Angebissene Fliegen und gefickte Fernbedienungen

Booaarhhh, verdammte Scheiße hab ich einen Kater! Das verschissene Eifohn hat nicht geklingelt –ich greife es um 8, habe grade eine immense sozialistische Wut im Bauch, hole aus und schmeiß das Ding  auf den vom Bruder verlegten Laminat. Zack! Plastik platzt, Platinen heulen, prekäre Linsen schreien.

Nee, ich bin es ja selber schuld. Es hat geklingelt. Ich wollte es nur nicht wahr haben. Die versammelte Wut konzentrierte sich auf einen Punkt. So wie Bruce Lee es mir lehrte. Vermeide Konfrontationen, wenn es sich nicht vermeiden lässt – mach kaputt, was Dich kaputt machen will. Sei der Erste der nachgibt, sei der, der den ersten Schlag vollzieht wenn es auf Biegen und Brechen verlangt wird.

Fünfuhrfünfundzwangig – so mein Ding. Normalerweise.

Wut, überschüssige Magensäure, Stress und ein kraftvolles Null-Bock-Gefühl. So saß ich am Tisch, den Hopp-hopp-Kaffee vor mir und die Welt war grausam, ein gelber Schein so fern. Mein Kopf ruckte hoch bei der Tageschau – der mittelmäßigen Wetter-Show. Resignierend nehme ich wortlos Rücksprache mit Yamaha, lasse die Damen und Herren Nubert brüllen bei „Land of Confusion“.

Innere Stimmen flüstern „der Konzern geht nicht platt wenn Du mal platt bist.“, mein Blick gilt halb vernebelt, zu schauen ob da überhaupt noch jemand ist. Halte versuchsweise die Luft an, ob ich die Macht habe, das Rad der Dinge – die Welt zu halten. Feste, anzuhalten. Es schwirrt.

Ich blicke auf das überaus ausgezeichnete Chrom-Design der Fernbedienung um das ehrlichste Klimpern, das ehrlichste Jauchzen was Freund Bach je zustande bracht, auf die vormittäglichen Ohrgehörgangdrahthaare, schön schwarz gefärbt und mit Lidstrich, ich mich verlieren kann.

Dennoch, ein neuer Tag brach an. Sogar ich selbst, tat mir leid – im Geiste sah ich die Freundin, kopfschüttelnd – lass das sein. Und weiter fort: Mein Schatz, das Haus – der Hof! Nun sach, ist es das wert? Mein geliebtes Stück, Du hast so recht! Ich zück mein Schwert und da, da –da..

Attraktiv, mit Haaren und mit Borsten, threesome – nur mit Flügeln, fickten sie auf der Bedienung. Ich, entsetzt, griff zum Telefon, mein Versicherungsagent, der Torsten, verklausulierte mir das Kleingedruckte, es wäre kein Grund zum grienen, bist doch alt genug beim Poppen zuzusehen.

Outtake: „Äh, Schatzipupsimausi..? Was schreibst Du da? Wo ist das Thema, wo kamst Du?

Nee, im Ernst jetzt. Wirklich. Schwör! Da fickten die zwei Stubenfliegen auf meiner TV-Fernbedienung und taten sich nach dem ihrem echt tierischen Akt an meinem Kaffee genüsslich. Ab da war mir der unverhoffte, faule Tag verdorben und fuhr dann doch noch in die Knochenmühle.

Ich verschaffte mir einen elektronischen Überblick und begrüßte die Kundschaft, die mittlerweile lange Schlangen bildeten wie um einen Wettbewerb mit ansässigen Bandwürmern zu gewinnen, mit einem fröhlichen aber ernst gemeinten „Haus des Wahnsinns.. Was kann ich für Sie tun?“

Noch fickende Stubenfliegen im Sinn und wenn ich ehrlich sein kann, es liest ja keiner mit, mit einem ordentlichen Ständer – da draußen um die Rosen zu stützen, der Gärtner war nicht der Mörder sondern bewässert sie, veranlagte ich meinen geschmeidigen Körper in die Küche um mir eine Tasse Anis-Fenchel-Kümmel-Heroin-Tee aufzubrühen. Da das Geschäftstelefon aus Gründen sein Zeitliches segnete, stahl ich aus irgendeinem Office, irgendwas, und stellt den Timer auf 8 Minuten in freudiger Erwartung auf Entspannung während ich aus dem Fenster schaue um die schlanken Schenkel, die kurzberockten, die luftig – duftigen jungen Sperlingskinder zu beobachten die jüngst geschlüpft, noch ein wenig tollpatschig die Welt und die klaren Fensterscheiben irgendeines Bürohauses kennenzulernen.

