Verwundet bei der Gartenparty

Seit einigen Tagen freute ich mich schon auf die Gartenparty. Die Erste hier auf dem Land. Freute mich einerseits auf den Großgrundbesitzer und war andererseits ängstlich ob ich Schimpfe kriege dass und ob ich sein Land, Haus, Wiesen und Hecken ordentlich bewirtschafte.

Seitdem der Termin zu diesem kleinen Fest nicht nur mit Bleistift, sondern per Kugeltinte im Kalender festgeschrieben war, machte ich mir Sorgen und mein Puls ging manchmal hin, dann aber auch oft her. Was war ich aufgeregt! Galt es doch Einiges zu organisieren. Fressen, saufen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Da kochte ich in Gedanken und L. tat Ihr Übriges. Da dachte ich über Desserts nach und Schwupps waren sechs kleine, feine Gläschen, angehaucht mit Likör und frischen Erdbeeren und dem guten, fetten Joghurt kalt gestellt. Bier, Sekt, Wein und Alkohol – schallte es mir innerlich durch die Ohren während ich in den Märkten etwas zu trinken besorgte. Von Rauchzeug nicht zu reden. Bin ja noch neu hier und habe keine Connection, was nicht schlimm ist. Denn ich habe in meinen kleinen Zehen mehr Kraft, Wut, Verständnis als.. ich schweife ab..

Schön war es. Aus rechtlichen und persönlichen Gründen poste ich hier keine Fotos der Menschen und der Begebenheiten – welche an der Orgie teilnahmen und was alles passierte, sie sich hier zum geselligen Umtrunk wie auf heißen Kohlen einfanden. Was sich bei der zweiten Ladung meinerseits als Trugschluss erwies.

Jedenfalls sitze ich hier und meine kleinen Finger versuchen zu schreiben. Dabei haben sie sich an ein wunderliches, wie schmerzhaftes Konzert erinnert und wissen ob der nichtvorhandenen Gehirne nicht woher und warum. Trotzdem, so von unten meine kleinen Zehen, schreien erbärmlich vor Schmerz und Folterqualen dass es keine Freude ist. Was oben rein geht betäubt nicht zwangsläufig die da unten, brülle ich im Wahn und versuche nett, eindringlich und überaus akkurat den Zorn der vermaledeiten untersten Extremitäten zu erfahren.

Sogar Tischkarten wollte ich anfertigen ob meiner Vorfreude die hoffentlich Lieben bei Speis und Trank zu empfangen. Ich war fleißig dabei und hatte eine außergewöhnliche Idee. Hatte nur die Anfangsbuchstaben designt, ausgedruckt und auf Pappe geklebt, mit Glitter und weiteren bewundernswertem Material beklebt und sah am Ende das es schön war. Schön zwar, aber für eine Tischordnung nicht gut. Denn der eine Vorname fing mit L. an. Dann ging es mit L. weiter und mit L. weiter noch. Es hörte nicht bei einem weiterem L. auf sondern ging über zu einem letztem L. Leute, ich kann euch sagen, es war ca. 40 Minuten vor der gehofften Ankunft der Gäste, da lagen dann an den Tischplätzen die ganzen „L“-Karten (Lydia, Larrissa, Leni, Lilly, Ladina – hach, meine Güte) und da schwummerte es mir dass es keine gute Idee war.

Also ließ ich die Tischkarten weg und anheimte meine liebe Gäste sich so zu setzen wie deren Arsch, nein, ich meine Schnabel, gewachsen wäre. Oder so. Sie wissen schon..

Ich sprang hin und her. Machte jede Menge Kohle und tat wie anderer Leutz erhofft. Entnahm lieben Händen fürchterliche, leckere Töpfe, Schalen und Speisen und war auch sonst ein Gastgeber mit vielen Händen, Herz und verbrannte sanft so einige Herrlichkeiten vom Metzger Lehmler. Alles war super cool. Wir benahmen uns – meine Rede wollte wohl keiner hören, sehr sittsam nur meine Hose rutschte. Eine kleine Dame wurde zeitweilig ausfällig als sie erst süß blinzelte, dann aber vor versammelter Mannschaft an ihrem dicken Zeh lutschte. Hach! Mag ich ja. Entgegen der Verflogenheiten, oder so.

