Drohnenangriff und frische Lebensmittel

Puh, war das ein Tag! Der Sonntag, die Bundestagswahl, steckt mir noch ein wenig in den Knochen und es zieht sich immer noch. Vier Jahre können eine lange Zeit sein.

Apropos Knochen, der Dienstag in der Knochenmühle ist nun auch rum und es ist quasi Bergfest. Habe ich doch ab Freitag, inklusive, Urlaub. Trotzdem will dieser Urlaub hart erkämpft sein. Ich möchte euch hier nicht mit Details (666!) langweilen, aber eine denkwürdige Sache hat sich heute doch im normalerweise gemütlichen Monte abgespielt.

Denkend, tippend und telefonierend ging ich meinem Broterwerb nach. Der kleine Hintern sanft und gemütlich in einem (quietschenden) High-Tech-Bürostuhl gebettet, die Augen mit dem von mir gewohnt cleveren Gesichtsausdruck, halsstarrig auf den supi-dupi Monitor gerichtet, neun Finger flitzend auf der Tastatur nur ab und zu ein paar intelligente Bemerkungen in das Großraumbüro werfend um die bräsigen Unterhaltungen der Kollegen zu kommentieren, brummte es plötzlich in meinen Schädel.

Gut, dass ab und zu mein Schädel brummt ist soweit nichts Ungewöhnliches. Dankbar registrierend dass nicht nur mein hübscher Schädel brummt sondern die Kollegen dieses Phänomen, quasi kollektiv, auch in diesem Augenblick erfahren, sinnierte ein Teil meines mächtigen und genialen Denkapparats so nebenbei worum es sich bei diesem Brummen handeln könnte.

Innerhalb einer für den gewöhnlichen Menschen nicht messbaren Zeit kam ich zu der Schlussfolgerung dass es sich um eine Reaktion auf meinen sonntäglichen Blog handeln muss. Hatte ich doch unter anderem meine Meinung über das Merkel und die sonstigen Verbrecher kundgetan. Neben der Tatsache dass mein Mobiltelefon ab und an, in letzter Zeit bemerkenswert oft, stille SMS empfängt damit jemand mit Macht und Mittel meinen aktuellen Standort festzustellen kann, konnte es sich bei diesem Brummen nun nur um einen Angriff handeln. Ein wiederholter Angriff der Staatsgewalt auf den Souverän. Mich.

Freiheit
Freiheit

Nach draußen rufend „Ich habe euch gehört, Meuchelmord von hinten ist nicht mehr möglich!“ wurde das Brummen immer lauter. Sie schickten keine Drohne sondern einen ausgewachsenen Kampfhubschrauber der in einem Umkreis von max. 1km über meinen Standort (Handy) schwebte und, ich machte das Handy aus – nahm den Akku raus und schluckte alles runter, mich, den linksradikalen Zeckenzüchter und Schlappenträger nicht mehr fand.

Der geballten, intelligenten Bürgerwut gegenüber konnte die Schläger- und Mördertruppe in dem Hubschrauber nichts mehr entgegensetzen. Noch einen Schluck von meinem Kaffee nehmend gab ich den Kollegen Entwarnung die daraufhin halbwegs beruhigt wieder eine normale Sitzhaltung einnahmen – ihre Hände waren über den Köpfen verschränkt, die Köpfe zwischen den Knien. Als ob das was nützen würde, Harhar!

Die Entspannung war noch nicht ganz da, warfen sich die Kollegen plötzlich angsterfüllt auf den Boden und unter die Schreibtische. Kampfjets flogen im Tiefflug Scheinangriffe, nicht vergessend die Nachbrenner genau über unser Bürogebäude zu zünden, um uns zu destabilisieren, uns Schrecken und Furcht zu bringen. In dieser Situation war es mir wichtig mich daran zu erinnern das der klügste und stärkste einer Gruppe sich dem Staatsterrorismus in den Weg zu stellen hat. Ich ging zwar überlegt, doch einigermaßen Todesmutig auf den Raucherbalkon, paffte zunächst genüsslich eine Ziggi um diese dann diesen Jetpraktikanten entgegenzuwerfen die daraufhin abdrehten und wohl keinen Vollzug nach Berlin melden konnten.

Tja!

Nach dem leisen Hochgefühl des Sieges hatte ich meinen Feierabend verdient mit ein paar Folgen von „The Big Bang Theory“ verbracht. Neben einem wohlschmeckenden Roten von der Ahr gab es ein paar Erdnüsse aus der Geschnuckelschublade. Diese Erdnussdose war schon ein paar Wochen offen und ich wunderte mich über den ungewöhnlich frischen, salzigen Geschmack als ich die Erdnüsse genoss. Darüber nachsinnend nachdem die Dose leer war, fiel mir ein dass ich kurz vorher meine Füße mit einer Hornhautraspel bearbeitet hatte. Uh!

Einen schönen Abend wünscht euch,
Euer Schirrmi 🙂

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