{"id":1753,"date":"2013-10-02T18:24:26","date_gmt":"2013-10-02T17:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/?p=1753"},"modified":"2025-12-24T15:55:10","modified_gmt":"2025-12-24T14:55:10","slug":"der-neue-heisse-mitbewohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/der-neue-heisse-mitbewohner\/","title":{"rendered":"Der neue hei\u00dfe Mitbewohner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wundersch\u00f6n!<\/strong> Anders kann ich es nicht ausdr\u00fccken. Ein sonniger Herbsttag wie man sich ihn nur w\u00fcnschen kann. Die V\u00f6gelchen zwitschern fr\u00f6hlich, die Herbstaster treibt aus, die Menschen allenthalben gl\u00fccklich. Ein Fest, wenn ich das so sagen darf. Zumal ich dazu auch noch Urlaub habe. Hach! Alles passt! Bis auf\u2026<!--more--><\/p>\n<p>Seit einigen Jahren lebte ich mit ihm zusammen. Wir hatten gemeinsam viele frohe aber, wie es sich in einer Partnerschaft geh\u00f6rt, auch mal weniger gute Zeiten verbracht. \u00dcberwiegend freundschaftlich, um nicht zu sagen, liebevoll. Denn, zu einer funktionierenden Beziehung geh\u00f6rt das gerne Geben ebenso wie das Nehmen. Und so ging es viele Jahre mit uns. Er bekam manchmal einen auf den Deckel, er als Hei\u00dfsporn gab den Topf dazu. Hihi \u2013 ihr wisst schon, auf jeden Topf passt ein \u2026.<\/p>\n<p>Aber wie die leckeren \u201eCoppenrath &amp; Wiese\u201c Br\u00f6tchen vor der Zubereitung und zum Zwecke der Bevorratung ein eher k\u00fchleres Klima m\u00f6gen, so f\u00fchlte ich in letzter Zeit ein frostiges Miteinander. Schleichend, als wie man es zun\u00e4chst nicht merkt, aber r\u00fcckblickend doch merklich, verh\u00e4rtete sich sein Verh\u00e4ltnis zu mir. Was, wie ich sp\u00fcrte, auf Gegenseitigkeit beruhte.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle nicht meine Art und Weise darlegen wie ich mit meinen geliebten Mitbewohnern umgehe. Aber in diesem speziellen Fall mag reichen wenn ich sage das ich ganz genau die Kn\u00f6pfe kannte um gewisse Reaktionen von ihm hervorzurufen. Ich kannte ihn in- und auswendig. Konnte auf ihm spielen wie auf einer Klaviatur. Konnte ihn andererseits aber auch bedienen, ihn hei\u00df machen. Die verdammte Schwuchtel!<\/p>\n<p>Jahrelang gab ich mir M\u00fche eine ordentliche Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Jahrelang hat er bekommen was er wollte. Immer sch\u00f6n einen reingeschoben. Immer nett einen drauf gesetzt. Wenn er wollte auch s\u00e4uig bekleckert. Wenn mir danach war, ihn hinterher auch noch abgewischt. Alles mit hungrigem Herzen und Leidenschaft. Manchmal mit M\u00fchen aber immer so lustvoll das ich ihn nicht nur einmal zum \u00fcberkochen brachte. Wie ich jetzt leidvoll erfahren musste, vergeblich. Das Schwein!<\/p>\n<p>Was ist passiert? Das herzlose St\u00fcck funktionierte eigentlich nur noch wenn ich ihn obenrum bediente. Untenrum lief schon l\u00e4nger nichts mehr. Wie sagt man so sch\u00f6n? Da blieb der Ofen kalt! Auch wenn es sich jetzt ein wenig seltsam anh\u00f6rt. Aber oft hatte ich still und heimlich bei unserer Gemeinsamkeit einen Kurzzeitwecker gestellt. Ja, irgendwann fing ich damit an. Hatte ich doch das Gef\u00fchl das er nicht mehr so bei der Sache war, nicht mehr so hei\u00df wurde wie ich mir das gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Brauchte immer l\u00e4nger um in Wallung zu kommen. Das St\u00fcck, das Herzlose!<\/p>\n<p>Entt\u00e4uscht, ausgenutzt und mit dem Gef\u00fchl das ich so langsam aber sicher missbraucht wurde, fing ich an mich auch mal anders umzusehen. Das Internet bietet da ja so einige Gelegenheiten. Die Fotze kann mich mal, dachte ich so bei mir. Und so kam es dann auch. Ich habe einen anderen gefunden. Einen der nicht so zickig ist. So wehleidig. So halbgar. Der selbst nicht mehr wei\u00df wie man ihn zum Kochen bringt. N\u00e4mlich einen jungen, attraktiven, leistungsf\u00e4higen Ersatz f\u00fcr die alte, braune H\u00f6lle die ich ehedem liebte jetzt aber sang- und klanglos raus auf den Hof schickte.<\/p>\n<p>Aber seht selbst:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2025.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1754 alignleft\" alt=\"Klein_8R0B2025\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2025-199x300.jpg?resize=119%2C180\" width=\"119\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2025.jpg?resize=199%2C300&amp;ssl=1 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2025.jpg?w=533&amp;ssl=1 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 119px) 100vw, 119px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2030.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1755\" alt=\"Klein_8R0B2030\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2030-150x150.jpg?resize=150%2C150\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2030.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2030.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Klein_8R0B2030.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Euer Schirrmi<\/p>\n<p>P.S.: Endlich wieder knusprig \u2013 die Pizza \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wundersch\u00f6n! Anders kann ich es nicht ausdr\u00fccken. Ein sonniger Herbsttag wie man sich ihn nur w\u00fcnschen kann. Die V\u00f6gelchen zwitschern fr\u00f6hlich, die Herbstaster treibt aus, die Menschen allenthalben gl\u00fccklich. Ein Fest, wenn ich das so sagen darf. Zumal ich dazu auch noch Urlaub habe. Hach! Alles passt! 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