Acht Minuten! Hab ja Zeit. Acht, zehn oder zweiunddreißigdrölfzich Stunden lang. Alles im Einklang des außertariflichen Knebelvertrags. Es bimmelt, ich nehme den Beutel heraus und entsorge zunächst in mühevoller Kleinarbeit die metallische Klammer, verbringe das Organische in die Braune-, die Hülle in die graue Resttonne, die mittlerweile ihr Alter nicht mehr verleugnen kann, sie riecht und niemand hat mehr Bock die Haare, die grauen, wenigstens zum Anschein zu frisieren.

Nippe an dem köstlichen Nass. Meine weichen, vollen doch zart harte Lippen genießen die Tasse Tee. Und es grummelt, es kitzelt, es küsst mich wer. Schaue in die Tasse, sehe eine halbe, tote Fliege am Tassenrand und frage mich. Wo ist der Rest?

Nun ist es kein Wunder mit mir und den Fliegen. Denn ich bin der Herr und es schreibt sich 666. Doch manchmal will ich konservativ sein – doch die Fliegen, nicht.

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BAP – Jubiläumstour – Bonn, 22.07.2016

BAP? Paps? Papp? Satt? Papperlapapp.. wer soll das sein, wer ist denn das, wer sind denn die? Wer ist denn er? Wolfgang Niedeckens BAP, so heißt es hochoffiziell. Die diesjährige Jubiläumstour, oder soll ich sagen, Mördertour, machte gestern Halt in meiner alten Heimat. Bonn. 40 Jahre Kölschrock. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen wie alt gereifter Käse auch wenn man kein Freund von Schunkeleien, Mauscheleien, FC oder Konrad Adenauer ist.

40 Jahre BAP. Ein Pottporree Potpourri von der Vergangenheit zum lallenden Jetzt mit Ausblick in die Zukunft sollte es werden. Und es wurde. Die beliebtesten Lieder 1976 – 2016 wollten das Mädel und die Jungs gemeinsam mit dem ergrauten und nimmermüden Wolfgang darbieten. Gab es ein Wettbewerb? Wessen beliebteste Lieder? Bravo-Charts? Keine Ahnung. Ist mir auch egal. Jedenfalls passte es. Es passte fast dreieinhalbstundenlang. Es passte für mich und für meine liebe Begleitung und überwiegend allen Menschen die sich im Bonner Kunstrasen zusammen fanden. Überwiegend? Ja klar, wissentlich ausnehmen möchte ich die Leute die sich frech benahmen. Es waren wenige. Es gibt sie immer und überall. Aber die hatten, das kann ich Ihnen versichern, keinen schönen Abend mehr.

Bonner KUNST!Rasen. Was ist das denn? Kenne ich nicht und war ich auch noch nie. Aber ich kenne Bonn und die Bonner. Und kenne die Gegend wo sich dieser Veranstaltungsort befindet. Ich suchmaschiente gestern noch mal schnell durch die einschlägigen Foren um etwas über den, sehen Sie wie das geschrieben wird? KUNST!Rasen zu erfahren. Und das was ich dort las, ließ meine Stimmung schlagartig sinken. Denn die Bonner haben ein Problem mit Geräuschen. Ich schreibe jetzt extra nicht Musik. Nein, sie haben generell ein Problem mit Geräuschen. Ist denen zu laut. Alles. In der eigenen Bude miteinander reden? Bullen – Ruhestörung! TV-Ton aus der Anlage? 110 – Ruhestörung! Haustüre geknallt? Sie ahnen es.

Die Leute berichteten vom Rasen dass man dort nicht die Musik sondern eher das Gras wachsen hört. Ob ein rechtsgelehrter T-Mobil Angestellter vergessen hatte seine Arschfurunkel auszudrücken bevor er sich auf seine Picknickdecke setzt hörte man wohl trotz Musik noch auf den nicht vorhandenen sanitären Anlagen. Bonner Anwohner klagen regelmäßig ob der Musik. Gut, vornehmlich der Lautstärke. Es sind verbitterte Wutbürger in ihren Villen die sich das Reich zurück wünschen. Ihr Reich. Denn damals gab es sowas nicht. Nur in Nürnberg. Aber da war die Lautstärke und die stramme Brüllerei in Ordnung. Eine zweite Gattung dieser, O-Ton Niedecken: „Spillverderver“, könnten auch diese Jungmanager sein die keine Karte mehr bekommen hatten weil sie zu sehr damit beschäftigt waren Mitmenschen zu verarschen und dann daheim alleine ihre Kontoauszüge sortieren müssen.

Leute schrieben dass es so leise war, dass wenn man nicht direkt vor der Bühne steht (Extrageld für im vorderen Bühnenbereich stehen zu dürfen), man sich lieber hinten an die Bierbuden gesellte um von den kleinen, witzlosen hinteren „Lautsprechertürmen“ „beschallt“ zu werden. Wenn man dann aber doch, so wie wir – ohne Extrageld, vorne stand, hörte man mit ganz, ganz schlimmen Delays das gleiche was man vorne grade hörte, von hinten noch mal. Schwierig. Um dieses Setup komplett abzureißen und neu aufzubauen, dazu bräuchte es wohl einen Pantoufle.