Dann sprang ich plötzlich auf zum Kümmern! Möchte nicht sagen dass die Gesellschaft langweilig wurde, musste trotzdem springen wegen der Kohle. Und so. Sprang mal dahin, mal dorthin und jeder hatte Spaß in Angesicht der Akrobatik doch – dann tat es weh. Der Zeh. Meiner. Im Überschwang meiner Gefühle und des schönen Abends und auch weil ja auch jeder so recht fröhlich war, sprang ich herum, flitzte wie ein Bogen, warf die halbblutigen Steaks rechts über meine Schulter ohne hinzusehen damit sie auf dem befehlenden Tellern landen. Schmiss, die Beine breit, unter mir den mitgebrachten Salat auf den Tisch, portionsgemäß in die gierigen Münder welche lachten und sich wälzten – ich tat, professionell das Meine und flog über die amüsierten Leute und ließ aus – die Gauner die sich ohne Eintrittsgeld erdreisteten dabei zu sein.

Die Luft hat ja soweit keine.. etc.. Da stieß ich an Beton und rief ganz laut und wurde starr: „AUA!!!!“ Da ward er hin, der kleine, ganz wund der nächstgrößere, gespalten die ehemals so wundersüß zu lutschende Kostbarkeit. So sauber, süß, zärtlich hat man diese kleinen Zehen.. Jetzt sind sie kaputt, zerstört, zerbrochen das empfindliche Porzellan. Umschlungen von Tüll, blutrot sie selbst und Umgebung, Spuren hinterlassend die an diesen schönen, schrecklichen Blutabend erinnern, es tut weh. Noch.

Aua, Euer!

Unfassbar! 13-Jährige ringt mit dem Tod

Unfassbar was ich kürzlich lesen musste!

In der Tee-Pause schaue ich ab und zu mal in die Google News rein um mir einen schnellen Überblick zu machen was so passiert ist. Ich bin ja beinahe von meinem bequemen Bürostuhl gefallen als ich lesen musste dass eine 13-Jährige mit dem Tod ringt weil sie Drei Mädchen abgetrieben hat. Was ist nur los in dieser Welt? Gibt es nichts was noch Schlimmer sein kann? Jeden Tag eine fürchterliche Sache mehr auf der nach oben offenen Schreckensskala. Ich fasse es wirklich nicht mehr.

Ich las also in der Schlagzeilenübersicht

„Drei Mädchen abgetrieben – 13-Jährige ringt mit dem Tod“

Ist es nicht schrecklich genug dass eine 13-Jährige mit Drillingen schwanger ist? Und falls eine Abtreibung unbedingt notwendig ist, sind keine ordentlichen Fachärzte mehr vorhanden? Ich kann es immer noch nicht glauben. Jetzt nach ein paar Tagen wird mir immer noch schlecht.

Dann las ich die Schlagzeile weiter:

Und las noch mal. Und noch einmal. Ja warte, wie geht das denn? Habe ich hier einen Hirnaussetzer? Häh? Badeunglück? Keine Ahnung, aber ich glaube langsam spinnt die Lügenpresse nur so rum. Schlagzeile und Text von zwei verschiedenen Artikeln müssen da wohl zusammengewürfelt sein. Praktikanten!

Ich hoffe dem Mädchen geht es wieder besser. Gute Genesung wünsche ich an dieser Stelle!

aAdW ganz klein

Hi Leute,

es ist ja nicht ganz unbekannt dass ich mittlerweile am Arsch der Welt wohne. Es freut mich überaus Ihnen diese kleine Welt noch ein wenig kleiner präsentieren zu dürfen.

Seit einiger Zeit liegt in meiner Fototasche ein noch nahezu unbenutztes Makro Objektiv herum. Dieses erstand ich einst glücklich für sage und schreibe 666 Euros und freute mich dieses auch ausgiebig zu nutzen.

Jetzt nach ca. 1,5 Jahren darf ich Ihnen endlich ein paar Makro-Testfotos aus meiner unmittelbaren Umgebung präsentieren.

