{"id":53,"date":"2013-01-27T20:16:37","date_gmt":"2013-01-27T18:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/?p=53"},"modified":"2025-12-24T15:55:20","modified_gmt":"2025-12-24T14:55:20","slug":"winni-puuh-oder-das-date-mit-fatalen-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/winni-puuh-oder-das-date-mit-fatalen-folgen\/","title":{"rendered":"Winni Puuh oder das Date mit fatalen Folgen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_247\" aria-describedby=\"caption-attachment-247\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_1065_NEW.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-247\" alt=\"Bermudadreieck, K\u00f6lle (Achtung: Arsch zusammenkneifen!)\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_1065_NEW-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_1065_NEW.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_1065_NEW.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_1065_NEW.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-247\" class=\"wp-caption-text\">Bermudadreieck, K\u00f6lle (Achtung: Arsch zusammenkneifen!)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der goldene Oktober ist vor\u00fcber, der November scheint ebenso wertvoll wie sch\u00f6n zu sein und was liegt da n\u00e4her als ein herrlich zauberhaftes sowie denkw\u00fcrdiges Wochenende zu res\u00fcmieren? Mit einem kurzen aber daf\u00fcr unerwarteten H\u00fcpfer \u00fcber Bonn ging es zum eigentlichen Ziel, n\u00e4mlich nach K\u00f6lle. <!--more-->Wenn der Schreiber von K\u00f6lle spricht, so fabuliert er nicht unwesentlich ambivalent \u00fcber diese denkw\u00fcrdige Stadt am sch\u00f6nen Rhein. Denn Hetero ist seine Profession, doch mit einem leidlich gut aussehenden Hintern gesegnet lauert die Gefahr in dieser \u201es\u00fc\u00dfen\u201c Stadt doch an jeder Stra\u00dfenecke.<\/p>\n<p>Nach kleineren H\u00fcrden im K\u00f6lner Stadtverkehr konnte das Landei dank einer gut funktionierenden und sehr pers\u00f6nlichen Navigation den ersehnten Parkplatz ansteuern, alle Schranken \u00f6ffneten sich quasi per Wink und schwupps &#8211; konnte der Klein-Elch in sein verdientes Wochenende gehen bevor es mit einem doch eher Stadt-Praktikablem Fahrzeug und einer ebenso h\u00fcbschen wie souver\u00e4nen Taxifahrerin in die \u201eTiefen\u201c der K\u00f6lner Innenstadt ging.<\/p>\n<p>Ausgehungert aber doch spannend erwartungsvoll wurde die VIP-Betreuung entsprechend fortgesetzt und mit keinerlei Klagen wurde das abendliche Programm vorgestellt. Es hie\u00df dass man sich doch eine K\u00f6lsch-Brauerei zu Gem\u00fcte f\u00fchren k\u00f6nnte. Das klang zun\u00e4chst harmlos und der Schreiberling willigte recht bereitwillig ein was sich sp\u00e4ter in Verwunderung und noch ein klein wenig sp\u00e4ter in eine Situation der besonderen aber daf\u00fcr auch recht speziellen Art wandelte.<\/p>\n<p>Der fr\u00f6hliche Gemeinsinn einer K\u00f6lsch-Kneipe in K\u00f6ln (Ach!) l\u00e4sst einen recht schnell die drau\u00dfen vorbeirauschende Realit\u00e4t vergessen. Bis auf einige wenige Ausnahmen, n\u00e4mlich wenn die Nikotin-Sucht eher die Gemeinschaft vor &#8211; anstatt hinter der T\u00fcre bevorzugt. Neben wiederholten Gedanken an den nun k\u00f6rperlich erfahrenen Song \u201eVun DrinneNoh Drusse\u201c wurden Gedanken an die \u201ewarme Nacht\u201c der K\u00f6llsche Nacht wach. Ich bitte um Verzeihung f\u00fcr diesen Kalauer! Aber zur\u00fcck &#8211; nicht alleine in dieser neuen Art der Raucherkultur vor T\u00fcren auf Stra\u00dfen sondern die Vielzahl