{"id":4822,"date":"2020-05-23T12:31:54","date_gmt":"2020-05-23T11:31:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/?p=4822"},"modified":"2025-01-18T21:40:39","modified_gmt":"2025-01-18T20:40:39","slug":"tommy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/tommy\/","title":{"rendered":"Tommy"},"content":{"rendered":"<p>Sein roter, langer Bart zitterte vor Zorn. Seine blauen Augen blitzten furchterregend, seine Gesichtsz\u00fcge versteinert, die F\u00e4uste geballt. So stand Hans-Werner Samenstr\u00f6m (geb. Ou\u00e9draogo- Chukwunyelu), der 13. Sohn eines kubanischen Kesselflickers und einer irischen H\u00fctehundmelkerin, vor seiner kleinen Tochter und fasste endlich einen Entschluss. Hans-Werner kam zu seinem Vornamen nach Hr. Prof. Dr. Sinn, als sich seine Eltern nach tagelangem Vollrausch, stockbesoffen auf der Entbindungsstation spontan f\u00fcr einen Namen entscheiden mussten.<!--more--><\/p>\n<p>Quadrophenia\u2019s schwarze Kulleraugen f\u00fcllten sich mit Tr\u00e4nen. Die langen schwarzen Rastalocken hingen noch trauriger von ihrem zarten 4-j\u00e4hrigen K\u00f6pfchen als gew\u00f6hnlich. Ihre verstorbene Oma, Gott habe sie selig, eine s\u00fcdostasiatische Einwanderin aus Ungarn, h\u00e4tte ihren Standardhinweis gebracht: \u201eKind, binde doch Deine Haare zusammen.\u201c. Doch in dieser Situation, wie auch in jeder anderen, w\u00e4re dieser Spruch nicht hilfreich gewesen. Das wusste auch Hans-Werner.<\/p>\n<p>Mit seinen 2,34 Meter \u00fcberragte er sein geliebtes Kind um Hauptl\u00e4nge. Z\u00e4rtlich nahm er es tr\u00f6stend in den Arm und gab gutturale Laute von sich, die nur er und Quaddel, so nannte er liebevoll seine j\u00fcngste Tochter, mit Sinn anf\u00fcllen konnten. Quaddel kuschelte sich in Papas starke Arme und h\u00f6rte langsam mit dem Weinen auf. Ihre kleinen Schultern bebten nur noch ein wenig, leise Schluchzer nur noch, waren aus ihrem Zahnspangenm\u00fcndlein zu vernehmen. Wie tr\u00f6stend und es f\u00fchlte sich k\u00fchl an, lief ihr Blut aus den Wunden im Gesicht und an den Armen. Der rote Lebenssaft verdeckte die alten Narben wie ein Schleier, der sich gn\u00e4dig \u00fcber die jahrelangen Misshandlungen senkt.<\/p>\n<p>Hans-Werner wusste nicht mehr wie oft sie im Familienrat dieses Thema angesprochen und, ohne zu einem Resultat zu kommen, diskutierten. Seine Frau Matruschka, geborene Sliwowitz, schaute der Szene aus der Entfernung zu und kaute an ihren Fu\u00dfn\u00e4geln, was sie immer tat, wenn dunkle Wolken aufzogen. Jaqueline, mit 86 Jahren die \u00e4lteste Tochter von Hans-Werner und Matruschka, begutachtete ihre Narben im altgotisch gehaltenen Flurspiegel, die der Narben von Quaddel wie aufs Ei glichen. Resignierend zuckte sie nur mit den Schultern, nahm ihren Kindergartenbeutel von der Garderobe und verlie\u00df das Haus zum Nachmittagsunterricht in der Walddorfschule.<\/p>\n<p>Tommy geh\u00f6rte schon lange zur Familie Samenstr\u00f6m. Er wurde als Waisenkind schon vor mindestens vielen Jahren, wenn nicht noch mehr, liebevoll in die Familie aufgenommen und Hans-Werner, Matruschka, Quaddel und Jaqueline taten alles, um ihm seine elternlose Kindheit und sein freudloses Dasein vergessen zu lassen. Es gab nichts was ihm zum Gl\u00fcck und zur Vervollst\u00e4ndigung eines selbstbestimmten, gl\u00fccklichen Lebens fehlte. W\u00e4hrend er sogar seinen eigenen Teller bekam, teilte sich der Rest der Familie einen Napf aus der Vorbronzezeit, den Hans-Werner seinerzeit nach einem Besuch im Bonner Rheinischen Landesmuseum in seinem Rucksack fand.<\/p>\n<p>Der liebevoll \u201eSatansbraten\u201c oder \u201eMistvieh\u201c genannte Tommy konnte ohne Zw\u00e4nge seine Pers\u00f6nlichkeit und Neigungen entwickeln. Seine Freiheit, ja \u2013 auch auf Kosten anderer, sowie ein gewisses, ungesundes Ma\u00df an Egoismus, wurden frei nach dem Motto \u201eDinkel, was schert mich die Hom\u00f6opathie?