Ich erlebte BAP das letzte Mal live in den 80er Jahren. Muss in Meckenheim oder in Rheinbach im Juze gewesen sein. Das gestrige Erlebnis war für mich eine Zeitreise. Denn, Herr Niedecken hat nicht zu viel versprochen. Er bot Stücke aus ganz, ganz alten Zeiten dar. Ich bin ja kein Schriftsteller oder so, aber wenn mir jemand die Steigerung von „Gänsehaut bekommen“ erzählen kann, ja – dann danke dafür! L. und ich hatten dieses gesteigerte Gänsehautgefühl beispielsweise als das Mädel und die Jungs „Ne schöne Jrooß“ oder „Do kanns zaubre“ oder „Et ess, wie’t ess“ oder „Verdamp lang her“ spielten. Sie wissen schon.

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Da hätte ihn, den Niedecken, mal jemand gefragt „Och, nö..“ „Früher wart ihr mal besser.“ Warum, fragt der gute Onkel zurück. „Na ja, halt so politischer und so..“. Wolfgang griente, laaachte und beschrieb sehr viele politische Songs und gab ein Beispiel: „Eyh schaut se euch doch mal an. Die Frisur – Trump, Putin, Erdogan..“. Aber hallo! Als ich das hörte fragte ich laut, sehr laut, was in dieser Reihenfolge der Putin zu suchen hat und ob nicht eine bessere Aufzählung „Hitler, Merkel, Obama“ wäre. Die mit Platin, Gold und Diamantenbesetzten Bonner Mitesser Konzertgäste schauten mich entsetzt, de kölsche jong schaute mich streng an.

 

Schön war es. Richtig schön. Ich kann ja ausblenden. Dramen um mich herum nicht wahrnehmen. Für mich / uns genießen. Bescheid geben kann man immer noch hinterher wenn man will. Aber bis dahin sang mir jemand mit dem Herz am rechten Fleck aus der Seele. 3,5 Stunden lang! Ein Fest auf und mit Kölsch. Gut, ein paar Cocktails waren auch dabei.

Wolfgang Niedecken ist 40 Jahre BAP. Dazu die phänomenale Anne De Wolff die jedes erdenkliche Instrument mit Bravour beherrscht und seit 10 Jahren dabei ist. Der Werner Kopal am Bass, der seit 10 Jahren nicht seine kräftigen Finger von Anne lassen kann uns seit 20 Jahren dabei ist, das Drum-Küken Sönke Reich begeisterte Alt und Jung – man sah ihm seinen Spaß und seinen Stolz an, der Herr Ulrich Rode an der Gitarre der mich immer an jemanden erinnerte. Sagen Sie nicht Sie kennen den Film „The Big Lebowski“ nicht! Sam Elliot der im Bowling-Center neben dem Dude sitzt und sinnierend, sinngemäß ein Fazit über das Leben, die Menschheit und das Universum zieht: „I don’t know about you, but I take comfort in that. It’s good knowin‘ he’s out there, the Dude, takin‘ her easy for all us sinners.” Ulrich trägt einen Dudd. Tja.. Und der Pianist, Orgelchef und Harmonium-Künstler Michael Nass, machte nicht nur in meinen Ohren altgediente Meister wie Deep Purple oder Pink Floyd teilweise nass neidig sondern auch ein Extra-Goodie, nämlich der Gastautritt von dem früheren Gitarristen von Fury in the Slaughterhouse, Thomas Wingenfelder, sollte nicht fehlen und brachte eine musikalische Neuigkeit. Un al die andere.

Wolfgang, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, es ist schön dass Du da bist und mich inspirierst.

Leute, die machen fast jeden Tag in Deutschland ein Konzert – eine Mördertour, ein Mörderspaß. Es ist ein Tipp von mir für euch.

P.S.: Was überaus nett von den Einsatzkräften war: Sie haben extra für uns Autonome ein paar massive Poller bereitgelegt die wir nur nehmen brauchten um „stillen“ Protest auszuüben.

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Einigermaßen verwundert war ich dass der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) und nicht der WDR das Geschehen aufnahm. Nicht verwundert war ich dass die Mitteldeutschen ihr Senderlogo nicht richtig schreiben können. Hallo? Ich meine, bei drei Buchstaben? Den 3. Buchstaben falsch schreiben. Geht’s noch?

Passt auf euch auf! Wie ich einem lieben Rat befolgend auch vielleicht eventuell machen werde.

