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Bad Harzburg, Springreiter

Harz Tipps: Ein schöner Tag in Bad Harzburg

Verschiedentlich wurde ich gefragt was man denn so in einem Kurzurlaub im Harz machen könnte. Ich tue mich da immer etwas schwer Highlights zu nennen, weil es da eben so viele schöne Dinge zu erleben gibt. Jeder hat ja auch andere Schwerpunkte. Manche möchten, wie ich, viel und weit wandern und optimalerweise so viele Stempel wie möglich mitnehmen, andere möchten eher Kultur, Genuss und Spaziergänge. In einer kleinen Übersicht habe ich euch ein paar Informationsquellen genannt wo sich jeder etwas selbst heraussuchen kann.

Aber ich möchte euch gerne beispielhaft einen Ausflugstag nach Bad Harzburg beschreiben wo sicher für jeden etwas dabei sein dürfte. Die liebe L. jedenfalls, war begeistert über die schönen Momente, von denen sie und ich lange zehren konnten.

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Musikalischer Körperkontakt

Heute mal, alt und senil, erinnere ich mich an ein paar Geschichten, denen meine Zuhörer wohl langsam drüssig werden.

Wie ich beispielsweise Bob Geldof nach einem Museumsmeilen-Konzert in Bonn in den Arm nahm und ihn zu einem Bierdeckelautogramm für M. bewegte. Oder damals in Rheinbach, als ich in der Disko den jungen Wolfgang Niedecken beim Schweißabwischen half. Oder als mich mal in Siegen ein überaus großer, schwarzgekleideter Hüne aus der Menge fischte und mich hinter der Bühne zu Justin Sullivan brachte, mit dem ich lachte. Oder als ich Viktor in Kölle kennenlernte, der draußen genussvoll eine Ziggi schmauchte, nach einem geilen Gig in der Band von Moneybrother.

Justin Sullivan kenne ich nun seit sehr vielen Jahrzehnten. Und er mich. Nach einem Auftritt auf der Rheinkultur Hauptbühne hatte er wohl noch keinen Bock pennen zu gehen. So hat er allein, ohne Strom, auf der „grünen Bühne“ noch mal nachgelegt. Ein privates, persönliches Aug-in-Aug-Konzert mit all seinem Zorn auf Ungerechtigkeiten und seiner Liebe den Menschen und der Welt gegenüber. Mahnung – Protest!

Auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz war ich auf einem weiteren Konzert von New Model Army. Das, und wie es dazu kam, ist eine eigene Geschichte wert. Hinter mir war die NMA-Crew in ihrer Soundbox und ich spendierte ein paar frisch gezapfte Weizenbiers. Die durstigen Männer waren so dankbar, dass Sie mir das handschriftliche Liedsetup von Justin schenkten. Es ist nicht eingerahmt an einer meiner Wände, sondern befindet sich im Besitz der M.

Und jetzt ALLE:

Vergangener Hüftschwung

Wissen Sie was? Im Laufe eines erfüllten Lebens denkt man über manche Dinge nach. Dinge passieren. Man wird weiser und kann über die ein oder andere Begebenheit (wieder) schmunzeln.

Ich denke grade an den Typ aus unserer Stufe. Der mit den wenigen Haaren am Hinterkopf. Er war bekennender Fan von so einer Schwuchtelband. Das wusste jeder und es hat auch jedem leid getan, dem die Hand ausgerutscht ist, und ihm auf den Hinterkopf klopfte.

Er hatte immer die neuesten Alben, sogar als einer der ersten einen Walkman von Sony. Wir fragten rissen ihm die Kopfhöhrer von den Ohren um selbst mal zu hören was reiche Früchtchen so akustisch erleben. Er hat nie jemanden was getan. So hielt ich mich zurück. Denn, so dachte ich, wenn der Mob mal ein anderes Opfer sucht..

Ich hatte die schönsten Mädchen. Die schönsten, intelligentesten. Angehende dies und jenes. Ich bot mich an. Ein Zuchthengst vor dem Herrn. Aalglatt, sportlich und selbsteingebildet, immer für einen Drink gut.

Zauberer? Jerry Lewis? Muhamed Ali? Bruce Lee? Goethe, Schiller? Ich konnte alles – und noch viel mehr. Ich war beeindruckend und drücke noch jetzt. Jeder Einer konnte sich von mir eine Scheibe, wenn nicht noch mehr, abschneiden. Haha, hihi, said the clown – mir das Wasser reichen? Nee, das konnte keiner.

