Nur so (10)

Wussten Sie dass die beste Zeit in die Knochenmühle zu fahren so ca. 12:00 Uhr Mittag ist? Nun, ich will versuchen meine These zu begründen. Normalerweise stehe ich um 5:25 Uhr auf. Mit all dem morgendlichen Gedöns bin ich dann ca. 6:30 Uhr in der Knochenmühle. Und im Winter muss ich aus nachvollziehbaren Gründen 10 Minuten mehr einplanen.

Sie fragen sich warum genau 5:25 Uhr? Es ist Nostalgie, denn ich benötige 5 Minuten um den Wasserkocher für den Hopp-hopp-Kaffee anzuschmeißen, die Glotze anzumachen und einen ersten Toilettengang hinter mir zu bringen. Pünktlich um 5:30 Uhr war ich dann bereit für die Tagesschau mit anschließendem Wetterbericht. Das tat ich seit Jahren so und wunderte mich immer warum ich schon morgens so schlecht gelaunt war. Bis ich in mich hineinhorchte und herausfand dass es die verlogene Tagespropagandaschau war die mich mies gelaunt machte. Nun schaue ich seit einigen Monaten gar keine öffentlich rechtlichen Nachrichten mehr und ich fühle mich wie ein neuer, besserer Mensch. Und habe keine schlechte Laune mehr. Toll!

Gestern war ich relativ früh im Bett. Genauer gesagt bin ich im Fieberwahn vor der Glotze und auf der Couch eingeschlafen. Vom Wozi-Fenster aus kann ich meine Teufelskarre sehen. Ich wachte gegen Neun auf und sah das die Karre total vereist war. Mit diesem fiesen, harten Eis. Den, den man ums Verrecken nicht wegkriegt. Und war froh dass ich den gelben Schein habe. Also dreht sich die Erde um die Sonne und nach und nach wird die Karre in Licht getaucht und ebendiese Stellen tauen auf. Vorhin um 12:00 Uhr war es soweit. Ich wäre bereit loszufahren ohne Eis zu kratzen. Wäre!

Weiß jemand was mit dem Kiezi los ist? Er bloggt nicht mehr und die Blogkommentare sind nicht mehr sichtbar und generell, kommentieren ist nicht mehr möglich. Das finde ich ein wenig schade denn der Kiezi hellte mir oft das Leben auf und brachte mich auf nostalgische Gedanken und Erinnerungen. Hat sicher was mit dem Battle zwischen ihm und dem Kiezschreiber zu tun. Also hier ein offizieller Aufruf an den Kiezi: Kiezi, ich hoffe Dir geht es gut. Ich vermisse Dich!

Ich bin ein ausgewiesener Teetrinker. In Ermangelung an Platz in meiner Muckelküche zerschlage ich immer öfters ein paar Wein-, Sekt-, Schnaps- und Cocktailgläser damit ich im Hängeschrank mehr Platz für Tee habe. Wenn ich krank bin trinke ich fast ausschließlich Tee. Letztens hatte ich Appetit auf Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Schon als ich den Teebeutel in die Tasse tat und den edlen Wasserkocher mit entsprechender Endtemperatur anschmiss entfuhr mir ein Pubsi – ist wohl antrainiert. Jedenfalls war er zwar keiner von diesen berüchtigten Lautlosen, dafür veränderte er aber den Raumduft nicht negativ. Ich freute mich und trank den Tee und später entfuhr mir wieder einer. Ich nenne ihn jetzt nicht mehr Pubsi, es war vielmehr ein ausgewachsener Furz, die Risse in den Wänden beklagten sich klaffend als ob ich in San Franzisco wohnen würde. Die Umgebung war unmittelbar olfaktorisch verseucht. Während des Lüftens fragte ich mich ob ich nicht vor dem Besuch einer Demo einen Fenchel-Anis-Kümmel-Tee trinken sollte und was das für rechtliche Konsequenzen für mich hätte. Ich frage besser mal meinen Anwalt.

Kennen Sie diese Schockfotos auf der Verpackung von Tabakwaren? Manche sind ja recht niedlich, vor allem die wenn z.B. in einem Babyschnuller eine brennende Kippe steckt. Andere sind aber wirklich eklig. Pfui bah!