Mit gutem Willen Ökobilanzen versaut

Wenn ich so darüber nachdenke habe ich es echt versaut. Dies kommt mir grade in den Sinn als die kleine, verschwitzte, süße Sau neben mir die folgende Frage stellt: „Schaaatziiii?! Was hättest Du denn gemacht wenn ich nicht gekommen wäre?“ Tja.. „Dann hätte ich mit dir rechnen müssen..“

Aber mal was ganz anderes. Die Tage gab es Bratkartoffeln mit Gedöns. Ein paar der Bio-Erdäppel waren noch übrig und ich dachte an unterernährte afrikanische Babys und die paar Kartoffeln wegzuschmeißen tat mir irgendwie weh.

Also erstand ich in den Supermärkten eingepacktes Schweineschweinegulasch. Dazu mit guter deutscher Erde versetztes Suppengemüse. Alles nur damit ich die 4 oder 5 kleinen, verschrumpelten Kartoffeln nicht wegwerfen muss. Und? Sind Sie bei mir?

Dazu dieses verschissene Wetter, heuer. Da ran an den Herd, den verschnippelten Kram in den heißen Topf und dann stundenlang mit schön selbstgepflügten Kräutern, gerne auch mit herabgeraspelter Fußhornhaut (prima Dünger für Mann und Frau), und am Ende mit weggeworfenen Grünzeug garniert, dem geneigten Gast zu kredenzen. Können Sie sich was Besseres vorstellen? Bei dem Wetter?

Gesund sollen die ja sein. Die Suppen. Gekostet hat nur der Koch und nicht der Gast. Ich würde mal meinen – ein Fall zum einfrieren und Gras über die Sache wachsen lassen. Irgendwann verblassen die Erinnerungen. Hihi..

Guten Appe!

P.S.: Sie sagt: „Warum gibst Du für ein paar verschrumpelte Kartoffeln so viel Geld und Mühen aus?“

Wilde Schulterklopfer und Born to be wild

Es sind grade ein wenig Penunzen übrig. Eigentlich nicht, weil noch ein wenig Geld übrig sein muss um meinen Westerwälder Bunker angesichts der drohenden Vernichtung der Menschheit mit Lebensmittel auszustatten. Fünf Jahre sollten die Vorräte halten. Danach mal schauen. Wer meldet sich freiwillig? Mal schauen?

Genau weiß ich es nicht mehr. Aber es muss wohl der oder einer der ersten Rheinkultur Festivals in Bonn gewesen sein. Da war ich noch relativ jung und es spielte noch bei Tageslicht, glaube ich, Marillion. Der Tag war insgesamt ein wenig verrückt – das vorglühen bei einem Bonner Kumpel ebenso. Einer unserer Freunde war/ist Marokkaner. Nicht radikalisiert. Einfach ein Mensch. Aber das nur nebenbei.

Ich verlor die Kumpels auf dem Gelände und wachte durch starke, aber gefühlvolle Hände auf. Sie rüttelten und schüttelten. Ich lag wohl genau vor der Hauptbühne und schlief gerecht während sie ihrer Arbeit nachgehen – mussten. Da muss ich doch glatt an Pantoufle denken. Im Hintergrund hörte ich zum Ansporn der Rowdies irgendwas von Sweet – Oxigen. Kann aber auch sein dass mich ein gewisses, notwendiges Körperverlangen täuschte während ich instinktiv schon mal ein oder zwei Groschen für den Fährmann rauskramte.

Wie komme ich auf diese Sätze? Sie können es sich vorstellen. Neben mir sitzt ein Mädel, spricht mich an –es geht um Musik, Sweeeeety….. kaaaaanst Du maaaal? Gurrte sie. Und weiter hörte ich nicht mehr zu. Holte in Gedanken schon mal mein Rasiermesser raus und machte mich auf Abba, Modern Talking, Haippa, Haippa oder sonst was gefasst – und setzte schon an.

Huch, sowas von Retro. Da konnte ich auch gleich punkten und fragte ob Sie mein neu zu erstehendes Moped kennen würde. Sooooowas von Endgeil! Scheißegeilllllllll!!! Yeahhhhh! Ich konnte es mir nach Wunsch online konfigurieren. Was ein Service! Schaut selbst und freut euch mit mir (eine XT 500 ist ein Fliegenschiss dagegen):

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Da müssen Sie sich den grandiosen Film „Born to be Wild“ vorstellen während ich da druff hocke und im, ich muss es echt noch mal sagen, im wunderbaren Topcase meine Zahnkronen verstaue während ich mit Hirnschale auf dem Schädel vor der Niederelberter Eisdiele halte.

Ja, Sie fragen sich doch sicher: Was wurde aus dem Musikwunsch der Ko-Alkoholikerin? Wurde gewährt und ich konnte noch einen draufsetzen. (eine kurze Pause für ca. 15 Minuten) Und danach machte ich T.REX rein, wischte meine Stirn und ergoss mich. Wie Sie jetzt lesen können. Wenn Sie noch können. Lesen meine ich.