Jetzt wurde sogar aktuell ein Foto ungefragt von mir veröffentlicht. Dunkel erinnere ich mich an die 3 Dosen Tuborg, in Rheinbach – im Freizeitpark.

Meine Güte! Ich jonglierte, machte Leichtathletik, versilberte Mühle und Schach, war die Glückseligkeit der Menschen die die Freude hatten mich erleben zu dürfen. Und dann das! Ein Bild von mir von hinten..

Das Leben kann manchmal Scheiße sein!

Euer Schirrmi

Über die Dummheit

Der Kiezschreiber ist mir immer wieder ein Quell der Freude und der Erkenntnis. Er brachte mir Dietrich Bonhoeffer in Erinnerung, diesen beeindruckenden Menschen und dessen Biographie ich in meiner Jugend in der Schule kennenlernen durfte.

Folgendes (Auszug) von ihm ist immer noch sehr aktuell:

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt.

Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch – und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden.

Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

Erste Brockenwanderung / „Bücherverbrennung“

Hey Leute,

nach andauernd grausigen Begebenheiten im beschaulichen Zehnhausen, erinnerte ich mich an meine lieben Umzugshelfer die mir damals Hunderte, wenn nicht Tausende, eventuell auch Millionen Büchern, fein ordentlich in Kartons verpackt, in mein neues Heim schleppten. Vielen lieben Dank nochmals!

Unerwartet und unter schlimmsten Umständen, verursacht von überaus dummen Menschen einfachsten Lebensformen, werde ich demnächst mein heimeliges Zuhause verlassen müssen. Obwohl noch kein Termin für einen neuerlichen Umzug feststeht, denke ich schon jetzt, frei nach der Konmari-Methode, über den Abwurf von Ballast nach. Was liegt da näher als meine Bibliothek?

Seit, und auch schon vor meiner Geburt bin ich ein Büchernarr. Ich fresse Wissen, Literatur und sonstige Köstlichkeiten wie andere Leute atmen. Jetzt soll fast alles weg. Beim vor- bzw. aussortieren fiel mir ein alter Harzer Reiseführer in die Hände, reichte ihn an die geliebte L weiter, die, stante pede eine alte Quittung zwischen den zerlesenen Seiten fand. Ich erinnere mich..

Im Jahr 2004 war unsere (Die Kleinen – F., M., S. und meine Wenigkeit) Nacht um 2 Uhr im Norden Thüringens zu Ende und wir fuhren noch ohne nennenswert ausgebaute Straßen Richtung Torfhaus mit dem Vorhaben den Brocken zu erwandern. Unter eisigsten, dunklen Umständen erklommen wir gemeinsam den höchsten Gipfel des nördlichen Deutschlands. Ich versuchte die Stimmung hoch zu halten, versprach Aussicht auf einen Sonnenaufgang auf dem Brocken, Frühstück und für die Dame – einen WC-Besuch. Geschissen, Herr Major!

Alles war noch geschlossen und die Pisse der Dame gefror in der gebückten Brockenluft zu einem wie verwehenden Zauberstab. Jammerei allenthalben!

Runter geht immer. Runter geht besser, auch weil ich warme Getränke und Futter am Fuß des Brockens versprach. Und da sind wir wieder. L. fand im Harzer Reiseführer die Quittung unseres köstlichen Verzehrs. Welche Wohltat für Leib, Geist – und Füße. Heute sieht dort in Torfhaus alles anders aus. Aber damals, wir gingen in der Nacht alleine hoch und gingen alleine runter. Im Gasthaus unten, waren wir ebenso alleine. Und labten uns an heißen Getränken und Kuchen. Um 11.11 Uhr kam die Rechnung. Hellau!

Heute ist es anders. Eine Menge Menschen in einem Tourismusgebiet. Wie war das wohl vor 2004? Und tagsüber?

Die Kids waren noch sehr klein und jung. Sie haben den Brocken gemeistert. Wir, sie sind stolz. Wir leben noch!

Euer Wanderkaiser Schirrmi I.

