Bluttat im Westerwald

Rettungsdienst DeutschlandMontabaur – Ein grausames Mord-Drama erschüttert immer noch die gesamte Bevölkerung. Vergangene Woche ereignete sich eine Bluttat in Montabaur, einer beschaulichen Kleinstadt im Westerwald, bei der zwei Babys getötet wurden.

Die Familie wurde während der Nachmittagsstunden in ihrem frisch bezogenen Einfamilienhaus vom Täter überrascht. Die Zwillinge (Jana und Dennis, 2 Monate) lagen grade im Bett und machten ihren Mittagsschlaf. Plötzlich wurden die Eltern (Anna und Peter M.*) durch lautes Schreien der Geschwisterchen aufgeschreckt. Sie eilten in das Kinderzimmer und sahen sich einer Gewaltorgie gegenüber gestellt.

Der Täter hatte bereits Jana auf brutalste Weise getötet und machte sich grade über den kleinen Dennis her als er von den Eltern überrascht wurde. Geschockt und fassungslos versuchten sie erfolglos den Täter von der weiteren Bluttat abzuhalten. Von den Eltern gestellt nahm er das kleine Bettchen mitsamt dem kleinen Dennis und schmiss es aus dem Fenster. Der Täter flüchtete, nicht ohne noch Anna und Peter M. lebensgefährlich zu verletzen.

Den Sturz aus der 2. Etage hat der kleine Dennis trotz nachfolgender Erstversorgung durch die Helfer des DRK nicht überlebt. Die Eltern sind mittlerweile außer Lebensgefahr und werden zusätzlich noch psychologisch betreut. Sie sind immer noch nicht ansprechbar. Der Täter ist weiter flüchtig.

Die Einsatzkräfte der Polizei und des DRK sowie auch Zeugen dieser unbegreiflichen Tat werden diese schrecklichen Bilder nie wieder aus dem Kopf bekommen. „So etwas sieht man nur in Horrorfilmen. Das vergisst man nie wieder. So etwas habe ich in dreißig Dienstjahren nicht erlebt.“ so Kriminalhauptkommissar Schmidt (Einsatzwache Montabaur) der sich ebenfalls noch in psychologischer Betreuung befindet.

Dank aufmerksamer Zeugen war ein Spezialist der Kriminalpolizei Koblenz in der Lage ein Phantombild des Täters anzufertigen. Die Bevölkerung ist aufgerufen und wird gefragt, wer kennt diesen Mann oder kann Angaben zu seiner Identität und dessen Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Soko „Falke“ der Polizeidienststelle Koblenz unter der Telefonnummer 0261 / 666 666 entgegen.

Phantombild des Täters:

Soko-Falke_IMG_2346

Diese Tat, begangen an einem zunächst friedlichen und schönen, sonnigen Nachmittag, wird nicht so schnell aus den Köpfen der Menschen gehen. Wurde doch unlängst von dieser netten und sympathischen Familie berichtet die jetzt so überaus grausam aus ihrem glücklichen Leben gerissen wurde.

Der Red. (Schirrmi)

* Namen aus Rücksicht geändert