Ich erhielt damals eine Stulle und ein Aufbaubier von den Kerlen, musste mich dann aber vom sprichwörtlichen Acker machen. Uhr weg, Telefon hatte man noch nicht, blitzeblank das Portemonnaie und fern ab von Gut und Böse. So führte mich mein ausgestreckter Daumen heim. „Klingelingeling, Mama, ich muss mal rein!“ „Nö!“ – und trete ab. Vorhang fällt. Gary Moore läuft – nicht mehr. Jetzt sollte ein Muckevideo von Gary erscheinen, tut es aber nicht. Aus Gründen. Hier was anderes. Matt Damon hat Prince wohl mal gefragt dass und ob er aus werweißwelcher Stadt käme. Prince denkt kurz nach und antwortet sinngemäß: „Ich lebe in meinem Herzen.“

Schönen Abend!

Nur so (2)

Erwähnte ich schon dass ich es echt nicht so warm brauche wie es derzeit draußen ist? Und die Knochenmühle hat keine Klimaanlage. Und als wohlsituierter Knochenmühlenmanager ist legere Freizeitkleidung verboten. Außer Freitags. Aber nur wenn man keine Businesstermine hat. Aber dann auch nicht so leger wie ich hier grade daheim am Schreibtisch sitze.

Mein Büro befindet sich am Ende des entferntesten Flurs. Wenn ich in die Küche will laufe ich bei sehr, sehr vielen Kollegen vorbei. Deren Büros haben teilweise Glasfronten. So bekommen es viele mit wenn ich mal in die Küche laufe. Oder runter um eine Ziggi zu schmauchen. Oder rüber um eine Praktikantin zu vö.., ähm, zu instruieren.

Heute Morgen lief ich erst zum Abteilungsdrucker, ein paar Ausdrucke abholen. Gleichzeitig wollte ich mir in der Küche einen Tee zubereiten. Hatte aber den Teebeutel in meinem Büro vergessen. Also den ganzen Weg zurück, den Teebeutel holen. Dann ab in die Küche und kam dann mit einer Tasse Tee wieder zurück. Dieser war mir aber irgendwie zu heiß. Ich lief wieder in die Küche und schenkte mir ein Glas Cola ein. Mit diesem wieder zurück ins Office. Die Cola schmeckte mir irgendwie nicht, war ja auch weiter nichts drinnen. Da fiel mir ein dass ich noch keinen Kaffee hatte. Also wieder zur Küche, einen Kaffee kochen und ab zurück. Einige Witzboldkollegen riefen mich mit „Hallo Herr Oberkellner“ an. Ich brüllte „Halt die Fresse!“ zurück. Nach dem Kaffee ging ich eine qualmen.

Wenn Sie jetzt gleich das Foto sehen. Ich beteuere, ich war es nicht. Wirklich nicht. Ganz, ganz echt nicht. Isch schwör!

2016-07-19 12_05_21-Kiloweise Drogen in Wohnung im Westerwald gefunden - Westerwälder Zeitung - Rhei

Auch beim folgenden Sachverhalt – das war ich auch nicht. In Echt nicht. Wirklich! Glauben Sie mir, ich war das nicht!

2016-07-15 09_03_03-Mann-hetzt-Hunde-auf-Polizei

Hihi.. Sodom und Gomorra hier in der Gegend. Nee, nee.. Würde ich niiiiiiieeeeeeemals machen. Außer das hier mit den Strippern. Hätte von mir sein können. Die dummen Gesichter hätte ich gerne gesehen:

2016-07-19 12_03_48-Heißer Einsatz_ Polizisten in Bendorf mit Strippern verwechselt - Rhein-Zeitung

Ach – Udo Vetter hat es auch gefunden und verbloggt.

Haben Sie auch das Gefühl dass sich die Woche wieder wie Kaugummi zieht? Aber morgen ist ja Bergfest. Und am Freitag BAP Konzert *freu*. Sie kennen doch den Wolfgang Niedecken?

Comp_BAP-2016Haut rein!

Der Junge der über Dächer ging

Einige Zeiten liegen zurück. Nie hat jemand diese traurige Geschichte weder bei einem Glas Bier noch bei einem Schoppen Wein kolportiert. Es traute sich niemand. Bis jetzt.

Jetzt tut es mir ein wenig wehe wenn ich zurück blicke. Was ihm passierte. Ein ganz normaler junger Mann. Außergewöhnlich in seiner Sensibilität. Dem Wunsch nach Freundschaft – nach Liebe und Zuneigung. Ein Ausgestoßener ob seinem befremdlichen Äußeren, die große Nase, der Geruch, Haare von seiner Mama geschnitten, die Unterhosen Wollen – die Winteroma meinte es nur gut.

Im Klassenunterricht war er einer der Stillsten. Wenn nicht der stillste. Man sah ihn die Angst in den Augen an wenn er den Raum betrat. So viele Leute, so viel Grauen. Hatte schon Angst die Nacht davor, das der nächste Morgen kommt und es heißt: „Schulzeit, mein lieber Junge!“ Freundlich lächelnd seine Mama und strich ihn wie jeden Morgen übers Haar. „Ich bin so stolz auf dich, bring gute Noten heim.“, herzte, küsste ihn und entließ ihn in die Welt.

