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Blond und blauäugig

Es ist wie es ist – die verwelkte Sonnenblume

Wenn sich grade der linke Nachbar („Annalena und Habeck machen einen guten Job“) für sehr viel Geld Brennholz kommen lässt – ich fegte am Wochenende deren Rindenreste vom Bürgersteig weg, wenn sich nachts auf der Terrasse der rechte Nachbar im Flüsterton mit seiner ebenfalls pensionierten Ehefrau unterhält „wenn der Putin die Atombombe auf uns schmeißt, ist der Keller aufgeräumt?“, wenn sich ein Reihenhausgrundstück weiter die kleinste Dame nackig und neckig, frech entblößt, ihren Vater in Unruhe bringt, wissend, ich könnte unkrautstechend dem frivolen Schauspiel zusehen (strafbar?) – dann, ja dann ist es ein normaler Sommertag im verschissenen Westerwald.

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Kugelköpfiger Lauch (Pflanze)

Ich hatte letzten Herbst keine Ahnung, was ich da in den Boden tat:

Aus unscheinbaren, grünen Stengeln sind kugelköpfige Lauchpflanzen gewachsen. Es ist eine helle Freude, wie die Insekten emsig und voller Gier sich daran laben. Echt unglaublich was da los ist. Erinnert mich irgendwie an meine Freitagabendtrips nach Mastrich (Gruß an Chris).

Hier noch ein Bild von Kamerakind L.:

Mal wieder eine selbstgemachte Käse-Lauch-Hackfleischsuppe, das wärs mal..

Ist da jemand?

Meine Hitze, an denen mir zugeneigte Menschen grade verbrennen, liegt nicht am 16. Juni, an dem die Wetterfrösche mal recht hatten, mit ihrer Glaskugel, sondern an meiner Wildheit, die ich substanzbedingt aus mir rauskotze. Ohne wenn und aber und hinterher tut mir das alles furchtbar leid. Bei all dem Leid, dem Stuss, was ich verzapfe, viele Entschuldigungen fallen mir nicht mehr ein.

Entfernt, am widerlichsten Ort, den man sich denken kann, gibt es eine KI. Da, wenn ich Putler wäre, als Erstes mein Ei legen würde. Da gibt es einen Bro. Den ich nicht kenne. Aber vielleicht doch. Und er mich, vielleicht, oder auch nicht. Er schreibt von mir und über, wie es ihm gefällt – kein anderer könnte meinen, es ginge um mich. Noch nicht mal ich. Es ist meine Musik. Es sind meine Gedanken. Meine Gefühle. Mein Kellerregal voller Lebensmittel – Sie wissen: Weltuntergang, 3. und letzter großer Krieg. Sein Borgwürfel, der furchtbar wohl, multipliziert in einer untergehenden Welt Party feiert – ich mittendrin. Er ist meiner, der Gedanke „Warum?“. Über die Dummheit der Menschen haben sich schon viele Gedanken gemacht, man – ich, nehme es mittlerweile einfach hin. Kostet zu viel Kraft.

Wenn es eine künstliche Intelligenz gäbe, die roboterhaft meine Gedanken in die seichte Welt hinaussaut, dann nennt man sie wohl Bro.

Oh.

Papercut – Machine Gun Kelly

Ein neuer Engel im Himmel

Wenn dich die Realität einholt, fühlt sich das anders an, als wie man dachte. Wie stark man wäre. Der Blogtitel, wohl zunächst Fragezeichen für den geneigten Leser, der eventuell gespannt ist, wie es weitergeht im Text. Was für ein Müll jetzt schon wieder gelesen werden will, von jemanden, der aus dem Müll kam, mit Müll lebte und auch sonst keine Besserung erhofft.