Schirrmi - Goethe-Weg-Brocken 2004
Schirrmi – Goethe-Weg-Brocken 2004

 

Dies und das

Gibt es hier im Süd- bzw. Hochschwarzwald Höhlen? Jedenfalls ist mir noch keine bei meiner umfangreichen Wandertouren begegnet. Dafür fiel mir auf das manchmal ein paar untere Äste oder Baumstümpfe am Wegesrand farblich markiert sind. Das waren mal blaue, mal rote, ab und zu auch gelbe aber immer sehr kräftige, leuchtende Farben.

Wenn man also darüber nachdenkt dass es bei den Schwarzwäldern für kunstvolle und Jahrtausende überdauernde Höhlenmalereien intellektuell nicht gereicht haben soll und sie stattdessen wahllos Farbspritzer im Wald verteilen, dann kann man nur zu einem Schluss kommen: Die Zecken sind schuld! Denn können sie nicht sogar als Krankheitsüberträger schädlich für das schwarzwäldlerische Gehirn sein?

Was ich überaus positiv erwähnen muss, ist die Lernwilligkeit der Schwarzwälder Eingeborenen. Denn um Satzzeichen zu lernen, hängen sie sich einfach irgendwelche Satzzeichen in ihre Wälder. Ich habe mal ein Beispiel dokumentiert. Hier lernen Sie grade das Ausrufezeichen!

Um zu verstehen in welcher Gegend ich als armer Tropf hier in der Anstalt meine langen, würdelosen Wochen fristen muss, möchte ich den bekannten Reiseschriftsteller Jensen zitieren, der um 1901 unter anderem schrieb: „Das Wehratal erregt den Gefühlsausdruck eines unendlich gedehnten, schmalen Kerkers, aus dem kein Entrinnen möglich fällt, nur höchst selten steigt einmal ein kleiner Pfad steil an den Felswänden empor; es ist vollständig unbewohnt und bietet wohl die längste Strecke menschenloser Einsamkeit im Schwarzwald, denn von Wehr bis Todtmoos befindet sich, drei Wegstunden lang, keine Ortschaft und kein Haus.“

Nach dem Ergometer-Training ging ich raus, im Flur wartete schon die nächste Gruppe. Ich rief mit stolz geschwellter Brust und mit blitzenden Augen zu den wartenden Damen und Herren, dass ich mittlerweile mit einer Wattzahl von 250 trainiere, bei einem Puls von 65. Hinter mir erscheint der Therapeut und ruft laut: „Es verhält sich umgekehrt!“. Das Schwein!

Wer mich kennt, weiß dass ich bei Vorträgen etc. gerne einschlafe. Denn meist sind die Themen so uninteressant und die Redner so dermaßen uninspiriert, dass ich einfach abschalte. Das gilt selbstverständlich nicht für mich wenn ich mal wieder Predigten halte. So auch letztens bei einem Vortrag über körperliche Aktivität oder sonst irgend so einen Mist. Ich schlief einigermaßen unruhig während von vorne die langweiligen Sätze plätscherten. Die folgenden Wortfetzen drangen irgendwie in mein Unterbewusstsein: Extrem schläfrig und bequem; Groß und pelzig; Manipulativ; Hält sich an keine Regeln und Vereinbarungen; Kommt ohne Vorwarnung; Bewaffnet mit Psycho-TaktikenHah! Bei den letzten Wörtern endlich schreckte ich laut grunzend, fürchterlich mit den Armen fuchtelnd auf und atmete laut nach Luft schnappend ein um die versammelte Gemeinschaft niederzubrüllen warum denn hier über mich gesprochen wird, da sagt die Referentin noch: „.. und so müssen wir alle Tag für Tag unseren inneren Schweinehund überwinden.“ Ach so, es ging nicht um mich. Da haben die noch mal Glück gehabt!

Wussten Sie schon was „Todtmoos“ bedeutet? Ich hörte einige Erklärungen. Aber das plausibelste „lief“ mir gestern über den Weg. Bzw. lag auf dem Weg:

Schon seit ca. 14 Tagen ist der Gemeinschaftsspeisesaal Nationaldeutsch geschmückt. Das verdirbt mir regelmäßig den Appetit. Kotzen könnte ich wenn ich das sehe. Ich finde das gehört sich nicht. Ja, sollen sie sich doch mit geplatzten Hämorrhoiden einscheißen und pissen damit ihre Unterhosen völkisch korrekt aussehen. Aber wenn ich zum Mittagessen als Alternative zu Fisch das Tofu-Gericht nehmen muss, mich im Speisesaal in das Jahr 1933 zurück erinnert fühle, dann liebe Anstaltsleitung, ist das nicht förderlich für meine (und eure) Gesundheit.