Er striff die selbstgetrickte Mütze ab, versteckte sie im Keller. Diese Hosen, diese Schuhe die schon der Bruder trug, so alt und nicht mehr modisch. So geht er ein ums andere Mal in die Arena. Er wird geschupst und gehauen. Gehänselt – er will wieder schwänzen. Wünschte Schläge von daheim – denn da, ja da schallt das Lachen nicht über den Pausenhof und er ist nicht allein. So Allein. Nur ein Gürtel der knallt.

Das Ballspiel hat es ihm angetan. Gemeinsam ein Ziel verfolgen. Gemeinschaft, Freundschaft auch wenn es mal rumpst. So steht er am Rand und sieht zu während die anderen schon äußerlich mit dem Trikot, anders sind als er mit Hosen und geflickten Cord, Brause trinken und stark, stolz das Grün verlassen. Er sieht ihnen nach, keine Hoffnung auf – ‚ne kostenlose Wurst.

So ging er dann wie so oft da hinten an den Bach. Konnte noch nicht nach Hause gehen denn der Spruch „Warum bist schon hier und nicht bei Deinen Freunden?“ endete, wenn er ehrlich war in einem Abend der Erniedrigung – seine Geschwister sahen zu. Sein Kopfkissen wie so oft sehr nass, stumme Tränen, das kleine Herz zur Stille gemahnt – dass es keiner hört.

Der Jung konnte es nicht mehr verbergen. Mama fragte, er wurde zu Doktoren geschickt – ganz weit weg. „Is jut..“, so sagte er ein ums andere Mal – es geht mir gut. Kein Aufwand, er wollte keine Aufmerksamkeit und wurde groß. Mama, Papa, Brüder, Schwester – was ich tue, seid nicht böse auf mich – so schrieb er ungelenk in sein erstes Tagebuch und sah klar.

„Ich lebe noch.“ „Warum?“ „Ich suchte Liebe und Zuneigung und erfuhr nur Hass.“ so der Junge der über Dächer ging.

Und öffnete wiedermal das Fenster, schaute in die Nacht so unendlich die Welt, so plötzlich klein seine Furcht, wie frei werde ich sein?

Alles so weit weg. Ruhe.

Tipp des Tages: Suchen Sie nicht Live

Tipp des Tages: Suchen Sie nicht Live

Kennen Sie die Band Live? Kennen Sie auch deren Lied Live? Und möchten Sie es bei Youtube oder einen Ihre geneigten Video-Plattform in einer Live-Version sehen/hören?

Probieren Sie es. Fangen Sie an zu suchen. Verschwenden Sie Lebenszeiten darauf. Sie erhalten nämlich nicht was Sie wünschen. Sie wollten Live – Live – Live? Viel Spaß! Suchen Sie danach und senden mir Ihre entgeistertentententeten Selfies.

Hier Live, nicht Live aber Live:

Hübscher Mann! – coole Mucke..

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Gebratene Unfähigkeit

So heiß, so ein Scheiß. Ich bin kein heißer Typ, war ich noch nie. Ich und mein heruntergekommener Körper lieben tiefere Grade. Gut, ein heißes Bad wenn ich im Spätherbst grade noch mal und halbwegs gesund aus der Eiger Nordwand absteige. Ja, gut. Dann kann ich auch mal höhere Temperaturen vertragen. Aber das kann ja jeder.

Comp_IMG_7750Aus einem relativ unbekannten und einigermaßen bescheidenen Blog erfuhr ich von der Existenz eines gewissen Wolfram Siebeck. Was ich toll finde. Ja, den Blog auch. Besagter Herr Siebeck schreibt über Essen als Genuss und jegliches was zum Thema gehört. Was ich so lese, war er wohl ein Feinschmecker. So war ich dankbar zu lesen dass er noch nicht mal vor Bratkartoffeln halt macht. Eines meiner Lieblingsgerichte – wenn sie gut zubereitet sind. Es gibt wahrscheinlich mehr Varianten der Zubereitung als man Sterne am Himmel zählen könnte. Und jeder selbst- oder fremdernannte Koch wird sein ganz persönliches, sein ganz privates Rezept für dieses Gericht haben. Und wenn Sie einem solchen begegnen werden Sie wahrscheinlich die einzige Wahrheit über die Zubereitung eines so vermeintlich profanen Essen zu hören bekommen.