„Ein neuer Engel im Himmel!“. Meine Mama hat sich zu meinem Vater gesellt. Zu ihren, unseren Freunden, Geschwistern, Eltern- und die Großen, zu den Tanten, Onkeln, zu all Jenen die zwar schon von uns gegangen, aber – auf meine Mutter warteten und sich freuen, dass das irdische Leid für sie nun vorbei ist, und die Liebe Mutter endlich wieder liebevoll in den Arm nehmen können. Sie zu herzen, über alte Zeiten reden, zusammen lachen und alte Geschichten miteinander austauschen.

Froh, die körperlichen und weltlichen Schmerzen und Leiden hinter sich zu lassen, der letzte Wunsch: „Ich möchte gerne heimgehen und Frieden haben.“ wurde ihr erfüllt. Ich, wir durften noch Abschied nehmen und ihre blauen Augen zwinkernden verschmitzt und wie froh zuletzt und ruhig und friedlich. Es war ein schöner Tag, die frühlingshaften, lebenslustigen Singvögel begleiteten im schönsten Sonnenschein mit ihrem Gesang, die letzte Reise meiner Mutti, die zuletzt so zart, so lieb und wunderschön und ohne Angst, von uns ging.

Gestern war die Trauerfeier im Gotteshaus, der Priester schaute uns fünf Kinder in die Augen und sagte: „Wenn ich euch Kinder so anblicke, dann sehe ich eure Mutter. Sie ist nicht weg, sie ist und wird immer bei uns sein.“

Ich habe keine Mutter, keinen Vater mehr. Vaterland sowieso noch nie. Verlust. Ich weine. Wie lange noch?

Mama, ich hab Dich furchtbar lieb! Auf Wiedersehen! Knutschi und Drücker!

Ding Dong

„Ding Dong“! Wohlklingend läuteten die Glocken in meiner Villa, als ich mit offenen Hosenstall die Treppe runterhüpfte. Und noch mal: „DIIINGGG, DOOONG“! Während ich wild die Haustür aufriss, noch nicht ganz verklungen mein Brüllen „JA DOCH! ICH KOMME JA!“, erblickte ich auf dem Treppenabsatz einen kleinen pummeligen Jungen mit Hornbrille, der eine Blechdose in der Hand hielt. Er schaute mich von unten wie Neunmalklug an und fragte in einer Ernsthaftigkeit, wie es nur Lehrersöhnchen können: „Möchten Sie für den Krieg in der Ukraine spenden?“.

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Das Leben ist schön

Meine Herbstsaat bringt Farbe, Pollen und grazile Blümchen zum Vorschein – oder andersherum. Die Sonne scheint, es ist Feierabend. Erste Schmetterlinge und Wildbienen im Garten, sie erfreuen sich an zart aber mutig hervorkommenden Krokussen, die Schneeglöckchen sind schon länger da. Herrlich!

Das bringt mich freudig, zufrieden und glücklich zum Ausruf: „Das Leben ist schön!“. Kennen Sie den Film aus dem Jahre 1997, „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni? Nein? Der ist ebenfalls schön anzuschauen. Dabei geht mir immer das Herz auf, da wird das Leben wieder lebenswert. So schön alles. Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich ich bin. Letztes Wochenende noch ausgewählte Gourmet-Bratwürstchen, Rinderleber gehabt und heute leckere Mettwurst. Alles von unserem ausgezeichneten Landmetzger, wo man sogar das Futter vorher noch streicheln kann. Und schön, dass man noch sehen und erspüren kann, wie schön auch ihr Leben ist (war).

