{"id":1614,"date":"2013-07-23T21:55:13","date_gmt":"2013-07-23T20:55:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/?p=1614"},"modified":"2025-12-24T15:55:12","modified_gmt":"2025-12-24T14:55:12","slug":"it-is-what-it-is","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schirrmi.de\/blog\/it-is-what-it-is\/","title":{"rendered":"It is what it is"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1615\" alt=\"Klein_IMG_1273\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273-1024x681.jpg?resize=584%2C388\" width=\"584\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273.jpg?resize=1024%2C681&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https:\/\/i0.wp.com\/www.schirrmi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klein_IMG_1273.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a>Ein harter Arbeitstag. Ein erfolgreicher Arbeitstag. Es ist hei\u00df, die Sonne erhellt, verbrennt. Das Hirn gl\u00fcht, das Herz schmilzt. So schmal die Augen in der Helligkeit, so gro\u00df sind sie im Seelendunkeln, versuchend zu begreifen.<!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Viele kluge Weggef\u00e4hrten in all den lichten, dunklen Jahren wiesen mir den Weg wie sie ihn sahen. Er\u00f6ffneten Optionen, zeigten mir den Spiegel, \u00f6ffneten mir die Sinne und versprachen mir Erleuchtung.<\/p>\n<p>Alles nachdenkend, aufsaugend, erhoffte ich das Gl\u00fcck, ein wenig Zufriedenheit auf dem schnellen Weg in Nichts. Doch wer lebt, lebt nicht allein. Was sie mir verschwiegen, sahen sie schon nahen.<\/p>\n<p>Unendlich erst, der Weg, dann immer schneller. Steinig und schwer jetzt, die Vergangenheit so s\u00fc\u00df und leicht, wo bleibt die Rettung?<\/p>\n<blockquote><p><strong>Ich leb und wai\u00df nit wie lang,<\/strong><br \/>\n<strong> ich stirb und wai\u00df nit wann,<\/strong><br \/>\n<strong> ich far und wai\u00df nit wahin,<\/strong><br \/>\n<strong> mich wundert das ich fr\u00f6lich bin.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Seitens der Philosophie, von den vielen Facetten des menschlichen Lebens und dem Sinn desselben habe ich selbst am eigenen Leib, dem Herz und nach Gef\u00fchl zu erfahren versucht als auch leise, manchmal wortlos schnarchend \u00fcber meine geliebten B\u00fccher zusammengebrochen, das Verst\u00e4ndnis zu erlangen worum es \u00fcberhaupt geht.<\/p>\n<p>Bibelkunde, oft erzwungen in Ermangelung an Mut und Kraft, als Kind, und sp\u00e4ter, nicht nur, aber sowohl als auch, die Studien der Lehren einer Vielzahl anderer sogenannter Religionen und Weisheiten, lie\u00dfen mich am Ende alleine in der Erkenntnis das geistige F\u00fchrung sinnlos, furcht- und sinnlos ist.<\/p>\n<p>Herunterbrechend auf drei Hauptanliegen des Menschen (ausgenommen die \u00fcberaus m\u00e4chtigen Bed\u00fcrfnisse von Fressen, Saufen und Ficken), n\u00e4mlich dem was notwendig ist zum \u00dcberleben, dem was das gemeine Zusammenleben betrifft und das was einen selbst, als Menschen ausmacht, gibt es wohl Wenige die nicht mindestens in einem der, ich gebe zu, es ist ein wenig reduziert, Bereiche Qualen erleiden.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Eigenschaft mich ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen, das hei\u00dft Business, Geld verdienen und von Geldmangel halbwegs verschont zu bleiben, will ich jetzt nicht reden. Das klappt soweit. Ebenso finde ich das ich ein halbwegs guter und mitf\u00fchlender Mensch bin der seinen Beitrag leistet zu einem besseren Verst\u00e4ndnis sowie Frieden unter den Menschen.