Mir und L. hat das Ausprobieren Spaß gemacht obwohl ich wohl öfters mal die Blende zu klein eingestellt hatte. Ich verspreche dass ich demnächst mehr Makroaufnahmen zeigen werde. Außer Sie haben sich beim Betrachten der Bilder übergeben. Dann können Sie es ja in der Kommentarspalte erwähnen. Oder auch nicht..

Einen schönen sonnigen Abend wünscht der immer Ihre,

Schirrmi

Heiße Bremsen

Die Unmöglichkeit ist wahr geworden. Die Schirrmi-Tippse arbeitet nun auf einer Baustelle. Leider. Ich arbeite mit Mühen unter einer störenden Geräuschkulisse. Alle sind dreckig, alles ist schmutzig, jeder ist ein fluchender Roh- Rabauke und möchte dass es schön wird. Wird es aber nicht. Elektriker, Trockenbauer, Schreiner, Wasserinstallateure, schwule Architekten, Dachdecker, Fensterbauer, hirnverbrannte Bauherren geben sich die nichtvorhandenen Klinken in die Hand und wuseln um meinen Arbeitsplatz herum. Es wird gebohrt, gehämmert, gesägt, einmal gegossener Stahlbeton wieder aufgerissen, das angeblich autark agierende, neue Verwaltungsgebäude unserer Knochenmühle ist noch weit davon entfernt selbstständig zu sein.

Ich möchte einfach nur arbeiten. Tippen. Telefonieren. Diskutieren. Verhandeln. Schreiben. Kaffee trinken. Meine überwiegende Lebenszeit so angenehm wie möglich gestalten. Aber es geht nicht. Ich versuchte es zwei Wochen lang und entdeckte im größten unermesslichen Leid dass es sich auf einer Baustelle nicht recht arbeiten lässt. Homeoffice, Home, Frieden, Ruhe wünschte ich mir und entdeckte da hinten an der Wand eine nicht abgeschlossene Stahltür. Ich öffnete sie und fand mich auf einer in ca. 20 Meter Höhe befindlichen Feuertreppe wieder und lachte wie einfach es doch sein könnte hier herunter zu springen um mich dem Joch endgültig zu befreien. Doch ich ließ davon ab als ich da hinten eine Bushaltestelle sah und etwas Unglaubliches geschah.

Es stand da ein Bus mit allem Pi-pa-po am Straßenrand, an der Haltestelle. Kein Fahrgast stieg ein, keiner aus. Alles war ganz normal soweit. Der Blinker war gesetzt, ja auch der Warn. Und der Bus stand dort einfach und wartete. Und ich stand da oben auf der Feuertreppe und wartete ebenso das was geschah. Und es geschah.

Leise vernahm ich entfernte Geräusche von Druckluft, die sich seufzend bequemte hintere Flügeltüren aufzustoßen während über mir eine einsame Amsel ihr glockenhelles Lied sang und sich entlud. Die Scheiße landete neben mir und ich wunderte mich nicht. Bin ich doch der Hans im Glück. Jedenfalls stieg ein Herr, ich identifizierte ihn als den Busfahrer, aus, ging an des Busses Hinterrad drehte sich mit dem Rücken zu mir und nestelte wohl vorne an seiner Hose rum. Ich dachte, der wird doch wohl nicht richtig? Doch wollte er wohl, ich begriff und fing an zu lachen und zu kreischen, die Kollegen schnell herbeirufend: „Schnell, schnell kommt mal. Seht, da unten der Busfahrer der pisst seinen Bus an!“. Allerlei Klamauk spielte sich daraufhin auf der Treppe ab sodass der Busfahrer etwas hörte, sich zu uns umdrehte, sich irgendwie beobachtet fühlte. Und sah uns da oben, wie angeseilt wie damals ich mit den Kumpels an der Eiger Nordwand hängend, lachend, feixend. Er nestelte wiederum herum, schaute wie beiläufig und stieg ein ohne in Ruhe sein Geschäft verrichtet zu haben. Was offensichtlich war. Es war morgens ca. 7:23 Uhr.