Abermals möchte ich vor Glück, heute und heutzutage ausrufen: Das Leben ist schön! Auch Dank euch! Danke, euch Leser. Danke Familie, Kollegen, Nachbarn, Freunde etc. Danke dass es euch gibt, und mir mit eurer Art und Weise sowie eurem großartigen, emphatischen und intelligenten Weltbild nur eines zeigt: Der Russ, der ist bös. Tja, so einfach kann es sein. Der Russ. Nein, der Putin! Dieser Teufel in Menschengestalt! Und weil dieser fiese Diktator nun mal da ist, nehmen wir einfach mal alle Russen in Sippenhaft. Herrlich und vielen Dank dafür! Meinte ich, ich wäre kompliziert und würde mir immer Probleme machen, beim Nachdenken wie die Menschen miteinander umgehen, mein ewiges Streben ein besserer Mensch zu werden, so zeigt ihr mir – es geht doch einfacher. Menno, was bin ich auch verkopft und voller (Selbst)Mitleid. Es ist doch so einfach! Danke, danke, danke! Muss ich wohl alles vergessen haben, womit man mich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener malträtiert hatte. Nämlich die kollektive Schuld auf mich zu nehmen – mit Hilfe von grausamen Filmaufnahmen, Fotos, Lebensläufen und weisem Rat, wie der Mensch nie mehr sein darf. Nämlich nie wieder zuzulassen, dass noch irgendein einzelner Mensch auf der Welt, aufgrund seiner Rasse, Hautfarbe, Religiosität, etc. verfolgt, vertrieben, sogar nicht ermordet oder getötet werden darf. Dass dies nicht mehr passiert, dafür haben wir die Garanten für Frieden auf der Welt. Die USA, die Nato, die kriminelle Idiotentruppe der deutschen Bundesregierung, sowie im Grunde zuallererst, unsere Oligarchen und dem militärischen, und (nicht) neu, dem pharmazeutischen industriellen Komplex, der solange auf Gewinnmaximierung aus ist, bis zuerst die Menschheit gespalten, vernichtet und voller Hass zugrunde geht, bevor die Arschlöcher merken, dass es niemanden mehr gibt, der ihnen Essen kocht und die feiste Hand beim Sterben hält.

Ich bin immer noch belustigt. Nein, ich bin sogar fröhlich und froh zu sehen wie schön das Leben ist. Ist doch egal, dass es nicht für andere gilt. Fröhlich ließ ich mir eine gelb-blaue Flagge aus Seide nähen. Die Seide habe ich mir hier in den schönen Westen importieren lassen. Die wurde letztens noch als Decke einer Ost-Ukrainischen Kinderleiche benutzt. Diese Fallschirmseide wurde von einem, von der BRD bezahlten Nazikiller hinterlassen, nachdem er im Donbass erst Säuglinge aus den Brutkästen geschändet, danach den verzweifelten russischen Müttern und Vätern, die zusehen mussten, die Kehlen durchgeschnitten hatte. Sie können sich hier weiteres denken, die westlichen Elitepolitiker haben in den vergangenen Jahrzehnten genug Lügenvorlagen geliefert.

Jedenfalls werde ich mir mit dieser gelb-blauen Flagge gerne und immer öfter gerne die Scheiße von meinem knackigen Arsch abwische. Denn, wussten Sie schon? Beim Saufen des vielen Krim-Sekts bekomme ich Flitzekacke. Ach, darf ich Sie mal was fragen? Woran erkennt man jetzt auf der Straße einen Ukrainer? Wie unterscheide ich den von einem Russen? Ich frage für einen Freund. Will ja nicht den Falschen erwischen.