Seit einiger Zeit habe ich perfekt manikürte Finger- und Fußnägel. Und nicht nur ich, sondern auch meine Besucher und Gäste. Denn es liegt immer ein Maniküre Set in meiner unmittelbarer Nähe griffbereit und es wird benutzt. Wie kommt es, fragen Sie sich vielleicht? Ganz einfach, ich war ein wenig abgenervt von diesen Schockfotos und erstand eine Hülle in der ich meine Tabakbeutel aufbewahren kann. Das war auch erst ganz schön und toll und erfüllte seinen Zweck. Bis ich letztens aus dem Bad mein Maniküre Set holte um mir im Wozi ein wenig die Fingernägel zu kürzen. Ich tat und legte es auf den Wozitisch. Dann wollte ich mir eine Ziggi drehen und öffnete das Maniküre Set. Aber sehen Sie selbst warum:

Nach dem Murphy- oder auch nach dem Butterbrotprinzip erwische ich immer das falsche Etui. Will ich mir eine drehen, greife ich zum Maniküre Set. Will ich mich maniküren habe ich den Tabakbeutel in der Hand. Ganz richtig ist Ihre berechtigte Frage warum ich das Maniküre Set nicht einfach wieder zurück ins Bad lege. Aber, habe ich auf dem Klo eine längere Sitzung komme ich beim Anblick des Etuis auf die Idee die Zeit zu nutzen um mir ein paar Ziggis auf Vorrat zu drehen. Oder wenn ich im Wozi bin und maniküren will, liegt dann der genau gleich aussehende Tabakbeutel und ich grummele wenn ich ihn öffne und versuchen will mir mit dem Tabak die Nägel zu schneiden. Jetzt habe ich immer beides bei mir. So!

„Maniküre Set“ habe ich jetzt so oft geschrieben, da muss ich mir jetzt einen Tee aufbrühen, eine Kippe drehen und danach auf Toilette gehen. Mal sehen wie lange das Haus noch steht.

Schirrmi

Frührente

Seit Montag fröne ich meiner ersehnten Frührente. Ganz toll wechsele ich seit ein paar Tagen öfters mal die Räumlichkeiten. Schmökere hier mal den Poe, glotze dann mal „Bares für Rares“, wechsele dann wieder zurück in meine Schlafgemächer nicht ohne Twain mitzunehmen und dazwischen mache ich einfach mal nichts. Nickerchen sehr oft, leise Musik seltener, bloggen noch weniger.

Aber ich kann es langsam nicht mehr hören. Gute Besserung hier, werd schnell gesund da, komm bald wieder dort. Die meisten dieser Wünsche kommen selbstverständlich von Kollegen und Kolleginnen aus der Knochenmühle. Kann ich mir denken dass ich schnell wieder kommen soll. Will gar nicht wissen was da so drüber und drunter geht. Ja, Sie lesen richtig. Ich bin leider nicht in Frührente sondern krank. Habe mir über Umwege einen Infekt von einer der Ehefrauen meiner Kollegen eingeheimst. So darbe ich jetzt hier in meiner Muckelbude mit vielen Medikamenten, stinkend und unrasiert und wenn es an der Tür klingelt gehe ich nicht runter – will ja niemanden erschrecken oder erstinken. Auch wäre ich zu schwach.

Gestern fand ich noch Reste einer Flasche Nusschnaps und rieb meine Atemwege damit ein. Zuerst machte ich es verkehrt. Ich reibte äußerlich – ohne Wirkung. Innerlich war es dann schon besser. Dafür danke ich recht herzlich der gutherzigen einemaria. Danke! Knicks! Hicks!

Um schnell wieder gesund zu werden kochte ich mir eine Hühnersuppe. In einem meiner größten Töpfe, also jede Menge. Wie geht noch mal der damalige Spruch aus der Kifferszene? Viel hilft viel. Nur hatte ich kein Huhn da. So kochte ich die Hühnersuppe mit Schwein und Rind und ohne Huhn. Meinem Geschmackssinn war es aber egal. Alles schmeckt fad. Und sowieso, schmecken fällt mir grade schwer. Aber dennoch, so eine miese Suppe kochte ich lange nicht mehr. Sowas von bah, bäh! Dann fielen mir die Hühnerschuppen von den Augen und erkannte, ich hatte weder gesalzen, gepfeffert noch sonst wie gewürzt. Und das Rindfleisch kaute sich wie die alten Schuhsohlen meiner Festivalstiefel. Pfui! Aber die haben wenigstens mehr Geschmack. Weiß gar nicht durch wieviel Pisse, Kacke und Kotze ich mit denen durchgewatet bin. Muss jetzt mal sehen wohin ich das Zeug kippe, ich meine die Hühnersuppe.