an sch\u00f6nen, coolen, m\u00e4nnlichen Stadtbewohnern die h\u00f6chst interessiert und mit wohlwollenden Blicken eine allgemeine Musterung des Westerwald-Rauchers vornahmen, sondern auch die auf- und abschwellende, in K\u00f6lsche Dialekt verstandenes Gesinge und Ges\u00e4nge sorgten f\u00fcr ein typisches Ambiente welches man beispielsweise in Untertupfingen so nicht kennt. Was aber nicht schlimm ist, vielmehr wird man unverhofft doch an die eigenen Toleranzgrenzen erinnert. Was ebenfalls nicht schlimm ist, weil sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Wenn sich bis jetzt jemand fragt was der Schreiber hier herums\u00fclzt und er wolle doch langsam mal zum Punkt kommen so kann ich dem Jemand beruhigend antworten dass es nun soweit ist. Abschweifenderweise aber doch zum Verst\u00e4ndnis wertvoll muss noch erw\u00e4hnt werden das eine Staat- und Kirchliche Zusammenf\u00fcgung von Mann und Frau f\u00fcr den Fabulierenden genauso unddenkbar ist wie mit Lichtgeschwindigkeit fliegende Frikadellen die von Zeit zu Zeit eine Portion Senf von unbekannten Planeten einsammeln. Umso erschreckender ergab es sich dann alsbald das der K\u00f6bes, Winnie Puuh, sich anschickte, locker mit einer Getr\u00e4nkekarte wie mit einem Gebetbuch herumhantierend vor der dem doch recht schicken Paar aufbauend eine ehrfurchts- und salbungsvolle Miene zu machen. Die Worte die dann zur allgemeinen aber doch recht unpassenden Heiterkeit sorgten, waren wohl bekannt aus Schrift und Bild, sollten aber jetzt dem Autor und seiner \u00fcberaus charmanten Begleiterin pers\u00f6nlich gelten. \u00dcber \u201eWillst Du, liebe.. \u201e dann antworte mit einem \u201eJa\u201c. \u201eWillst Du, lieber Schreiberling..\u201c dann antworte mit einem \u201eJa\u201c. Somit begab es sich also nach einer mit recht nettem lokalkolorit angehauchten Ringanpassung dass der Schreiberling das erste Mal in seinem Leben verheiratet wurde. G\u00fcltigkeit 24 Stunden. Wenn das Paar verl\u00e4ngern m\u00f6chte sollte es sich wie gewohnt frei und ungezwungen wiederum in besagter denkw\u00fcrdiger Gastst\u00e4tte einfinden. Nach diesem \u00fcberraschenden Ereignis flogen noch so manche K\u00f6lsch in die Kehle aber auch ebensolche Stangen auf den Boden.<\/p>\n<p>Die Rettung vor diesem Schweinepriester, \u00e4hm, Winni Puuh wie er sich elegant und gro\u00dfst\u00e4dtisch nannte, kam mit der sich jeden Tag wiederholenden Prozedur, der Konzession folgend, n\u00e4mlich um 24:00 Uhr Feierabend machen zu m\u00fcssen. Frisch verheiratet und immer noch ein wenig sentimental ging es am Nikolaus (ein riesengro\u00dfes Deja-Vu) vorbei direkt nach Cuba wo Che Guevara anders als in einer anderen rheinischen Stadt h\u00f6chst leckere Cocktails mixte um dem frischen Brautpaar die Angst vor unausweichlichen Konsequenzen nahm und sich nicht nur aus ebendiesen Grund eine gewisse Vorfreude auf die Hochzeitsnacht breit machte.<\/p>\n<p>Es ist sicher nicht mein letzter Besuch in dieser Stadt die ich dem geneigten Leser \u201ew\u00e4rmstens\u201c ans Herz lege J. Das Wochenende ende ich nun recht kurzweilig mit einer Musik Empfehlung. N\u00e4mlich mit \u201eDeckchairs and Cigarettes\u201c von The Thrills.<\/p>\n<p>Euer Schirrmi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der goldene Oktober ist vor\u00fcber, der November scheint ebenso wertvoll wie sch\u00f6n zu sein und was liegt da n\u00e4her als ein herrlich zauberhaftes sowie denkw\u00fcrdiges Wochenende zu res\u00fcmieren? 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