\u201c stetig gef\u00f6rdert und an Zuspruch fehlte es ihm nie. Sein Zuhause, ein sch\u00f6nes, gro\u00dfes Haus inmitten der Natur, mit gro\u00dfem Garten und angrenzenden Feld- und Wald-, Wiesenfl\u00e4chen nannte er stolz sein Eigen, w\u00e4hrend sich der Rest der Familie in einem Kellerraum verkroch &#8211; gl\u00fccklich zwar, dass es Tommy gut ging, aber es war doch ein wenig beengt und dunkel.<\/p>\n<p>Das urspr\u00fcnglich aus Ischgl stammende \u201eMistvieh\u201c, wo er im zarten Babyalter alleine beim Apres-Ski, eine seiner Mallorca-Fetenhits-CD h\u00f6rend, gerettet wurde, entwickelte eine zun\u00e4chst furchtbare, sp\u00e4ter entsetzliche und grausame, brutale Natur gegen\u00fcber allem Lebenden. Trotz Psychotherapien, Bachbl\u00fctensitzungen, Westerw\u00e4lder Schnaps-Einl\u00e4ufen und dem Umbinden von Hans-Werners Urgro\u00dfvaters alten, ungewaschenen Socken als Mund-Nasen-Schutz, machten sogar Zecken einen gro\u00dfen Bogen um ihn.<\/p>\n<p>Schon lange hatte Familie Samenstr\u00f6m keinen Besuch mehr bekommen. Denn wenn es an der Villent\u00fcr klingelte, versteckte sich Tommy in der Eingangshalle und sobald sich die T\u00fcr \u00f6ffnete, sprang er hinterlistig aus seiner Deckung heraus und fiel den Besucher an. Nicht immer f\u00fchrte es zum Tod des Einlassbegehrenden &#8211; sei es durch Zufall oder durch gute Gene. Als alleiniger Herrscher, damals nannte man ihn noch z\u00e4rtlich \u201ekleiner Haustyrann\u201c, machte die Katze keinen Hehl draus wer das Sagen hat. Tommy entwickelte in aller Ruhe seine sadistische Ader, ohne dass man ihm Einhalt gebot. Beispielsweise versteckte er sich gerne in Matruschkas Schl\u00fcsselm\u00e4ppchen und sprang pl\u00f6tzlich heraus nur um ihr aus Langeweile das Gesicht zu zerkratzen. Mit der Zeit lernte die seelengute Familie damit zu leben. Sie trugen sogar im nicht mehr so heimeligen Haus Gummistiefel, weil Tommy sie aus jeder Ecke und aus der Deckung von M\u00f6belst\u00fccken auflauerte, um sie anzuspringen und die Beine zu zerkratzen. Den Versuchen des passiven Widerstands gewahr, erh\u00f6hte er alsbald seine Position und besprang die Familienmitglieder mit ausgefahrenen Krallen von oben, und riss und biss und kratzte gro\u00dfe St\u00fccke aus den K\u00f6pfen und Gesichtern der immer noch ahnungslosen Familienmitglieder. Perfide und mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Hinterlist vergingen so Jahr um Jahr mit Zeiten des Terrors und Schrecken.<\/p>\n<p>\u201eJetzt reicht es endg\u00fcltig!\u201c dachte sich Hans-Werner, als sich die kleine Quaddel langsam in den tr\u00f6stlichen Schlaf weinte. Trotz der vielen Albtr\u00e4ume, die mittlerweile jeder hatte, die Angst und der fortdauernde Schrecken, konnte Hans-Werner schon jetzt, nach diesem kleinen Entschluss, Licht am Horizont sehen. Er nahm in seinem Homeoffice Stift und Block zur Hand und skizzierte erst grob, dann im Detail und mit au\u00dferordentlicher Akribie einen Plan, sein und das Leben seiner Lieben zu retten. Mit blutunterlaufenen Augen be\u00e4ugte Tommy ihn misstrauisch w\u00e4hrend sich langsam die Tinte des F\u00fcllfederhalters in ein vielversprechendes Vorgehen auf das Papier einen Weg bahnte.<\/p>\n<p>\u201eDas m\u00fcsste doch funktionieren.