Es passiert hier also nicht so viel was es sich lohnt zu berichten. Außer dass ich keine Nachrichten schaue und lese. Und wenn ich da irgendwelche Anschläge, nicht verbotene Parteien oder dumme, blasierte Abschiedsreden von Winkepräsidenten verpasse, ist mir das scheißegal. Im Gegenteil, es ist förderlich für meine Gesundheit. Ruhe. Nur Ruhe. Träumen. Träumen ich hätte die Frührente geschafft. Und nicht aufwachen.

Ich spendete letztes Jahr ein wenig Euro für des frischen Studenten neue E-Gitarre. Und während ich hier grade schwach, kraftlos und ohne Esprit (ich trage Schiesser) tippsele, höre ich „The Strokes“ – Under Cover of Darkness. Achten Sie mal auf den Gitarrensoli bei Minute ab ca. 2:51. Schön gelle?

Mir ist warm und mir ist kalt. Das alte Wrack was sich Körper nennt kann sich nicht entscheiden. Aber jetzt will ich noch ein wenig nach Büchern surfen. Inneneinrichtung. Farbenlehre. Wohnraumästhetik.

Schönen Abend noch!

Alkoholikeralbträume

Wie Sie sicherlich wissen, ich bin ein ausgewiesener Nichtalkoholiker. Schon mein ganzes Leben lang. Und ehrlich gesagt, es ist nicht einfach. Oft ecke ich in dieser unserer versoffenen Gesellschaft an.

Gut, Firmenfeiern oder After-Work-Partys, Sommerfeste, Familienfeiern auch Nachbarn laden mal ein. Überhaupt kein Problem für mich als Anti. Werde ich nicht schwach. Mir schmeckt das Zeug halt nicht und ich würde es blöd finden meine Sinne nicht mehr beieinander zu haben. Sehe ich dann ja immer wie die Leute so sind.. Manchmal zum kotzen, hihi 🙂

Und wenn sie mich missionieren wollen. Voll süß! Aber nö, i c h  t r i n k e  k e i n  A l k o h o l! Ich erkläre nicht viel sondern weise höflich und bestimmt ab. Wenn ich die Alkopfer dann zum Klo oder ins Bett begleite lasse ich ein paar Sprüche los wie z.B. „Siehste!“ oder in der Art wie: „Hab ich Dir doch gesagt!“. Oder wenn die Kopfwehleute am nächsten Morgen über Schmerzen klagen, ich lächele in mir hinein während ich Katerfrühstück serviere. Nachts oder Morgens wenn noch oder schon alles schläft, kippe ich die Reste aus den Flaschen und Gläsern in mein berüchtigtes „Bloddy-Schirrmi-Fäßchen“. Das kredenze ich den Opfern dann zum Frühstück und, Sie wissen schon was ich mache: ich lächele dann in mir hinein.

Ab und zu hätte ich schon gerne ein Schlückchen. Denn die Alkfront ist manchmal stärker als meine abgrundtiefe Abneigung gegenüber dieser Geißel der Menschheit. Sie fahren langsam schwere Geschütze auf um mich zu überzeugen. Nämlich saß ich letztens beim Zahnarzt, er stellt sich freundlich vor: „Guten Tag, Herr Anti. Mein Name ist Dr. Frischbier.“ .. Dann vervollständigte ich kürzlich mein Fotostudio und der Hensel-Vertreter stellte sich ebenso höflich wie bestimmt vor: „Hallöle, ich bin der Herr Schluckebier!“

Wissensewas? Wenn man da nicht zum Alkoholiker wird, dann weiß ich es auch nicht..

Prost!

P.S.: Ich komme aus dem Rheinland. Mir und mich, wissenseschon..

 

Schief gehangen

Ich bin grade dabei elektronisch meine neue Muckelbude zu planen. Da brüllt und schreit plötzlich die Natur von oben und von unten. Kennen Sie das? Das Glas ist leer und die Kehle trocken und gleichzeitig müssen Sie pissen? Was macht man zuerst?

Klar – logo, zuerst das teure, kristallene Glas im Flur abgestellt und dann ans Klo gerannt, hingestellt und wie immer nicht die Brille angehoben, die Brühe lief dass es eine Freude war. Während sie so lief hob ich ein wenig meinen Wohlstand und musste feststellen dass der alte Kamerad schief hängt.