Es war der nächste Tag als ich hochkonzentriert arbeitete und ein schriller Ruf, begleitet von lautem Lachen erschallte. Der Kollege, der grade auf der Feuertreppe seiner Schwuchteldampziggi frönte, rief mich heraus „Da, Schirrmi, komm schnell! Der will wieder pissen!“ Ich lief schnell und stolperte hinaus, konnte mich grade noch festhalten und schaute. Tatsache! Diesmal pisste der Busfahrer ohne Reue und mit offensichtlichem Genuss seinen Bus an. Genauer: Das Hinterrad oder den Kot-, hach, den Pissflügel. Nach der Verrichtung schaute er zu uns nach oben und ich meine, ich konnte auf die Entfernung hinweg einen gewissen, erleichterten aber doch provozierenden Blick von dem, ich meine, in die Jahre gekommenen Busfahrer erheischen. Der Kollege hatte ein Handy-Video aufgenommen. Im Nachhinein sah ich dann, das Video war leider sehr verwackelt und nahm ihm daraufhin seine Dampfmaschine ab um zu überprüfen ob verbotene, sinnesverändernde Stoffe davon ausgehen. Die Prüfung ging positiv aus, mein restlicher Tag war sozusagen gerettet.

Heute war ich super fit und super früh im Büro. Musste so einen komischen „Change“ vorbereiten. Nahm mir aber die Zeit so um ca. 7:15 draußen auf der Feuertreppe zu stehen um zu schauen ob der Wahnsinn Methode hat. Und tatsächlich stand dort wieder der Bus und es gab den Fahrer und keine Fahrgäste. Und er lief von links hinten, da ist Grün, zu seinem Bus zurück und nestelte zu. Ich machte Fotos und dachte nur bei mir was besser wäre. Dass die Natur bepisst oder die Bremsen eines Schulbusses gekühlt werden.

Nun habe ich jeden Arbeitstag etwas auf dass ich mich freuen kann. Habe auch schon eine Flüstertüte eingepackt um den Kleinen, Entschuldigung, um den Busfahrer zu ermutigen wieder seinen Bus anzupissen. Selbstverständlich entspannten sich gewisse Gespräche ob ich nicht ein wenig dreist, hart usw. wäre. Bis ich erwähnte dass man sich bei Inkonsis, Inkontiten, na jedenfalls wenn man sich nicht mehr im Griff hätte, dass man sich auch Windeln anziehen könnte wenn die Organe nicht mehr so mitmachen wie sie mal gemacht hatten.

Hiermit ermutige ich alle Schulbusfahrer: „Pubst auf euren Schulbusfahrersitz. Pisst drauf.“ Die Bremsen können nie so heiß sein wie sie gegessen werden. Es ist nicht schlimm.

Es wäre wohl das gleiche als wenn ich auf meinen Job scheißen würde.

Gute Nacht!

Als Gast am anderen Arsch der Welt – Daniel

Anlässlich eines Sektenrituals verschlug es mich nach NRW. Ja, Sie lesen richtig. DIE Hochburg der Sozieldemokraten *geier*. NRW! Hach, wie köstlich was die da gewählt hatten, oder nicht.

Aber darauf will ich nicht hinaus. Denn letztens durchstöberte ich meinen zu klein gewordenen Kleiderschrank und sortierte aus. Sie kennen das sicherlich. Alte Klamotten die Ihnen im Laufe der Jahre viel zu groß und weit geworden sind nehmen einfach Platz weg. Und was liegt im Frühjahr näher als mal auszumisten?

Ich fand also eine alte, zu groß gewordene Designerjeans und verschenkte diese. Nach einiger Zeit rief die Freundin des jungen beschenkten Burschen an und fragte: „Schirrmi, mein Liebster liebt diese Hose so sehr dass sie mittlerweile verschlissen ist. Wo kann man die kaufen, wo hast Du die her?“ Tja, Baby.. Ich erstand sie damals in einem Ramschladen den es immer noch gibt in Bonn. „Ich glaube Daniels hieß der Laden.“ und sie war glücklich wohl.