\u201c, dachte sich Hans-Werner. Den Satansbraten in einer Nacht- und Nebel-Aktion schnappen, ab in den Kofferraum und irgendwo aussetzen. Weit, weit weg. W\u00e4re Sibirien um die Ecke, w\u00e4re das nicht weit weg genug. Nicht kalt genug. In seiner G\u00fcte und als immer noch nachsichtiger Mensch, fand Hans-Werner keine Worte f\u00fcr das was er als Gas-Wasser-Installateur und nebenberuflicher Lochkartenstanzer f\u00fcr sich und seine Familie empfand w\u00e4hrend seiner Vorbereitungen zur Rettung. Immer die Zeit im Nacken, denn jede Stunde mit Tommy k\u00f6nnte die letzte f\u00fcr ihn und seiner so hochwohlgeborenen wie unbedarften Familie sein. Der treue Nachbarshund, die Stallhasen und die im Unterdorf wohnenden Schweinepriester gingen bereits auf Tommy\u2019s Konto. Der Familiengoldfisch und die alte, historische Westerngitarre die Hans-Werner w\u00e4hrend seines jahrzehntelangen Aufenthalts in Klondike w\u00e4hrend seiner Umschulung zum Maschinenbauingenieur aus handverlesenen Staubnuggets bezahlte, waren ebenso Kerben in Tommys grausamen Lebenslaufs wie die altchinesische Porzellanurne mit den \u00dcberresten des geliebten Ur-ur-ur-ur-Gro\u00dfvaters aus Wichtelbach.<\/p>\n<p>An einem Sonntagmorgen, eigentlich noch mitten in der Nacht, war es soweit. Er hat niemanden von seinem Plan erz\u00e4hlt. \u201eDen Kofferraum des Edel-SUV mit VA-Stahl auskleiden.\u201c las Hans-Werner in seinen Notizen. \u201eDie rei\u00df- und feuerfesten Weber-Grillhandschuhe nicht vergessen!\u201c, so erinnerte er sich weiter. Gesch\u00fctzt und gekleidet mit seinem fleckigen Lochkartenstanzeranzug, lauerte er Tommy in dessen Wohnzimmer auf und schlug dem Mistvieh sachte mit der rustikalen, altdeutschen Eichewohnwand auf den Kopf, um ihn zu bet\u00e4uben. Dann zog er seine Grillhandschuhe an und schlich, den jetzt lieb und zufrieden aussehenden Tommy im Arm, leise und vorsichtig zu seinem Edel-SUV und verbrachte das Mistvieh in den Kofferraum. Er fuhr, so zeigte es ihm seine Pulsuhr an, ca. 123,7 km weiter weg in einen noch neblig, grau-schwarzen Wald und legte Tommy sanft und ganz vorsichtig auf eine Lichtung. Dann stieg Hans-Werner, mit einem flauen Gef\u00fchl im Bauch, wieder in seinen gro\u00dfartigen Edel-SUV und fuhr langsam, leise davon und schaute dabei \u00e4ngstlich in den R\u00fcckspiegel.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit, es d\u00fcrfte in etwa eine Woche gewesen sein, kam Tommy zu sich und sa\u00df mit treuem und liebem, aber ziemlich d\u00e4mlichen Blick, im Wald herum. Fragend und einigerma\u00dfen verst\u00e4ndnislos blickte er dem wegfahrenden Hans-Werner nach. Lange noch, fast wie eine Ewigkeit sa\u00df er da. Allein, so wie damals, als er ein kleines h\u00e4ssliches und vollgeschissenes Baby war und seine Eltern ihn aussetzten. In Ischgl. Von Gut und B\u00f6se verlassen. Ohne Mama und Papa. Keine Freunde. Keine Freuden und ohne Hoffnung. Allein. In dieser gro\u00dfen Welt. \u201eIch bin doch nur ein kleines Katzenbaby.\u201c \u201eWarum, warum?\u201c Diese Frage ging ihm durch den kleinen Kopf w\u00e4hrend er immer noch da sa\u00df und d\u00e4mlich aus der beschmutzten W\u00e4sche schaute. Noch den zarten Geruch der 6D-Temp-Abgase in den Ohren. An seinen Pfoten riechend, wo noch Blut von dem Streber Hans-Werner, der dusseligen Quaddel, der hysterischen Matruschka und der schleimigen Jaqueline klebte und langsam gerinnend in den Waldboden fiel. \u201eWarum?\u201c.<\/p>\n<p>Nach wochenlanger Irrfahrt, Hans-Werner war in all seiner Aufregung zu verwirrt um das Navi richtig zu bedienen, kam er zu Hause an und schlich sich leise in den Keller wo seine Familie noch friedlich schlief und nichts von des Vaters Tat ahnte. Erst nach einigen Tagen \u00f6ffnete er die wie Fort Knox gesicherte Kellert\u00fcr und f\u00fchrte seine Familie in die ehemaligen Wohnr\u00e4ume von Tommy\u2019s alten Zuhause. Es dauerte lange bis sich so etwas wie Normalit\u00e4t f\u00fcr die Familie einstellte denn dass er Tommy ausgesetzt hatte, erz\u00e4hlte Hans-Werner nicht. Wie ein Geist schwebte Tommy\u2019s Mundgeruch noch jahrelang um das Haus. Als Matruschka irgendwann mal das alte Gebiss ihres Stiefvaters Montgomery im Kleiderschrank fand und entsorgte, verschwand auch Tommy\u2019s Mundgeruch.