Nun ja, das ist von der Funktion kein Problem – doch wie Sie wissen, ich bin ein Ästhet. Sieht halt komisch aus. Also nehme ich mir für 2017 vor mit der Linken handgreiflich zu werden. In der Hoffnung das alles wieder ins Lot kommt.

Wixi 🙂

Mein Freund Fridolin versus Gigantissimus

Mein Kumpel Fridolin und ich bereiteten uns einige Monate auf den Trip vor. Es war soweit und seit Tagen und Nächten waren wir in der Wildnis unterwegs und neben ein paar Begegnungen mit Wölfen, Grizzlys und Geparden hatten wir auf unserer einsamen Harzwanderung, ziemlich alleine in der Wildnis nichts Nennenswertes zu befürchten.

Plötzlich krachte es im Wald. Tausendjährige Bäume brachen wie Strohhalme mittendurch. Eine fürchterliche Gewalt bahnte sich eine Schneise durch den Harzer Nationalpark und kam uns immer näher. Aus unseren Expeditionen im Riesengebirge kannten wir Rübezahl mit dem wir am Ende die ein und andere Tasse Tee genossen. Doch diese Gewalt hier, die immer näher kam ließ uns vor Ehr- und Furcht erzittern. Zwischen den Bäumen, es kam immer näher, blitzte es zwischen den Bäumen durch. Es war groß! Es war stark und es war weiß! Erstarrend vor Todesangst standen wir vor dem Ungetüm und oh Schreck, er nahm meinen Kumpel – der arme Fridolin, wir stöhnten voller Furcht, auf die Hand und flüsterte dann wie lieblich und ohne stören zu wollen: „Du Hübscher, hab keine Angst und pass auf Dich auf!“

Der Gigant ließ meinen Kumpel am anderen Wegesrand hinab und mich links liegen und stampfte weiter seines Weges.

Voller Furcht war ich auf einem der höchsten Bäume geflüchtet und konnte zittrig und voller Hosenscheiße ein Foto schießen:

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Hach! Puh!

Ein Timer fehlte

Jetzt kann ich ja drüber lachen. Nach ein bissel Mucke und einem halben geistigen Getränk.

Ich habe das Gemüse anbrennen lassen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die toten, zwiebeligen Schweinefetzen in der Röhre habe ich elektronisch bei Umluft 180 Grad automatisch nach 35 Minuten abschalten lassen. Auch der Reis auf dem Herd wurde wie eingestellt per Timer nach 15 Minuten leise köchelnd ausgeschaltet.

Währendessen saßen wir im Büro und erzählten lustigen Klumperquatsch bis eine Note in meine Nase drang. Lief alsbald in die Küche und erblickte einen Topf voller Gemüse mit intensiven Röstaromen – die Rauchmelder machten nicht ihren Job.

Ja, ich weiß.. Ich lese keine Bedienungsanleitungen. Kann ich beim Neff mehr als eine induktrinierte Zone timen? Vielleicht. Aber so schmiss ich den Reis in den Röstgemüsetopf, rührte um und keiner traut sich da jetzt ran. Ich bin mir aber sicher, später in der Nacht wird jemand Hunger bekommen. Das warte ich erstmal ab bevor ich auch davon koste.

So! Enjoy!

Am Ende bleibt Torte

Genossen und Genossinnen! Am Ende einer Ära möchte ich mich persönlich bei Ihnen, meine Lieben Weggefährten, bedanken!

Bevor ich grade den längsten Weg meines Lebens ging, flüsterte mir die geliebte L. noch ins Ohr „Ach bitte mein Geliebter, denk an deinen Führerschein..“. „JAWOLLJA, meine Treue!“ „Doch diesen Weg gehe ich allein.“ So ging ich also. Und ging. Und ging (gähn..). Der Weg kann schon lange sein. Kann mir mal jemand was zur Erfrischung reichen? „ABER FLOTT!“ So brüllte ich und erschrak mich vor mir selbst. Einige Schnauzhaare kitzelten mir an der sensiblen Oberlippe. STRAMM! So mag ich das. Stramm hingen Sie ohne noch groß rum zu mucken. Ihre Lästermäuler sind endlich und ein für alle Male verstummt! Ja, ja, so hängen sie jetzt da. Das weiche, mit ehedem und vermeintlicher Stärke gewesene Zeuch! Uffjehange! Perfide lache ich immer noch über den „Vorgang“ während ich darüber nachdenke dass hinten rum im Funk die letzte Folge von Ekel Alfred lief. Harhar! So hingen sie und hängen. HÄNGT!