Wussten Sie schon dass Elton John homo ist? Aber das ist egal und tut nichts zur Sache. Hier mal ein Song von ihm:

Jedenfalls standen wir nach dem Kirchengang da hinterher bei Kaffee, Buffet, Kuchen und Allerlei in dem Puff rum und man hatte Gelegenheit zur Unterhaltung. Da meinte ich zu dem Einen: „Hast ’nen schönen Anzug an.“. Und weiter: „Dinge Jung ne jode Hose, auch..“. Da verklüsierten sich die angehörigen Damen in das Männergespräch und erzählten von shoppen, shoppen, shoppen. Hätten die Männer da rein geschleppt zur Maßnahme zum maßnehmen. In irgendso ’nen Laden. Hätte was mit Elton John zu tun. Na ja, ich backte kleine Brötchen und dachte nur so bei mir – „hätte ich nicht von denen gedacht..“ „Männer!“ Es stellte sich heraus. Daniel.s. Ja, sagt der Große, der normalerweise nicht so gestelzt daher läuft: „O.k., heute bekommt man nur noch Hosen mit slim Beinen. Aber wenn man erstmal mit Schuhgröße 48 reinkommt, macht es einen schmalen Fuß.“ Tja, dachte ich mir. Aber einen fetten Arsch mit Kinderbeinen. Aber das war nur sehr leise gedacht. Und dann dachte ich noch: „Und das in dem Alter, tststs..“

Egal, jeder nach seiner Fassong. Daniels, Bonn. Müssen Sie sich merken. Da kriegt jeder sein Fett weg. Gibt ja jetzt auch so Slim-Oberhemden. Die bewegen sich nur noch wie Roboter weil die Nähte sonst platzen. Wetten? Weil ja heutzutage alles so slim ist. Es ist eine augenscheinliche Plage allerorten. Man möchte meinen eine Sackrattenplage wäre ausgebrochen. Denn da wird in aller Öffentlichkeit gekniffen, gerückt, gekratzt. Um Übel zu vernichten, zu vermeiden oder schlicht, weil es unbequem ist. Sie ahnen schon worauf ich hinaus will. Slim-Unterwäsche für Herren. Da siehste die in den aberwitzigsten Verrenkungen auf offener Straße während sie zucken, zupfeln, stöhen, ächzen und die Elton John-Hose von Daniels zwickt dass es keine Freude ist. Aber das Elasthan in den slim-Hosenbeinen sorgt wenigstens für noch dünnere Beinchen. Rein optisch meine ich das. Ich will hier niemanden glimpfen. Verun.

Wenn man sonst nichts zu sagen hat, gelle?

Dann mach‘ ich das 🙂

Scheiß diversifiziertes Porzellan

Man kennt es ja. Da geht man „mal“ kacken und ganz unten, in den tiefsten, unerreichbaren Ecken der Schüssel bleibt was hängen. Je nachdem was man verdaut hatte kann das richtig hartnäckig sein – was da so hängen oder schmierig, klebrig und ohne Angst vor Wasserspülung festbappt.

Sicher, man könnte die Klobürste benutzen. Aber darauf will ich nicht hinaus. Denn hier aAdW sind die Dinge anders. In meiner vergangenen Muckelbude hat es immer gereicht im Nachhinein – es konnten Stunden, Tage später sein – noch mal pissen zu gehen. Schön auf die Schlieren, Brocken gezielt und alles ging den Lokus runter und das Porzellan war wieder rein. Reiner als Rainer als er merkte in welchem Loch er war. Bitte nehmen Sie den letzten Satz als nicht zur eigentlichen Geschichte zugehörig.

Jedenfalls (schönes Wort) hatte das immer in meiner geliebten Muckelbude funktioniert. Immer bis Mittwochs, bis eine gute Seele kam und ganze Schlamassel zunichte machte als ob es nie passiert wäre. Aber hier aAdW sind wohl die Klosetts in einer ganz anderen, mir fremden, eventuell noch ganz alten Form, -gebung und Materialien dass dieser über lange Jahre antrainierte Reinlichkeitstrick nicht mehr funktioniert. Leider.