Des armen Sünders Bußwanderung

Ich bin bereit, oh Herr! Gestern beichtete ich Dir meine sündige Seele und ich erfuhr eine gewisse Erleichterung wenngleich auch Du Deine gnädige Hand noch nicht über mein armes Haupt ausgestreckt hast.

Oh großer Gott! Jehova! Karl-Otto, Winnetou, mein Schöpfer der Himmel und der Erden. Wie Du auch heißen magst. Rudi Völler, Klabautermann, Osterhasi, Pimmelfresse, Dummbatz – ja, egal wie Du auch heißt, ich flehe Dich an, erhöre mich, Dein kleines, süßes, bußfertiges Menschenkind.

Versprochen habe ich Dir zu Ehren eine Wanderung. Ja, ich werde in Deinem Namen wandern. Wandern, in Deinem Namen, wie Du auch heißen magst, durch den schwarzen Wald. Knechte mich dabei und blicke in meine blauen, ehrlichen Hühner Büßeraugen. Ich werde furchtbar Buße üben und Dich loben und preisen, oh Herr Wasweißichverdammtnochmal. Sende mir Zeichen und ich werde darnieder knien ob Deiner Allmächtigkeit und Güte.

Ich gelobe treu zu wandern nur mit Badehose und –kappe und Wanderschuhe bekleidet und dass ich bei jedem Zeichen das Du mir senden magst, zu tun einen 3,5 fachen Flick-Flack, einen 5 fachen Salto rückwärts, 4,5 tiefe Atemzüge an einer blühenden Birke, 18 mal die Schnürsenkel zu öffnen und wieder zu binden, zu schauen in den Himmel mit vielsagendem Augenaufschlag und dabei einen fahren zu lassen sowie zu trinken ein jedwedes Mal ein Fläschchen doppelten Rittberger.

Denn wie sagte so treffend der hl. Judas Thaddäus? „Auf gleiche Weise geben auch diese sich dem Taumel hin und beflecken das Fleisch, verwerfen die Hoheit des Herrn und lästern die Herrlichkeit.“ In diesem Sinne also wanderte ich frohgemut und empfang seine Zeichen und tat mannigfaltig Buße. Doch sehet selbst..

Oh, mein Gott! Waren meine Sünden so schwerwiegend? Waren es doch unverzeihliche Untaten? Warum hast Du mir auf einer Strecke von 16km hinter jeder Wegbiegung, auf jeder Lichtung, an jedem verdammten, kleinen Pfad ein Kreuz oder eine Kapelle als Zeichen gesandt? Und warum gelobte ich 3,5 fachen Flick-Flack? Denn jetzt habe ich einen blutigen Schädel und Kopfweh von dem ich nicht weiß ob er von den Flick-Flacks oder den doppelten Rittbergern herrührt.

Im Ernst, Leute. Auf der Hochebene oberhalb von Titisee-Neustadt wollte ich einfach nur ein wenig wandern. In Ruhe. Aber echt, am laufenden Band waren da Kreuze, Kapellen oder sonstige Götzenbauten. Hätte ich nie geglaubt wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Und man wurde weder im Wanderführer noch vor Ort in irgendeiner Art und Weise vorgewarnt. Jetzt weiß ich warum ich noch nie beichtete.

Des armen Sünders Beichte

Heute Morgen durchzuckte mich etwas beim Scheißen. Es war als ob mich der Blitz getroffen hätte. Den Schrecken noch in den Gliedern (in allen) stand ich auf und wurde mit einmal sehr, sehr nachdenklich. Was war das gewesen? Bin ich dem Gevatter so grade noch mal von der Schippe gesprungen? Will mir vielleicht jemand etwas mitteilen? Vielleicht sogar der Herr? Soll ich etwas überdenken? Etwas anders machen als wie bisher? An der nächsten Lebenskreuzung anstatt den bequemen Weg, den steinigen Pfad nehmen? Mich vielleicht bei jemand für etwas was ich ihm angetan habe, entschuldigen?