<\/p>\n<p>Obwohl nun auch Quaddel langsam davon \u00fcberzeugt war, dass von Tommy keine Gefahr mehr ausging, lie\u00df Hans-Werner seine Familie weiterhin im Dunkeln. Er fand immer noch frische Katzenschei\u00dfe auf seiner Fu\u00dfmatte und die feine, von Louis Vitton gefertigte Grillabdeckhaube, war ebenso immer noch mit frischer Katzenpisse besudelt wie es eigentlich nur Tommy hinbekam. Dass der Katzendreck nur von dem Drecksvieh stammen konnte, wusste er. Denn f\u00fcr dessen Hinterlassenschaften hatte er \u00fcber die Jahre hinweg eine sensible Zunge entwickeln k\u00f6nnen und entfernte daher regem\u00e4\u00dfig diese Ausscheidungen mit derselben.<\/p>\n<p>Irgendwann wunderte sich, bis auf Hans-Werner, niemand mehr \u00fcber die ausbleibenden sadistischen Angriffe. Ein h\u00f6heres Wesen oder die Verbandsgemeinde h\u00e4tte sie nach jahrelangem Terror endlich erl\u00f6st, so die Vermutung von Matruschka, Quaddel und Jaqueline. Die Albtr\u00e4ume lie\u00dfen langsam nach und man konnte sogar dreimal t\u00e4glich gegrillte Erdbeeren genie\u00dfen ohne dass Tommy heimlich Wurstwasser in die s\u00fc\u00dfe So\u00dfe goss. Kurz, es begann ein neues, sch\u00f6nes Leben f\u00fcr die arme, gebeutelte Familie. Bis eines sch\u00f6nen Tags die v\u00f6llig verbl\u00f6dete aber vegane Jaqueline eine Anzeige im Bl\u00e4ttchen las: \u201e<em><strong>Das Tierheim informiert und bittet um Mithilfe: Entlaufener Kater sucht ein neues Zuhause.<\/strong><\/em>\u201c\u2026<\/p>\n<p>Anmerkung des Autors:<br \/>\nVon Tommy wurde, aus Gr\u00fcnden, nie ein Foto angefertigt. Nach R\u00fccksprache mit Herrn Samenstr\u00f6m kommt aber das folgende Vieh auf meiner Kutte, seinem Aussehen sehr nahe:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-4823\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?resize=169%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?resize=575%2C1024&amp;ssl=1 575w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?resize=768%2C1367&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?resize=863%2C1536&amp;ssl=1 863w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/IMG_7457-Web.jpg?w=1124&amp;ssl=1 1124w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/G3LvhdFEOqs\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sein roter, langer Bart zitterte vor Zorn. Seine blauen Augen blitzten furchterregend, seine Gesichtsz\u00fcge versteinert, die F\u00e4uste geballt. So stand Hans-Werner Samenstr\u00f6m (geb. Ou\u00e9draogo- Chukwunyelu), der 13. Sohn eines kubanischen Kesselflickers und einer irischen H\u00fctehundmelkerin, vor seiner kleinen Tochter und fasste endlich einen Entschluss. Hans-Werner kam zu seinem Vornamen nach Hr. Prof. Dr. Sinn, als &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/tommy\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Tommy<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[357,726,718,727,728,725,719,722,723,721,720,717,716,724,729],"class_list":["post-4822","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog","tag-blut","tag-gegrillte-erdbeeren","tag-jaqueline","tag-kater","tag-katze","tag-lebenssaft","tag-matruschka","tag-napf","tag-narben","tag-quaddel","tag-quadrophenia","tag-samenstroem","tag-tommy","tag-verbandsgemeinde","tag-villa"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/s3l7Rv-tommy","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4822"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4824,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4822\/revisions\/4824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}