Da kannste pissen, den Strahl auf das Maximum unter Anspannung aller Bauchmuskeln und Protatas gepresst, den Strahl klein, scharf und streng auf das Ärgernis gehalten, pressen bis sich die Hämoriden (richtig?) vom warmen Inneren nach Außen verlagern. Pressen, drücken, pissen, strahlen – immer auf die Scheiß Spuren drauf. Nichts passiert. Notting! Das bleibt da kleben am weißen, kostbaren Familiengeschirr. Das geht nicht ab!

Aber die Klobürste benutzen? Ich doch nicht. Nö, muss auch so gehen..

Was haben die hier für Porzellan? Hier, am Arsch der Welt? Muss mal ne Probe nehmen und anal ysieren.

Kacke, gelle? Mitfühlend? Ach, vergesst es..

Euer Schirrmi

aAdW: Am Arsch der Welt

Einen schönen guten Abend, liebe Gemeinde.

Ja ich weiß. Habe lange nichts von mir hören lassen. Das hatte Gründe. Der Hauptgrund ist dass ich jetzt am aAdW wohne. Am Arsch der Welt! Hört sich erstmal irgendwie an, gelle? Nämlich positiv. Apropos positiv. Es ist in der Natur des Mannes auf die Signalreize von (weiblichen, wenn nichts schief lief) Po’s zu reagieren. Demgeachtet meine ich aAdW nicht negativ. Im Gegenteil, das ist hier so dermaßen am Arsch der Welt dass ich lange nicht mehr so entspannt war wie jetzt.

Wenn Sie also künftig Geschichten von mir lesen sollten und ich beziehe mich auf aAdW – dann wissen Sie, es handelt sich um meinen endgültigen Landsitz.

Und? Geht es gut soweit? Prima, freut mich. Weitermachen!

Euer Schirrmi

Pornos am Arsch der Welt

Hallo und einen schönen guten Abend. Lange nichts mehr von Ihnen gehört. Aber der klügere gibt bekanntlich nach. So mache ich nun wieder den ersten Schritt um wohlwollend Hallo und einen schönen guten Abend zu sagen. Tja.

Aber es gibt momentan wichtigeres als Höflichkeitsfloskeln. Nämlich die Tatsache dass ich mal wieder etwas mitzuteilen habe aber dringender – ich bin seit einigen Tagen in einem realen Porno gefangen. Und dann auch noch Interracial!

Es fing an dass ich meine kleine Muckelbude aus Gründen verlassen musste und mir eine neue Bleibe irgendwo am Arsch der Welt aussuchte. Da bin ich nun. Dass Sie diese Zeilen jetzt lesen können hat etwas damit zu tun dass diese Einöde jetzt endlich Internet hat. Nach Monaten! Es kamen Bagger, Steiger, Elektriker, Techniker, IT’ler – also es wurde echt schweres Gerät aufgefahren, einigen Höhlenbewohnern hier im Ort stieg man aufs Dach, der Schirrmi hat da mit seinem Internetwunsch echt was losgetreten. Alarm am Arsch der Welt!

Es tut gut. Manchmal. Abstinent zu sein. So in der Art wie fasten. Oder wenn man so dermaßen einen übertrieben hat dass der nachtägliche Schädel einem ein für alle Male die Sauferei verbietet. So eine Abstinenz meine ich. Genau wie hier das nicht vorhandene Internet und die endlos langen Telefonate mit dem Provider wo denn das Internet bleibt und jedes, wirklich, jedes Mal die Antwort zu erhalten: „Der Techniker wird sich bei Ihnen melden.“.

Glückliche Umstände, nein, ich möchte es nicht verniedlichen. Es muss ein höheres Wesen geben welches die überaus großartige Leistung vollbringen kann – und das meine ich als Alleinstellungsmerkmal – dann doch auf dieser Welt EINEN Techniker ausfindig zu machen der sich bereit erklärt und es dann auch tut, mir auf’s Dach zu steigen und das ehedem von der Außenwelt abgeschlossene Kleindorf – od, an das Internet anzuschließen. Trommelwirbel, es hat geklappt. Sie können diese Zeilen lesen. Der Beweis ist vollbracht, nicht minder habe ich meine Zweifel ob es anhält. Denn da draußen die Schafe, mal erblickt man sie, mal hoppeln sie blöckend weg.