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Und ging wieder zurück zur Couch, immer noch froh dass die Hausarbeit erledigt war. Doch immer noch leise über die Tat nachdenkend, draußen grau und unmenschlich leise seufzend einige Opfer der Gesellschaft die es nicht geschafft hatten, drangen nicht an meine verschlossenen, bösen Ohren und ich schaute in der Küche nach was es denn da noch gab. Mit blutunterlaufenden Augen schaute ich mal dahin und zur L. Und wieder zurück. Und wieder hin und her und wollte es nicht begreifen. Mächtig grollend meine Worte, hastig, aufgeregt und voller Wut presste ich hinaus: „Welch Stück, welch unwertes Etwas vergriff sich an der Torte?“ Mit Inbrunst und voller Liebe schleuderte Sie mir leise, lieblich entgegen: „Noch ein Wort, mein LIEBER! Dann kannste verzichten. VERZICHTEN!“ Ich könnte mir eine andere suchen. Und so weiter..

Also, jetzt wo sie im Bett liegt und ich Slayer höre, kann ich es Ihnen mit cremigen, sahnigen, leckeren Gesichtchen sagen: Schmakofatz! Alles für mich alleine. Hehe..comp_img_9996

Springbock

Springbock (der): Lateinisch „allet wat net off de Böhm kütt“. Vorkommen: Hauptsächlich Westeuropäisch. Ernährung: Testosteron. Merkmale: Dicker Schwanz, starker Körperbau, kleines Hirn. In Kombination oft peinlich, manchmal lustig.

Der herkömmliche Springbock hat außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt in ein, zwei Sprüngen zum Kühlschrank / Kämmerchen und zurück zu seinem natürlichen Habitat, dem Schreibtisch und oder dem Schlafzimmer zu kommen. In bemerkenswerter Weise ruht er meist in sich selbst und lässt keine Nebenbuhler zu.

In freier Wildbahn lässt sich der Springbock meist an seinen markanten grunzenden und rülpsenden Lauten erkennen. Oft plustert er sich auf und schreitet breit umher. Selten: Er kann auch geschickt und nur mit Restalkohol am helllichten Tageslicht aus seiner Deckung hervorkommen. Dann aber ist er eher auf Tarnung bedacht. Dies meistert er in hervorragender Weise mit Unterhemd und Jogginghose, gerne auch beschissen.

Seine Fortpflanzung ist so gewöhnlich wie unangestrengt: Rein-Raus. Dabei ist ihm Aussehen, Alter, Attraktivität nicht so wichtig. Nur Bildung. Das hasst er. Seine Riechorgane sind gut ausgeprägt. Alles was nach lau, kostenlos, leicht zu haben, willenlos riecht, könnte eine potentielle Partnerin werden.

Der S. springt müffelnd umher und sondiert umsichtig und nicht grade charmant alles was nicht bei.. Anmerkung des Red.: auf den Bäumen ist. Was dem S. zugute kommt, die meisten Weibchen haben das Klettern verlernt so dass die Baumoption oft nicht mehr zur Verfügung steht.

Vornehmlich hat der S. eine Vorliebe für Machwerke von Rammstein, Böse Onkelz und sonstige gutturalen Geräuschemacher.

Ende.

Wie komme ich auf diese Gedanken? L. und ich surfen grade durch Youtube. Ich wollte gerne Vanessa Paradies, ABBA aber nur die Eine davon, Kylie Minogue sehen und hören und kam mir komisch vor dass sie mir dabei immer den Drink auffüllte. Ich kam mir vor wie ein Springbock..

Aktuelle Umfrage: Welchen Song zum Jahresausklang?

aktuelle-umfrage-song-zum-jahresausklangQuelle: 17.324 Besucher eines Helene Fischer Konzerts

Anmerkung des Wissenschaftsstatistischen Schirrmi-Instituts (Bonn): Dank an die studentischen Kräfte die die Befragung durchführten. Entgegen aller Vermutungen waren die „Atemlos“-Befürworter extrem aggressiv und konnten nur durch perfekt durchorganisierte Sicherheitskräfte zur Ordnung gerufen werden.