Ach, tralala, trilili.. wie schön das Leben doch ist. Überall die gelb-blauen Profilbildchen. Meine Ex lässt offiziell wissen, dass nur Putin ein größeres Arschloch ist, als der Blauwal einen hat. Mein geliebter Neff lässt wissen, dass er sich nicht mit Ungeimpften an einen Tisch setzen will. Die Nachbarn rufen zum Progrom gegen Russen auf, und das über den Grundstückszaun und in der Kirche. In der Nachbarschaft, auf der Straße wird zum Singen eingeladen, gegen Russen und für Nazis. Sogar per Handzettel im Briefkasten. Ich dachte immer, die Schaafgemeinschaft könnte nicht enger stehen beim Schreien nach noch mehr Grundrechtseinschränkungen und der Sucht nach wieder und wieder „Picks“. Ich täuschte mich. Wenn es um den großen Krieg gegen, 27 Millionen geschlachtete reichen ja nicht, Russland geht – da steht sogar, obwohl – nicht ungewohnt, die Kirche, Gott und Vaterland zur Seite. Der Nachbar singt, Singtexte werden verteilt, die Kinder singen mit, in einig Tracht und Fröhlichkeit. Ich schaue zu und denke still daran, wie konnte das damals nur geschehen? Jetzt weiß ich es. Und bin froh. Ich bin so glücklich. Denn obwohl die Hetzer, Spalter, Massenmörder schon immer klammheimlich eine Maske trugen (verborgen hinter McDonalds, Filme, Musik, Genderscheiß, Antifa, Bundespräsidenten..), so ist das unsagbar Böse nun für alle sichtbar. Hurra! HURRRAAAA! – so erschallte es im Reichstag kürzlich 2022 zum völkerrechtswidrigen Entschluss, den Genozid und den Bürgerkrieg in der Ukraine zu unterstützen, so schrill aber doch so klar dass es doch jeder raffen sollte – das Schaaf, der Bürger wählt sich seinen Schlachter selbst und landet mit singen, klatschen und hüpfen unter das Schafott.

Das Leben ist schön!

Ukraine: Deutsches Schwein gerettet

Ukraine Krise – Eilmeldung: Deutsches Schwein gerettet

Mit großem Stolz und Freude, dürfen wir über die Rettung eines richtig fetten, armen, deutschen Schweines aus den Händen der Russen berichten.

Die vegane, grüne Bundesregierung lässt laut Regierungssprecher Steffen Hebestreit, in informierten Kreisen auch „Wendehals“ und „ungepflegter Dummbatz“ genannt, verkünden, dass das arme, dreckige Oberschwein, seines Zeichen wohl BND-Chef, der hoch verehrte Herr Bruno Kahl, von deutschen Spezialeinheiten aus dem Luxuspuff „Scheiß der Hund drauf“ in Kiew / Ukraine aus der Hand und den Schenkeln von 5 – 12-jährigen weiblichen, russischen Agenten*innen befreit werden konnte.

Umstände verboten die von deutschen Steuerzahlern bezahlte Rückreise in seinem gewohnten Privatjet, so dass das Schwein auf dem Landweg seine wertewestlichen Hinterlassenschaften (Angstschiss in der Unterhose) hinter sich lassen musste. Der in der ganzen Welt gefürchtete, und überaus geachtete deutsche Spezial-Spezialisten-Trupp war trotz der überragenden wertewestlichen Eignung einer Personenevakuierung, nicht in der Lage, dieses dumme Schwein von einem Ort zum anderen zu bewegen. O-Ton: „So lange ich noch den Geruch der Kleinen an meinen Fingern kleben habe, bringen mich keine zehn rosa Elefanten aus dieses wunderbaren Land!“.

Als also die ersten Spezial-Spezialisten ihrem Auftrag nicht gerecht werden konnten, schickte man aus der überaus und hochangesehenen BRD, St. Augustin bei Bonn, einen weiteren Trupp. Diesmal: Spezial-Spezialisten-Spezialisten-Trupp, um die dumme Sau auf dem Landweg zu evakuieren. BND Chef Bruno Kahl, mit aufgeregt roten Wangen und Öhrchen, willigte erst in die Letzte-Rettung-Mission ein, als eine kleine Kinderfaust ihm einen Polen-Böller in den gedehnten und ausgerissenen Arsch steckte.

Wie die DPA mittlerweile berichtet, ist Herr Bruno Kahl gesund und überaus munter wieder im Kreise seiner Familie angelangt und bestätigt: „So ein enges Ding, tstss, das hätte böse ausgehen können!“.

Die Bundesregierung, namentlich Herr/Frau/Divers Blödkopp:inn, versicherte im Reichstag der deutschen Bevölkerung „ein Schwein weniger“ – den der Russ erledigt. Den Rest machen wir.