Ich erinnere mich an Koblenz. Eine Arbeitskollegin entschloss sich aus ihrem Loft (haha) auszuziehen und erinnerte sich an Klein-Schirrmi der in Heppingen mit ohne Führerschein abgemalt war und einige stressige Unternehmungen durchführen musste um rechtzeitig seinen coolen Arbeitsplatz im Westerwald zu erreichen – und wieder zu verlassen. So kam es dass ich für einen Lebensabschnitt zu einem Kowelenzer Schängelche wurde. Oben unter dem Dach. Gefühlte 11 Etagen Altbau ohne Aufzug. Aber mit Theke und Barhocker. Und wenn wir da saßen und Traubensaft genossen, konnten wir auf Augenhöhe die Glocken läuten hören. Die Kirche war gegenüber, der Glockenturm auf gleicher Höhe. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein Supportfall der sehr, sehr oft vorkam war der Umstand dass ein Dau nicht in der Lage war seine Arbeit zwischen zu speichern. Immer waren es höchst wichtige Dinge die über Stunden, Tage, Jahre hinweg entwickelt, überlegt, diskutiert um am Ende herniedergeschrieben zu werden. Ohne zu speichern. Ring-ring.. Guten Tag (lieber) Herr Support. Können Sie mir diese Datei von dann und dann zurücksichern? Die Standardantwort von mir war immer: Eine Datei – eine Kiste Bier. Ein Verzeichnis – eine Runde für die ganze IT-Abteilung. Denn, sie wissen das vielleicht nicht, wir arbeiteten damals noch mit Tapes. Also so wie Sie damals Ihre Musik von Kassette hörten. Magnetbänder. Magnetisch. Das war richtig schwierig von einem solchen Band etwas wiederherzustellen. Und Sie glauben auch dieses nicht. Früher haben hohe Herren doch so wichtige Dinge erarbeitet die es Wert waren wiederbelebt zu werden das nicht nur die IT-Abteilung eine Fete hatte sondern die ganze Firma. Mit namentlicher Nennung auf der Weihnachtsansprache. Hach! Ja, dann war ich froh, ich mit ohne Führerschein. Konnte ich doch saufen was das Zeug hält. Nach Hause kommen? Tja, egal. Es findet sich schon.

Oh, ich muss mal kurz speichern..

Sonntagmorgens, für mich eine unchristliche Uhrzeit, macht es ring-ring. Nicht gehört. Dann wieder ring-ring und wieder ring-ring. Dann RINGRING-RINGRING – boahh! bis das in mein Bewusstsein kam. Es klingelt an der Tür – da ganz weit unten. Noch bevor die Katolen ihre Glocken schütteln! Der Kumpel durch die Gegensprechanlage (sinnvolle Erfindung), „Alter, die Dings hat mich rausgeschmissen. Ich bin mit Koffern da.“. Joaaarrr, komm erst mal hoch. Blupp, blöpp – erstmal Bier trinken und labern.

Jetzt sitze ich hier im Westerwald rum und schwitze und schmeiß sogar Wasser in meinen Drink. Gefrorenes. 100 Prozent mehr als ich mir sonst reinschmeißen würde. Denke an Schneewanderungen und daran nackig den Brocken herunterzurutschen. Neben der schneegekühlten Klimaanlage hätte es den Vorteil dass mich die Natur am gesamten Körper kratzen würde. Haben Sie schon mal einem Yeti die Wodkaflasche aus dem Eisfach herübergereicht? Also wenn man da keine Dankbarkeit erwarten könnte..

Comp_IMG_7740Der Wolfram machte wohl die Bratkartoffeln mit Butterschmalz. Auch nahm er anstatt profane Zwiebeln, Schalotten. Anstatt Räucherspeck nahm er zarten Frühstücksspeck. Und klar, das weiß ich auch, alles zunächst getrennt gebraten. Und die Kartoffel müssen am Vortag gekocht und am nächsten Tag erst gepellt werden bevor sie in der Pfanne landen. Mit Niedrigtemperatur. Eine Wissenschaft kann ich Ihnen sagen! Während ich das also machte, reichte ich meiner Kochgenossin ein ganzes Stück Feta rüber. „Hier, mach das mit in die Frikkis rein.“ Hiermit sind Buletten oder wie die da in Berlin heißen, gemeint. Ja, tat sie „.. hmh, wenn mir da nicht alles auseinanderfällt..“ murmelnd. Jaha – es fiel nichts auseinander. [speichern nicht vergessen]

Da gibt es einen sogenannten Feedreader den ich gerne benutze um anderer Leutz Ergüsse zu lesen. Da kann man auch „als gelesen“ markieren und sonstigen Schnick-Schnack. Gestern war Sonntag und ich war ein wenig am Arsch und hatte meine Couch (nicht ausschließlich) lieb. Heute im Büro las ich dann einige Artikel noch mal. Diesmal genauer und nüchtern. Habe einen elektronischen Notizzettel, notepad.exe genannt, auf dem ich mir wichtige Dinge, Zitate, Gedanken etc. notiere damit sie für mich nicht in Vergessenheit geraten.

