012). Ich für mein Teil schenke diesen meiner Meinung nach (Ja, das muss man schreiben) geistig verwirrten Leuten keinen Glauben. Weiß doch jedes Kind dass wir dabei sind unseren Heimatplaneten jeden Tag ein bisschen dem Untergang näher zu bringen, welches sich aber nicht abrupt an einem gewissen Datum als Untergang manifestieren wird. So, jetzt habe ich mich gleichzeitig als Optimisten aber auch als Meinungsmacher geoutet, so der geneigte Leser ob dieser ersten Zeilen ins Grübeln kommen mag.

Für meinen Teil war Weihnachten recht schön und aufschlussreich. Musste ich doch ab und an mal an Herrn David Bowie, genauer: an seinen Song „Changes“ denken. Recht große Fremd- und Eigenprobleme hatten sich zu lösen, ein Eigenwandel stand an, neue Menschen – Freunde kennenzulernen, äußere und innere Veränderung mussten nicht, sollten aber stattfanden. Da hatte ich mir viel vorgenommen obwohl ich das jetzt erst im Rückblick sehe. Denn vieles geschah automatisch und unbewusst. Beispielsweise musste ich mit dem Gedanken schwanger gehen mir eine neue Hose zu kaufen da meine Lieblingsausgehhose (speziell diese, aber nicht nur) wie ein Sack an meinem Luxuskörper schlotterte. Passend dazu sollten auch Hosengürtel in das Nirwana des freundlichen Vergessens gelangen. Ein großer, grauer, 4-Wheel-Drive Elch sollte Platz machen für einen kleinen, schwarzen, 2-Wheel-Drive Elch. Eine alte Neigung gegen Knoblauch musste notgedrungen gegen Verkostung  desselben weichen. (Anmerkung an mich selbst: Nie wieder sagen dass ich etwas nicht mag. Lieber sagen ich wäre dagegen allergisch!) Den sturen Kopf vergessend und Trinkgeld gebend obwohl zur Mittagszeit auf einem 50cm Durchmesser Teller zwei bis zweieinhalb Bratkartoffel augenscheinlich als Hauptgericht mit wenigen Spurenelementen von Fleisch und Gemüse garniert waren. Lernen zu müssen dass ein Mann einen Kalender mit halb- bis ganz nackten, hübschen Damen geschenkt bekommen kann – von einer Frau! Geschenke die immer noch im Kofferraum mit durch die Gegend fahren weil der Schreiberling das erste Mal zu Weihnachten die Tatsache wahr werden ließ eine gewissen Person nicht zu besuchen und zu beschenken. Das sich kleine Eichhörnchen-Pärchen per Tarnkappe unsichtbar machen können obwohl man sich doch im Vorfeld persönlich bekannt gemacht hat. Woher ich das weiß? Nur so viel: Trippelditrapp!

In loser Reihenfolge und sicher nicht nach Prioritäten sortiert, darüber hinaus selbstverständlich nicht vollständig aber doch einen kleinen Einblick gebend wollend, wünsche ich euch allen wie mir, den Rest des Jahres noch einige positive Changes, was es auch sein mag. Einfach mal die Augen aufmachen, auf manche Dinge hinarbeiten, weitere einfach passieren lassen. Das ist es, meiner Meinung nach, was uns von den Untergangsfanatikern unterscheiden sollte.

Da bleibt mir doch nur euch einen guten Rutsch und.. (Mist, wo ist der Textbaustein?).. äh ja, euch allen ein wundervolles neues Jahr 2012, viel Glück und Gesundheit, Liebe, Kraft und Trost in schwierigen Zeiten sowie viel Erfolg und einen segensreichen Geldregen zu wünschen!

Euer Schirrmi