Archiv für den Tag: 8. Dezember 2015

Allein

Du sagst, schau mal raus
und, wie schauen wir denn zusammen aus,
wie ist das denn?

Ich sag, ich sehe es nicht
kein schwarz,  nur weiss,
und Du bist dabei?

Wir, wir – der Himmel – so blau
Ich seh nur grau

Schwierig Deine zeiten,
Deine Jugend, Dein Verstand
Du weisst – ich weiss

Wie immer so blau,
verstört so klein, keine Ahnung mehr,
so groß

Und sie sagt – Du bist nicht allein – allein

So fremd die Welt, so tut sie wehe
die Menschen, Leute – HEY!-  raff ich nicht mehr

Bei mir, neben mir, wünsche ich….
und weiß dass Hoffnung
die Hoffnung gibt’s nimmer mehr

So war er, blau der Himmel
[ab fiel er ob der Hurerei, der Pimmel]

Hat mal jemand gelebt?
Ich ja, ich nicht.

Ein Fetzen Meinung hat mich heute nachdenklich gemacht. Nämlich dass wie bekannt, Frankreich im Ausnahmezustand ist und Birgit Vanderbeke hat einen Brief geschrieben. Der ist hier nachzulesen: Ein Brief aus Frankreich

Daraus möchte ich aus Gründen, nicht außerordentlich aber doch ein klein wenig auf folgendes Zitat lenken:

PS: Was die westlichen Werte betrifft, gibt es in den letzten Wochen eine interessante Entwicklung in Deutschland. Während nämlich jegliche Demonstrationen – auch z.B. anlässlich der Klimakonferenz in Paris – in Frankreich strikt untersagt sind, wird beim Nachbarn geradezu dazu aufgerufen. Allerorten werden die Bürger mit Nachdruck zu Mut und zur Bekundung ihrer Lebensfreude ermuntert, die sie möglichst durch den massenhaften Besuch von Weihnachtsmärkten und den Genuss von Glühwein auf denselben manifestieren sollen. So kann’s kommen. Noch bis vor kurzem galt Glühwein eigentlich eher als anrüchig, ein zusammengepanschtes Alkohol-Mischgetränk mit hohem Zuckeranteil und auch sonst bedenkliches Zeug zum Kopfschmerzenkriegen, aber inzwischen kann man keine politische Redesendung mehr einschalten, ohne dass einem mindestens einer der Teilnehmer eilig erklären, er jedenfalls würde sich den Genuss dieses Getränks keinesfalls versagen, weil die Weihnachtsmarkt- und Glühweinversagung genau das sei, was der islamistische Feind im Schilde führe: unsere christliche Kultur zerstören! Uns das Trinken von Glühwein auf Weihnachtsmärkten austreiben! So weit wollen wir es bei aller Furcht und Besorgnis nicht kommen lassen, da leisten wir Widerstand! Darauf noch einen Glühwein!