Grade leerte ich mein Glas schneller als die Eiswürfel schmelzen konnten. Das nennt sich dann Gier oder mimimi – die armen Eiswürfel! Ich schweife ab.

„Alter?!“ fragt mich ein anderer Alter mal. Die Beziehung mit seiner Frau wäre grade ein wenig eisig. Ob ich nicht noch ein Plätzchen frei hätte. Könnte auch auf der Couch sein. Mit Kostenbeteiligung. Und so. Und nicht für lange. Versprochen. Und so. Zack! Da waren wir zu Dritt. Nur kurz, ja ja. Vorübergehend, ja ja. Ich war plötzlich in einer WG und wollte das eigentlich nicht mehr seit Erfahrungen von damals. Denn merke: Mitbewohner sind dreckig und faul. Und gemeinsam einkaufen. Und kochen. Und trinken. Und rauchen. Fahrrad fahren. Sport machen. Alles zu Dritt. Immer. Ich kam mir wie in einer Beziehung vor. Und – wir alle hatten eine andere Meinung darüber wie man perfekte Bratkartoffeln macht. Tja.

Die Gestrigen waren fein und was soll ich sagen? Schmackofatz! Lag wohl an der vielen Butter, bzw. dem –schmalz. Aber nein, ich hatte so viel an meinem – sie lesen richtig, MEINEM, Bratkartoffelrezept verändert dass das Neue viel besser schmeckte. Dazu die wunderbaren Frikadellen wo nur ganze Schnäbel verarbeitet wurden. Ich nahm also schlagartig zu und heute mache ich eine Obst Diät. Darf alles essen außer Obst – harhar.. speichern.., hihiComp_2016-07-18 20_05_17-Unbenannt - Editor

Was hatte ich für überragende Gedankengänge, was für wundervolle und voller Weisheit steckende Links, was für herrliche Gefühle in meinen Notizen gesammelt. Das war so fein, so wunderbar. Ich wollte Ihnen das Meiste nicht vorenthalten. Ihnen? Was sag ich? Nicht der ganzen Welt! Dann kam keck zum Feierabend eine Dialogbox in meinen Fahr-Runter-Modus: „Wollen Sie speichern? Ja – Nein“ Ich klickte auf „Nein“.

Viel Spaß!

Einschüchterungsversuche versus Kindererziehung

Der Klassiker. Wie peinlich wird es noch? Wenn das mein Kind wäre hätte ich ihm schon längst öffentliche Äußerungen verboten – vor allem wenn offensichtlich Drogen oder Dummheit im Spiel wären. Bevor es ob kleinlauter Mimimi wieder aus dem Netz entfernt wird, habe ich Ihnen etwas gesichert:

Comp_2016-07-13 23_05_56-BMJV _ Zitate _ „Ich begrüße den heutigen 'Aktionstag gegen Hasspostings'. Das e

Ich muss es wiederholen und für alle noch mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Bumi der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, genannt die unbedarfte Windel, der bislang für, tja, ähm, na – irgendwas muss da doch sein, kennt man ihn? Jedenfalls surfte er während seiner Arbeitszeit auf seinem Facebook-Account herum um ärgerte sich das Leute „in die Tasten hauen“. Ja, genau. Dagegen sollte man mal was machen! So!

Oma: Heiko, was ärgert Dich?
Heiko: weiß nicht (fängt an zu heulen)
Oma: Überleg doch mal. Was ist denn passiert?
Heiko: Menno! (Tränchen laufen über sein Gesichtschen)
Oma: Ja, wir verstehen Dich..
Heiko: Ja genau, Menno! (strampelt mit den Füßen)
Oma: Aber jetzt mal in Ruhe. Was ist denn passiert? Was ist so schrecklich?
Heiko: Da hauen Leute bei Facebook in die Tasten. Dagegen muss doch mal getan werden! Menno..

Jetzt wo ich grade in die „Tasten haue“ finde ich keine rechten Worte für diesen in der öffentlichen Meinung – kleinen, schleimigen, dummen, Drecksack der zwar keine Krawatten selbst binden kann aber mit seiner Brille, und das merkt er nicht, doppelt so dumm aus den Augen schaut.

„Entschlossenes Vorgehen!“. Ist das jetzt eine Drohung? Gegenüber der Bevölkerung? Gegenüber des Souveräns? Wer bezahlt Dich denn? Wer sorgt für Dich? Denk mal drüber nach, mein Kleiner.

Na, wenn er sonst nichts anstellt dann ist ja alles gut.

Heiko Maas, ich denke schlecht über sie – klein geschrieben. Und lache, und weine. Und resigniere. Und ihre Eltern, Freunde, Kinder, Verwandten, Bekannten – die alle tun mir leid. Denn sie müssen mit ihnen umgehen. Ich hörte auch schon von anderen Seiten: „Sie armer, armer Wicht.“. Fühlt man sich da nicht ein wenig wie ein ..?

Nicht dafür.