Oh, ich weiß es nicht. Was soll ich tun? Verzweiflung macht sich breit. Vielleicht ist es gut wenn ich meine Sünden beichte? Und wenn es nur die der letzten 2,5 Wochen sind. Oh ja! Das erscheint mir eine gute Idee! Das kann bestimmt nicht schaden. Mir geht es schon viel besser. Jetzt schon. Bevor es kommt. Vielleicht brauche ich jetzt doch nicht mehr beichten? Jetzt wo es mir besser geht? Ach, was soll’s?

a)     Ich hatte mich mit Vanillepudding bekleckert und behauptet es wäre mein letzter Samenerguss gewesen.

b)     Ich habe drei Tage hintereinander meine kleinen, weißen Sportsöckchen angezogen (die gleichen).

c)     Ich habe mit alten Frauen geschäkert.

d)     Ich habe zu einer Schmeißfliege, Schmeißfliege gesagt. Danach ging er an eine andere Kaffeestation.

e)     Abends legte ich zwei Rittersportschokolade und einen Riegel Mars auf meinen Schreibtisch. Am nächsten Tag lagen nur noch die Verpackungsreste da. Ich habe behauptet die Heinzelmännchen wären es gewesen.

f)       Ich habe in der Sauna gefurzt und ließ zu dass ein anderer die Schuld bekam.

g)     Beim Ergometer Training musste ich niesen. Danach habe ich einen dicken, gelben Onkel an die Griffe des Ergometers geschmiert.

h)     Am Essenstisch habe ich gewartet bis die Dame schräg gegenüber von mir den Mund voll hatte. Dann habe ich laut „KUCKUCK“ gerufen und sie spuckte vor Lachen ihren Mundinhalt in das Gesicht meines Tischnachbars.

i)       Ich wünschte ein paar Leuten aus Zehnhausen die Pest an den Leib und einen bestialischen Tod.

j)       Ich hatte unzüchtige Gedanken als mir die Schwesternhelferin Blut abgenommen hatte und es sehr feucht wurde.

k)     Ebenso hatte ich unzüchtige Gedanken als ich mich mit einer älteren Dame über korrekte Kleidung unterhalten hatte und sie ihre damalige Hotpants-Zeiten erwähnte.

l)       Bei der Asthmagymnastik hatte ich eingeatmet beim Hochziehen der Knie. Ich hätte aber ausatmen sollen.

m)    Beim Mittagessen ist mir ein Stück Truthahn aus dem Mund gefallen. Ich verbarg das Stück in meinem Bart und tat so als ob nichts geschehen wäre.

n)     In der Raucherentwöhnungspsychogruppe war ich unbeherrscht und schnauzte die Teilnehmer an dass ich mich mit Rauchern nicht unterhalten würde.

o)     Ich machte so lange Witze dass ein anderer Insasse sich vor Lachen Pipi in die Hose machte.

p)     Vor einer Tageswanderung fragte mich eine Frau wie das Wetter denn werden würde. Ich log dass es sehr sonnig und warm werden würde. Sie hatte am nächsten Tag eine Erkältung.

q)     Ich aß ein vegetarisches Gericht obwohl es alternativ auch Fleisch gab.

r)      Ich hatte einmal aus Versehen die Tagesschau eingeschaltet.

s)     Immer wenn ich im Wald ein Schild sehe „Kein Wanderweg!“, muss ich diesen Weg gehen.

t)       Wenn jemand sagt die Schwarzwälder Torte wäre beim Zimmermann sehr gut und bekömmlich, dann empfehle ich immer den Konditor Maier – der wäre besser. Und umgekehrt.

u)     Jemand sagte zu mir ich wäre nett und sympathisch. Ich habe ihn nicht berichtigt.

v)     Einmal war ich eine halbe Stunde zu früh bei einer „Anwendung“.

w)    Mir entfuhr ein Rülpser und ich schaute meinen Nachbar vorwurfsvoll an.

x)     Ich schlief beim Vortrag „Leben mit Schlafapnoe“ ein und schnarchte laut.

y)     Leuten die zu spät zu den Mahlzeiten kommen, empfehle ich immer das Gericht was am widerlichsten schmeckt.

z)      Hier in der Anstalt gibt es über 200 Insassen. Wenn es nach mir ginge würden schon mindestens 150 davon die Treppe runtergefallen sein.

Oh, was für ein Unglück! Das Alphabet ist zu Ende und ich bin noch nicht fertig! Was mache ich nur? Was soll ich tun? Ich glaube ich werde eine Büßerwanderung machen. Ja, genau! Das werde ich machen!