<\/p>\n<p>Was mich aber grade innerlich, pers\u00f6nlich umtreibt, ist der Umstand dass Dinge passierten die ich f\u00fcrchterlich finde. So schlimm, wenn ich daran denke f\u00fchle ich fast mein Herz zerrei\u00dfen. Was ich nie wollte und immer offen und ehrlich sagte ist, ich m\u00f6chte keinen Beziehungsstress. Das brauche ich nicht mehr. Seid mir nicht b\u00f6se wenn der Schluss ein wenig kurz endet, aber\u2026<\/p>\n<p>Es begab es sich also mal in Monte das ich meinen Geburtstag feiern wollte. Ich freute mich \u00fcber die Begleitung meiner (Ex-)Freundin, die die wundervollste Festival-Begleiterin f\u00fcr mich ist, und erwartete ein gro\u00dfartiges Geburtstagswochenende mit ihr. Doch dann, unerhofft und unerwartet, kam eine \u00e4ltere Partie an den Cocktailstand. Eine andere Ex! Beide hatten dann nichts anderes mehr zu tun als mich links liegen zu lassen und sich \u00fcber mich auszutauschen. Den ganzen Abend! Tja!<\/p>\n<p>Ohne n\u00e4her eingebunden oder befragt zu werden, war ich pl\u00f6tzlich der Arsch. Ohne viel Federlesens verging das zun\u00e4chst sch\u00f6ne Wochenende in eine Katastrophe. N\u00e4mlich b\u00f6ses Schweigen, die Herzen eine M\u00f6rdergrube, L\u00fcgen allenthalben. Und das meine ich so wie ich es sage.<\/p>\n<p>Vorhaltungen, b\u00f6se und verlogene Gedanken die sich nun in S. festgesetzt hatten, eine gl\u00fcckliche M. die sich freute Unfrieden gestiftet zu haben, ich selbst wurde nicht gefragt wie es mir ging. Ein Schei\u00dfgeburtstag!<\/p>\n<p>Wie es mir seitdem geht m\u00f6chte ich versuchen zu beschreiben. Nett und ehrlich sein, h\u00f6flich und hilfsbereit dazu offen und ohne Hintergedanken, alles ausgesprochen damit ja keine falschen Sehns\u00fcchte aufkommen, so sollte es meinerseits sein. Nun bin ich am Arsch, mache mir Gedanken, \u00fcberlege ob ich was falsch gemacht habe. Und so weiter.<\/p>\n<p>Soviel zu mir. Ich vergesse nur leider wie die anderen Menschen drauf sind. Perfide, verlogen, undankbar und ohne R\u00fcckgrat. Ich wei\u00df nun, auch wenn es eine schlimme Erkenntnis ist, aus Ex-Freundinnen erw\u00e4chst nur \u00dcbles! Sie wollen dass es Dir Schei\u00dfe geht! Sie wollen nicht an die guten Zeiten denken! Sie wollen einen kaputt machen!<\/p>\n<p><em><strong>It is what it is<\/strong><\/em> \u2013 sagt mein Ex-Chef und jetzt einer meiner Lieblingskollegen, Steve. Wahrscheinlich ist das die Wahrheit die z\u00e4hlt. Die ich aber als Non-American-Boy eigentlich nie so sah. Ich sehe wie es mir geht und wie es dazu kommen kann. Ich m\u00f6chte einfach sagen k\u00f6nnen dass die Dinge einfach so sind wie sie sind. Aber begreife trotzdem nicht dass ich keinen Einfluss mehr auf mein Leben haben kann so gut wie ich in der Lage bin es zu gestalten.<\/p>\n<p>Aus Selbst- und Fremdschutz sage ich zu M\u00e4dels die ich, die mich grade kennenlernen \u2013 verliebe Dich bitte nicht in mich! Ich brauche und verkrafte das alles nicht mehr.<\/p>\n<p>Johannes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein harter Arbeitstag. Ein erfolgreicher Arbeitstag. Es ist hei\u00df, die Sonne erhellt, verbrennt. Das Hirn gl\u00fcht, das Herz schmilzt. 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