Zum Thema. Meine Zeit ohne Internet war mit ficken und Porno angefüllt. Einer, Zweier, Dreier, brutal, zärtlich, Rassenrein und Rassenfremd, Rudelbumsen.. und alles mit der dem Frühling einhergehenden Wollust von vorne, hinten, oben, unten und was weiß ich denn 3D?

Sie quakten, sie stöhnten, brüllten, schreiten, quiekten und hielten ihre Fortpflanzungsorgane mal da, mal dorthin und immer passend zur Penetration. Sodom und Gomorrah (oder wie das geschrieben wird). Hier am Arsch der Welt hatte ich mehr youporn und xhamster live und vor meinen Augen als ich damals noch Internetzugang hatte. Hier ist Natur pur. Die Vögel vögeln dass es eine Freude ist, sein könnte. Aber mein Motto ist ja, jeder nach seiner Fasson. Ich persönlich wäre schon längst wund oder hätte ein genitales Anliegen wie damals ein gewisser Herr Bohlen.

Aber jetzt. Aber jetzt, verehrte Gemeinde – als der „Techniker“ mein Haus verließ und ich kurz bevor ich wieder in die Knochenmühle fuhr die Internetverbindung checkte, da, ja da war ich zufrieden. Echte 107Mbit im Download, ca. 8Mbit im Upload. Reicht! Diese Zahlen sind nur Theorie sodass ich dann auch wirklich testen musste. Unten der Bolide sog sich Delta Radio Alternative, oben im Büro liefen drei Pornos gleichzeitig, unten im Bad ebenso auf dem „Zeitungstablet“, auf dem verschissenen iPhone lief eine Aktualisierung, sonstige Geräte und meine Windows-PC’s zogen sich Security-Updates, mein Firmennotebook war per VPN eingewählt und lud große Tabellen aus dem Sharepoint. Alles gleichzeitig. Funktioniert gut. Prima. Danke an den „Techniker“.

Vor lauter Freude bin ich ein wenig unstrukturiert, entschuldigen Sie bitte. Also nicht Sie, sondern ich. Grade war ich draußen auf der Terrasse und genoss einen Stick. Was musste ich da im Hintergrund hören? Ein lautes Frosch- und Ochsenfroschkonzert störte wohl irgendwelche Verblendete die dann doch tatsächlich mit Kirchturmglockengeläut anstinken wollten. Und das um 23:00 Uhr. Und das am Arsch der Welt!

Ich mache jetzt das Rumgestöhne lauter damit ich davon, da draußen, nichts mehr mitbekomme. So!

Frei nach Westernhagen: „Bin wieder da..“ 🙂 Und schön dass Ihr wieder da seid obwohl Ihr sicher nie weg ward.

Kussi, Euer Schirrmi

Entsetzte Einläufe

Entsetzte Einläufe

Meine abgearbeitete Arbeitshose ist durch und ich schaute bei einem renommierten Hersteller nach einer Neuen und sah plötzlich dies:

Ich meine, wenn man schon die Einlaufschlauchfarbe wählt, sollte man nicht bei einem Indianer rot und bei einem Asiaten einen gelben Schlauch wählen? Und warum und wie der Nordeuropäische Mann quasi wie ein T120-Modell ein Motorgetriebe als Ersatzhand hält und dabei recht debil grinst. Weiterhin hat der mit dem Einlauf einen Heißluftföhn in seiner rechten Hand der direkt auf das linke Knie seines Partners (!) zeigt.

Wenn ich dann herunterschaue auf der Suche nach passenden Arbeitsschuhen, fällt mir auf dass der rote Einlaufschlauch duch des asiatisch angehauchten Herren, linken Fuß durchgeführt wird.

Warum?

Ich bleib bei meiner zerrissenen, alten Cordhose und grüße,
löchrig und nicht den Arbeitsschutzbedingungen entsprechend,
Euer / Ihr – Schirrmi